DE162201C - - Google Patents
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- DE162201C DE162201C DENDAT162201D DE162201DA DE162201C DE 162201 C DE162201 C DE 162201C DE NDAT162201 D DENDAT162201 D DE NDAT162201D DE 162201D A DE162201D A DE 162201DA DE 162201 C DE162201 C DE 162201C
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- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01H—ELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
- H01H43/00—Time or time-programme switches providing a choice of time-intervals for executing one or more switching actions and automatically terminating their operation after the programme is completed
- H01H43/30—Time or time-programme switches providing a choice of time-intervals for executing one or more switching actions and automatically terminating their operation after the programme is completed with timing of actuation of contacts due to thermal action
- H01H43/301—Time or time-programme switches providing a choice of time-intervals for executing one or more switching actions and automatically terminating their operation after the programme is completed with timing of actuation of contacts due to thermal action based on the expansion or contraction of a material
- H01H43/302—Time or time-programme switches providing a choice of time-intervals for executing one or more switching actions and automatically terminating their operation after the programme is completed with timing of actuation of contacts due to thermal action based on the expansion or contraction of a material of solid bodies
- H01H43/303—Time or time-programme switches providing a choice of time-intervals for executing one or more switching actions and automatically terminating their operation after the programme is completed with timing of actuation of contacts due to thermal action based on the expansion or contraction of a material of solid bodies of one single solid body, e.g. hot wire
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- Electromagnets (AREA)
Description
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hiviaefÜM bet Sa/i\vwiM,vviq
fi Xx, <2CnfccZ'& Pcxs a e
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Jig 162201 KLASSE 21 c.
Vorliegende Erfindung betrifft einen Zeitschalter für Treppenhausbeleuchtung u. dgl.,
bei welchem eine thermostatische Schaltvorrichtung, z. B. ein mit einer geeigneten
Wicklung versehener Metallkern, kurze Zeit unter dem Einfluß des Stromes erwärmt
wird, sich hierbei ausdehnt und durch einen das Wesen vorliegender Erfindung bildenden
Mechanismus einen Kontakt so lange herstellt, bis sich der Kern wieder abkühlt bezw.
seine ursprüngliche Dimension wieder annimmt. Die Zeit, während welcher der Strom
so geschlossen wird, hängt somit von dem Grad der Erwärmung und der Ausstrahlungsfläche
ab und kann so beliebig festgelegt werden. Durch den so hergestellten Kontakt
wird durch geeignete Schaltung bezw. durch einen vorgesehenen elektromagnetischen Ausschalter
die Lichtleitung" o. dgl. nach einer in bestimmten Grenzen regulierbaren Zeit selbsttätig
unterbrochen. Der Stromschluß zur Ingangsetzung des Zeitausschalters erfolgt zweckmäßig durch eine geeignete Vorrichtung
an der Tür derart, daß nur während des öffnens der Haupttür der Strom geschlossen,
derselbe in ganz geöffneter oder, geschlossener Stellung der Tür dagegen
unterbrochen ist. Da nachts die Tür nur verhältnismäßig kurz geöffnet und gleich
. wieder geschlossen wird, erfolgt auch hierbei nur ein kurzer Stromschluß.
Der diesem Zweck dienende Apparat, ist in beiliegender Zeichnung dargestellt.
Ein wesentlicher Bestandteil desselben ist eine Nickelinspule α mit einem Kern, welcher
aus einer Messingröhre o. dgl. besteht.
Dieser Kern ist bei b befestigt und bei c mit dem bei e drehbaren Winkelhebel d verbunden.
Dieser Winkelhebel d schließt mittels der Kontakte /und g. jeweils den Stromkreis
über einen der Elektromagnete h oder i, von denen ersterer einen Quecksilbertauchkontakt
It1 Ie2 und letzterer den Doppeltauchkontakt
I1 L2 bezw. M1 m.2 ausschaltet. Ein
weiterer Elektromagnet η dient zur Einschaltung des Doppeltauchkontaktes im geeigneten
Moment, während ο und ρ Vorschaltwiderstände sind. Außerdem ist in geeigneter
Weise eine Stromschlußvorrichtung qx <72 bezw. ein Klemmkontakt s vorgesehen,
welcher durch die Haustür beim Öffnen derselben beeinflußt wird.
Die Wirkungsweise dieses Apparates ist nun folgende: Beim öffnen der Tür wird
ein Stromkreis bei q2 ^1 geschlossen. Der
Strom verläuft hierbei vom negativen Pol kommend über die Zweigstelle v, Stromschlußvorrichtung
q.2 s qlt Widerstand o, Tauchkontakt
Ar1 Ar2, Nickelinspule a, Elektromagnet n,
zur Zweigstelle n> und von da zum positiven Pol zurück. Hierdurch wird einerseits der
Kern der Nickelinspule α erwärmt und andererseits durch die Spule η bei Z1 I2 die
Lichtleitung dauernd eingeschaltet. Infolge der gleichzeitigen Schließung der Kontakte
Ot1 Ot2 verläuft noch ein Strom vom negativen
Pol über die Zweigstelle x, Widerstand p, Kontakte Mi1 Ot2, Winkelhebel d, Kontakt g,
Elektromagnet i zur Zweigstelle^. Es wird daher der Anker des Elektromagneten i zunächst
emporgezogen. Da die Erwärmung der Nickelinspule sehr rasch vor sich geht,
er
so wird in kurzer Zeit durch die Ausdehnung des Kernes der Winkelhebel d den Kontakt g
verlassen und den Kontakt/schließen. Hierdurch wird ein Stromkreis geschaffen, der
vom negativen Pol über Zweigstelle x, Widerstand p, Kontakt Vi1 m% , Winkelhebel d, Kontakt
/, Elektromagnet h zur Zweigstelle y und zum positiven Pol führt. Durch Erregung
des Elektromagneten h wird der
ίο Tauchkontakt kx k.2 gehoben und damit die
Nickelinspule α und der Elektromagnet η ausgeschaltet; der Doppeltauchkontakt I1 Z2
und Jw1 m.2 und damit die Lichtleitung bleibt
infolge der Sperrung durch den Anker des
jetzt nach Öffnung des Kontaktes g wieder stromlos gewordenen Elektromagneten i eingeschaltet.
