DE429693C - Rotationsgummidruckmaschine - Google Patents
RotationsgummidruckmaschineInfo
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- DE429693C DE429693C DEH103715D DEH0103715D DE429693C DE 429693 C DE429693 C DE 429693C DE H103715 D DEH103715 D DE H103715D DE H0103715 D DEH0103715 D DE H0103715D DE 429693 C DE429693 C DE 429693C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B41—PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
- B41F—PRINTING MACHINES OR PRESSES
- B41F7/00—Rotary lithographic machines
- B41F7/02—Rotary lithographic machines for offset printing
- B41F7/12—Rotary lithographic machines for offset printing using two cylinders one of which serves two functions, e.g. as a transfer and impression cylinder in perfecting machines
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Printing Methods (AREA)
Description
(H 103715
Die Erfindung betrifft eine Rotationsgummidruckmas chine, die sich, von den bekannten
dadurch unterscheidet, daß, wenn mit der Presse die doppelte Leistung in einfarbigen
Drucken gleichen Musters gemacht werden soll, es zu diesem Zwecke nicht mehr nötig ist,
mehrere gleichartige Druckplatten vor dem Einsetzen in die Maschine fertig umzudrucken.
Nach der Erfindung braucht nur eine Platte
ίο mit einem fertigen Umdruck versehen zu sein.
Die anderen Druckplatten werdea in der Maschine selbst mittels der ersten Platte auf einfache
Weise umgedruckt. Diese bildet gewissermaßen die Originalplatte für die anderen Platten. Die Herstellung des Umdruckes der
anderen Druckplatten von der Originalplatte in der Druckmaschine selbst gewährleistet
auch den denkbar genauesten, gegenseitigen Passer der Drucke.
Es ist ein Umdruckverfahren bekannt, bei welchem der Umdruck auch in der Druckmaschine
selbst vollzogen wird. In diesem Falle wird aber von einem seitenverkehrten Satzbild ein seitenrichtiges Bild erst auf Umdruckpapier
gedruckt. Von diesem bedruckten Umdruckpapier wird dann ein seitenverkehrtes Bild auf den Gummi übertragen, und dann
endlich erfolgt vom Gummi der Umdruck auf eine Druckbildplatte.
Dieses bekannte Verfahren, dient überhaupt nur zur Herstellung einer einzigen Druckbildplatte.
Beim Erfindungsgegenstand dagegen wird der Umdruck in der Druckmaschine zu dem Zwecke hergestellt, um mindestens eine
zweite gleichartige Druckplatte von der anderen, in der Maschine befindlichen Druckplatte
herzustellen. Der Umdruck der einen Druckplatte auf die andere Druckplatte erfolge des-
halb in der. Maschine, um einpn genauen Passer
der beiden gleichartigen Έ)ruckplatten zueinander
zu ermöglichen.,,,
Der Zweck des Erfindungsgegenstandes ist also ein ganz anderer als der Zweck des bekannten,
in der Druckmaschine ausgeführten Umdruckverfahrens. Außerdem wird bei dem bekannten Verfahren nicht unmittelbar auf den
Gummizylinder von der ersten Druckplatte
ίο umgedruckt, sondern das Druckbild wird erst
auf Papier übertragen. Es sind hierbei also zwei Zwischenübertragungen in der Maschine
notwendig, was umständlich ist. Außerdem ist beim Erfindungsgegenstand die erste in
der Maschine bereits befindliche Druckplatte nicht seitenverkehrt, sondern seitenrichtig, und
wird vom Gummi unmittelbar seitenrichtig auf die nächste in der Maschine befindliche Druckplatte
umgedruckt.
