DE159012C - - Google Patents
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- DE159012C DE159012C DENDAT159012D DE159012DA DE159012C DE 159012 C DE159012 C DE 159012C DE NDAT159012 D DENDAT159012 D DE NDAT159012D DE 159012D A DE159012D A DE 159012DA DE 159012 C DE159012 C DE 159012C
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A43—FOOTWEAR
- A43D—MACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
- A43D9/00—Devices for binding the uppers upon the lasts
Landscapes
- Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren zum Einbinden von Schuhwerk auf
dem Leisten, bei welchem ein kreuzweise verlaufender Einbindefaden vorgesehen ist, der
über den . an der Schaftkante befestigten Randfaden gleitet. Es sind bereits derartige
Verfahren bekannt (vergl. D. R. P. 85005, 9S767, 123029). Gemäß dem Verfahren nach
D. R. P. 85005 wird der kreuzweise angeordnete Einbindefaden in Richtung der Längsachse des Leistens angezogen, um dadurch
die Ränder der Schaftkanten einander zu nähern. Infolge des Zuges in Richtung der Längsachse des Leistens tritt jedoch
nicht nur ein Zusammenziehen der Schaftkanten gegeneinander auf, sondern auch ein
Verziehen derselben in Richtung der Längsachse des Leistens, so daß der Schaft mit
Bezug auf den Leisten zu weit nach vorn ..,oder hinten gezogen wird, derart, daß die
' .Schaftkanten nicht an den ihnen entspre-' chenden Stellen des Leistens angezogen werden
und zu liegen kommen. Gemäß dem Verfahren nach D. R. P. 123029 werden die
Enden des Einbindefadens rechtwinklig gegen die Längsachse der Sohle gezogen, wodurch
sich hinsichtlich des Verschlusses in Richtung der Längsachse schon eine etwas günstigere
Wirkung ergibt. Ein ähnlicher Zug wird bei dem Verfahren gemäß D. R. P. 95767 ausgeübt, bei welchem ein Faden bezw. ein
Drahtseil dazu benutzt wird, das Schaftleder in eine unter dem Leisten gebildete Rille
hineinzupressen.
Das Kennzeichen des yorliegenden \Aerfahrens
ist darin zu ersehen, daß der kreuzweise über den Leisten gespannte Einbindefaden
zuerst an der Spitze und am Ballen senkrecht aufwärts gezogen wird, worauf unter allmählichem Nachlassen dieses Zuges
die Enden des Fadens an den Gelenkteilen des Schaftes seitlich wagerecht straffgezogen
werden, so daß die Schaftkanten in der Querrichtung des Leistens gegeneinander gezogen
werden, ohne daß ein Zug der Schaftkanten in Längsrichtung des Leistens auftritt.
Auf der Zeichnung ist eine Vorrichtung zur Darstellung gebracht, vermöge welcher das
oben gekennzeichnete Verfahren ausgeführt wird. Es ist:
Fig. ι eine Seitenansicht der Vorrichtung,
Fig. 2 eine, Draufsicht auf Fig. 1 nach Linie A-A,
Fig. 3 eine Vorderansicht von Fig. 1, Fig. 4 eine Einzelheit der Einrichtung.
Fig. 5 zeigt eine Draufsicht auf einen mit dem Einbindefaden versehenen, auf: dem
Leisten aufgebrachten Schaft.
Fig. 6 zeigt einen Schnitt nach B-B der
Fig. 5·
Fig. 7 zeigt zwei zur Verwendung kommende Haken.
Die Vorrichtung besteht aus der auf einem Tisch oder dergl. zu befestigenden Grundplatte
I, welche die Säulen 2 mit dem Ausleger 3 trägt. Auf der Grundplatte 1 erhebt
sich außerdem der um den Bolzen 4 drehbare Dorn 5, dessen oberes Ende mittels
einer Feder 6 mit der Grundplatte 1 oder
Claims (4)
1. Ein Verfahren zum Einbinden von Schuhwerk auf dem Leisten, dadurch gekennzeichnet,
daß der kreuzweise über den Leisten gespannte Einbindefaden (30) zuerst an der Spitze und am Ballen senkrecht
aufwärts gezogen wird, worauf unter allmählichem Nachlassen dieses Zuges die Enden (31) des Fadens an den
Gelenkteilen des Schaftes seitlich wagerecht straff gezogen werden, so daß die Schaftkanten in der Querrichtung des
Leistens gegeneinander gezogen werden, ohne daß ein Zug der Schaftkanten in Längsrichtung des Leistens auftritt.
2. Eine Vorrichtung zur. Ausübung des Verfahrens nach Anspruch 1, bestehend
aus einer oder mehreren in senkrechter Richtung verstellbaren, gegen Verdrehung gesicherten Spindeln (9), an
deren unteren Enden Haken (13 bezw. 14) zum Ergreifen des Einbindefadens (30)
hängen, und aus zwei scherenartig zu spreizenden Hebeln (23), an- deren vorderen
Enden die Enden (31) des Einbindefadens befestigt werden.
3. Eine Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die hinteren
Enden der Schere (23) durch einen in einem Langloch (25) geführten Zapfen (24)
miteinander verbunden sind und an den Hebeln (23) selbst drehbar Spindelmuttern
(21) befestigt sind, in denen eine mit Links- und Rechtsgewinde versehene,
gegen Verschiebung gesicherte Spindel (19) mit Kurbel (20) geführt wird.
4. Eine Vorrichtung1 nach Anspruch 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die
Schere (23) selbst an dem vorderen Ende einer Spindel (15) befestigt ist, um sie in
die richtige Lage zum Leisten bringen zu können.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE159012C true DE159012C (de) |
Family
ID=425131
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT159012D Active DE159012C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE159012C (de) |
-
0
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