AT124320B - Verfahren und Vorrichtung zum Aufbringen eines Deckblattes auf einen Zigarrenwickel. - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Aufbringen eines Deckblattes auf einen Zigarrenwickel.

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AT124320B
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  Verfahren und Vorrichtung zum Aufbringen eines Deckblattes auf einen   Zigan'enwickel.   
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 beim Rauchen. Ferner gelangt der feinere Teil des Blatts beim Betrieb dichter an das Bett, so dass der minderwertige Teil weggeschnitten wird. Da beim Bedienen des Betts keine zu Fehlern führenden Ursachen zu beheben sind, ist das Legen des   Blattstüeks   viel leichter, und die   Arbeiter können rasch   ausgebildet werden. Schliesslich erfolgt das Schneiden selbst in günstigerer Weise, weil sich die umgekehrte Form des   Deckblatts   dem Weg der Schneidrollen anpasst, indem die Krümmung   des Fahnen-   endes"jetzt gegenüber dem Rollenweg konvex ist, während sie vorher konkav war. 



   Das Umdrehen des   Schneidbetts   erfordert   natürlich   eine Abänderung der Bewegung des Deck- 
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Sehneidbetts nach der Stelle   des Arbeitsbeginns   gelangen ; diese Stelle liegt am hinteren odtr"Faltende"des Zigarrenwiekels. 



   Auf der Zeichnung ist die Erfindung beispielsweise veranschaulicht ; es sind Fig. 1 die sehaubildlich Ansieht eines vom Arbeiter auf dem   Schneidbett   gestreckten Tabakblattes,   Fig. 2   die sehemaische Zeichnung der Bahn, welche das Deckblatt vom   Schneidbett   aus nach dem   Umhiillgetriebe   zurücklegt, wobei die gestrichelten Linien das   Schneidbett   in der gewöhnlichen Lage, die ausgezogenen Linien in umgekehrter Lage darstellen,.

   Fig. 3 die Aufsicht einer mit dem Deckblatt umhüllten   Zigarre,   wobei das Sehneidbett die gewöhnliche Lage aufweist, zur   Veranschauliehung der Einwirkung   des Streckens auf die Straffheit   der Deckblattfalten,   Fig. 4 die Aufsicht eines auf ein Schneidbett von üblicher Stellung gelegten Deckblatts, Fig. 5 die Aufsicht bei umgekehrter Lage des Sehneidbetts, Fig. 6 die Aufsieht des Deckblattträgers mit Einrichtung zum Durchführen der abgeänderten Bewegung, die wegen der Umkehrung des   Sehneidbetts   erforderlich wird, Fig. 6 und die Seitenansicht zu Fig. 7. 
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 bchneiden eines   Zigarrendeckblatts   und zu seinem Aufbringen auf den Wickel.

   Bei den besten Durchführungsformen umfasst das Verfahren ein Strecken des   Tabakblattstüeks   auf einem   Deckblattbett   derart, dass die Kante, welche an dem Wickel die sichtbare Kante bilden soll,   stärker gestreckt   wird ; dann schneidet man ein Deckblatt aus dem   Blattstuek heraus   und bringt es auf den Wickel auf. Alles, was an Vorrichtungen nötig ist, beschränkt sich auf ein   Sehneidbett,   das mit seiner der Sichtkante entsprechenden Kante dem Arbeiter näher liegt, sowie einen   Deckblattträger,   der das geschnittene Deckblatt aufnimmt und es nach dem zu umhüllenden   Zigarrenwickel   weitergibt. 



   Streckt der Arbeiter auf dem Schneidbett ein Tabakblatt, so wird das   Blattstuek   L, Fig. 1,   a's   weiter unten dargelegten Gründen mit seimr abgelegenen Kante hochgehalten, so dass es das   Schneid-   bett D zuerst an der auf den Arbeiter zu gelegenen Kante berührt. Der Arbeiter schiebt dann das Blatt quer über das Bett, um es so eben wie möglich auszubreiten, bevor er den Rest des Blattes hinlegt. Kommt 
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 dass die anschliessende Vorbewegung der Hände des Arbeiters entsprechend den senkrechten Pfeilen 
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 dann an der Stengelseite S gegriffen, so dass jetzt diese   ilberhängt,   sobald der Rand R des Blatts in seine endgültige Stellung dicht am Bett D gebracht ist.

   In diesem Falle dient daher der dünne Teil des Blatts zum Umhüllen, während der minderwertige Stengelteil den Abfall bildet. 