Ferner sind Umdruckvorrichtungen bekannt, mittels deren man auch ein Druckbild der
einen Platte auf eine andere Druckplatte übertragen kann. Hierbei handelt es sich aber um
besondere Vorrichtungen, die außerhalb der eigentlichen Druckmaschine sich befinden und
aus denen die umgedruckten Druckplatten herausgenommen werden, um sie dann erst in die
Druckmaschine einzusetzen. Dieses Verfahren ist nicht nur umständlich, sondern die umgedruckten
Druckplatten können beim Einsetzen in die Maschine leicht beschädigt werden. Auch diese Mängel sind beim Erfindungsgegenstand
beseitigt, weil eine besondere Umdruckvorrichtung zur Herstellung mehrerer gleichartiger Druckplatten unnötig ist.
In der Zeichnung ist eine Rotationsgummidruckmaschine mit einem Plattenzylinder, der
mehr als eine Druckplatte, und zwar beispielsweise zwei Druckplatten trägt, in der Seiten ansicht
schematisch dargestellt.
Der Druckzylinder a, dem die Bogen zugeführt werden, steht mit dem Gummizylinder b
und dieser mit dem Plattenzylinder c in Berührung. Der Plattenzylinder c trägt die beiden
Druckplatten c1 und c2. Aber nur die
Druckplatte c1 trägt ein Druckbild, bevor sie
auf den Plattenzylinder gespannt wird. Die Druckbildplatte c2 ist noch. leer. Das auf der
Druckplatte c1 befindliche Druckbild wird nun auf folgende Weise auf die Druckbildplatte c2
übertragen.
Die Druckbildplatte c1 wird mit Farbe,
zweckmäßig mit Umdruckfarbe, eingewalzt und die Maschine dann in Gang gesetzt, wobei
die Platte c1 ihr eingefärbtes Druckbild an den Gummizylinder b abgibt. Wird die Maschine
weiterbewegt, so kommt der Gummizylinder b mit der leeren Druckplatte c2 in
Berührung, und das auf dem Gummizylinder & befindliche Druckbild wird nun auf die Druckplatte
c2 übertragen. Es befinden sich also dann auf beiden Druckbildplatten c1, c2 die
gleichen Umdrucke bzw. Muster. Die Umdrucke können dann in bekannter Weise mit Abwaschtinktur usw. druckfertig gemacht werden,
oder, wenn die auf der ersten Druckplatte c1 befindliche Farbe eine ähnliche Farbtönung
wie die Farbe der Druckarbeit hat, so kann auch gleich mit dem Fortdruck begonnen
werden.
Es ist zweckmäßig, wenn bei der in der Zeichnung dargestellten Art von Rotationsgummidruckmaschinen
während der Übertra-"gung des Druckbildes auf die Platte c2 der
Druckzylinder α vom Gummizylinder b abgestellt ist. Der Plattenzylinder c kann auch
mehr als zwei Druckplatten und mehrere Farb- und Feuchtwerke besitzen, so daß auf der
Maschine auch mehrfarbige Drucke oder Schön- und Widerdrucke in bekannter Weise in einem Arbeitsgange hergestellt werden können.
Die Anordnung der Zylinder sowie die Bogenan- und -ablage kann auch, anders sein,
wie in der Zeichnung dargestellt ist.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Rotationsgummidruckmaschine, dadurch gekennzeichnet, daß das seitenrichtige Übertragen des auf der ersten Druckplatte (c1) des Plattenzylinders (c) befindlichen Seitenrichtigen Druckbildes auf die folgenden Druckplatten des Plattenzylinders in der Druckmaschine selbst unmittelbar mittels des Gummizylinders (6) erfolgt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH103715D DE429693C (de) | 1925-10-04 | 1925-10-04 | Rotationsgummidruckmaschine |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH103715D DE429693C (de) | 1925-10-04 | 1925-10-04 | Rotationsgummidruckmaschine |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE429693C true DE429693C (de) | 1926-06-01 |
Family
ID=7169332
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEH103715D Expired DE429693C (de) | 1925-10-04 | 1925-10-04 | Rotationsgummidruckmaschine |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE429693C (de) |
-
1925
- 1925-10-04 DE DEH103715D patent/DE429693C/de not_active Expired
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