DE160931C - - Google Patents

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DE160931C
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cylinder
hollow body
water toy
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toy according
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63HTOYS, e.g. TOPS, DOLLS, HOOPS OR BUILDING BLOCKS
    • A63H23/00Toy boats; Floating toys; Other aquatic toy devices
    • A63H23/10Other water toys, floating toys, or like buoyant toys
    • A63H23/12Waterborne toy projectiles; Knock-apart toys; Exploding ship toys

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  • Toys (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung betrifft ein Wasserspielzeug, das wie eine Seemine oder ein Torpedo zu wirken bestimmt ist. Es besteht im wesentlichen aus einem Gehäuse in Gestalt einer solchen Seemine und einem darin angeordneten Zylinder, der an seinem oberen Ende mit einer Düse versehen und mit einer Ladung beschickt ist, die mittels einer stoßweise wirkenden Vorrichtung (wie einer Pumpe
ίο o. dgl.) im gegebenen Augenblicke ausgeschleudert werden kann.
Auf den Zeichnungen sind einige Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes dargestellt.
Bei der ersten Ausführungsform (Fig. 1 und 2) besteht der Tauch- oder Schwimmkörper aus einem hohlen Blechkörper a, der durch Ketten b mit Gewichten oder Ankern in einer gewissen Tiefe unter dem Wasserspiegel c gehalten wird. In den Hohlkörper a ist ein Rohr d eingesetzt, das oben in ein Mundstück e mit einer Öffnung f und unten in einen Rohransatz g mündet. An den Rohransatz wird ein Schlauch h angeschlossen, der zu einer Luftpumpe, einem Druckball o. dgl. führt.
Befindet sich das beschriebene Spielzeug in der dargestellten Stellung, so ist der Hohlraum des Zylinders d mit Wasser gefüllt oder auch mit einem anderen Stoffe geladen. Pumpt man durch den Schlauch h Luft ein, so treibt diese das Wasser vor sich her, so daß aus der Öffnung f ein Gemisch von Wasser und Luft heraussprudelt, das ein über dem Hohlkörper α hinwegfahrendes Spielzeugschiff ο. dgl. zum Kentern und Sinken bringen kann.
Bei der zweiten Ausführungsform (Fig. 3 bis 6) ist im Innern des Zylinders d ein unter der Wirkung der Feder i stehender Kolben j untergebracht. Die Kolbenstange k tritt durch eine Öffnung im Boden des Hohlkörpers α hindurch und trägt darunter einen Anschlag / in der Form eines abgestumpften Kegels. Parallel mit dem Zylinder d ist durch den Hohlkörper α ein Rohr m wasserdicht hindurchgeführt, in dem ein runder Stab η frei drehbar ist. Am oberen Ende dieses Stabes ist ein Kreuz 0 oder eine andere Auslösevorrichtung (Hebel o. dgl.) befestigt, während das untere Ende seitlich ab- und zu einer Öse ρ zusammengebogen ist. In die Öse ρ faßt das ebenfalls zu einer Öse zusammengebogene Ende eines Drahtes q ein, der sich in der gezeichneten Stellung gegen einen am Boden des Hohlkörpers α befestigten Winkel r legt, so daß der Anschlag / gegen das freie Ende des Drahtes q gestützt werden kann. Dieser verhindert so den Kolben j, unter dem Einflüsse der Feder i emporzuschnellen.
Stößt nun ein über den Hohlkörper α hinwegfahrendes Spielzeugschiff gegen die Auslösevorrichtung (das Kreuz 0), so wird der Stab η gedreht, und seine Öse ρ zieht den Draht q zur Seite, so daß dieser den An-
schlag / freigibt. Die Feder i entspannt sich infolgedessen und schnellt den Kolben / nach oben. Die im Zylinder d darüber befindliche Ladung wird nun durch die Öffnung/ emporgeschleudert.
Damit der Hohlkörper α an der Drehung des Kreuzes ο nicht teilnehme, ist er mit geeignet angeordneten, etwa senkrechten, radial stehenden Flossen s ausgestattet.
ίο Die dritte Ausführungsform (Fig. 7 bis 9) unterscheidet sich von der soeben beschriebenen zunächst in der Auslösevorrichtung für den Kolben j. Die Kolbenstange k ist hier am Kolben gelenkig befestigt und trägt eine Nase t, die sich bei gespanntem Kolben (Fig. 7) gegen den zugespitzten Arm u eines Winkelhebels u ν legt, der in einem U-förmig gebogenen (Fig. 9), am Boden des Hohlkörpers a befestigten Bleche n> drehbar gelagert ist.
Der Arm ν legt sich gegen eine mit nach unten gerichteten Vorsprüngen oder Einkerbungen versehene Scheibe x, die an dem Stabe 11 befestigt ist. Das obere Ende des Stabes η trägt nicht unmittelbar das Kreuz 0, sondern dieses ist auf einer besonderen Welle y befestigt, die mit dem Stabe η durch eine Zahnradübersetzung ^ verbunden ist.
Für gewöhnlich steht die Scheibe χ so, daß der Arm ν sich gegen die höchste Kante oder Spitze eines ihrer Vorsprünge legt. Zugleich faßt die Nase f unter die Spitze des Armes u (Fig. 7). Wird jetzt das Kreuz ο gedreht, so dreht sich auch die Scheibe χ (Fig". 8). Der Arm ν springt in die zunächst befindliche Einkerbung ein und seine Spitze gibt die Nase t frei; die Feder i findet somit Gelegenheit, sich zu entspannen, worauf die Kolbenstange k und der Kolben j nach oben geschnellt werden.

Claims (5)

Patent-Ansprüche:
1. Wasserspielzeug, gekennzeichnet durch einen innerhalb eines Gehäuses (a) von der Gestalt einer Seemine angeordneten, an seinem oberen Ende mit einer Düse (e) versehenen Zylinder (d), dessen Ladung mittels einer stoßweise wirkenden Vorrichtung (Pumpe 0. dgl.) ausgeschleudert werden kann.
2. Wasserspielzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der blecherne Hohlkörper (a) mit seinem Zylinder (d) und dessen Mundstück (e) unten einen Rohrstutzen (g) zum Anschluß einer Luftpumpe o. dgl. hat, so daß man durch Einpumpen von Luft die in dem Zylinder (d) enthaltene Ladung zum Emporsprudeln aus dem Mundstück (e) bringen kann.
3. Wasserspielzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Zylinder (d) des blechernen Hohlkörpers (a) sich ein unter der Wirkung einer Feder (i) stehender Kolben (j) befindet, so daß man durch Entspannen der Feder (i) die in dem Zylinder (d) enthaltene Ladung aus dem Mundstück (e) emporsprudeln lassen kann.
4. Wasserspielzeug nach Anspruch 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Entspannen der Feder (i) durch Drehen eines aus dem Hohlkörper herausragenden Kreuzes (o) oder einer anderen geeigneten Auslösevorrichtung bewirkt wird.
5. Wasserspielzeug nach Anspruch 1, 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Hohlkörper (a) mit flossenähnlichen Ansätzen (s) versehen ist, die ihn verhindern, an der Drehung des Kreuzes (0) teilzunehmen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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