DE615504C - Vorrichtung zur Bewegung der Lade - Google Patents

Vorrichtung zur Bewegung der Lade

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DE615504C
DE615504C DEM125669D DEM0125669D DE615504C DE 615504 C DE615504 C DE 615504C DE M125669 D DEM125669 D DE M125669D DE M0125669 D DEM0125669 D DE M0125669D DE 615504 C DE615504 C DE 615504C
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03DWOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
    • D03D49/00Details or constructional features not specially adapted for looms of a particular type
    • D03D49/60Construction or operation of slay

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)

Description

  • Vorrichtung zur Bewegung der Lade Der Ladenantrieb nach dem Hauptpatent 5 8 i 63 r ermöglicht eine Erhöhung der Tourenzahl der Antriebswelle des Webstuhls und hiermit auch .eine Zunahme der Zahl der Ausschwingungen der Ladenstelze.
  • Solange die Webstühle als Losblattwebstühle ausgebildet sind, treten der Anordnung des Getriebes nach dem Patent 581 631 keine Schwierigkeiten entgegen. Sollen aber Festblattwebstühle mit der Getriebeanordnung nach dem Patent versehen werden, so stößt die Ausnutzung der durch das patentierte Getriebe ermöglichten Zunahme der Ladenaussc'hwingungszahl insofern auf Schwierigkeiten, als die zu vernichtenden Kräfte beim Einfahren des Stuhls in die Zunge sehr hoch werden und auf-dem bei den gebräuchlichen Zungenstühlen zur Verfügung stehenden kurzen Bremsweg, welcher nur 5 bis 7 mm beträgt, so stark ansteigen, daß sie das normale Maß überschreiten und zur Zerstörung @einzelner 1@laschinenteile des Webstuhls führen können.
  • .Nun sind zwar bereits Vorschläge bekanntgeworden bei Webstühlen, insbesondere solchen mit Festblatt, einer übermäßigen Beanspruchung einzelner der meist beanspruchten Getriebeteile dadurch vorzubeugen, daß diese beim Einfallen des Stechers unter der Einwirkung von Federn formveränderlich gestaltet werden. Auf diesem Vorschlag beruht auch die Bauart, die einerseits am Kurbelzapfen der Antriebswellie eines Webstuhls, andererseits an der Weblade angreifende Schubstange nicht unmittelbar, sondern mittelbar durch ein unter Federwirkung stehendes gelenkiges Zwisch--nstück mit der Ladenstelze gelenkig zu verbinden. Der Angriffspunkt der Schubstange liegt bei dieser Anordnung zwischen dem Drehpunkt des Zwischenstückes an der Ladenstelze und dem Auftreffpunkt seiner im Zwischenstück vorgesehenen verstellbaren Rast auf die Ladenstelze, wobei eine Feder im oberen Teil des Zwischenstückes den Anschlag beim Einfallen des Stechers abschwächen soll.
  • Aber auch durch diese Einrichtung wird der beabsichtigte Zweck um deswilllen nur unvollkommen erreicht, weil der Bremsweg bei ihr nur ein sehr kurzer bleibt, weil weiter die zu vernichtenden Kräfte zweckmäßig nur durch eine starke Druckfeder vernichtet werden können und schließlich ausschlaggebend doch die Erschütterung der Ladenstelze ist, welche auf sie beim Auftreffen der Rast des Zwischenstückes ausgeübt wird. Die Feder bleibt also, wie man zu sagen pflegt, bei dieser Einrichtung hart und vermag das Auftreten starker Erschütterungen in den bewegten Teilen des Webstuhls nicht zu verhindern. Eine . sinngemäße Anwendung dieser Vorschläge auf die Angriffsstelle der Schubstange an dem kurzen Hebelarm des ungleicharmigen Winkelhebels nach dem Hauptpatent würde daher ebensowenig zweckentsprechend sein.
