DE163052C - - Google Patents
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- DE163052C DE163052C DENDAT163052D DE163052DA DE163052C DE 163052 C DE163052 C DE 163052C DE NDAT163052 D DENDAT163052 D DE NDAT163052D DE 163052D A DE163052D A DE 163052DA DE 163052 C DE163052 C DE 163052C
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- H—ELECTRICITY
- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
- H04L—TRANSMISSION OF DIGITAL INFORMATION, e.g. TELEGRAPHIC COMMUNICATION
- H04L13/00—Details of the apparatus or circuits covered by groups H04L15/00 or H04L17/00
- H04L13/18—Details of the apparatus or circuits covered by groups H04L15/00 or H04L17/00 of receivers
- H04L13/182—Printing mechanisms
- H04L13/184—Photographic printing and recording
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B41—PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
- B41J—TYPEWRITERS; SELECTIVE PRINTING MECHANISMS, i.e. MECHANISMS PRINTING OTHERWISE THAN FROM A FORME; CORRECTION OF TYPOGRAPHICAL ERRORS
- B41J2/00—Typewriters or selective printing mechanisms characterised by the printing or marking process for which they are designed
- B41J2/435—Typewriters or selective printing mechanisms characterised by the printing or marking process for which they are designed characterised by selective application of radiation to a printing material or impression-transfer material
- B41J2/465—Typewriters or selective printing mechanisms characterised by the printing or marking process for which they are designed characterised by selective application of radiation to a printing material or impression-transfer material using masks, e.g. light-switching masks
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Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
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- Photographic Developing Apparatuses (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 163052 KLASSE 21 a.
JOSEF TOBIAS und FRANZ BERGER in SOPRON (Ungarn).
Beseitigung der Lichtabdeckung.
Die Erfindung bezieht sich auf solche photographische
Schreibmaschinen, bei denen durch von der Geberstation aus bewirkte Erregung von Elektromagneten, unter jedesmaligem
Entfernen der Lichtabdeckung, durchbrochene . Zeichen abwechselnd in die optische Achse
eines Photographenapparates gerückt werden und bezweckt, die Nachteile der bekannten,
mit Zeichendurchbrechungen versehenen Drehscheibe zu beseitigen. Diese Nachteile bestehen·
außer einem größeren Kraftbedarf zum Drehen und leichter Abnutzung der Welle hauptsächlich darin, daß die Zeichenscheibe
sich häufig um den großen Bogenabstand zwisehen weit auseinander liegenden Zeichendurchbrechungen
drehen muß und ein gewisses Drehmoment besitzt, das ein genaues Einrücken der Zeichen in die optische Achse verhindert.
Infolgedessen eignet sich diese für die Zwecke der Telegraphic geschaffene Art Schreibmaschinen nicht zu dem bereits vorgeschlagenen
Aufschreiben von an der Geberstelle in ein Telephon gesprochenen, schnell aufeinander folgenden Lauten, wobei die von
letzteren abhängigen Schwingungen der Membran einen Lichtstrahl abwechselnd auf eine
der entsprechenden, die Elektromagnete erregenden Selenzellen werfen, welchem Zweck
die photographische Schreibmaschine nach vorliegender Erfindung besonders angepaßt
ist. Letztere besteht in der Benutzung und besonderen Anordnung von mit Zeichendurchbrechungen
versehenen, federbelasteten Hebeln, deren jeder bei der Erregung seines Elektromagneten
nur um ein geringes Maß ausschlägt und hierbei selbsttätig den Stromkreis einerseits
des auf Entfernen der Abblendklappe aus der optischen Achse, sowie andererseits des
auf Drehen der Papierwalze wirkenden Elektromagneten schließt.
Natürlich kann bei derselben die Erregung der Elektromagnete auch durch Schließen der
betreffenden Stromkreise von Hand oder in sonst bekannter Art erfolgen.
In der Zeichnung ist Fig. 1 ein senkrechter Schnitt und Fig. 2 ein Grundriß · der photographischen
Schreibmaschine, während Fig. 3 das Zeichenhebelsystem bei abgenommen gedachter Trag- und Verstellvorrichtung der
Papierwalze mit der Art der leitenden Verbindung nach den Selenzellen darstellt.
Die mittels einer geeigneten Vorrichtung zu belichtenden Selenzellen 20 sind sämtlich in
den Stromkreis einer Stromquelle 21 nebst je einem Relaiselektromagneten parallel geschaltet.
