DE604791C - Rechts und links schliessendes Moebelschloss - Google Patents
Rechts und links schliessendes MoebelschlossInfo
- Publication number
- DE604791C DE604791C DEW90488D DEW0090488D DE604791C DE 604791 C DE604791 C DE 604791C DE W90488 D DEW90488 D DE W90488D DE W0090488 D DEW0090488 D DE W0090488D DE 604791 C DE604791 C DE 604791C
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- Germany
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- spring
- lock
- tumblers
- tumbler
- left closing
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- Expired
Links
- 230000009286 beneficial effect Effects 0.000 description 1
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
- E05B—LOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
- E05B63/00—Locks or fastenings with special structural characteristics
- E05B63/04—Locks or fastenings with special structural characteristics for alternative use on the right-hand or left-hand side of wings
- E05B63/042—Locks or fastenings with special structural characteristics for alternative use on the right-hand or left-hand side of wings constructed symmetrically
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Structural Engineering (AREA)
- Purses, Travelling Bags, Baskets, Or Suitcases (AREA)
Description
Die bekannten Möbelschlösser, -welche sowohl rechts und links verwendbar als auch
als Ladenschlösser brauchbar sind, besitzen entweder zwei Zuhaltungspakete, von denen
das eine jeweils bei Verwendung des Schlos-• ses überflüssig ist. Auch gibt es solche Möbel-Schlösser,
di,e nur ein Zuhaltungspaket aufweisen und deren Zuhaltungen unter dem
Einfluß einer V-förmigen, um den Lager-ίο dorn der Zuhaltungen gewundenen Feder
stehen. Die Bauhöhe dieser Schlösser wird aber ium die Federbreite höher, da die Feder
auf den Zuhaltungen aufliegt.
Durch die Erfindung wird nun ein Möbelig schloß geschaffen, welches eine äußerst niedrige
Bauhöhe besitzt, welche in gleicher Weise für Einsteckschlösser <und für aufliegende
Schlösser vorteilhaft ist. Im ersten Falle kann das Schloß auch in eine dünne HoIzwand
eingelassen werden, im zweiten Fall steht das auffiegende Schloß nur sehr wenig vor.
Gemäß der Erfindung wird dieses dadurch erreicht, daß die im Schloßgehäuse gelagerten
Zuhaltungsplatten zur Aufnahme der Zu-_ haltungsfeder mit einem Längsschlitz versehen
sind, gegen dessen Wandungen sich die Schenkel der Feder !anlegen.
Die Federenden stützen sich hierbei gemäß der Erfindung an an der Innenseite der
Schloßwand befindlichen Abstützflächen ab, die beispielsweise durch Eindrücken der
Schloßwand geschaffen werden können. Die Anordnung ist sowohl bei einer einzigen Zuhaltungsplatte
als auch bei einem Zuhaltungspaket zu verwenden. Auch im letzteren Falle
ist nur eine einzige Feder notwendig.
Der Erfindungsgegenstand ist auf der Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt,
und zwar zeigt:
Abb. ι eine Ansicht in das Innere des Schlosses mit einem Zuhaltungspaket bei abgehobener
Deckplatte,
Abb. 2 einen Schnitt nach der Linie A-B der Abb. r, -
Abb. 3 einen Schnitt nach der Linie C-D der Abb. 1,
Abb. 4 den Riegel,
Abb. 5 die Zuhaltung mit Zuhaltefeder,
Abb. 6 eine Ansicht eines Schlosses mit nur einer Zuhaltungsplatte (die Innenteile gestrichelt
angedeutet),
Abb. 7 einen Schnitt nach der Linie E-F der Abb. 6,
Abb. 8 einen Schnitt nach der Linie G-H der Abb. 6.
In dem Schloßkästen 1 mit der Schloßrückwand 2 lagert der Riegel 3, der in an
sich bekannter Weise mit der U-förrnigen Ausnehmung 4 versehen ist ,· in diese ragt
ein Zapfen 7 mit zwei gegenüberliegenden Rasten 5 und 6. Unterhalb des Riegels lagert
das Zuhaltungspaket 8, welches drei Zuhaltungsplatten aufweist. Jede Platte ist um
einen Dorn 9 schwenkbar. Die dem Schlüsselloch zunächst liegende Zuhaltungsplatte trägt
den Tourenstift 10, der sich bei zurückgeschlossenem Riegel vor den Zapfen 7 und bei
vorgeschlossenem Riegel, je nachdem das Schloß rechts oder links verwendet wird, in
die Rast S oder 6 legt.
Jede Zuhaltungsplatte weist einen Längsschlitz 11 auf. Diese Schlitze überdecken einander.
Sie besitzen die sich fast über die gesamte Länge der Zuhaltungsplatten · erstreckenden
Längswandungen 12 und 13.
Um den Dorn 9 ist unterhalb der Zuhaltungsplatte
'die Blattfeder 14 mit 'einer in
bekannter Weise gebildeten Öse 19 gesteckt.
Die Schenkel mit den Enden 15 'und 16 dieser
Blattfeder legen sich gegen die Wandungen 12 und 13 der Schlitze 11 an.