Nachdem die Nickelinspule in dieser Weise stromlos gemacht wurde, wird dieselbe anfangen, sich abzukühlen. Da die
Abkühlung verhältnismäßig langsam stattfindet, so wird der Kontakt zwischen d und/
längere Zeit bestehen bleiben. Es können jetzt zwei Fälle eintreten. Der eine normale
Fall ist, daß, während der Kontaktschluß bei / noch dauert, die Tür geschlossen und
damit eine Unterbrechung des Stromkreises v, q2, s, q1, 0, k,k2,a, n, wauch bei ^2 s qi bewirkt
wird. Es findet dann eine ununterbrochene Abkühlung der Nickelinspule und somit eine
Ausschaltung der Beleuchtung nach bestimmter Zeit statt, wie später näher erläutert
wird. Der zweite Fall tritt ein, wenn die Tür längere Zeit geöffnet bleibt, so daß
der Kontakt q2 s q1 noch geschlossen ist,
wenn der Hebel d den Kontakt / verläßt. Da beim Verlassen des Kontaktes / der
Stromkreis des Magneten h geöffnet wird, so wird von neuem eine Schließung der
Kontakte kx Ar2 erfolgen und damit eine
Wiedereinschaltung der Nickelinspule bewirkt werden. Dies hat zur Folge, daß zunächst
der Kontakt bei / wieder hergestellt und dann eine Ausschaltung der Heizspule bewirkt
wird. Wie ersichtlich, hat die Ausschaltvorrichtung kx Ar2 hf den Zweck, ein zu
starkes Erwärmen der Heizspule auch dann zu verhindern, wenn die Tür aus irgend einem Grunde zu lange geöffnet bleibt. Die
Ausschaltung der Lampen findet folgendermaßen statt:
Wenn die Nickelinspule sich fast auf ihren Ahfangswert abgekühlt hat, so stellt ihr
Hebel d bei Kontakt g folgenden Stromkreis her: Von Zweigstelle x, Widerstand p,
Kontakt Mi1 m2, Winkelhebel d, Kontakt g,
Spule i zur Zweigstelley, so daß durch den
Elektromagneten i die Sperrung des Doppeltauchkontaktes gelöst bezw. dieser und mit
ihm die Lichtleitung ausgeschaltet wird. Es sind dann alle Teile wieder in ihrer Anfangsstellung.
Es lassen sich andere Schaltungen, Kontakte u. dgl. verwenden; das Wesen der Erfindung
bildet stets die Anordnung eines unter dem Einfluß des Stromes sich erwärmenden Metallkernes, welcher nach seiner
Abkühlung einen zu geeigneten Schaltungen in beliebiger Weise verwendbaren Kontakt
herstellt. Als Bewicklungsmaterial wird hierbei zweckmäßig Nickelin genommen, als Kern
ein Messingrohr o. dgl., welches auf Wärme möglichst empfindlich reagiert, wobei übrigens
die Wicklung event, auch innen angeordnet wird.
Claims (3)
1. Zeitschalter für elektrische Ströme unter Verwendung einer thermostatischen
Schaltvorrichtung, z. B. eines mit Heizwicklungen versehenen "Metallkernes, dadurch
gekennzeichnet, daß die Schaltvorrichtung, welche zunächst durch kurzdauernden Stromschluß erhitzt wird, die
Ausschaltung des Nutzstromkreises erst nach erfolgter Abkühlung bewirkt.
2. Ausführungsform des Zeitschalters nach Anspruch 1, besonders für Treppenbeleuchtung,
dadurch gekennzeichnet, daß bei Öffnung der Tür ein Hilfsstromkreis geschlossen wird, der die Heizspule (a)
und den den Nutzstromkreis schließenden Elektromagneten (n) einschaltet, worauf
nach Schließung · der Tür und Unter-
- brechung des Hilfsstromkreises der Nutz-Stromkreis
so lange eingeschaltet bleibt, bis nach erfolgter Abkühlung des Thermostaten durch Kontaktschluß bei g der
Sperrmagnet (i) zur Freigabe des Hauptschalters erregt wird.
3. Ausführungsform des Zeitschalters nach Anspruch 1 und 2, gekennzeichnet
durch die Anordnung einer Magnetspule (h), welche von dem sich ausdehnenden
Kern (c) der Heizspule (a) bei erwärmter Heizspule an dem Kontakt (f) zum Zwecke
der Unterbrechung des Heizstromes eingeschaltet wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Berlin. GEbRuüKT in der reiChsDruCkerei.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE162201C true DE162201C (de) |
Family
ID=428016
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT162201D Active DE162201C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE162201C (de) |
-
0
- DE DENDAT162201D patent/DE162201C/de active Active
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