Bei Belichtung einer Selenzelle zieht der betreffende Relaiselektromagnet 22 seinen
Anker an und schließt dadurch den Stromkreis des Elektromagneten 24 für den betreffenden
Zeichenhebel. Von der diesen Stromkreis
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B 6 ζ πΊ<
β ν e ί · ο ϊ si a. d, niederen Huyip,
speisenden Batterie 23 ist ein Pol mittels der Leitung 26 an das Gehäuse 25 angeschlossen,
in welchem die Zeichenhebel 27 zwischen Spitzen gelagert sind, und von den Elektromagnetspulen
24 laufen wieder die den Stromkreis schließenden Drähte nach diesem Gehäuse 25.
Die Drehachsen 28 der Hebel 27 sind, wie ersichtlich, in einem Kreise angeordnet, durch
dessen Mitte die optische Achse des photographischen Apparates durchgeht. Die einzelnen
Hebel 27 sind aber, um die freie Verstellung jedes einzelnen in der beispielsweise
wagerechten Ebene zu ermöglichen, in verschiedenen Höhen angeordnet. AVie aus Fig. 1
ersichtlich, sind die Hebelnaben in zwei halben Schraubengängen gelagert, welche um i8o°
voneinander abstehen. Jeder Hebel 27 trägt an einem Ende den Anker 29 des betreffenden
Elektromagneten 24 und am anderen Ende eine Scheibe mit dem transparenten Zeichen (Buchstaben,
Zahl u. dergl.). In der Normallage, bei nicht erregtem Elektromagneten, wird jeder
Hebel 27 durch eine Feder 30 gehalten, wobei die an den Innenenden der Hebel angebrachten
Zeichenscheiben neben die optische Achse des photographischen Apparates bezw. neben eine
Bodenöffnung 31 (Fig. 1) der Wand des Kastens 33 zu stehen kommen, unter welcher
eine Lampe 32 angebracht ist. Wird von einem der Elektromagnete 24 der zugehörige Anker
29 angezogen, so tritt die Zeichenscheibe des betreffenden Hebels 27 so vor die Öffnung 31,
daß der durch diese Öffnung fallende Lichtstrahl durch das transparente Zeichen der
Scheibe hindurchgehen muß.
In der oberen Wand des Gehäuses, und zwar in der optischen Achse, liegt eine Durchlochung
34, über der eine Linse 35 in geeigneter Fassung angebracht ist, und welche durch eine unterhalb angeordnete, von einem
Hebel 36 nach Art der Hebel 27 getragene volle Scheibe abgedeckt ist. So oft einer der
Anker 29 vom zugehörigen Elektromagneten 24 angezogen wird, so daß eine Zeichenscheibe
in die optische Achse tritt, muß auch die am Hebel 36 sitzende volle Blendscheibe
aus der optischen Achse zurückgezogen werden, was mittels des Elektromagneten 38 geschient,
zu dem der am äußeren Ende des Hebels 36 sitzende Anker 37 gehört. Von der zur Erregung dieses Elektromagneten 38
dienenden Batterie 40 ist ein Pol mittels der Leitung 41 an das Gehäuse 25 angeschlossen,
während von der Spule des Elektromagneten 38 die Leitung nach einem Metallringe 39
läuft, der, vom Gehäuse isoliert, in Höhe der Hebel 27 in Form zweier halber, an den
Enden miteinander verbundener Schraubengänge um das Gehäuse herumläuft (Fig. 1).
Dieser Metallring 39 trägt an seiner Unterfläche für jeden Hebel 27 einen Stift 42 in
solcher Lage, daß der durch den zugehörigen Elektromagneten 24 verstellte Hebel an den
Stift 42 anschlägt und dadurch den Stromkreis des Elektromagneten 38 schließt.