Außerdem stützen sich diese Enden 15 und
16 seitlich gegen je eine Abstützfläche 17 und
18, die aus der Schloßrückwand herausgedrückt sind. Die Höhe der Federschenkel
(vgl. Abb. 2) entspricht der Gesamthöhe der übereinanderliegenden Zuhaltungen 8, während
an der Öse 19 die Feder niedrig bzw. abgesetzt ist.
Die Wirkungsweise ist folgende: Bei zurückgeschlossenem Riegel stützen sich beide
Schenkel 15 und 16 gegen die Abstützflächen
17 und 18 ab. Wird jetzt ein zum Schloß
gehöriger Schlüssel beispielsweise über den Dorn 20 gedreht, so schwenkt 'er die Zuhaltungen
in Richtung des Pfeiles 21, und zwar entgegen der Wirkung des Schenkels 16
der Blattfeder 14. Der andere Schenkel 15
legt sich stramm gegen die Abstützfläche 17 an. Die Zuhaltungen werden entgegen dieser
Federwirkung geschwenkt. Der an dieser Zuhaltung sitzende Tourenstift 10 wird gehoben
und der Riegel vorbewegt, bis der Tourenstift 10 in die Rast 5 unter Einwirkung der
Feder (Schenkel 16) einschnappt. Der Riegel ist dann unter federndem Schluß vorgeschlossen.
Wird der Schlüssel über den Dorn 22 'eingeführt, so werden die Zuhaltungen in Richtung
des Pfeiles 23 geschwenkt und 'entgegen der Wirkung des Federschiankels 15
gehoben, während sich der Schenkel 16 gegen die Abstützfläche 18 legt. Hierdurch wird
der Tourenstift 10 in die Rast 6 eintreten;.
Obschon der Dorn 10 lediglich an einer
einzigen Zuhaltungsplatte sitzt, erhöhen die übrigen Zuhaltungsplatten die Sicherheit des
Schlosses 'und geben die Möglichkeit der verschiedenartigsten Schließungen, da nur solche
Schlüssel das Schloß zu schließen vermögen, deren Barte genau den Zuhaltungen 'entsprechend
abgestuft sind. Diese Zuhaltungen wir- -55 · ken nicht unmittelbar sperrend auf den Riegel,
sondern sie behindern nach Art von Besatzungen den Gebrauch eines fremden
Schlüssels. Wird ein Schlüssel verwandt, dessen Bartabstufung beispielsweise höher ist,
als es für die auf eine niedrigere Stufe berechnete Zuhaltung notwendig ist, so würde
sich diese Zuhaltung beim Drehen des Schlüssels gegen den gegenüberliegenden Schlüsseldorn
anlegen 'und damit ein vollständiges Schließen des Schlüssels unmöglich machen.
Natürlich ist es auch möglich, lediglich eine einzige Zuhaltungsplatte 24 (vgl.
Abb. 4) zu verwenden. Diese besitzt dann wiederum einen Längsschlitz 25 und ist um
den Dorn 26 schwenkbar, um den ebenfalls wieder die Feder 27 mit ihrer Öse 28 gewunden
ist. Der Dorn 26 sitzt in diesem Ausführungsbeispiel an der Schloßdecke 29.
Über ihn ist lose die Zuhaltungsplatte 24 gesteckt. Gegen die Wandungen des Schutzes
25 legen sich, wiederum die Schenkel 30 und
31 der Feder 27 an. Die äußersten Enden
dieser Schenkel stützen sich an den Flächen
32 und 2i3 ab, die bei diesem Ausführungsbeispiel
aus der Schloßdecke 29 herausgedrückt sind. Die Wirkungsweise ist die gleiche wie in der oben bezeichneten Ausführungsform.
Claims (2)
- 85 Patentansprüche:i. Rechts und links schließendes Möbelschloß, dessen Zuhaltungen unter dem Einfluß einer V-förmigen, um den Lager- go dorn der Zuhaltungen gewundenen Feder stehen, dadurch gekennzeichnet, daß zur Aufnahme dieser Feder die Zuhaltungsplatten mit einem Längsschlitz versehen sind, gegen dessen Wandungen sich die . Schenkel der Feder anlegen.
- 2. Rechts und links schließendes, mit Zuhaltungen versehenes Möbelschloß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an der Innenseite der Schloßwand je eine Abstützfläche für die Federschenkel angebracht ist.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEW90488D DE604791C (de) | 1932-12-01 | 1932-12-01 | Rechts und links schliessendes Moebelschloss |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEW90488D DE604791C (de) | 1932-12-01 | 1932-12-01 | Rechts und links schliessendes Moebelschloss |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE604791C true DE604791C (de) | 1934-10-27 |
Family
ID=7613279
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEW90488D Expired DE604791C (de) | 1932-12-01 | 1932-12-01 | Rechts und links schliessendes Moebelschloss |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE604791C (de) |
-
1932
- 1932-12-01 DE DEW90488D patent/DE604791C/de not_active Expired
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