   Man hat versucht, die in Fig. 3 veranschaulichten Mängel dadurch zu beseitigen, dass man das Deckblatt mit gegenüber dem Sollmass verkürzter Sichtkante zuschnitt, so dass beim Aufbringen des Deckblatts mehr als die vorgesehene Länge nötig ist, wenn es richtig um die Zigarre passen soll ; so nimmt man den lockeren Sitz auf, der durch das Krümmen des Blatts auf dem Bett entsteht. 



   Da aber die krümmende Wirkung bei verschiedenen Arbeitern, verschiedenen Tabaksorten und verschiedenen Zuständen verschiedene Folgen hat, berichtigt dieses Auskunftsmittel den Fehler nur für den durchschnittlichen beim Entwerfen der abgeänderten Form angenommenen Fall. Ist die Krümmung grösser als angenommen, so fallen die Verbindungen immer noch locker aus, ist sie kleiner, so wird das Deckblatt zu straff und platzt leicht an den Falten. 



   Die dick gestrichelten Linien der Fig. 2 zeigen die Bahn des Deckblatts vom Sehneidbett bei   Fi, Ti nach   der Ausgangsstellung   Fg,   Ta am Faltende des Zigarrenwickels C im Umhüllgetriebe. Das Fahnenende des Deckblatts bewegt sich längs der Linie.   Fi,     F2,     Fg,   F4, macht dabei eine teilweise Drehung 
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 Von der   Stellung Fa, Ta   kehrt der Deckblatträger in umgekehrter Reihenfolge zurück und das Deckblatt wird während seiner Bewegung von   Fs.     Ts   nach F4, T4 auf den Zigarrenwiekel aufgebracht. Von   F4,     T4   kehrt der Träger leer in die Bettlage   Fi, Ti zurück,   um das nächste Deckblatt zu fassen. 



   Bei der bekannten Stellung des Betts ist die anfängliche Lage des Deckblatts   T'i, F'i   (vgl. die punktierten Linien Fig. 2). Das Faltende   T'i   nimmt die Stellung des Fahnenendes FI ein und das 
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 blattbahn die gleiche wie vorher sein muss, damit das Deckblatt auf dem Rückweg in der richtigen Stellung zum Umhüllen an der Zigarre entlanggeht, bewegt sich das Fahnenende annähernd gradlinig längs der punktierten Bahn F'1, F'2, F'3, F'4. Das Faltende geht längs der punkticrten Bahn   T'l,'1"2     T's, T"4, welche   unter ziemlich scharfem Winkel mit der stark gestrichelten Bahn T4,   T3 zusammenstösst.   



   Das Getriebe zum   Durchführen   der abgeänderten Bewegung des geschnittenen   Deekblatts,   die man wegen der umgekehrten Lage des Sehneidbetts braucht, ist folgendermassen eingerichtet :
Der Träger sitzt auf einer hohlen Welle 10, die in der senkrechten Bohrung eines auf   dcr Maschinen-   grundplatte 13 befindlichen Ständers   12 drehbar   ist. Oben wird Welle 10 durch einen Stopfen 14 abgeschlossen, während unten ein nicht dargestelltes Rohr zu einer Saugvorrichtung führt.

   Auf dem oberen Ende der Hohlwelle 10 ist ein hohler Arm   festgeklemmt,   der an seinem freien Ende auf einer 
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 hat durch die Arme   17. und 15   und die Welle 10 Verbindung mit der erwähnten Saugvorrichtung und besitzt einen auswechselbaren Unterteil 23, welcher der Form des aufzubringenden Deckblatts angepasst ist und unten eine abnehmbare Platte   24   trägt ; auf der Platte sind reihenweise Sauglöcher angeordnet, um das Zigarrendeekblatt vom Bett D aufzugreifen, wenn sich der Kopf über dem Bett befindet. Das obere Ende des Tragkopfes 22 ist durch ein Zahnrad 25 abgeschlossen ; Rad 25 kämmt mit einem Zahnbogen 26, der auf einem am Vorsprung 28 des Arms 17 sitzenden Zapfen 27 drehbar ist.

   Die Fortsetzung des Zahnbogens 26 bildet ein Hubhebel 29 mit einer Rolle   30,   die in der Hubkurve 31 einer am Ständer 12 befestigten Platte 32 geführt ist. Tragarm 17 weist einen Hubhebel 33 mit Rolle 34 auf, die in einer Hubkurve 35 der Platte 32 läuft. Das untere Ende du Hohlwelle 10 trägt einen Zahnbogen 36, der mit einem weiteren Zahnbogen 37   kämmt   ; Zahnbogen 37 dreht sich auf dem Zapfen 38 eines Halters 39, der an der Bettplatte 13 befestigt ist. Der Zahnbogen 37 ist mit einem Hubhebel 40 versehen, der mittels einer Rolle 41 in die Kurve   4     eines   auf der Maschinenhauptwelle sitzenden Hubkörpers 43 eingreift. 