Oberhalb des Gehäuses ist ein Wagen 43 mittels Rollen auf Schienen beweglich. Dieser
Wagen trägt eine mit lichtempfindlichem Papier oder dergl. bedeckte Walze 44. Auf
diesem Papier entstellt also ein Bild des in die optische Achse eingestellten Zeichens, worauf
die Walze um eine Zeichenbreite weiter gedreht werden muß, was ein durch einen Elektromagneten
49 gedrehtes Schaltrad auf der Welle der Walze 44 bewirkt. Das Schließen des Stromkreises der Batterie 48 zum Erregen
des Elektromagneten 49 veranlaßt der die Blendscheibe tragende Hebel 36. Er wird
nämlich nach jedesmaligem Anziehen1 des an ihm sitzenden Ankers von einer Feder 45 so
zurückgezogen, daß er sich an einen auf dem isolierten Metallringe 39 sitzenden Stift 46
anlegt. Ein Pol der Batterie 48 (Fig. 3) ist an den Ring 39 angeschlossen, und vom Elektromagneten
49 läuft die Leitung 50 nach dem Gehäuse 25. Da der Hebel 36 mit diesem Gehäuse in leitender Verbindung steht, wird
durch Anschlagen des Hebels 36 an den Stift 46 der Stromkreis des Elektromagneten 49
geschlossen und folglich der Anker 51 angezogen. Der um 52 drehbare Ankerhebel 53
trägt die Schiebeklinke 54 für das auf der Welle der Walze 44 sitzende Schieberad 55,
so daß beim Anziehen des Ankers 51 die Klinke 54 um eine Zahnbreite zurückgleitet .
und beim Loslassen des Ankers, wenn die zu diesem Zwecke vorhandene Feder 56 den
Ankerhebel 53 in seine vorige Lage zurückführt, das Schieberad um eine Zahnbreite
gedreht wird. An die Walze 44 liegt eine in der Zeichnung nicht dargestellte kleine
A¥alze an, welche selbst mit einer in Entwickelungsflüssigkeit
eintauchenden zweiten kleinen Walze in Berührung steht.
Nachdem die Walze 44 eine volle Umdrehung gemacht hat, also eine Zeile von
Zeichen auf sie photographiert worden ist, muß der Wagen 43 mit der Walze 44 um eine
Zeilenbreite verschoben werden. Dies bewirkt ein Elektromagnet 64, dessen um 69 am Rahmen
70 drehbarer Ankerhebel 68 bei jedesmaligem Verstellen durch Anziehen des Ankers
67 einerseits und durch die Gegenfeder yy andererseits eine Zugstange 71 hin- und herschiebt,
an \velcher die Klinke 72 für die am Wagen 43 angebrachte Sperrzahnzahnstange
73 angelenkt ist. Die am Bock 74 befestigte, mittels der Schraube 76 anzudrückende Feder
75 drückt auf die Zugstange 71 und hält da-
durch die Klinke 72 in Eingriff mit der Zahnstange 73. Das rechtzeitige Schließen des
Stromkreises der den Elektromagneten 64 erregenden Batterie 62 wird durch eine Kontaktvorrichtung,
bestehend aus der auf der Welle der Walze 44 sitzenden Kontaktscheibe 57
und der darauf schleifenden Kontaktfeder 58, bewirkt. Die Kontaktscheibe 57 ist am Vorderrande
des Umfanges, wo die Feder 58 schleift, nicht leitend und besitzt nur zwei leitende
Felder 65. Sie ist an die Leitung mittels der am Wagen 43 befestigten Feder 66 angeschlossen,
wobei die leitende Verbindung des Wagens durch dessen Räder und den Rahmen 70 erfolgt, nach welchem der Leitungsdraht 79
vom Elektromagneten 64 hinführt. Die den zweiten Pol des Stromkreises bildende Feder
58 sitzt an einem vom Wagen isolierten, an den Draht 61 angeschlossenen Bock 59 und
ist mittels einer Schraube 60 an die Scheibe 57 anzudrücken. Jedesmal, wenn die Feder 58
auf die leitenden Felder 65 gelangt, wird der Stromkreis des Elektromagneten 64 geschlossen
und der Wagen 43 durch die Schiebeklinke 72 weiterbewegt, bis er schließlich an den Anschlag 80 stößt. Zum Rückführen des
Wagens in seine Anfangsstellung muß die Klinke 72 ausgehoben werden. Dies geschieht
mittels eines unter der Stange 71 liegenden Stiftes 81, der an dem auf einem Träger 83
gelagerten Winkelhebel 82 sitzt. Dieser Winkelhebel wird mittels einer Zugstange 84
unter Spannring der Feder 85 verschwenkt, die sich einerseits gegen einen Bund 86 der
Stange 84 und andererseits gegen das Lager 87 stützt.
