DE390075C - Schuetzenwechseleinrichtung fuer Webstuehle mit zwei Schuetzen - Google Patents

Schuetzenwechseleinrichtung fuer Webstuehle mit zwei Schuetzen

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DE390075C
DE390075C DEB102128D DEB0102128D DE390075C DE 390075 C DE390075 C DE 390075C DE B102128 D DEB102128 D DE B102128D DE B0102128 D DEB0102128 D DE B0102128D DE 390075 C DE390075 C DE 390075C
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DE
Germany
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shuttle
looms
disc
pawls
crankshaft
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DEB102128D
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03DWOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
    • D03D43/00Looms with change-boxes

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Looms (AREA)

Description

  • Schützenwechseleinrichtung für Webstühle mit zwei Schützen. Die Erfindung betrifft eine Schiitzemwechseleinrichtung für Webstühle mit zwei Schützen, bei welcher auf der Webstuhlkurbelwelle eine mit zwei schwingbaren diametral entgegengesetzt angeordneten Klinken versehene Hohlscheibe lose sitzt. die eine auf der Kurbelwelle festsitzende Scheibe tunschlizßt, clie einen Absatz aufweist, welcher mit clen Klinken in Eingriff gelangt. wenn eine lerselben unter Einwirkung des durch die vollen Jacquardlcarten hceinflußten Dcfppelhebelsniedergedrückt wird, und welcher dann unter dem Einfluß der Scheibe sich dreht una dabei mittels eines passenden Getriebes den Schützenwechsel herbeiführt, wobei das Auslosen der Klinke von der fase durch eine passend angeordnete Rampe herbeigeführt wird. Schützemwechseleinrichtungen für Webstühle mit zwei Schützen sind an sich bekannt. Gegenüber den bekannten Einrichtungen für diesen Zweck unterscheidet sich der Erfindungsgegenstand dadurch, daß er insbesondere durch die Anordnung von Klinken. welche mit der 'Nase einer Scheibe in Eingriff gelangen können, eine zuverlässige Wirkung erzielen läßt.
  • In der Zeichnung ist eine Ausführtnig <les Erfindung sgegenstandes dargestellt.
  • Abb. t tllld 2 zagen (lie Vorrichtung selbst in Sciteiiaii:iclit und in selikreclitem Schnitt, während Abb. 3 die Anwendung bei einem @@'ebstubi zeigt: Die neue Einrichtung besteht aus einer auf der Kurbelwelle t des Wel)stillile s fest#-ekeilten Scheibe 2, welche mit einem AbsatT 3 versehen ist. Eine auf dieser Welle bewegliche Hohlscheibe .I ""'schließt die Scheibe 2. gegenüber welcher sie durch einen restlialt(,-ring in richtiger Lage gehalten wird. Seitlich cler Hohlscheibe 4 ist ein Exzenter 6 vorwel:lier mit ilir fest zusaminenliängt. Auf diesem Exzenter sitzt lose ein Exzenterbügel 6', welcher an eine Stange 26 angeschlossen ist.
  • In der Hohlscheibe ¢ sind diametral entgegengesetzt zwei Klinken 7 angeordnet, welche um Zapfen 8 schwingbar sind. An der Hohlscheibe befestigte Blattfedern g drücken mit ihren freien Enden gegen lasen io, die so geformt sind, daß der Federdruck die Klinken 7 entweder in gesenkter oder in gehobener Stellung halten. Jede Klinke 7 besitzt außerdem einen im rechten Winkel angeordneten Schenkel, der nach außen gerichtet ist und an seinem Ende einen Zapfen i i trägt. Exzentrisch zur Hohlscheibe q. ist eine Rainpe 12 angeordnet, welche unterhalb der Kurbelwelle i sich befindet und eine Lage einnimmt, die so gewählt ist, daß die Zapfen i i der Klinken 7 leicht mit ihr zuslininen arbeiten können, wenn die Hohlscheibe in passender Richtung gedreht wird.
  • Anderseits ist auf ;ler Kurbelwelle i ein Zahnrad 13 festgekeilt, welches mit einem 7aluira(1 14 kämmt. welches doppelt so viel Zähne besitzt, als das Zahnrad 13. Dieses Zahnrad i:1 wirkt mittels einer Stange 1g auf einen um den Zapfen 17 schwingbar gelagerten Winkelhebel 16 ein. Auf dem freien Ende des zweiten Armes dieses Winkelhebels sitzt ein Vierkant 18, auf welchem ein endloses Band von jacquardkarten 2o ruht. Dieser Vierkant arbeitet in der an und für sich b:-kannten Weise. Bei jeder Hub- und Senkbewegung des ihn tragenden 1Iel)elarnies wird er durch die Klinke i9 um '!, Drehung gedreht, derart, claß bei jeder f Iubbewegung eine neue Karte in Bereitschaft gestellt wird.
  • Oberhalb des Winkellicbels 16 befindet sich ein Doppelhebel 21, der um einen festen Zapfen 22 schwingen kann. Das über der Hohlscheibe q. befindliche Ende ist sekfiorartig ausgebildet. Der entgegengesetzte Arm steht unter Einwirkung einer Feder 23, welche (las Bestreben hat, das EwIe dieses Arines dauernd in Berührung mit einem festen Anschlag 2.1 zu halten, der in einer bestimmten Höhe des \\Tebstuhlgestelles angeordnet ist. Das gleiche Ende besagten Doppelhebels ist mit einer Nadel 25 versehen, die sich oberhalb des die-Karten tragenden '% ierkants befindet. Das endlose Band 2o setzt sich zusammen aus durchlochten und aus vollen Karten, bei deren Anordnung darauf Rücksicht zu nehmen ist, ob der steigende Kasten eine Hubbewegung oder eine Senkbewegung ausführen oder stationär bleiben soll.
  • Der Etzenterbizgel 6' des Exzenters 6 wirkt durch die Stange 26 auf einen Sektor 27 ein, der auf eine quer zum Stuhl gelagerte Welle 28 einwirkt. Dieser Sektor besitzt zwei Einschnitte 29 und 29', die den beiden Lagen des aufwärts gebenden Kastens 30 entsprechen. An einem wagerechten Hebel 32 befindet sich eine Rolle 31, welche j e nach der Lage, die der Sektor einnimmt, finit dem einen oder mit dem anderen seiner Einschnitte 29 und 29' in Eingriff gelangen kann. Eine auf eine Stange 34 aufgeschobene Schraubenfeder 33 drückt gegen das freie Ende des Hebels 32 und hält den Sektor 27 nach jeder Bewegung in richtiger- Lage. Der Kasten 30 ist durch die Stange 35 mit einem auf der Querwelle 28 festgekeilten Hebel 36 verbunden, so daß die Sch«-ingbewegungen, welche der Sektor 27 der Welle mitteilt, auf den Kasten 30 übertragen werden.
  • Die Wirkungsweise der beschriebenen Vorrichtung ist folgende: Zunächst sei bemerkt, daß die durchlochten Karten des Bandes 2o keinen Einfluß auf den Doppelhebel 21 ausüben, da die Nadel 25 in das Kartenloch eindringt. Durch eine volle Karte dagegen wird die Nadel 25 angehoben und dadurch der Doppelhebel 21 geschwungen.
  • Bei (.fieser Schwingbewegung legt sich das bogenförmig gestaltete Ende des Doppelhebels 21 gegen dasjenige der Klinke 7, welches sich ihm darbietet, indem es hierbei diese Klinke so lange abwärts drängt, bis die winkelförmige Spitze desselben sich gegen den Umfang der Scheibe 2 legt. Die an der Scheibe 2 vor= gesehene Nase 3 nimmt bei der Drehbewegung der Scheibe 2 um die Welle a die niedergedrückte Klinke 7 mit, wodurch die Hohlscheibe 4 durch die Scheibe 2 gedreht wird. Während dieser Drehbewegung gelangt der Zapfen 11 der niedergedrückten Klinke 7 mit der Rampe 12 in Berührung, was zur Folge hat, daß dieser Anschlag allmählich nach außen gedrängt wird und schließlich nach Vollendung einer halben Uindreliung der Scheibe 2 außer Eingriff finit der Nase 3 gelangt. Die Folge hiervon ist, daß die Hohlscheibe 4. in dein gleichen Augenblick stillgesetzt wird.
  • Durch das mit der Hohlscheibe 4 fest zu-. saiiliiienliän<,cii(le Exzenter 6, welches die Drehbewegungen der Hohlscheibe 4 mitmacht, wird der EZzenterbügel 6' gehoben und gesenkt. Hierbei wird der Sektor 27 durch die Stange 26 hin und her geschwungen, wobei die Welle 28 nach der einen oder nach der anderen Richtung gedreht wird. Nenn der Sektor 27 niedergedrückt wird, so tritt der Einschnitt 29 mit der-Rolle 3r in Eingriff. Wird (lagegen der Sektor (furch die Stange 26 gezogen, so legt sich die Rolle 31 in den ihr dargebotenen Einschnitt 29', wie dies aus Abb. 3 zu ersehen ist.
  • Die Schwingbewegungen der Welle 28 werden durch den Hebel 36 und die Stange 35 auf den Kasten 30 übertragen, der den jeweiligen Bewegungsverhältnissen entsprechend gehoben oder gesenkt wirst.
  • Die beschriebene Vorrichtung kann mit dein gleichen Vorteil auch bei ZVebstühlen angewendet werden, die mit Schützenwechseleinrichtungen für vier Schützen versehen sind. In diesem Falle muß die Anzahl der Klinken und der Einschnitte im Sektor 27 geändert werden, und diesen Änderungen entsprechend müssen 'die die Bewegungen übertragenden Organe passend ausgebildet werden.

