DE166149C - - Google Patents

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DE166149C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41FPRINTING MACHINES OR PRESSES
    • B41F17/00Printing apparatus or machines of special types or for particular purposes, not otherwise provided for
    • B41F17/003Special types of machines for printing textiles
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41FPRINTING MACHINES OR PRESSES
    • B41F11/00Rotary presses or machines having forme cylinders carrying a plurality of printing surfaces, or for performing letterpress, lithographic, or intaglio processes selectively or in combination

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Printing Methods (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Zum Bemustern bezw. Bedrucken von gewebten Stoffen wurden bisher hauptsächlich Hand- oder Maschinendruckformen und Druckwalzen verwendet, wobei sich verschiedene Schwierigkeiten und Mängel bemerkbar machten. So kann man z. B. beim Bedrucken von größeren Mustern vermittels Handdruckformen auf den ersten Schlag ein fertiges Muster nicht erhalten, sondern es
ίο ist unbedingt notwendig, die Druckform, namentlich bei groben Stoffen, mehrmals anzusetzen, bis endlich eine voll bedruckte Fläche erreicht wird. Außerdem können die Handdruckformen nur von beschränkten Dimensionen ausgeführt werden, damit man dieselben handhaben kann und damit sich dieselben nicht verkrümmen. Einen weiteren Nachteil der Handdruckformen, Maschinendruckformen und Druckwalzen bilden ihre hohen Anschaffungspreise, insbesondere sind die Druckwalzen für mehrfarbige Bemusterung sehr kostspielig und werden leicht wertlos, wenn das Muster beim Publikum nicht Gefallen findet.
Das Mustern der gewebten Stoffe ließe sich zwar mittels Schablonen herstellen, was bedeutend billiger wäre als mit den vorerwähnten Druckmitteln, aber es würde wieder der Ubelstand auftreten, daß das auf den Stoff übertragene Muster unvollständig, unklar und von unreinen Rändern ausfällt.
Diesen angeführten Mängeln soll durch das nachstehend beschriebene Verfahren zum Bedrucken bezw. Mustern von gewebten oder Filzstoffen abgeholfen werden. Das Verfahren besteht darin, daß nicht nur allein die Hand- oder Maschinendruckformen oder Druckwalzen, sondern auch Schablonen verwendet werden, und zwar derart, daß die Druckformen oder Walzen zum Herstellen von Umrissen, Linien, Punkten und solchen Mustern dienen, die durch Schablonen mit Schwierigkeit oder unvorteilhaft wiedergegeben werden können, während zum Färben der Flächen des Musters die Schablonen verwendet werden. Man kann dabei entweder erst drucken und dann schablonieren, oder umgekehrt.
Durch dieses Verfahren wird der richtige Ausdruck der Formen und Linien des Musters und somit dessen Reinheit erzielt. Die Anwendung der Schablonen bedeutet in diesem Falle eine Ersparnis an Druckformen oder -Walzen und hat den \7orteil, daß die Schablonen in beliebiger Größe ausgeführt werden können und so die teueren Druckmittel ersetzen.
Die \^erbilligung der Erzeugung des Bedrückens in mehreren Farben durch das beschriebene Verfahren ist eine sehr bedeutende, denn z. B. zum Bedrucken von Umrissen, Linien, Punkten, Blattstielen u. dgl. genügt nur eine Druckform oder Walze und zur Verfertigung« der Flächen des mehrfarbigen Musters werden billige große Schablonen verwendet, mittels welcher die Farben schnell aufgetragen werden können. Man kann sogar nur durch eine einzige Schablone in
vielen Fällen mehrfarbige Effekte erzielen, nachdem man auf die einzelnen Formen des Musters verschiedene Farben aufträgt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Verfahren zum Mustern von Geweben, Filzstoffen usw. mittels Druckformen und Schablonen, dadurch gekennzeichnet, daß die Umrisse, Linien, Punkte und solche Musterformen, die durch Schablonen schwer oder unvorteilhaft zum Ausdruck kommen, durch die Druckformen hergestellt werden, während das Färben der Flächen des Musters mittels Schablonen erfolgt.
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