DE164201C - - Google Patents
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- DE164201C DE164201C DENDAT164201D DE164201DA DE164201C DE 164201 C DE164201 C DE 164201C DE NDAT164201 D DENDAT164201 D DE NDAT164201D DE 164201D A DE164201D A DE 164201DA DE 164201 C DE164201 C DE 164201C
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-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
- E05B—LOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
- E05B35/00—Locks for use with special keys or a plurality of keys ; keys therefor
- E05B35/001—Locks for use with special keys or a plurality of keys ; keys therefor with key identifying function
Landscapes
- Closing And Opening Devices For Wings, And Checks For Wings (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine
besondere Art der bekannten Schloßgattung, bei der es möglich ist, festzustellen, mit
welchem Schlüssel dasselbe zuletzt geöffnet und nicht wieder geschlossen wurde.
Dieses Schloß, welches ganz besonders anzuwenden ist, wenn eine Tür, Kastendeckel
oder dergl. ständig verschlossen sein soll und. mehrere Personen Schlüssel hierzu besitzen,
ίο hat den Zweck, diejenige Person sofort bezeichnen zu können, welche zuletzt das Schloß
geöffnet hat, ohne es wieder zu schließen.
Die Zeichnung stellt dar:
Fig. ι innere Ansicht des Schlosses ohne
Deckplatte,
Fig. 2 Querschnitt des Schlosses mit eingestecktem Schlüssel, dessen Bart ein Nummerstäbchen
hochgeschoben hat,
Fig. 3 Ansicht eines einzelnen Stäbchens mit der Kontrollnummer 3,
Fig. 4 Schlüsselbart^.
Das Schloß, welches je nach Bedarf mit oder ohne Falle versehen sein kann, besteht
in bekannter Weise aus einem Schließriegel a nebst Zuhaltung b. Als neue Anordnung zum
Zweck der Kontrolle sind der Anzahl der Schlüssel entsprechend, also bei dem dargestellten
Beispiel, drei Nummerstäbchen c1, c2 und c3, vorgesehen, welche einzeln
durch den dazugehörigen Schlüssel gehoben werden und durch eine Vorrichtung in der
gehobenen Stellung so lange festgehalten werden, bis man das Schloß mit einem anderen
Schlüssel öffnet, wodurch das dem letzten Schlüssel entsprechende Stäbchen hochgeschoben
wird und gleichzeitig das vom vorhergehenden Schlüssel hochgeschobene Stäbchen wieder herabfällt.
Die Nummerstäbchen c1, c2 und c3 haben
unten eine Verbreiterung mit Schlitzführung (Fig. 3), sind nach oben seitwärts abgekröpft
und in einem geschlitzten Steg d geführt; zwischen der Abkröpfung und dem Steg d
hat jedes Stäbchen eine Schraubenfeder f, welche bestrebt ist, das Stäbchen stets in der
Tiefstellung zu halten.
An dem oberen Teile hat jedes Stäbchen eine nach der Klappe e gerichtete Nase und
endigt in ein Plättchen, welches das Kontrollzeichen trägt.
In der oberen Umschweiffläche befinden sich, den Kontrollzeichenplättchen entsprechend,
ein oder mehrere Schlitze, durch welche die Stäbchen c1, c2 und c3 die Kontrollzeichen
sichtbar über den Schloßkasten erheben.
Statt diese Kontrollzeichen über den Schloßkasten hinaus zu erheben, können dieselben
auch auf gleiche Weise in einem an dem Schloßblech g vorgesehenen Schlitz sichtbar
erscheinen.
Wird z. B., wie bei Fig. 2, durch den Schlüssel s1, nachdem derselbe die Zuhaltung b
gehoben hat, die Verbreiterung des Stäbchens c1 erfaßt und in die Höhe gehoben,
dann legt die Nase dieses Stäbchens die Klappe e nach oben etwas um, bis sie die
Klappenkante passiert hat, worauf die Klappe durch die Einwirkung der Federn h wieder
herunterklappt und das Stäbchen mit dem Kontrollzeichen in der angehobenen Lage festhält, weil jetzt die Nase des Stäbchens c1
Claims (1)
- sich über der Klappe befindet und auf derselben aufsitzt.Mit Hilfe desselben Schlüssels s1 kann man dieses Kontrollzeichen nicht mehr herunterlassen; erst wenn durch einen anderen Schlüssel fs2 oder s3) und ein anderes Stäbchen fc"2 oder c3) die Klappe e wieder gehoben wird, wird das Stäbchen c1 frei und mit Hilfe der Schraubenfeder f heruntergezogen, während gleichzeitig das dem nächsten Schlüssel entsprechende Stäbchen mit dessen Kontrollzeichen in die Höhe geht, in gleicher Weise festgehalten und wieder ausgelöst wird.Mit Hilfe dieses Schlosses ist genau festzustellen, wer dasselbe zuletzt benutzt hat, und, wenn die Tür oder der Deckel geöffnet vorgefunden wird, nicht verschlossen hat.Ρατενί-Anspruch :Kontrollschloß zur Feststellung, mit welchem Schlüssel dasselbe zuletzt geöffnet wurde, dadurch gekennzeichnet, daß jeder einzelne Schlüssel fs1, s2, ss usw.,) außer der Zuhaltung (b) und dem Schließriegel (a) gleichzeitig ein senkrecht geführtes, durch Feder ff) beeinflußtes Stäbchen (cl, c2, c3 usw.) mit je einem Kontrollzeichen (1, 2, 3 usw.) verschiebt, wodurch das zum -Schlüssel fs1) passende Kontrollzeichen (1) sichtbar erscheint und durch eine von Federn (h) beeinflußte Klappe (e) so lange in sichtbarer Stellung erhalten bleibt, bis durch einen anderen . Schlüssel das Kontrollstäbchen befreit und gleichzeitig ein anderes gehoben wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE164201C true DE164201C (de) |
Family
ID=429818
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT164201D Active DE164201C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE164201C (de) |
-
0
- DE DENDAT164201D patent/DE164201C/de active Active
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