DE479523C - Zeitkartenrahmen - Google Patents

Zeitkartenrahmen

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DE479523C
DE479523C DEF64178D DEF0064178D DE479523C DE 479523 C DE479523 C DE 479523C DE F64178 D DEF64178 D DE F64178D DE F0064178 D DEF0064178 D DE F0064178D DE 479523 C DE479523 C DE 479523C
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card frame
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Expired
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DEF64178D
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Arthur Fabian & Co
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Arthur Fabian & Co
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A45HAND OR TRAVELLING ARTICLES
    • A45CPURSES; LUGGAGE; HAND CARRIED BAGS
    • A45C11/00Receptacles for purposes not provided for in groups A45C1/00-A45C9/00
    • A45C11/18Ticket-holders or the like

Landscapes

  • Mirrors, Picture Frames, Photograph Stands, And Related Fastening Devices (AREA)

Description

  • Zeitkartenrahm en Für die gleichzeitig mit einem Lichtbild vorzuweisenden Zeitkarten, besonders auf der Eisenbahn, dienen bisher starre Rahmen, die auf je einer Hälfte mit Falzen zum Einschieben des Lichtbildes und der auswechselbaren Fahrkarte eingerichtet sind. Um die Auswechslung der Fahrkarte und ihren Ersatz durch eine neue nur dann zu ermöglichen, wenn die abgelaufene Fahrkarte zerstört ist, sind solche Fahrkartenrahmen mit einer Sicherung ausgerüstet, die z. B. aus einer mit Sperrzapfen durch Lichtbild und Fahrkarte greifenden Brücke besteht, die mittels eines Schloßriegels gesichert ist, der seinerseits durch einen unter der Fahrkarte liegenden Hebel gesperrt wird. Der Hebel soll sich nur dann anheben lassen und den Schloßriegel freigeben, wenn die über ihm liegende Fahrkarte zerstört ist. Bei einiger Geschicklichkeit gelingt es aber, den Hebel unter der Fahrkarte anzuheben, also den Schloßriegel auszulösen und damit auch die Brücke freizugeben, so daß eine Auswechslung des Lichtbildes für dieselbe Fahrkarte möglich ist. Dieser Zugang zum Hebel bleibt auch dann erhalten, wenn die Einschiebeöffnung für das Lichtbild und die Fahrkarte durch einen Quersteg abgedeckt ist, der den Zweck hat, die Einschiebeöffnung für Lichtbild und Fahrkarte zu schützen.
  • Vorliegende Erfindung bewirkt eine besondere Sicherung des den Schloßriegel sichernden Hebels gegen unbefugtes Öffnen durch Anwendung eines unter der Fahrkarte angeordneten Sicherungsbügels mit zwei sich gegenüberliegenden, unter Falze des Kartenrahmens greifenden Armen und einem sich rechtwinklig dazu erstreckenden, unter einen anderen Falz des Rahmens greifenden, den Schloßriegelhebel überdeckenden dritten Arm. Dieser hat noch einen Falz zum Einlegen der Karte. Zur Freigabe des den Schloßriegel sichernden Hebels muß der Sicherungsbügel um etwa 45' geschwenkt werden, was erst nach Zerstörung der Fahrkarte möglich ist.
