DE412096C - Verfahren zum Bedrucken von Flaechen mit Walzen - Google Patents

Verfahren zum Bedrucken von Flaechen mit Walzen

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DE412096C
DE412096C DESCH67818D DESC067818D DE412096C DE 412096 C DE412096 C DE 412096C DE SCH67818 D DESCH67818 D DE SCH67818D DE SC067818 D DESC067818 D DE SC067818D DE 412096 C DE412096 C DE 412096C
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rollers
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WERNER SCHEIBE DR ING
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B44DECORATIVE ARTS
    • B44FSPECIAL DESIGNS OR PICTURES
    • B44F3/00Designs characterised by outlines

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  • Impression-Transfer Materials And Handling Thereof (AREA)

Description

  • Verfahren zum Bedrucken von Flächen mit Walzen. Die maschinelle Musterung erfolgte bisher dadurch, daB das Musterelement auf eine Walze gestochen wurde und durch Rotation dieser Walze an dem zu bemusternden Material entlangglitt. Die Breite des zu bemusternden Materials entsprach dabei genau der Länge der Walze.
  • Dieses Verfahren ermöglichte zwar, beliebig lange bandartige Materialien, wie Papier und Stoffe, zu bemustern, ermöglichte aber nicht, beliebig breite Flächen zti bemustern. Weiterhin kehrte das Mustereieinent in regelmäßiger, genau bestimmter Folge auf dem Materialstreifen immer wieder, dem sogenannten Rapport. N aturgein:iß mußte auch beim Entwurf eines solchen Musterelements auf die Erstellung des Rapports peinlichste Rücksicht genommen werden. Erst durch horizontale Reihung dieser gleichgemusterten Musterbänder konnten dann größere Flächen bedeckt werden, so daß der Charakter einer mit maschineller Musterung bedeckten Fläche in nichts als in der ständigen Wiederholung eines einzelnen durch eine einzige Walze herstellbaren Musterelements bestand bzw. bei mehrfarbigen Mustern durch die entsprechende Anzahl Walzen.
  • Wollte man ein von einem solchen Musterelement sich unterscheidendes neues Musterelement herstellen, so war zunächst der Entwurf eines neuen -.\lustereleinents der Walzenlänge entsprechend nötig, ebenso das Stechen einer oder mehrerer neuer Walzen erforderlich, nämlich die Grundmusterwalze und die der Zahl der verwendeten Farben entsprechenden Farbwalzen.
  • Nach vorliegender Erfindung ist dies nicht mehr nötig und eine fast unübersehbare Einsparungsmöglichkeit an Walzen, Entwürfen und Arbeitslöhnen gesichert.
  • Das neue Verfahren benutzt erst das Vielfache der Materialstreifenbreite oder der Musterwalzenlänge als Breite ihres Musterelements. Die Länge des Musterelements ist, wie bisher, gleich dein Walzenumfang, der bekanntlich beliebig ist.
  • Als Mindestvielfaches der Materialstreifenbreite oder der Muster Walzenlänge ist nach dein neuen Verfahren das Zwei-, besser Dreifache anzunehmen.
  • :Nachdem der Entwurf des Musterelements in dieser Breite fertiggestellt ist, wird er durch Aufteilung nach der einfachen Materialstreifenbreite oder der einfachen Musterwalzenlänge zerlegt in einzelne Bahnen. Es sind dann für jeden dieser Musterelementsteile je eine Grundmusterwalze und die entsprechende Anzahl von Farbwalzen dem bisherigen Verfahren gemäß zu stechen.
  • Mit diesen Grundmusterwalzen und diesen Farbwalzen sind aber nicht nur, wie bisher, je ein Muster herstellbar, sondern so Ziele Muster zu erzeugen, als Variationen zwischen der Zahl dieser Lamellenstreifen möglich sind.
  • Es ergäben sich also beispielsweise bei einer Gesamtbreite des neuen Musterelements von drei Musterwalzenlängen zunächst 2 X 3 _--- G völlig verschiedene Muster. In Wirklichkeit ergeben sich jedoch sogar zwölf völlig verschiedene Muster, weil die Musterlamellen noch der Längenentwicklung nach gegeneinander versetzt werden können.
  • Bei einer Aufteilung des Musterelements in vier Walzenlängen ergeben sich 2 X 3 X 4 - 2.4 verschiedene Muster bzw. 4.8 Muster, bei Aufteilung in fünf Walzenlängen 120 bzw. 240 völlig verschiedene Muster usf.
  • Es folgt hieraus, daß man für die Herstellung von z. B. 24o völlig verschiedenen Mustern,zu denen man bisher 240 völlig verschiedeneWalzen benötigte, nur fünf Walzen anzufertigen braucht. Hierzu kommt, daß durch verschiedene Farbenzusammenstellungen, wie in der Praxis bisher üblich, der Wirkungsgrad in beliebiger Weise vervielfältigt werden kann.
  • Die Verwendung von geteilten Druckwalzen, deren Teile beliebig umgestellt werden können, zum Drucken von Worten oder Zahlen ist bekannt.
  • Ein päaktisches Beispiel finit einem nach drei Walzenlängen aufgeteilten Musterelerient ist in den Abbildungen veranschaulicht.

Claims (1)

  1. PATEN T-ANSPRÜ CH: Verfahren zum Bedrucken von Flächen mit Walzen, deren gegeneinander auswechselbare Teile die einzelnen Teile der zu druckenden Darstellung tragen, dadurch gekennzeichnet, daß ein die ganze Walzenoberfläche einnehmendes Grundmuster hergestellt und entsprechend der Zahl der Teile der Druckwalze der Länge und Breite nach unterteilt wird, worauf dann die einzelnen Teile des Musters nach einem bekannten Verfahren als druckfertige Musterelemente auf die Walzenteile übertragen werden, so daß das auf der Druckwalze befindliche Muster durch Auswechseln der Walzenteile nach Belieben verändert werden kann.
DESCH67818D 1923-05-15 1923-05-15 Verfahren zum Bedrucken von Flaechen mit Walzen Expired DE412096C (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1028020B (de) * 1953-01-14 1958-04-10 J H Benecke Fa Tarnfolien
DE1053976B (de) * 1955-12-19 1959-03-26 Goecke & Sohn Ag Verfahren zur Herstellung von Tarnmustern, vorzugsweise auf Gewebebahnen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1028020B (de) * 1953-01-14 1958-04-10 J H Benecke Fa Tarnfolien
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