DE1645694A1 - Verfahren zur Verringerung des Paraffingehaltes paraffinhaltiger Kohlenwasserstoffe - Google Patents
Verfahren zur Verringerung des Paraffingehaltes paraffinhaltiger KohlenwasserstoffeInfo
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Description
Die holländische ausgelegte Patentanmeldung Hr« β 404 125
beschreibt die Verwendung eines Gases bei überkritischer
Temperatur und überkritischem Druck zur Trenaung der Bestandteile
eines Gemisches von flüssigen und/oder festen
Substanzen· Diese Bestandteile können in unterachiedliohem Ausmaß vom überkritischen Gas auf genommen und diaroh Senkung
des Drucks und/oder Erhöhung der Temperatur davon abgetrennt werden.
Diese holländische Patentanmeldung bezieht sich allgemein
auf die Trennung von Erdöl oder Erdölprodukten iss. ihre Bestandteile.
An anderer Stelle ist festgestellt worden; daß
die Aufnehmbarkeit der Bestandteile des behandelten Materials
zur Flüchtigkeit dieser Bestandteile in Beziehung gebracht
werden kann: die flüchtigeren Substanzen werden im überkritischen
Gas leichter aufgenommen als die wtnigei? flüchtigen Stoffe.
Bs wurde gefunden, daß es eine Beziehung' gibt, die nicht
von der Flüchtigkeit der in der Gasphase aufgenommenen " ■
-Verbindung abhängt, sondern mit der Molekülstruktur der
Verbindung im Zusammenhang steht. Es wurde ferner gefunden, daß gewisse wachsartige Kohlenwasserstoffe, insbesondere
wachsartige Erdölprodukte von den darin enthaltenen η-Paraffinen befreit werden können, wenn das Material mit
einem überkritischen Kohlenwasserstoffgas behandelt wird,
wobei die n-Paraffine bevorzugt im Gas aufgenommen werden. ·
Diese Abtrennung ist erwünscht, da die in solchen Materialien vorhandenen hoohschmelzenden Paraffine die Fließeigenschaften
und andere Eigenschaften der daraus hergestellten Produkte
nachteilig beeinflussen.
Gegenstand der Erfindung ist demgemäß die Verringerung des
η-Paräffingehaltes von Kohlenwasserstoffgemischen, die
n-Paraffinkohlenwasserstoffe enthalten, nach einem Verfahren,
das dadurch gekennzeichnet ist, daß man das Stoffgemisch mit einem Gas unter überkritischen Bedingungen der
Temperatur und des !Drucks zusammenführt und das Gas von einer restlichen Produkt fraktion abtrennt, die von η-Paraffin»
kohlenwasserstoff befreit ist·
Bas die η-Paraffine enthaltende Kohlenwasserstoffmaterial
kann ein rohes Material, insbesondere ein Rohöl sein. Is
kann ferner eine !Fraktion sein, die aus einem Rohmaterial
erhalten worden ist. Bevorzugt als Einsatzmaterial wird eine oberhalb von 2300C siedende Erdölfraktion, z.B. ein
über 3400O siedender Rüokstand oder ein Gasöl, das von
230 - 3400O siedet. Geeignet sind Einsätzmaterialien, die
von einem paraffinischen Rohöl, z.B. einem lybischen Roaö?.
oder Kuwait-Rohöl stammen. Für das .Verfahren gemäß der Erfindung
geeignete Einsatzmaterialien können einen ngehalt von mehr ale 5 Gew.-$, vorzugsweise mehr als 10
des Kohlenwasserstoffmaterials aufweisen. Gegebenenfall® kann das rohe Material in Fraktionen mit unterschiedlichem
n-Paraffingehalt auf getrennt und die Fraktion oder Fraktion
die n-paraffinreioh sind» mit iem. überkritischen Gas
QBiOJNAL INSPECTS*
645694
■ delt werden. Die Fraktionierung des * rohen- Materials kann
durch übliche Destillation oder unter überkritischen Be- " dingungen erfolgen. Beispielsweise könnte das rohe Material unter überkritischen Bedingungen in Fraktionen
zerlegt und dann die geeignete Fraktion mit einem überkritischen Gas bei niedrigerem Druck und hb'hrer Temperatur
als bei der ersten Trennung behandelt werden,,
Die Wahl des Gases, das unter überkritischen Bedingungen für ein Trennverfahren verwendet wird, und die !Temperatur
und der Druck, bei denen es eingesetzt wird, hängen von
den zu trennenden Stoffen ab, wobei jedoch das Gas gegenüber
den zu trennenden Stoffen inert sein muß· Da die Aufnehmbarkeit
höher ist, je nafaa?- die Verfahrenstemperatur bei der
überkritischen Temperatur liegt und je höher der Verfahrensdruck
ist, ist es zweckmäßig., ein Gas zu wählen, dessen kritische Temperatur in der Uahe, jedoch unterhalb der gewünschten
Arbeitstemperatur liegt, und dessen kritischer '
Druck möglichst weit unter dem gewünschten Arbeitsdruck liegt.
