DE356479C - Vorhaengeschloss mit Schiebebuegel und Spreizfedern - Google Patents

Vorhaengeschloss mit Schiebebuegel und Spreizfedern

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DE356479C
DE356479C DEH84096D DEH0084096D DE356479C DE 356479 C DE356479 C DE 356479C DE H84096 D DEH84096 D DE H84096D DE H0084096 D DEH0084096 D DE H0084096D DE 356479 C DE356479 C DE 356479C
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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B67/00Padlocks; Details thereof
    • E05B67/06Shackles; Arrangement of the shackle
    • E05B67/22Padlocks with sliding shackles, with or without rotary or pivotal movement

Landscapes

  • Patch Boards (AREA)

Description

Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf Vorhängeschlösser mit Schiebebügel und Spreizfedern und bezweckt die Herstellung eines Nachschlüssels zu erschweren und ferner die Möglichkeit zu geben, durch einfaches Versetzen der Sperrfedern an dem Führungsbolzen das Schloß- so abzuändern, daß
mit demselben Schlüssel nicht mehr geschlossen werden kann. Die Erfindung besteht im besonderen in der Anbringung von Nieten auf den einzelnen Sperrfedern mit nach außen vorstehenden Nietköpfen, sowie von entsprechenden Einschnitten in der Aussparung des Kopfes des zugehörigen Schlüssels. Wenn beispielsweise für den Führungsbolzen vier Sperrfedern verwendet werden und jede Sperrfeder an einer anderen Stelle den nach außen vorstehenden Nietkopf aufweist, so kann man durch entsprechendes Versetzen es ι der Federn an dem Führungsbolzen und dadurch, daß man die Federn einmal mit ihrem einen und dann mit ihrem anderen Ende an dem F'ührungsbolzen festnietet, unzählige verschiedene Ausführungen der Sperrvorrichtung bringen, ohne daß sich dadurch die Her-Stellung des Schlosses in der Massenfabri-
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kation verteuert, denn es brauchen in der Massenfabrikation nur vier Serien untereinander gleichartiger Federn hergestellt . zu werden, die dann in verschiedener Weise an dem Führungsbolzen des Schlosses angebracht, die Verschiedenheiten in den einzelnen Schlössern ergeben.
Die Zeichnung zeigt in
Abb. ι die Schloßhülse, in welche mit punktierten Linien der Schloßbügel in Schlußstellung und der Schlüssel in zwei verschiedenen Stellungen eingezeichnet ist.
Abb. 2 ist ein Schnitt nach der Linie a-b der Abb. ι von unten gesehen, und Abb. 3 ist ein Schnitt nach der Linie a-b der Abb. 1 von oben gesehen.
Abb. 4 zeigt den Bügel des Schlosses in Seitenansicht und in einem Querschnitt.
Abb. S zeigt den Schlüssel in Unteransicht, Abb. 6 denselben in einem Schnitt nach der Linie c-d der Abb. 5 und
Abb. 7 denselben in einer Seitenansicht. Die Hülse 1 ist mit dem Auge 2 versehen, in dessen Öffnung 3 das freie Ende des Schloßbügels eingreift. Die obere Wandung 4 der Hülse 1 ist mit einer Vierkantbohrung S versehen, durch welche der Führungsbolzen des Bügels in die Hülse eingeführt wird. Der Boden 6 der Hülse 1 weist einen Schlitz 7 auf, durch den der Schlüssel in die Hülse eingeführt werden kann.
Der Bügel 8 des Schlosses ist mit seinem vierkantigen Führungsbolzen 9 versehen, der in seinem oberen Teil (Abb. 4) eine vierkantige Verstärkung 10 aufweist, die in die vierkantige Aussparung 5 der Hülse 1 hineinpaßt. An die vier Seiten des Führungsbolzens 9 sind die Blattfedern ii, 12, 13, 14 bei 15 angenietet, die eine solche Dicke'haben, daß, wenn sie an dem Führungsbolzen 9 herangedrückt sind, mit den Seitenflächen der vierkantigen Verstärkung-10 bündig liegen.
