DE163232C - - Google Patents
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-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F41—WEAPONS
- F41A—FUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
- F41A23/00—Gun mountings, e.g. on vehicles; Disposition of guns on vehicles
- F41A23/02—Mountings without wheels
- F41A23/16—Testing mounts
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- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Aiming, Guidance, Guns With A Light Source, Armor, Camouflage, And Targets (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung betrifft Zielübungsapparate mit einer Feuerwaffe oder anderen Vorrichtung
zum Zielen auf eine Scheibe und einer Vorrichtung zum Anzeigen des »Abkommens«
des Schützen. Die Anzeigevorrichtung besteht aus einer Anzeigenadel und einer Kleinscheibe
, von welchen die erstere mit der Waffe oder einem mit dieser sich bewegenden Teil so verbunden ist, daß sie den Bewegungen
der Waffe beim Zielen folgt, während die Kleinscheibe fest steht. Die
gegenseitige Stellung der Anzeigenadel und der Kleinscheibe zeigt zu jeder Zeit diejenige
der Feuerwaffe und der Hauptscheibe an.
Nach der Erfindung wird nun die Verbindung zwischen der Anzeigenadel und dem
Gewehr oder einem mit der ersteren sich bewegenden Teil einstellbar eingerichtet, so
daß das Verhältnis zwischen der Bewegung der Nadel und derjenigen der Zielvorrichtung
nach Belieben so gewählt werden kann, daß entweder die gegenseitige Stellung der
Anzeigenadel und der Kleinscheibe mit derjenigen des Gewehres und der Hauptscheibe
genau übereinstimmt oder daß die Abweichung der Anzeigenadel vom Mittelpunkt der Kleinscheibe
größer oder geringer ist als diejenige der Zielvorrichtung vom Mittelpunkt der Hauptscheibe.
Um der Bewegung der Anzeigenadel die möglich größte Genauigkeit zu geben, ist es
erforderlich, daß diese Bewegung nicht über das Feld der Kleinscheibe hinausgeht; andererseits
ist es aber wünschenswert, der Feuerwaffe beim Zielen eine größere Bewegung geben zu können, als der Bewegung der An-
zeigenadel im Bereiche der Kleinscheibe entspricht. Um dies zu ermöglichen, wird nach
der Erfindung ein Rahmen angeordnet, welcher die Bewegung der Anzeigenadel begrenzt,
und die Verbindung zwischen der Anzeigenadel und dem Gewehr auch nachgiebig eingerichtet.
In den Zeichnungen ist
Fig. ι ein Seitenaufriß eines Zielübungsapparates,
bei welchem die erwähnten· Einrichtungen getroffen sind,
Fig. 2 ein Längsschnitt durch die Verbindung zwischen der Anzeigenadel und einer
mit dem. Gewehr sich bewegenden Stange, und
Fig. 3 ein Grundriß dieser Verbindung in etwas kleinerem Maßstabe.
Das Gewehr α ist durch einen gelenkigen Halter b mit einer Stange c verbunden, welche
ihrerseits wieder durch ein Universalgelenk d mit einem Träger e so verbunden ist, daß
sie den Bewegungen des Gewehres beim Zielen auf eine Scheibe folgt. Der Träger e
ist auf einer Säule/ einstellbar gelagert und trägt in der Mitte zwischen seinen beiden
Enden ein Böckchen g, in welchem ein Sitz h für die Lagerkugel i der Anzeigenadel j befestigt
ist. Auf der letzteren sitzt lose eine zweite Kugel k, welche durch eine zwischen
den beiden Kugeln i und k eingesetzte Feder / auf ihren Sitz in dem Bügel m gedrückt
wird, durch welchen die Nadel j mit dem Ende der Stange c einstellbar verbunden ist.
Die Richtungen der Anzeigenadel j, welche denjenigen des Gewehres α entsprechen, werden
auf einer Kleinscheibe angezeigt, welche lose in dem Halter η sitzt, der der Spitze
der Anzeigenadel gegenüber auf dem Träger e angeordnet ist. Die Anzeigenadel greift
durch einen rechteckigen Rahmen ο hindurch, welcher die Bewegung der Nadel auf das
Feld der Kleinscheibe beschränkt.
Durch Verschiebung des Bügels m auf der Stange c kann die Bewegung der Nadel j,
welche derjenigen des Gewehres α entspricht, vergrößert oder verringert werden. Bei jeder
ίο Stellung des Bügels m werden die beiden
Kugeln i und k durch die Feder / mit genügendem Drucke auf ihrem Sitz gehalten.
Die Feder / ermöglicht aber ein Nachgeben der Kugel k, wenn die Bewegung des Gewehres
größer wird, als der Bewegung der Anzeigenadel im Bereiche der Kleinscheibe entspricht; nach der Begrenzung der Bewegung
der Anzeigenadel durch den Rahmen 0 hebt sich die Kugel k von ihrem Sitz
in dem Bügel m etwas ab, so daß der Bügel m, die Stange c und das Gewehr α ihre Bewegung
ungehindert fortsetzen können. Unmittelbar nach der Rückkehr des Gewehres in den Bereich der Hauptscheibe wird jedoch
die Kugel k wieder in ihren Sitz gedruckt, und nimmt dann die Anzeigenadel wieder an
den Bewegungen teil, wie vorher.
Um eine Drehung der Nadel zu verhindern, ohne die freie Schwingung derselben zu beeinträchtigen,
ist die Kugel i mit einem Arm ρ versehen (s. Fig. 3), welcher in die Gabel q
an dem Böckchen g eingreift. Hierdurch wird die Nadel stets so festgehalten, daß,
wenn sie auch etwas verbogen ist, der Apparat dennoch rasch eingestellt werden 35
kann.
Claims (2)
1. Zielübungsapparat mit einer Schußwaffe oder sonstigen Vorrichtung zum
Zielen auf eine Scheibe und einer die Zielrichtung auf einer Kleinscheibe anzeigenden,
bei Mittelstellung achsial zu dieser Scheibe gerichteten und entsprechend
gegen sie einstellbaren Nadel, dadurch gekennzeichnet, daß die an ihrem Drehpunkt universalgelenkartig gelagerte
Nadel (j) auch durch einen den Lagerbock (g) umfassenden Bügel (m) oder
dergl. gehalten wird, der mit einer mit der Waffe verbundenen, bei Mittelstellung
konachsial zur Nadel gerichteten und ebenfalls universalgelenkartig gelagerten Stange (c) starr verbunden ist, so daß
diese die Bewegungen der Waffe auf die Nadel überträgt und dieser beim Ein-
■ stellen als Drehpunkt dient.
2. Zielübungsapparat nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Nadel
in dem einstellbaren Lager mittels einer auf ihr festen Kugel (i) und in dem
Bügel mittels einer auf ihr beweglichen Kugel k gelagert ist und die Anlage
beider Kugeln an ihre eigenen Lagerflächen durch eine zwischen ihnen befindliehe
Feder gesichert ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE163232C true DE163232C (de) |
Family
ID=428939
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT163232D Active DE163232C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE163232C (de) |
-
0
- DE DENDAT163232D patent/DE163232C/de active Active
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