Die Arbeitstemperatur sollte nicht mehr als 10O0O über der
kritischen Temperatur liegen. Ferner sollte die Arbeitstemperatur vorzugsweise im Bereich von -100 G bis +3OO0C
und der Siedepunkt des Einsatzmaterials wenigstens 1000O
über der kritischen Temperatur des Gases liegen. Bei Berücksichtigung
dieser und anderer Voraussetzungen kommen als Gase für das Verfahren gemäß der Erfindung die niederen
Alkane und Alkene und ihre halogenierten Derivate sowie anorganische Gase, wie Kohlendioxyd und Ammoniak, infrage«
Auch Gemische eines oder mehrerer dieser Gase können ver- ι
wendet werden, vorausgesetzt, daß sie inert gegenüber dem Einsatzmaterial sind. Für die Trennung eines Kohlenwasserstoff
gemisches , wie es im Rahmen der Erfindung infrage
kommt, werden die Gase Äthan, Äthylen, Propan und Propylen
besonders bevorzugt·
Die Versuchsarbeit, aus der sich die Erfindung ergab, wurde
in der Vorrichtung durchgeführt, die sehematiseh in den
Abbildungen dargestellt ist. Diese Vorrichtung weiöt die
009829/1269
■'·■■-■■■* - ' 16Λ5694
folgenden Teile aufsEine'Sichtzelle 1, die ein Fassungsvermögen von 180 nil hatf und aus einem geflanschten Zylinder
aus nichtrostendem Stahl besteht, der Drucken bis 700 kg/
cm standhalten kann und über seine ganze Länge mit einem Schauglas versehen und oben mit Hilfe eines Nylonschlauchs
und eines Ventils 3 mit einer kleinen geeichten Glasvorlage
4 verbunden ist, die mit einem Seitenarm und einem Ventil 5 ^ersehen ist. Der Seitenarm ist mit einer Gasuhr 13
verbunden. Das hier austretende Gas wird entweder ins Freie abgeblasen oder verdichtet und in das System zurückgeführt.
Der Boden der Zelle ist mit einer Hochdruckleitung von kleinem Innendurchmesser über ein Ventil 2 und ein weiteres
Ventil 8 mit dem oberen Ende einer Quecksilber enthaltenden ψ Gaszelle 7 verbunden. Die Gaszelle ist über ein Ventil 9
mit einer Quecksilberpumpe 10 verbunden, die mit einem Manometer 11 versehen ist. Das Gas wird aus der Flasche 12
zugeführt. Als Pumpe wird eine elektrisch angetriebene Verdrängerpumpe üblicher Bauart verwendet. Die Sichtzelle und
die Vorlage sind zusammen mit den zugehörigen Ventilen 2,
und 5 in einem elektrisch beheizten und temperaturgeregelten ' Wärmeschrank 6 mit luftzirkulation angeordnet, der mit einem
Fenster und einer Vorrichtung, die die Zelle in leichter Bewegung hält, versehen ist.
Zur Durchführung des Versuchs wurden 50 ml Einsatzmaterial
durch das offene obere Ende in die Sichtzelle gefüllt· Der obere Flansch wurde dann wieder angebracht und die Zelle
mit einer Vakuumpumpe so evakuiert, daß das System möglichst weitgehend entlüftet wurde· Die Temperatur des Wärmeschranks
wurde dann auf die gewünschte Höhe eingestellt, worauf das Gas, das durch die Quecksilberpumpe auf den gewünschten,
am Manometer ablesbaren Druck verdichtet worden war, aus der Gaszelle in die Siohtzelle eingeführt wurde, in-dem
; dae Ventil 2 leicht geöffnet wurde, während die Ventile 8
und 9 geöffnet und die Ventile 3 und 5 geschlossen waren« Die Geschwindigkeit der Einführung des Gases wurde niedrig
gehalten, wobei das Ventil'Allmählich geöffnet wurde, bis
es vollständig offen war* Der Druck in der Gaszelle wurde
009829/1269 original inspected
während dieser ^eit durch Laufenlassen dftr Qüecksilberpumpe
konstant gehalten. Wenn das Ventil vollständig pffen war, wurden die Ventile 8 und 9 geschlossen, und
die Sichtzelle wurde bewegt, um die Einstellung des Gleichgewichts
zwischen der Gas- und Flüssigphase zu beschleunigen. Weiteres Gas wurde nach Bedarf aufgedrückt, um den
Druck konstant zu halten. Bas Verfahren wurde wiederholt,
bis der Druck stabilisiert^wax.
