DE694036C - Spielzeuggeschuetz - Google Patents

Spielzeuggeschuetz

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Publication number
DE694036C
DE694036C DE1937D0074315 DED0074315D DE694036C DE 694036 C DE694036 C DE 694036C DE 1937D0074315 DE1937D0074315 DE 1937D0074315 DE D0074315 D DED0074315 D DE D0074315D DE 694036 C DE694036 C DE 694036C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
shaft
spring
gun barrel
gun
storage container
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1937D0074315
Other languages
English (en)
Inventor
Rudolf Dworschak
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Individual
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Individual
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Application granted granted Critical
Publication of DE694036C publication Critical patent/DE694036C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41BWEAPONS FOR PROJECTING MISSILES WITHOUT USE OF EXPLOSIVE OR COMBUSTIBLE PROPELLANT CHARGE; WEAPONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F41B7/00Spring guns
    • F41B7/006Adaptations for feeding or loading missiles from magazines

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Toys (AREA)

Description

  • Spielzeuggeschütz Es sind ber-eifs Spielzeuggeschütze bekännt, welche mit einer ' Schleudervorrichtung ausgestattet sind, die aus einer Welle mit einem oder mehreren, in einem Gehäuse drehbaren Federarmen besteht, durch dessen bzw. .deren freie Enden nach erfolgter Spannung beim Vorbeistreifen an einem, im Geschützrohr sitzenden Anschlag in. das Geschützrohr eingebrachte Kugeln durch dasselbe hindurch nach außen geschleudert werden.
  • Bei derartigen Spielzeuggeschützen ist es ,mit Schwierigkeiten verbunden, die zu schleudernden Kugeln an die Stelle zu verbringen, von der aus sie durch die Federarme abgeschl.eudert werden können. Es ist, um dies zu erreichen, ein Vorratsbehälter für :die Kugeln in das Geschützrohr selbst eingebaut, wobei eine Klappe vorgesehen ist, durch welche -die Kugeln in das Geschützrohr bzw. in die Bahn der Federarme fallen. Dadurch ergibt sich für das Geschützrohr eine plumpe, von der Wirklichkeit stark abweichende Form. Ferner liegt die abzuschleu-Bernde Kugel in dem Augenblick, in dem der Federarm auf sie trifft, nicht frei im Rohr, sondern wird- durch die Last der darüberliegenden, im Vorratsbehälter befindlichen Kugeln festgehalten, so daß die Kraft des Federarmes zum großen Teil zur überwin-Üung dieses Widerstandes verwendet werden muß, wodurch die' eigentliche Schleuderkraft stark gemindert wird.' Die Erfindung betrifft nun ein Spielzeuggeschütz, bei dem dies alles vermieden ist. Gemäß der Erfindung ist jedes freie Federarmende mit einem schaufelartigen Greifer ausgestattet, durch welchen während .der Drehung des Armes das bzw. die Geschosse, welche Bern Boden des Gehäuses zugeführt sind, zum Geschützrohr hin gefördert werden. Auf der, die Federarme tragenden Welle sitzt vorteilhaft ein Drehschieber, der zur Steuerung des Kugelzulaufes aus dem Vorratsbehälter, der neben dem Drehschieber angeordnet ist, mit Öffnungen versehen ist.
  • In der Zeichnung ist eine Ausführungsform des Spielzeuggeschützes gemäß der Erfindung schaubildlich dargestellt, wobei die Deckplatte des Gehäuses abgenommen ist.
  • In dem Sockel a des Spielzeuggeschützies ist eine kreisförmige Kammer b ausgeschnitten, w6lche mittig von einer, mit einer Kurbel c versehenen Drehwelle d durchsetzt ist: Auf diese Welle d ist ein zweiarmiger Hebel e aufgeschoben. Ferner ist auf der Welle d eine Feder f angeordnet, welche mit ihrem einen Ende g an der Welle d befestigt ist und mit ihrem anderen Ende h gegen den Hebel e drückt. Die freien Enden der beiden Hebelarme e sind zu schaufelartigen Greifern i gebogen. Die Kammer b ist an der Oberseite offen und mündet in den Hohlraum des, auf den Sockel ,a aufgesetzten Geschützrohres k aus. In den rückwärtigen Teil des Rohres k ist eine Anschlagplatte i eingesetzt, welche zum Teil in die Kammer b ragt und einen Anschlag für die Hebelarme e bildet.
