DE1623398B2 - Trimm-Anzeigevorrichtung für Schiffe - Google Patents

Trimm-Anzeigevorrichtung für Schiffe

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DE1623398B2
DE1623398B2 DE19671623398 DE1623398A DE1623398B2 DE 1623398 B2 DE1623398 B2 DE 1623398B2 DE 19671623398 DE19671623398 DE 19671623398 DE 1623398 A DE1623398 A DE 1623398A DE 1623398 B2 DE1623398 B2 DE 1623398B2
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DE
Germany
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pendulum
display device
trim
switching contacts
ships
Prior art date
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DE19671623398
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DE1623398A1 (de
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Douglas Boyd
George James Brown
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ANDREW CHALMERS AND MITCHELL Ltd
Original Assignee
ANDREW CHALMERS AND MITCHELL Ltd
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Publication date
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63BSHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; EQUIPMENT FOR SHIPPING 
    • B63B39/00Equipment to decrease pitch, roll, or like unwanted vessel movements; Apparatus for indicating vessel attitude
    • B63B39/12Equipment to decrease pitch, roll, or like unwanted vessel movements; Apparatus for indicating vessel attitude for indicating draught or load
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01CMEASURING DISTANCES, LEVELS OR BEARINGS; SURVEYING; NAVIGATION; GYROSCOPIC INSTRUMENTS; PHOTOGRAMMETRY OR VIDEOGRAMMETRY
    • G01C9/00Measuring inclination, e.g. by clinometers, by levels
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01CMEASURING DISTANCES, LEVELS OR BEARINGS; SURVEYING; NAVIGATION; GYROSCOPIC INSTRUMENTS; PHOTOGRAMMETRY OR VIDEOGRAMMETRY
    • G01C9/00Measuring inclination, e.g. by clinometers, by levels
    • G01C9/12Measuring inclination, e.g. by clinometers, by levels by using a single pendulum

