DE159706C - - Google Patents
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- DE159706C DE159706C DENDAT159706D DE159706DA DE159706C DE 159706 C DE159706 C DE 159706C DE NDAT159706 D DENDAT159706 D DE NDAT159706D DE 159706D A DE159706D A DE 159706DA DE 159706 C DE159706 C DE 159706C
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- Germany
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- wheel
- lever
- sheet metal
- cut
- shaft
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23D—PLANING; SLOTTING; SHEARING; BROACHING; SAWING; FILING; SCRAPING; LIKE OPERATIONS FOR WORKING METAL BY REMOVING MATERIAL, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23D17/00—Shearing machines or shearing devices cutting by blades pivoted on a single axis
- B23D17/02—Shearing machines or shearing devices cutting by blades pivoted on a single axis characterised by drives or gearings therefor
- B23D17/08—Shearing machines or shearing devices cutting by blades pivoted on a single axis characterised by drives or gearings therefor actuated by hand or foot operated lever mechanism
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Scissors And Nippers (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Vorliegende Erfindung bezieht sich auf solche Scheren zum Durchschneiden von Blechen,
die selbsttätig, dem vollzogenen Schnitt entsprechend, allmählich vorgeschoben werden,
während das Blech am Platze verbleibt. Die Erfindung besteht darin, daß die mit der
Antriebsvorrichtung versehene Hebelschere auf einer Führungsbahn verschiebbar angeordnet
ist, wodurch der Schnitt stets gleichmäßig gerade ausfällt.
Zur näheren Erläuterung der Erfindung ist eine Zeichnung beigefügt, in welcher
Fig. ι die Vorrichtung in einer Längenansicht, gesehen von links der Fig. 3, zeigt;
Fig. 2 ist eine rechtsseitige Längenansicht gemäß der Fig. 3;
Fig. 3 zeigt einen Querschnitt gemäß der Linie A-B der Fig. 1.
In der Zeichnung bezeichnet 4 eine Bank, die zweckmäßig aus einem U-förmigen Eisen
besteht, welches in genügend befestigter Weise auf zwei Füßen 5, 5 ruht. Auf dieser Bank 4
sind die Träger 6 von Rollen 7, sowie die Klemmschrauben für die Befestigung des
Bleches angebracht.
Ein Schlitten 9 umfaßt die Bank 4 und trägt eine Welle 10, auf welcher ein Zahnrad
11 festgekeilt ist. Dieses steht mit einer Zahnstange 12, die sich unter dem oberen
Schenkel des U-Eisens befindet, in Eingriff. Die Welle 10 trägt noch ein Kettenrad 13
und zwei Teile einer Klauenkupplung 14, die unter Einwirkung einer Druckfeder 15 stehen
und dadurch gegeneinander gepreßt werden, wobei das Rad 13 mit dem einen Kupplungsteil
ein Ganzes bildet und auf der Welle 10 festsitzt.
Auf dem Schlitten 9 ist ferner das Untermesser 16 befestigt, während das Obermesser
17 der Schere auf einem Arm festgekeilt ist, welcher um einen Zapfen 19 schwingt, der
auf dem Schlitten gelagert ist. Das obere Ende des Schlittens 9 ist mit einer Segmentzahnstange
20, die in ein Rad 21 greift, versehen ; letztere sitzt auf einem quer zum
Schwingarm 18 gelegten Bolzen 22, welcher mit einem Hebel 23 verkeilt ist und an
einem seiner Enden eine Seilscheibe trägt; um diese letztere ist ein Seil 25 gelegt,
welches zwecks \^ermeidung jeglichen Gleitens durch eine Klemme 26 in einem gewissen
Punkt des Umfanges der Seilscheibe festgemacht sein kann. Den Fortsatz des Seiles 25
bildet eine Gliederkette, die um das Kettenrad 13 gespannt wird.
Es versteht sich, daß, wenn der Hebel 23 auf- und niederbewegt wird, das Rad 21 sich
auf der Zahnstange 20 abwälzen wird, wobei der Arm 18 und damit die Schneide 17 eine
Winkelbewegung in gleicher Richtung erhält, welche alsdann das auf die Rolle 7 und
zwischen die Klemme 3 gebrachte Blech durchschneidet.
Die Anordnung der Klauenkupplung ist eine derartige, daß hierbei das Rad 13 sich
lose auf der Welle 10 dreht, sobald man dagegen den Hebel 23 in seine anfängliche Stellung
zurückbringt, wird das Rad sich in einem solchen Sinne drehen, daß durch die Kupplung
14 die Welle mitgenommen, d. h. um-
gedreht wird; infolgedessen wälzt sich das Rad Ii an der Zahnstange 12 ab und führt dadurch
eine Verschiebung des ganzen Schlittens um ein entsprechendes Stück herbei, so daß,
wenn dann der Hebel 23 von neuem bewegt wird, das Blech entsprechend weiter geschnitten
wird.
Wenn das Blech etwas dick ist und man überhaupt Schnitte von geringer Länge
machen muß, so kann man einen kleinen Anschlag 28, welcher in dem Arm 18 verstellbar
gemacht ist, benutzen, welcher entsprechend früher oder später beim Niedergang der Schere mit dem Blech in Berührung
kommt und dadurch den Schnitt begrenzt. Sobald der Schlitten das Ende seiner Bahn
erreicht hat, wird er durch einfaches Zurückziehen in seine Anfangsstellung gebracht.
Bei schwerer Ausführung dieses Werkzeuges kann die Zurückführung in die Anfangsstellung
durch eine Kurbel bewerkstelligt Averden, die an einer der Enden der Welle 10
aufgesetzt wird.
Claims (1)
- PATENT-ANSPIiUCH :Blechschere mit selbsttätigem Vorschub, dadurch gekennzeichnet, daß eine Hebelschere mit ihrem unteren Teil (9) einen Führungsbalken (4) umfaßt, auf dem sie während des Schnittes geführt wird, um einen gleichmäßig geraden Schnitt zu erhalten.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE159706C true DE159706C (de) |
Family
ID=425753
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT159706D Active DE159706C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE159706C (de) |
-
0
- DE DENDAT159706D patent/DE159706C/de active Active
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