Die Federn 11, 12, 13 und 14 weisen außen an verschiedenen Stellen durch Nietköpfe gebildete Vorsprünge 16, 16 auf.
Der Schlüssel (Abb. 5 bis 7) ist aus Flacheisen hergestellt. Das obere Ende 18 des Steges 17 ist gegen den Steg 18 winklig umgebogen, und diese Umbiegung 18 weist eine viereckige Aussparung· 19 von solcher Größe - auf, daß, wenn der Schlüssel von unten auf den Führungsbolzen 9 aufgeschoben wird, die Innenkanten der Aussparung 19 die Federn
11, 12, 13, 14 mit ihrem oberen Ende an den Bolzen 9 andrücken. Entsprechend der Anordnung der Nietköpfe 16 an den Federn 11,
12, 13, 14 ist die Aussparung 19 des Schlüssels mit Einschnitten 20 versehen, die beim Hochschieben des Schlüssels die Abbiegung 18 ungehindert über die Nietköpfe 16 hinweggehen lassen.
Der Bügel 8 wird mit seinem Bolzen 9 in die vierkantige Aussparung 5 der Hülse 1 von oben eingeführt, so daß das freie Bügelende in die Öffnung 3 des Auges 2 eintritt. Ist der Bügel vollends in die Hülse 1 eingeschoben, so liegt die vierkantige Verstärkung. ι ο in der vierkantigen Aussparung 5 der Hülse, während die oberen Enden der Federn 11, 12, 13, 14 auseinander federn, sich mit ihren oberen Enden hinter die Wandung 4 der Hülse 1 legen und dadurch den Bügel 8 in Schlußstellung feststellen, wie es mit punktierten Linien in Abb. 1 dargestellt ist.
Infolge der Anordnung des Schlitzes 7 im unteren Boden 6 der Hülse 1 kann der Schlüssel nur in der mit I (Abb. 1) gezeichneten Lage in die Hülse 1 eingeführt werden. Er wird alsdann in die Stellung nach II (Abb. 1) nach unten gedreht, und dann liegt der Bolzen 9 mit den Federn 11, 12, 13, 14 über der Aussparung 19 der Schlüsselabbiegung 18. Eine Drehung des Schlüssels ist jetzt nicht mehr möglich, er kann also nur in der Lage, in der er eingeführt ist, in der Hülse hochgeschoben werden.
Wird ein passender Schlüssel verwendet, und schiebt man diesen in der Hülse nach oben, so gleiten die Nieten 16 durch die Einschnitte 20 der Aussparung" 19 hindurch, und man kann die Abbiegung 18 des Schlüssels bis an die obere Wandung 4 der Hülse 1 heranschieben. Dadurch werden die Federn 11 bis 14 an den Bolzen 9 angedrückt und der Bügel 8 läßt sich dann aus der Hülse 1 herausziehen.
Verwendet man einen falschen Schlüssel gleicher Konstruktion, so hindern die Nieten 16 das Hochschieben des Schlüssels, so daß sich also das Schloß nur mit dem zugehörigen Schlüssel öffnen läßt.

Claims (1)

  1. Patent-An Spruch:
    Vorhängeschloß mit Schiebebügel und Spreizfedern, dadurch gekennzeichnet, daß die an dem Führungsbolzen (9) des Schiebebügels angebrachten Spreizfedern (11, 12, 13, 14) mit Vorsprüngen (16) versehen sind, für welche der richtige Schlüssel entsprechende Einschnitte (20) in der Aussparung (19) seines Kopfes (18) aufweist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DEH84096D 1921-02-01 1921-02-01 Vorhaengeschloss mit Schiebebuegel und Spreizfedern Expired DE356479C (de)

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DE356479C true DE356479C (de) 1922-07-25

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DE (1) DE356479C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1247570B (de) * 1955-03-29 1967-08-17 Telefunken Patent Einsteckschloss fuer Koffer, Mappen od. dgl., insbesondere fuer Koffer-Rundfunkempfaenger

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1247570B (de) * 1955-03-29 1967-08-17 Telefunken Patent Einsteckschloss fuer Koffer, Mappen od. dgl., insbesondere fuer Koffer-Rundfunkempfaenger

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