  • Auf der Welle d ist ferner ein Drehschieber in befestigt, welcher die Kammer b auf der einen Seite abschließt und mit öffnungen n versehen ist. Neben dem Drehschieber m ist ein Vorratsbehälter o für die abzuschleudernden Kugeln angeordnet, welcher in eine Rinne p übergeht, deren Ausmündung durch den Drehschieber m gesteuert wird. In die Kammer b mündet ferner ein Sammelrohr g, welches an einen Kugelfang angeschlossen sein kann, so daß die durch letzteren aufgefangenen Kugeln wieder in die Kammer b zurückgeleitet werden können.
  • Dreht man von Hand oder mittels geeigneter Kraftübertragung die Welle d, so wird auch der Drehschieber m gedreht und ;gibt, sobald eine der Öffnungen n mit der Mündung der Rinne p in Deckung gerät, den Kugelzulauf aus dem Vorratsbehälter ,o frei, so daß jeweils eine der darin enthaltenen Kugeln unter dem Einfuß ihres Eigengewichtes in die Kammer .b fallen kann. Bei der Drehung der Welle d wird durch die Feder f auch der Hebel e mitgenommen, wobei die schaufelförmigen Greifer i der Hebelarme die vorher auf den Boden der Kammer b gefallenen Kugeln erfassen und mitführen, bis der betreffende Hebelarm durch den Anschlag L erfaßt und aufgehalten wird. Bei fortgesetzter Drehung der Welle d drückt das freie Ende der Feder f stark auf den am Anschlag festgehaltenen Hebel e, und die Feder f spannt sich so lange, bis der Hebel e infolge des sich verstärkenden Federdruckes den elastischen Anschlag l so weit zur Seite drückt, daß er unter ihm abrutscht. In diesem Augenblick schleudert der Hebel e infolge der plötzlichen Entspannung der Feder f die mitgeführte Kugel kräftig durch das Rohr k des Geschützes nach außen. Bei weiterer Drehung der Welle d wiederholt sich der beschriebene Vorgang so lange, bis die Geschoßkammer alle Kugeln abgegeben hat. Dieselbe Wirkung erreicht man, wenn der Anschlag L aus starrem und der Hebel e aus elastischem Material bestehen.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Spielzeuggeschütz mit einer Schleudervorrichtung, die aus einer Welle mit einem oder mehreren in einem Gehäuse dxehbaren Federarmen besteht, durch dessen bzw. deren freie Enden nach erfolgter Spannung beim Vorbeistreifen an einem im Geschützrohr sitzenden Anschlag in das Geschützrohr eingebrachte Kugeln durch dasselbe hindurch nach außen geschleudert werden, dadurch gekennzeichnet, daß jedes freie Federarmende mit einem schaufelartigen Greifer (i) ausgestattet ist, durch welchen während der Drehung des Armes das bzw. die Geschosse, welche dem Boden des Gehäuses (b) zugeführt sind, zum Geschützrohr (k) hin gefördert werden.
  2. 2. Spielzeuggeschütz nach Anspruch i mit einem durch die Drehvorrichtung der Federarme gesteuerten Kugelzulauf aus einem Vorratsbehälter, dadurch gekennzeichnet, daß auf der die Federarme (e) tragenden Welle (d) ein Drehschieber (m) sitzt, der zur Steuerung des Kugelzulaufes aus dem Vorratsbehälter (o), der neben dem Drehschieber (m) angeordnet ist, mit Öffnungen (ta) versehen ist.
DE1937D0074315 1936-01-11 1937-01-10 Spielzeuggeschuetz Expired DE694036C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CS694036X 1936-01-11

Publications (1)

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DE694036C true DE694036C (de) 1940-07-24

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ID=5454856

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DE1937D0074315 Expired DE694036C (de) 1936-01-11 1937-01-10 Spielzeuggeschuetz

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DE (1) DE694036C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2566090A (en) * 1946-04-08 1951-08-28 John P Marcy Toy machine gun

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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US2566090A (en) * 1946-04-08 1951-08-28 John P Marcy Toy machine gun

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