DE48685C - Vorschubvorrichtung für Sägegatter - Google Patents
Vorschubvorrichtung für SägegatterInfo
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- DE48685C DE48685C DENDAT48685D DE48685DA DE48685C DE 48685 C DE48685 C DE 48685C DE NDAT48685 D DENDAT48685 D DE NDAT48685D DE 48685D A DE48685D A DE 48685DA DE 48685 C DE48685 C DE 48685C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B27—WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
- B27B—SAWS FOR WOOD OR SIMILAR MATERIAL; COMPONENTS OR ACCESSORIES THEREFOR
- B27B29/00—Gripping, clamping or holding devices for the trunk or log in saw mills or sawing machines; Travelling trunk or log carriages
- B27B29/04—Trunk or log carriages with gripping means which do not pass the saw blade(s), specially for gang saws; Arrangement of gripping accessories thereon
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
LEO JIRKU in WIEN. Vorschubvorrichtung für Sägegatter.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 15. Januar 188g ab.
den Antrieb des Blockwagens in der
Vorliegende Erfindung betrifft einen Vorschubmechanismus nebst dazu gehörigem Blockwagen
für solche Sägen, welche einen continuirlichen Vorschub des zu durchsägenden Blockes bedürfen.
Zum Bewegen der Kettenräder für den Blockwagen dient eine Antriebsscheibe, deren Umfang
aus Segmenten besteht; diese werden von Armen verschiebbarer Naben getragen, durch
deren Verschiebung der Durchmesser der Antriebsscheibe nach Art eines Haspels geändert
wird.
Am Blockwagen können die Einspannklauen durch einen Mechanismus in der einen oder
in der anderen Richtung bewegt werden.
In den Zeichnungen zeigt:
Fig. ι d ib
Längen- und
Fig. 2 in der Seitenansicht, theilweise im Schnitt,
Fig. 3 eine Oberansicht der stellbaren1 Riemscheibe,
Fig. 4 den Blockwagen in Seitenansicht,
Fig. 5 in Oberansicht, theilweise im Schnitt.
Der Blockwagen A, welcher den Block A1 durch die Säge führt, die in den Fig. 1 und 2
durch eine Linie x-x bezeichnet ist, wird mittelst einer endlosen Kette α gezogen, welche
durch von einem Vorgelege αλ angetriebene
Kettenräder a1 bewegt wird.
Mit Aenderung der Geschwindigkeit des Vorgeleges a1 bezw. der Kettenräder a2 ändert sich
auch die Geschwindigkeit des Vorschubes des von den Ketten gezogenen Blockwagens. Das
Vorgelege a1 wird von einer Wellet getrieben,
deren Antrieb durch eine von der Transmission C in Bewegung versetzte Riemscheibe B
erfolgt; der Durchmesser dieser Riemscheibe kann vergröfsert oder verkleinert werden.
Der Umfang der Riemscheibe B wird aus den Cylindersegmenten b1 gebildet, die, wenn
die Scheibe auf den kleinsten Durchmesser gebracht ist, eine geschlossene Cylinderfläche
bilden. Jedes dieser Segmente b1 ist an seinen beiden Enden mit je einem Arme b2 drehbar
verbunden, und alle die Arme b2 sind ihrerseits
durch Gelenke mit den Naben b3 in Verbindung. Letztere sind auf der Welle b achsial
verschiebbar. Werden die Naben bs in ihrer Stellung, Fig. 2, gleichmäfsig nach auswärts gezogen,
so wird der Durchmesser der Riemscheibe B allmälig verkleinert und hierdurch
auch die Tourenzahl des Vorgeleges a1 und dementsprechend das Mafs des Vorschubes verringert.
Das Verstellen der Riemscheibe B kann auf verschiedene Weise durch Hebel, Spindeln und
dergleichen ausgeführt sein. Nach der Zeichnung stehen hierzu zwei auf der Welle b verschiebbare
Querstücke d in Verwendung, in welchen sich die Naben b3 lagern. Die Enden
der Querstücke d tragen Muttern, in welchen Spindeln d1 mit linkem und rechtem Gewinde
drehbar sind.