Außer den die Buchstaben bezw. Zahlen aufweisenden Hebeln 27 sind noch Hebel 88
für die Interpunktionszeichen vorgesehen.
Dieselben werden am besten ebenfalls mit Hilfe
von Elektromagneten verschwenkt, deren Stromkreise durch Handtasten geschlossen
werden, da der ganze Apparat in ein lichtdichtes Gehäuse eingebaut sein muß. Der Einfacheil}
halber ist in der Zeichnung eine Bewegung dieser Hebel von Hand aus vorgesehen.
Claims (7)
- Patent-Ansprüche:I. Photographische Schreibmaschine mit durch Elektromagnete abwechselnd in die optische Achse gebrachten durchbrochenen Zeichen und gleichzeitiger Beseitigung der Lichtabdeckung, gekennzeichnet durch federbelastete Hebel (27), welche beim Anziehen ihrer Anker (29) infolge Schließens des Stomkreises in den zugehörigen Elektromagneten (24) so in parallelen Ebenen zum Ausschlag gebracht werden, daß einerseits ihr das Zeichen in Durchbrechung bezw. durchscheinend tragender Teil in die optische Achse zwischen die Lichtquelle (32) und die zu belichtende Fläche, z. B. lichtempfindliches Papier, auf einer Walze (44) rückt, andererseits Stromkreise von Elektromagneten (38,49) geschlossen werden, welche auf Entfernen einer Blendscheibe aus der optischen Achse bezw. auf Lageveränderung der zu belichtenden Fläche wirken.
- 2. Ausführungsform der photographischen Schreibmaschine nach Anspruch .1, dadurch gekennzeichnet, daß ein wie die Hebel (27) eingerichteter Flebel (36) mit einer Blendscheibe ausgestattet ist, welche zwischen aufeinander folgenden Belichtungen die optische Achse abdeckt, dieselbe aber nach jedesmaligem Einrücken eines neuen Zeichens dadurch freigibt, daß der betreffende Zeichenhebel (27) während oder am Ende seines Ausschlages den Stromkreis des Blendscheibenhebelelektromagneten (38) schließt.
- 3. Ausführungsform der photographischen Schreibmaschine nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Bewegen des Blendscheibenhebels (36) durch wechselseitiges Anstoßen der Zeichenhebel (27) an Anschläge (42) eines in die Leitung des Elektromagneten (38) geschalteten, entsprechend der verschiedenen Höhenlage der Zeichenhebel in zwei halben, an den Enden leitend verbundenen Schraubengängen geführten Metallringes (39) erfolgt.
- 4. Ausführungsform der photographischen Schreibmaschine nach Anspruch 1 bis 3, gekennzeichnet durch ein elektromagnetisches Gesperre, welches die das lichtempfindliche Papier oder dergl. tragende Walze· (44) bei jedesmaliger Entfernung der Blendscheibe aus der optischen Achse um eine Zeichenbreite weiter schaltet, sobald der Stromkreis durch die Bewegung des Blendscheibenhebels, z. B. durch Anlegen desselben an den auf dem Metall-. ring (39) angeordneten Stift (46) geschlossen wird.
- 5. Ausführungsform der photographischen Schreibmaschine nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Wagen (43) nach jeder Umdrehung der auf ihm ruhenden Walze (44) um eine Zeilenbreite von einer in seine Zahnstange (73) eingreifenden federbelasteten Klinke (72) vorbewegt wird, die von dem Ankerhebel eines Elektromagneten (64) in Tätigkeit gesetzt wird, sobald dieser beim Auflaufen einer Schleif feder (58) auf den 12pleitenden Teil einer sich mit der Walze (44) drehenden Kontaktscheibe (57) Strom erhält.
- 6. Ausführungsform der photographischen Schreibmaschine nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß an das lichtempfindliche Papier auf der Walze (44) eine kleine Walze anliegt, auf welche eine andere kleine Walze Entwicklungsflüssigkeit überträgt.
- 7. Ausführungsform der photographischen Schreibmaschine nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß außer den Zeichenhebeln (27), deren Elektromagnete in bekannter Weise durch Beiichtung von Selenzellen erregt werden, Hebel (88) für die Unterscheidungszeichen vorgesehen sind, welche durch von Hand eingeschaltete Elektromagnete in ihre wirksame Stellung gebracht werden.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
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Country Status (1)
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| DE (1) | DE163052C (de) |
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