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Description

Die Erfindung betrifft eine Trimm-Anzeigevorrichtung für Schiffe mit einem Pendel und an diesem befestigten Magneten, welches bei Auslenkung auf zu beiden Seiten von der Nullage des Pendels angeordnete magnetisch betätigbare Schaltkontakte einwirkt, wodurch Signale entsprechend der Auslenkung des Pendels erzeugbar sind.
Eine derartige Anzeigevorrichtung ist durch die DT-AS 1 248 957 bekanntgeworden. Dort sind zur Messung der Pendelausschläge in einer Ebene parallel zur Schwingungsebene des Pendels mehrere Schaltkontakte beidseits der Nullage des Pendels vorgesehen. Sobald das Pendel mit seinen Magneten diese Schaltkontakte berührt, wird ein entsprechendes Signal erzeugt. Die Meßgenauigkeit dieser bekannten Anzeigevorrichtung ist jedoch beschränkt, weil in denjenigen Winkelbereichen des Pendelausschlags, die zwischen den einzelnen Schaltkontakten liegen, keine Signale erzeugt werden, so daß die jeweilige Neigung bzw. Krängung des Schiffes in diesen Winkelbereichen nicht genau angezeigt wird.
Es sind auch andere, ähnlich arbeitende Anzeigevorrichtungen bekanntgeworden, denen jedoch ebenfalls der erwähnte Nachteil anhaftet. So zeigt beispielsweise die DT-PS 583 425 einen Neigungsmesser, bei dem eine Kugel aus elektrisch leitendem Material innerhalb einer Hohlkugel frei beweglich ist, in deren Wandung elektrische Kontakte eingelassen sind. Auch hier kann nur diejenige Winkellage gemessen werden, innerhalb derer Kontakt zwischen der Kugel und einem der Wandungskontakte besteht. Zwischen diesen Winkellagen besteht keine genaue Anzeige der Neigung.
Mit einem anderen bekannten Neigungsanzeiger, wie
er beispielsweise durch die französische Patentschrift 416 057 bekanntgeworden ist, werden nur dann Signale abgegeben, wenn ein Pendel einstellbare Endanschläge erreicht.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Trimm-Anzeigevorrichtung für Schiffe mit einem Pendel vorzuschlagen, das sich durch eine hohe Meßgenauigkeit auszeichnet.
Zur Lösung dieser Aufgabe ist die Erfindung dadurch gekennzeichnet, daß am Pendel in Längsrichtung im Abstand voneinander mehrere Magnete vorgesehen sind und daß die Schaltkontakte ebenfalls übereinander den Magneten derart gestaffelt zugeordnet sind, daß bei jedem vorbestimmten Winkel der Auslenkung ein Schaltkontakt in den Wirkbereich eines Magneten gerät.
Mit dieser Anzeigevorrichtung läßt sich eine hohe Meßgenauigkeit von beispielsweise einem halben Grad erreichen, weil es jetzt möglich ist, daß bei jeder Neigung genau einer der Magnete mit genau einem der Schaltkontakte in Wirkverbindung steht. Die Wirkbereiche dieser gestaffelten Magnet-Schaltkontaktanordnungen können sich dabei auch überlappen.
Zur Erzeugung eines eindeutigen Warnsignals wird es bevorzugt, wenn die Schaltkontakte über Relais mit jeweils einer Warneinrichtung verbunden sind.
Um die Anzeigevorrichtung abzuschalten, kann ein in die Stromversorgung der Anzeigevorrichtung eingebauter Unterbrechungsschalter derart auf eine Sperrvorrichtung des Pendels einwirken, daß bei offenem Unterbrechungsschalter das Pendel gesperrt und am Schwingen gehindert wird.
Die Sperrvorrichtung kann einen Schuh enthalten, der durch eine Feder gegen das Pendel gezogen wird und durch einen mit der Stromversorgung der Anzeigevorrichtung verbundenen Elektromagneten lösbar ist. Dadurch kann die Trimm-Anzeigevorrichtung durch eine Fernbedienung verriegelt und entriegelt werden.
Die Trimm-Anzeigevorrichtung nach der Erfindung eignet sich somit besonders zum Anzeigen der Gleichgewichtslage eines Schiffes beim Beladen. Hierbei ist es nämlich besonders wichtig, daß die Ladung derart gestapelt wird, daß das Schiff bei der späteren Fahrtaufnahme nicht krängt. Die Warnvorrichtung kann optisch und/oder akustisch sein. Die magnetisch betätigbaren Schalter sind vorzugsweise Schutzrohrkontaktschalter. Eine praktische Aüsführungsform der Erfindung wird in den Zeichnungen dargestellt, worin
F i g. 1 halb schematisch eine Pendelvorrichtung mit den damit verbundenen Bestandteilen zeigt, die in einem Schutzgehäuse angebracht sind,
F i g. 2 eine Vorderansicht eines Anzeigelampenhalters darstellt und
F i g. 3 eine Seitenansicht des Lampenhalters zeigt.
In den Zeichnungen bezeichnet 1 das Gehäuse, 2 bezeichnet ein Pendel, das um eine Achse 3 schwingen kann und auf der Mittellinie des Pendels drei Permanentmagnete 4 aufnimmt. 5A und 5B bezeichnen zwei Sätze von Schutzrohrkontaktschaltern, wobei die Schalter von jedem Satz versetzt zueinander angeordnet sind, so daß jeder aufeinanderfolgende Schalter weiter entfernt von der vertikalen Linie ist, die die Achse 3 schneidet, als der vorhergehende Schalter, der Winkelbetrag, den jeder Schalter von der vertikalen Linie entfernt ist, einem gewählten Neigungsgrad ent-