  • Dagegen kommt mann nach vorliegender Erfindung zu .einer völlig ausreichenden Lösung des eingangs geschilderten Problems, wenn man die Einrichtung nach dem Hauptpatent in der Weise ausbaut, daß man die Federung im Gelenke zwischen dem längeren Hebelarm des an der Ladenstelze angreifenden ungleicharmigen Doppelhebels und der zum Exzenter auf der Kurbelwelle führenden Schubstange anbringt, derart, dafr sie eine Verlegung dieses Gelenkpunktes zuläßt.
  • In diesem Falle können nämlich die in Betracht -kommenden Getriebeteile in ihren Abmessungen und in ihrer Anordnung unschwer so gewählt werden, daß ein Bremsweg von erheblichem Ausmaß, ermöglicht und daher z. B. eine weiche, nachgiebige lange Zugfeder in die betreffenden Teile eingeschaltet werden kann, um alle auftretenden Gegenkräfte elastisch zu vernichten.
  • In. den Fig. i und 2 der beiliegenden Zeichnungen ist ein. erfindungsgemäß gestaltetes Ausführungsbeispiel einer solchen Anordnung in _ zwei verschiedenen Arbeitsstellungen veranschaulicht.
  • Wie daraus ersichtlich, ist .der größere Arm i des um den Punkt q. an der bei 5 schwingbaren Ladenstelze 6 ausschwingenden ungleicharmigen Doppelhebels i, ja durch den Zapfen 2a gelenkig mit der die Verlängerung des Exzenterkranzes 2b bildenden Stange 2 des auf die Kurbelwelle 12 aufgesetzten Exzenters 2d verbunden; außerdem aber ist der Zapfen 2a auch noch in der Längsrichtung innerhalb eines Schlitzes 2a der Stange 2 verschiebbar angeordnet.
  • Der Zapfen 2a wird in seiner durch Fig. i veranschaulichten untersten normalen Arbeitslage durch eine Zugfeder 3 gehalten, der so bemessen ist, daß sie ;gerade noch genügt, um dem Anschlagdruck der Lade- gegen das Arbeitsgut (Gewebe) standzuhalten.
  • Werden aber die Kräfte, welche auf die Lade durch die mit dem Arm ia verbundene Schubstange io, deren zweites Ende am Kurbelzapfen 13 der finit der Welle 12 umlaufenden Kurbielg angreift, gelenkig verbunden ist, einwirken, so hoch, daß, sie die Getriebeteile beim Einfahren des Stechers in den Frosch gefährden könnten, so werden sie dadurch elastisch vernichtet, daß die Windungen der Feder 3 auseinandergezogen werden., der Gelenkzapfen 2a also in dem Schlitz 2C der Stange 2 verschoben wird. Die äußerste Ausschlaglagedieser Verschiehungsbahn ist dann der Endpunkt des Schlitzes 2C gemäß. der Arbeitsstellung nach Fig. 2.
  • An Stelle der Zugfeder können selbstredend auch andere elastisch wirkende, auf eine Lagenveränderung des Zapfens 2- hinzielende Mittel Anwendung finden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zur Bewegung der Lade mechanischer Webstühle nach Patent 581631, insbesondere für Webstühle mit Festblatt, bei welchen einzelne Getriebeteile während und nach dein Einfallen des Stechers unter der Einwirkung elastischer Zwischenglieder -formveränderlich gestaltet sind, dadurch gekennzeichnet, daß der Gelenkzapfen zwischen dem längeren Hebelarm (i) des in bekannter Weise an der Ladenstelze (6) schwingbar angreifenden ungleicharmigen Winkelhebels (i, ia) und der zur Kurbelwelle (12) führenden Schubstange (2) dies auf der Welle sitzenden Exzenters (2d) im Sinne .einer Verlegung des Gelenkes entgegen der Wirkung einer Feder (3) in einer Gleitführung der Schubstange längs verschiebbar geführt ist.
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