    Beim Betrieb der Maschine zur Durchführung des Verfahrens muss der Träger 23 das geschnittene Deekblatt vom Bett D in die Lage zum Aufbringen amFaltende des in dem Umhüllgetriebe befindlichen   Zagarrenwickels C bringen, dann das Deckblatt an dem   Zigarrenwickei während   des   Umhullens   entlangführen und endlich leer in seine Ausgangsstellung über dem Bett D zurückkehren, u. zw. längs der stark gestrichelten Bahn in Fig. 2. Dies wird durch Vereinigung der Drehbewegung der Hohlwelle 10   vcrmöge   des Zahnbogens   37,   weiter der Schwenkbewegung des Arms 17 vermöge des Hubhebels 33 und endlich   derDrehbewcgung   des Tragkopfs 22 vormöge des Zahnbogens 26 erreicht.

   Arm 15 auf Welle 10 führt das   Gclenkende   des Arms 17 auf einem Kreis,   während gleichzeitig   der Arm 17 um das wandernde Gelenk schwingt, und der   Tragkopf   dreht sich in dem wandernden freien Ende 21 des Arms 17. 



  All diese Bewegungen werden durch die Hubkurven 31, 35 und 42 geleitet ; die Hubkurven sind für jede Zigarrenform besonders entworfen, damit der Tragkopf seine richtige Lage und richtige Geschwindigkeit in jedem Punkte seiner Bahn erhält.   Der Deekblatträger   ist mit nicht dargestellten Ventilen 
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 verschiedenen Stufen der Bewegung erforderlich ist.

   Der Tragkopf 22 hat ferner durch eine biegsame Leitung 44 Verbindung mit einem nicht dargestellten Luftkompressor, unter   Regelung durch ein   Ventil, das sich auf Druckluft einstellt, um das Fahnenende des Deckblattes von der Tragplatte 2-1 freizumachen, wenn sie sieh in der Stellung   F4,   T4 befindet, u. zw. in dem Augenblick, wo sie die   nunmehr   fertige Zigarre   C   loslässt, um zur Aufnahme des nächsten Deckblattes nach dem   Schneidbett     zurück-   zukehren. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Verfahren zum Aufbringen eines Deckblattes auf einen   Zigarrenwickel, dadurch gekennzeichnet,   
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 dieser Weise gestreckt bzw. stärker gestreckt ist, heraussehneidet und nun in dem gestreckten bzw. stärker gestreckten Zustande auf den Zigarrenwickel aufbringt, um an der Siehtkante des Deckblatts schlaffen Sitz zu vermeiden.

Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man beim Strecken des Blattstücks über das Schneidbett die Aussenkante des Blattstücks stärker über die der Sichtkante entsprechende Schneidbettkante streckt, so dass der bessere Teil des Blattstüeks nutzbar gemacht wird, während der minderwertige Stengelteil beim Schneiden des Deckblatts wegfällt.
    3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass man gegenüber den bekannten Verfahren das Blattstück in umgekehrter Lage über ein gleichfalls umgekehrtes Sehneidbett streckt EMI4.2 4. Vorrichtung zum Aufbringen eines Deckblatts auf einen Zigarrenwiekel, gekennzeichnet durch Anordnung des Deckblattschneidbetts mit seiner der Deekblattsiehtkante entsprechenden Kante auf den Arbeiter zu, damit das Blattstüek längs dieser Kante stärker gestreckt wird, ferner durch Mittel zum Überführen des ausgeschnittenen Deckblatts vom Schneidbett nach dem Zigarrenwickel in der Weise, dass die stärker gestreckte Deekblattkante die Sichtkante am Wickel bildet.
    5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das gewöhnlich vorgesehene Bett umgekehrt liegt und dass das Getriebe zum Bewegen des Deckblattträgers bei der Überführung des Deckblatts von dem Bett in di ? Stellung zum Umhüllen derart angeordnet ist, dass es dem Deckblatt- EMI4.3 EMI4.4
AT124320D 1930-08-16 1930-08-16 Verfahren und Vorrichtung zum Aufbringen eines Deckblattes auf einen Zigarrenwickel. AT124320B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1045880B (de) * 1955-05-25 1958-12-04 Velasques Sigarenfabrieken V H Verfahren und Vorrichtung zum maschinellen Aufbringen eines Deckblattes auf einen Zigarrenwickel

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1045880B (de) * 1955-05-25 1958-12-04 Velasques Sigarenfabrieken V H Verfahren und Vorrichtung zum maschinellen Aufbringen eines Deckblattes auf einen Zigarrenwickel

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