spricht und die zwei Sätze von Schaltern eine Neigung nach der einen oder der anderen Seite der Mittellinie darstellen. Wenn das Pendel schwingt, laufen die Permanentmagnete 4 auf dem Pendel nacheinander über die Schalter des einen oder des anderen Satzes. 6 bezeichnet eine Sperrvorrichtung für das Pendel 2, die aus einem Schuh besteht, der durch einen Elektromagneten
7 betätigt wird, welcher derart mit der elektrischen Schaltung verbunden ist, daß, wenn die elektrische Schaltung gespeist wird, der Elektromagnet 7 den Schuh gegen eine Feder 8 wegzieht und wenn der Strom auf die Vorrichtung abgeschaltet wird, die Feder
8 den Schuh veranlaßt, zum Vermeiden von Schwingbewegungen des Pendels gegen dieses zu legen. 9 bezeichnet elektromagnetische Relais, die durch eine Verdrahtung 10 mit den Schaltern 5A und 55 verbunden sind und betätigt werden können, um Arbeitsstrom auf die Anzeigelampen zu schalten. In F i g. 2 und 3 bezeichnet 11 ein Gehäuse, das drehbar auf Halterungen 12 befestigt ist und zwei Sätze von Lampen 13Λ und 135 aufnimmt, die elektrisch mit dem geeigneten Relais
9 verbunden sind. 14 bezeichnet eine Schutzhaube der Lampen, um sie bei Tageslicht leichter sehen zu können.
In der Praxis ist das Gehäuse 1 der Anzeigevorrichtung an einem Teil des Schiffes derart befestigt, daß die Achse 3 auf der vertikalen Ebene verläuft, die die Längslinie des Schiffes enthält, wenn das Schiff gleichlastig ist. Wenn Strom auf die elektrische Schaltung der Vorrichtung geschaltet wird, wird der Elektromagnet 7 gespeist und zieht die Sperrvorrichtung 6 von dem Pendel 2 entgegen der Wirkung der Feder 8, so daß das Pendel 2 frei um die Achse 3 schwingen kann. Wenn das Schiff keine Schlagseite aufweist, befindet sich das Pendel 2 in seiner Mittelstellung, und keiner der Permanentmagnete 4 auf dem Pendel ist nahe genug einem der Schalter 5A oder 55, um auf ihn einzuwirken. Somit wird keine der Anzeigelampen 13Λ oder 135 aufleuchten. Wenn das Schiff eine Neigung erlangen sollte, wird das Pendel in Richtung der Neigung schwingen und der unterste Permanentmagnet 4 über einen der untersten Schalter 5 A oder 55 wandern und gegebenenfalls eine Warnung geben. Wenn der Schalter betätigt wird, erregt er ein entsprechendes Relais 9, und dieses Relais schaltet seinerseits die erste Lampe 13Λ oder 135 der Serie ein. Wenn die Neigung des Schiffes weiterhin zunimmt, kommt der mittlere Permanentmagnet auf dem Pendel in ausreichende Nähe des mittleren Schalters des Satzes 5A oder 55 und betätigt den Schalter, wo- · durch ein entsprechendes Relais 9 erregt wird und-Strom auf die nächste Lampe 13/1 oder 135 schaltet. Je nach der Anordnung der Schaltung wird die zuerst aufleuchtende Lampe weiterhin brennen oder ausgeschaltet werden. Weitere Neigungsbewegung des Schiffes nach derselben Seite wird den obersten Permanentmagneten auf dem Pendel in die Nähe des obersten Schalters 5A oder 55 bringen, und mit Hilfe des entsprechenden Relais 9 wird die äußerste Lampe \3A oder 135 aufleuchten. Beispielsweise kann die Anzeigevorrichtung derart eingestellt sein, eine Neigung anzuzeigen, die ein halbes Grad übersteigt.
Durch die Anzeigevorrichtung kann der Deckoffizier beim Beladen nicht, nur unmittelbar sehen, daß das Schiff sich neigt, sondern auch, nach welcher Seite und in welchem Ausmaß und kann unmittelbar Gegenmaßnahmen ergreifen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Trimm-Anzeigevorrichtung für Schiffe mit einem Pendel und an diesem befestigten Magneten, welches bei Auslenkung auf zu beiden Seiten von der Nullage des Pendels angeordnete magnetisch betätigbare Schaltkontakte einwirkt, wodurch Signale entsprechend der Auslenkung des Pendels erzeugbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß am Pendel (2) in Längsrichtung im Abstand voneinander mehrere Magnete (4) vorgesehen sind und daß die Schaltkontakte (5A, 5B) ebenfalls übereinander den Magneten (4) derart gestaffelt zugeordnet sind, daß bei jedem vorher bestimmten Winkel der Auslenkung ein Schaltkontakt (5A, 5B) in den Wirkbereich eines Magneten (4) gerät.
2. Trimm-Anzeigevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltkontakte (5A, 5B) über Relais (9) mit jeweils einer Warneinrichtung (13Λ, 13ß) verbunden sind.
3. Trimm-Anzeigevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein in die Stromversorgung der Anzeigevorrichtung eingebauter Unterbrechungsschalter derart auf eine Sperrvorrichtung (6) des Pendels einwirkt, daß bei offenem Unterbrechungsschalter das Pendel gesperrt und am Schwingen gehindert wird.
4. Trimm-Anzeigevorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Sperrvorrichtung (6) einen Schuh enthält, der durch eine Feder (8) gegen das Pendel (2) gezogen wird und durch einen mit der Stromversorgung der Anzeigevorrichtung verbundenen Elektromagneten (7) lösbar ist.
DE19671623398 1967-10-13 1967-10-13 Trimm-Anzeigevorrichtung für Schiffe Pending DE1623398B2 (de)

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