Nun ließ man Gas durch die Flüssigkeit in der Sichtzelle
perlen, indem man das Ventil 3 so Öffnete, daß die durchströmende,
mit der Gasuhr gemessene Gasmenge 2 - 3 l/Min,
betrug. Der Druck des Gases im Verbindungsschlauch zwischem
dem Ventil 3 und der Produktvorlage fiel.. unter diesen
Bedingungen auf Normaldruok, und jedes Material, das in die
Gasphase aufgenommen worden war, wurde hierdurch niedergeschlagen und vom Gas in die Vorlage getragen. Mach Ansammlung
der erforderlichen Materialmenge in der Vorlage
wurde der Gasdurchfluß unterbrochen. Man ließ eine kurze Zeit verstreichen, damit die Flüssigkeit im Schlauoh in
die Vorlage ablaufen konnte. Die auf diese Weise aufgefangene
Fraktion wurde zur Untersuchung entfernt, und weitere Fraktionen wurden aufgefangen, indem die Gasdurchführung
wieder aufgenommen und das beschriebene Verfahren wiederholt wurde· ,
Wenn erforderlich, wurde die Produktmenge erhöht, indem
der Druck in der Sichtzelle allmählich erhöht wurde. In
diesem Fall wurde die Gasströmung unterbrochen und die
Gleiohgewiohteeinstellung des Systems beim höheren Druck vorgenommen.
Zum Schluß jedes Versuchs wurde das Ventil 2 geschlossen
und das Ventil 3 allmählich geöffnet» um den Druck in der
Sichtzellevauf Normaldruok zu bringen·. Xn Fällen, in denender
in der Zelle verbleibende Rückstand flüssig war, ließ
man ihn durch das Ventil 2 nach der Trennung vom Ventil 8 ablaufen· Andernfalls wurde der obere Flansch der Siohtzelle
00 9029/1200
abgenommen und das Material in einem niedrig siedenden
" Kohlenwasserstoff gelöst und entfernt* Mit diesem Material
wurde, falls vorhanden, das Material vereinigt, das sich - in der Vorlage während der Druckentspannung in der Sichtzelle
angesammelt hatte» Das lösungsmittel wurde in üblicher Weise in einem Stickstoffstrom abgetrennt". ,
Eine Materialbilanz wurde für jeden Yersuch durch Y/iegen
der Menge des in die Zelle eingefüllten Einsatzmaterials sowie aller Gasphäsenfraktionen und des Rückstandes aufgestellt.
Die Produktmenge wurde als Gewicht des Materials ausgedrückt,
das pro Volumeneinheit des Gases, gemessen bei ■ Formalbedingungen der Temperatur und des Drucks, verdampft
wurde.
Zum Vergleich wurde das gleiche Einsatzmaterial, das in der vorstehend beschriebenen Weise behandelt wurde, einer
übliohen Vakuumdestillation unter Verwendung einer Engler-Vakuumapparatur
unterworfen.
Unter Verwendung der vorstehend beschriebenen Vorrichtung
wurde ein über 3430C siedender, durch Destillation in einer
Laboratoriumskolonne mit 14 Böden hergestellter Rückstand von 53,6 Gew.-$ eines lybisohen Rohöls mit Äthan bei' einer
Temperatur von 37,80O und einem-Druck von 246 atü nach dem
oben beschriebenen Verfahren behandelt. Äthan hat eine kritische Temperatur von 320O und einen kritischen Druck von
51,46 atü. .
Die in Tabelle 1 und 2 angegebenen -Werte für den Gahit an
η-Paraffinen wurden durch Extrapolierung aus den Wachsgehalten der Fraktionen, des Einsatzes und der Rückstände ermittelt.