Durch Drehen der Welle e am Griffrade e1,
Fig. ι und 2, und Räderübersetzung e2, sowie der Schnecken e3 und Schneckenräder ei können
die Spindeln d1 gleichzeitig gedreht und hierdurch
ein Verschieben der auf der Welle b durch Federn und Nuthen geführten Naben b3
in einem oder dem anderen Sinne ausgeführt werden.
Das Nachspannen des Riemens £>4 bewirkt
eine selbsttätige Riemenspannvorrichtung f>5,
Fig. i.
Um die Wirkung des Riemenzuges auf die Arme b2 der einzelnen Segmente b1 unschädlich
zu machen, sind die Arme b2 in Schlitzen von festen Scheiben D D geführt, welche knapp an
die Segmente b\ Fig. 2, anschliefsen.
Zum Einspannen der Blöcke trägt der Blockwagen zwei an den Schildern A drehbare
Doppelarme F G, innerhalb welcher der Stellmechanismus für die Einspannspindeln fg untergebracht
ist.
Soll ein Block im Mittel des Blockwagens eingespannt werden, so dreht man an der Kurbel
h, Fig. 4 und 5; eine endlose Kette überträgt
die Bewegung einerseits auf das als Mutter fungirende Rad/1 der Einspannspindel /
und andererseits auf das auf der Drehachse h1 h2 der Arme .Fund G lose sitzende Kettenrad
/2. Durch ein mit letzterem in Verbindung stehendes Zahnrad /3 , welches in ein
Zahnrad f* eingreift, wird die Bewegung vermittelst Kettenräder /5/6, wovon letzteres (fej
mit der Drehachse h1 /ι2 gekuppelt ist, durch
Rad g2 auf das als Mutter fungirende Rad g1
der Einspannspindel g in umgekehrter Richtung übertragen. Die Folge hiervon ist, dafs
beide die Einspannbacken i tragende gleichgängige Spindeln f und g gegen oder aus
einander bewegt werden, je nachdem die Kurbel links oder rechts gedreht wurde.
Damit während des Drehens der Muttern/1^-1
ein Drehen der Spindeln nicht stattfinden kann, sind dieselben durch Keile z1, welche in Längsnuthen
i2 der Spindeln hineinragen, geradlinig geführt.
Sollen beide Spindeln / und g nach einer Richtung bewegt werden, was für das Einspannen
krummer Blöcke nöthig ist, so kuppelt man das Rad/2 mit der Drehachse h1 /z2, wodurch
die Bewegung in gleichem Sinne auf beide Räder g'2 g1 des Armes G übertragen
wird.
Das Kuppeln wird bewerkstelligt, indem das Stück h1 der zweitheiligen Drehachse aus der
in Fig. 5 mit vollen Linien in die in derselben Figur punktirt gezeigte Stellung geschoben
wird, wobei ein Keil K, welcher in das Rad/6 eingreift, aus letzterem heraus und in das andere
Rad/2/3 hineingeschoben wird; Rad/6
wird dann lose laufen. Das Einhaken des Wagens an die Transportkette α erfolgt mittelst
der Hebel /.
Claims (2)
1. Ein Mechanismus für das Vorschieben des Blockwagens von Sägen mit beliebig veränderlicher
Geschwindigkeit, bestehend aus einer endlosen Kette a, an welche der Blockwagen
gehängt wird und in deren Antriebsmechanismus der Kranz der Riemscheibe B
behufs beliebiger Aenderung seines Durchmessers aus getrennten, durch ' Gelenkstücke
b2 mit verschiebbaren Naben bs bB
verbundenen Abschnitten b1 gebildet ist.
2. In Verbindung mit dem unter 1. angegebenen Vorschubmechanismus, ein Blockwagen,
dessen Seitenwände drehbare Doppelarme F G tragen, wobei innerhalb dieser
Arme der Mechanismus zum Bewegen der in den freien Enden der Arme gelagerten Schraubenspindeln g mit den Einspannbacken
i angebracht ist.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE48685C true DE48685C (de) |
Family
ID=323656
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT48685D Expired - Lifetime DE48685C (de) | Vorschubvorrichtung für Sägegatter |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE48685C (de) |
-
0
- DE DENDAT48685D patent/DE48685C/de not_active Expired - Lifetime
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