  • Die Zeichnung stellt den Erfindungsgegenstand in einem Ausführungsbeispiel dar, und zwar zeigt: Abb. r den Sicherungsbügel für sich in Draufsicht und Abb. z in Seitenansicht Abb.3 zeigt den ganzen Zeitkartenrahmen in Ansicht mit eingesetztem Sicherungsbügel und Fahrkarte, während das Lichtbild fortgelassen ist, und Abb. q. zeigt den Zeitkartenrahmen unter Fortlassung von Lichtbild und Fahrkarte. Der Sicherungsbügel wird zweckmäßig aus Blech hergestellt und besteht aus den beiden in einer Richtung liegenden Armen a und b und dem quer zu ihnen sich erstreckenden dritten Arm c, der durch eine Längsrippe d versteift und am Ende zu einem Falz e umgebogen ist, dessen freier Blechrand zu einer Wulst e' eingerollt ist. Die Arme a und b haben seitwärts gerichtete Lappen f, die unter das Lichtbild greifen. Außerdem enthält der Sicherungsbügel ein Langloch g für den Durchtritt des zum Eingriff des Schloßriegels h bestimmten Zapfens i' der Brücke i. Der Rahmen k besitzt ringsherum auf seiner einen Hälfte Falze k' für das Unterschieben der Zeitkarte z und auf der anderen Hälfte Falze l für das Einschieben des Lichtbildes. Ferner enthält der Rahmen k ein Schloß m mit einem längs geführten =Riegel h, der mit einem Haken h' in den Bereich eines Schlitzes m' im Schloß m greift. Durch diesen Schlitz m' wird ein Loch-oder Hakenzapfen i' der Brücke i eingeführt, die außerdem mit einem zweiten Zapfen i" seitwärts durch den Schlitz m" des Schlosses m gesteckt und um go ° geschwenkt wird, wonach der Zapfen i' der Brücke i durch den Schlitz m' hindurchtreten kann. Beim Eindrücken des Zapfens i' schnappt der Riegel h mit seinem Haken h' in den Zapfen ein. Der Riegel h steht unter der Wirkung eines im Schloß m angelenkten Hebels n, der ihn in der Schließlage sperrt. Der Riegel h kann nur zurückgezogen werden, wenn der Hebel n hochgeklappt ist. Infolgedessen wird auch dann erst die Brücke i frei, um eine neue Fahrkarte einschieben zu können.
  • Der Sicherungsbügel a, b, c wird in der Längsrichtung des Rahmens k eingeschoben, so daß er mit seinem Falz e am Arm c unter den oberen Falz k' greift, wie in Abb. 3 und q. angegeben. Danach werden Lichtbild und Fahrkarte z eingeschoben und die Brücke i eingesetzt. Der Arm c liegt dabei über dem Hebel n, der sich nun nicht mehr abheben läßt. Das ist erst wieder möglich, wenn die Fahrkarte z zerstört und der Sicherungsbügelum4g ° geschwenkt ist. Das Langloch g gestattet eine geringe Verschiebung des Sicherungsbügels in der Richtung des Armes c nach der Mitte des Rahmens k hin, um nachprüfen zu können, ob der Falz e unverletzt ist, also mit dem Bügel c noch ein Stück bildet. Das Zurückschieben des Bügels wird durch die Wulst e' erleichtert.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: r. Zeitkartenrahmen, bei dem ein unter der Fahrkarte gelagerter und von ihr niedergehaltener Hebel den Schloßriegel für eine die Karte und das Lichtbild sichernde Brücke sperrt, gekennzeichnet durch einen unter der Fahrkarte angeordneten Sicherungsbügel mit zwei sich gegenüberliegenden, unter Falze (k') des Rahmens (k) greifenden Armen (a, b) und einem sich rechtwinklig dazu erstreckenden, unter einen Falz (k') des Rahmens (k) greifenden, den Schloßriegelhebel (n) überdeckenden dritten Arm (c) mit Falz (e) zum Einlegen der Fahrkarte.
  2. 2. Zeitkartenrahmen nach Anspruch x, dadurch gekennzeichnet, daß der Falz (e) des Sicherungsbügels eine Griffwulst (e') trägt.
  3. 3. Zeitkartenrahmen nach Anspruch z und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Sicherungsbügel ein Langloch (g) enthält, um eine geringe Verschiebung des Bügels (a, b, c) zwecks Nachprüfung des Falzes (e) zu ermöglichen.
DEF64178D 1927-07-31 1927-07-31 Zeitkartenrahmen Expired DE479523C (de)

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DE479523C true DE479523C (de) 1929-07-20

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