Hierbei wird "Wachs" als Material definiert, das in Methylenohlorid unter bestimmten Bedingungen unlöslich
ist, '
Die erhaltenen Ergebnisse sind nachstehend in Tabelle 1
genannt. In Tabelle 2 sind die Ergebnisse angegeben, die
'0018 29/128 9 ■ . . ■ ■ ' ■ ""■
. ORIQlNAl. INSPECTgO
durch Engler-Yakuumdestillation des gleichen Einsatzmaterials
erhalten wurden.
frak | Produkt | Mittlere | Produkt- | Kennz ahlen | Stock punkt |
η-Par äff in gehalt, |
tion Nr. |
ausbeute , Gew. -fa, bez. auf Einsatz |
Ausbeute, bez. auf" Einsatz, Gew. -io (addiert) |
tnenge, g/100Nl Äthan |
Spez. Gew. 15,6/ 15,6bC |
40,6 | 26,1 |
1 | 7,.8 | 3,9 | 45,1 | 0,882 | 40,6 | 25,8 |
2 | 7,7 | 11,7 | 44,8 | 0,876 | 40,6 | 25,9 |
3 | 11,4 | 21,2 | 39,5 | 0,875 | 40,6 | 25,4 |
4 | 10,1 | 32,0 | 35,0 | 0,878 | #0,6 | 25,7 |
VJl | 8,0 | 41 | 25,6 | 0,880 | 40,6 | 23,6 |
6 | 9,2 | 49,6 | 16,1 | 0,877 | 40,6 | 25,7 ' |
7 | 9,0 | 58,7 | 6,9 | 0,882 | 40,6 | 24,2 |
8 | 3,3 | 64,9 | 1,9 | 0,888 | >49 | 9,4 |
Rück stand |
33,5 | 83,3 | - | 1 ,004 | 100 | 21,0 |
Einsa-t | ;z - | - | - | 0,918 |
Siede | Tabelle 2 | Mittlere | Kennzahlen | Stock punkt σο |
n-Paraff± gehalt, Gew.-^ |
|
frak | punkt oc |
Ausbeute, |
Ausbeute,
Gew„-?S, bez. auf Einsatz (addiert) |
Spez. Gew. 15,6/ 15,6°C |
29,4 | 23,1 |
tion
Nr. |
391 |
Gew.-^
bez· auf ,Einsatz |
5,1 | 0,851 | 29,4 | 23,5 |
1 | 418 | 10,2 | 15,3 | 0,858 | 37,8 | 23,5 ' |
2 | 432 | . 10,2 | 25,5 | 0,868 | . 37,8 | 22,4 |
3 | 490 | 10,2 | 35,7 | 0,877 | ■ 43,3' | 21,0 ; |
4 | 528 | 10,2 | 45,9 | 0,894 | 49 | 22,0 |
5 | . 586 | 10,2 | 56,1 | 0,899 | >49 | 23,2 |
6 | 606 | 10,2 | 63,2 | 0,911 | ||
7 | 3,9 | |||||
Rück-
Btand>606 |
34 | ,9 | 82, | 5 | 1 | ,006 | 100 | 13 | >3 |
Einsatz: - | — | - | 0 | ,919 | 21 | »0 | |||
0 09829/1269
Sin Vergleich von Tabelle 1 und 2 zeigt, daß der n-Paraffingehalt
der durch die überkritische Gasphase abgetrennten Fraktionen etwas höher ist als bei den Destillatfraktionen
bei entsprechenden Lagen des Einsatzmaterials, z.B. 26,1 Gew.-$ gegenüber 23,1 Gew.-fo. Ferner sind die ersteren wesentlich
stärker paraffinisch als das Einsatzmaterial, das einen n-Paraf fingehalt von 21, Gew.-$ hat. Was jedoch wichtiger
ist, der Rückstand, der 33,5 Gew.-% des Einsatzmaterials ausmacht, hat nach der Behandlung mit dein überkritischen Gas einen Wachsgehalt von 9,4 Gew.-$, während
der bei der Engler-Vakuumdestillation verbleibende Rückstand von 34,9 Gew.-$ einen Wachsgehalt von 13,3 Gew.-% hat.
fe Außer dem niedrigeren n-Paraffingehalt des Rückstandes haben
■ die durch Behandlung mit dem überkritischen Gas erhaltenen
Produkte ein wesentlich höheres Spezifisches Gewicht als die entsprechenden Destillate, während dies bei den höheren
Fraktionen umgekehrt ist.