Claims (1)

  1. PATZN T-Ax SPRUCH Schützenwechseleinrichtung für Webstühle mit zwei Schützen, dadurch gekennzeichnet, daß auf der @@rebstuhlkurbelwelle (1) eine mit zwei schwingbaren diametral entgegengesetzt angeordneten Klinken (7) versehene Hohlscheibe (4) sitzt, die eine auf der Kurbelwelle festsitzende Scheibe (2) umschließt, die einen Absatz (3) aufweist, welcher mit den Klinken (7) in Eingriff gelangt, nenn eine derselben unter Einwirkung des durch die `-ollen Jacquar@ikarten beeinflußten Doppelhebels (21) niedergedrückt wird, und welche dann unter dem Einfluß der Scheibe (2) sich dreht und dabei mittels eines passenden Getriebes den Schützenwechsel herbeiführt, wobei das Auslösen der Klinke (7) von der Nase (3) durch eine passend angeordnete Rampe (12) herbeigeführt wird.
DEB102128D Schuetzenwechseleinrichtung fuer Webstuehle mit zwei Schuetzen Expired DE390075C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1154048B (de) * 1958-07-25 1963-09-05 Webstuhlbau Grossenhain Veb Fachbilde- oder Schuetzenkastenwechsel-vorrichtung

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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