Unter Verwendung der oben beschriebenen Vorrichtung und
unter Anwendung des vorstehend beschriebenen Verfahrens wurde ein über 2300O siedendes, durch Destillation in einer
laboratoriumskolonne mit 14 Böden hergestelltes schweres
; Gasöl aus einem Qatar-Rohöl mit Äthan bei einer Temperatur
von 670O und einem Druck von 112 atü behandelt. Die Ergeb-
| nisse sind nachstehend in Tabelle 3 genannt« In Tabelle 4 sind die Ergebnisse angegeben, die durch Engler-Vakuumdestillation eines gleichen Einsatzmaterials erhalten wurden.
Sowohl bei der Destillation als auch bei der Behandlung mit
der überkritischen Gasphase wurden die n-Paraffingehalte
nach der Methode bestimmt, die in "Analytical Chemistry"
von November 1966, 38, Nr. 12, Seite 1648 - 1652, beschrieben ist. Diese Methode besteht darin, daß man die n-Paraffine
in einem Molekularsieb selektiv adsorbiert, das Molekularsieb mit Fluorwasserstoffsäure zerstört und die frei gewor-.
denen Praffine durch Gas-FlüssigkeiteChromatographie untersuchte
0 0 9 8 2 9/1269
gabeile
KraJtticöi Produkt- Produkt- Mittlere Produkt-
Hr, ausbeute, ausbeute, Produkt- menge,
Gew.-#, Gew.-%, ausbeute, g/100 ITl
bez. auf bez. auf Gew.-^, Atlian
Einsatz Einsatz bez. auf
«. (addiert) linsatz
(addiert) Kennzahlen
SpezV Gew., 15,6/ 156O
Schwelet- Trubungs- Stockgehalt,
punkt, punkt,
Gew.-^ oo 0G
Gew.-^ oo 0G
n-Paraffingehalt,
1 | 11,5 | 11,5 | 5,7 | 18,0 | |
2 | 10,4 | 21,9 | 16,7 | 17,1 | |
3 | 9,5 | 31,4 | 26,7 | 15,0 | |
4 | 9,5 | 40,9 | 36,2 | 12,6 | |
O
JMIIIIl· |
5 | 8,9 | 49,8 | - 45,4 | 12,6 |
%*», CjO |
6" | 10,1 | 59,9 | 54,9 | 8,0 |
ts> | 7 | 9,9 | 69,8 | 64,9 | 5,2 |
CD | 8,1 | 77,? | 73,9 | 4,3 | |
—A | Bücketaaä. | 22,1 | 100,0 | •89,0 | — |
m CD |
Einsatz | mm | ■Μ |
0,859 | 1,02 |
0,864 | 1,06 |
0,867 | 1,07 |
0,867 | 1,17 |
0,870 | 1,27 |
0,875 | 1,34 |
0,879 | 1,44 |
0,888 | 1,67 |
0,949 | 2,91 |
20·
27
18,3 | 19 | ,1 | • | ,8 | • | I |
18,3 | ' - |
*
VD |
||||
21 | 17 | ,7 | ,9 | I | ||
21 | , ■ - | |||||
21 ■ | 15 | ,7 | ||||
21 | ||||||
24 ° | 11 | |||||
21 | - | |||||
32 | 7 |
0,884 1,61
73
15,6
14,7
CD
Cn
σ>
CD JO
Schnitt | Ausbeute, | Ausbeute, | Tabelle | - | 4 | K e | η η ζ a h | 1 e η | 27 | - | -3,9 | n-Paraffin- gehalt, Gew. -io : |
I | |
!fraktion | punkt, 0G bei 760 mm Hg abs· |
Gew.-^, bez. auf Einsatz Ij |
Gew.-?£, bez. auf Einsatz (addiert) |
Mittlere | Spez · Gew., 15,6/ 15,60C |
Schwefel gehalt , |
- | -1,1 | O | |||||
Hr0 | 246 | Ausbeute in Gew.— $, bez. auf Einsatz (addiert) |
22?8 | 10 | 13,9 | I | ||||||||
Siede- SUnJT4Xn £ ■ |
323 | 9,6 | 9,6 | 0,841 | 0,80 | Trübungs-rStock- punkt, punkt °C 0C |
12,8 | — | ||||||
1 | 354 | 9,7 | 19,3 | 4,8 | 0,864 | 1,47 | 18,3 | 17,8 | ||||||
2 | 375 | 10,5 | 29,8 | 14,5 | 0,878 | 1,71 | - | 21,1 | — | |||||
3 | 389 | .9,8 | 39,6 | 24,6 | 0,883 | 1,72 | .1,1 | 23,9 | 12,7 | |||||
4 | 400 | 9,9 | 49,5 | 34,7 | 0,891 | 1,64 | 18,3 | 26,7 | - | |||||
5 | 413 | 9,8 | 59,3 | 44,5 | 0,892 | 1,63 | 16,1 | 32,2 | • 7,6 |
—V·
CD |
||||
6 | 421 | 69,4 | 54,4 | 0,892 | 1,58 | - | 37,8 | -' | cn CD CD |
|||||
7 | 436 | 9,9 | 79,3 | 64,4 | 0,892 | 1,57 | 23,9 | 15,6 | 7,2 | |||||
8 | 465 | 11,1 | 90,4 . | 74,3 | 0,907 | 1,65 | — | - | ||||||
9 | >465 | 9,6 | 100,0 | 84,9 | 0,928 | 2,16 | 14,7 | |||||||
Eück- stand |
- | - | . - | 95,2 | 0,884 | 1,61 | ||||||||
Einsatz | - | |||||||||||||
645694
Die in Tabelle 3 genannten- Produktmengen sind den Mengen
äquivalent, die in üblichen Laboratoriums-Destillationskolonnen
erhalten werden« In beiden !Tabellen wurden einige
Bestimmungen zur Zeitersparnis weggelassene ,
Ein Vergleich von Tabelle 3 zu Tabelle 4 zeigtp daß der
n-Paraffingehalt der durch Behandlung mit der überkritischen
Gasphase erhaltenen unteren Fraktionen wesentlich höher ist
als bei den entsprechenden Destillatfraktionen und beim Einsatz. Die höheren Fraktionen -sowohl aus der Behandlung
mit der überkritischen Gasphase als auch aus der Destillation
-haben niedrigere n-Paraffingehalte als der Einsatz,
wobei jedoch die aus der Behandlung mit der überkritischen Gasphase erhaltenen höheren Fraktionen immer noch höhere
Gehalte haben als die Destillatfraktionen bei den gleichen
Ausbeuten. Der Rückstand (22,1 Gew.-^ des Einsatzes), der
nach Abtrennung der mit der überkritischen Gasphase erhaltenen Fraktionen verbleibt, hat nur etwa den halben n-Paraffin
gehalt des Einsatzes, d.h. die Gasphasenfraktionen sind erheblich mit n-Paraffinen angereichert worden, während der
Rückstand eine entsprechende Befreiung von n-Paraffinen
erfahren hat.
Im allgemeinen werden bei der Behandlung von Kohlenwasserstoff
gemischen, z.B. von Erdölfraktionen, durch Behandlung mit einer überkritischen Gasphase Fraktionen mit einem
größeren O-Zahlbereich als bei der Destillation eines ähnlichen
Materials abgetrennt*
009829/1269
Claims (7)
1.)/Verfahren, sur Verringerung des Paraffingehaltes
^ parafflnhaltiger Kohlenwasserstoffe, dadurch gekennzeichnet«
dad Ban da· BlnsatzBaterial unter überkritischen Bedingungen von Temperatur und Druck Bit eines au behandelt»
und das Qa* von einer restlichen« von n-Paraffinen befreiten
Fraktion* abtrennt·
2.) Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
) nan als paraffinhaltiges Klnsatznaterial ein paraffinischee
Rohöl oder «ine Über 2300C siedende Erdölfraktion behandelt.
3.) Verfahren nach Anspruch 2« dadurch gekennzeichnet, daß man
einen Über 3%0°C siedenden Rücketand oder ein zwischen
230° und 3*0°C siedendes Oaeöl behandelt.
4.) Verfahren naoh Anspruch 1 bis 3# dadurch gekennzeichnet,
dafi Ban ein Bineatmaterlal behandelt, dessen Oehalt an
η-Paraffinen alndestens 5 % beträgt.
5.) Verfahren naoh Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet,
dal aan als Ctaa unter Uberkritiechen Bedingtingen Alkane,
* Alkene, Kohlendioxyd und/oder AaBoniak verwendet.
6·) Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dafi
Ban Xthan, Xthjlen, Propan und/oder Propylen verwendet.
7.) Verfahren nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet,
daB Ban als das Xthan verwendet und bei Teaperaturen
swisohen 32° und 1>2°C arbeitet.
009829/12β9
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1967
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- 1967-02-22 BE BE694435D patent/BE694435A/xx unknown
Also Published As
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