DE15837C - Rohrbiegemaschine - Google Patents

Rohrbiegemaschine

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Publication number
DE15837C
DE15837C DENDAT15837D DE15837DA DE15837C DE 15837 C DE15837 C DE 15837C DE NDAT15837 D DENDAT15837 D DE NDAT15837D DE 15837D A DE15837D A DE 15837DA DE 15837 C DE15837 C DE 15837C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
bending machine
rollers
roller
tube bending
pipe
Prior art date
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Active
Application number
DENDAT15837D
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English (en)
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P. REUSS in Schlofsbeichlingen bei Cölleda
Publication of DE15837C publication Critical patent/DE15837C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21DWORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21D7/00Bending rods, profiles, or tubes
    • B21D7/08Bending rods, profiles, or tubes by passing between rollers or through a curved die

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Shaping Of Tube Ends By Bending Or Straightening (AREA)

Description

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KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Rohrbiegemaschine gestattet ein Biegen von Eisen- und Kupferrohren, ohne dieselben mit Sand oder Harz ausfüllen zu müssen.
Die in Fig. 1 bis 3 dargestellte einfachere Maschine besteht im wesentlichen aus den drei Rollen α α' und b. Die Rollen α haben an der Peripherie eine Eindrehung, deren Querschnitt dem halben Querschnitt des zu biegenden Rohres entspricht. Die Rolle b, in deren Peripherie eine tiefere Rinne eingedreht ist, greift mit den Wangen der Rinne, die das Rohr tangiren, über einen Theil der Rollen a hinweg, b sitzt fest auf der Welle d, die durch die Schraube e gehoben und gesenkt und mittelst der Räder / und g und der Kurbel h in drehende Bewegung versetzt werden kann.
Die Rolle h wird zweckmäfsig aus vier Theilen gefertigt, wie Fig. 5 und 6 zeigen. Die Theile können alsdann, in verschiedenen Stärken vorhanden sein, und in ihren Axialdimensionen sich immer zur Zapfenlänge ergänzend, zum Biegen von Rohren aller Stärken gebraucht werden.
Beim Biegen wird zunächst die Rolle h so hoch gehoben, dafs sich das Rohr gerade darunterschieben läfst, dann wird die Rolle mittelst der Schraube nach unten gedrückt; dadurch wird das Rohr gebogen und hat das Bestreben, nach der Seite hin auszuweichen, d. h. seinen • Querschnitt zu ändern, eine mehr ovale Form anzunehmen. Diesem Bestreben wird durch die Wangen der Rolle b, an welche sich das Rohr fest anlegt, begegnet. Dreht man die Rolle, so wird sich wegen der Pressung des Rohres in b dieses mitfortbewegen, und es wird auf der ganzen durchlaufenen Strecke gleichmäfsig gebogen.
Anstatt der beschriebenen Rollen lassen sich auch die in Fig. 4 gezeichneten, von denen keine über die andere hinweggreift, anwenden.
Fig. 5 und 6 zeigen noch andere Querschnitte der Rollen, bei denen, weil die mittleren Theile keine Rinnen haben, ein Verwechseln der einzelnen Theile noch leichter möglich ist. In Fig. 6 sind die Scheiben so construirt, dafs sich die von ihnen gebildete Rinne nach der Peripherie hin öffnet.
Zum Biegen stärkerer Rohre mufs die Maschine so construirt sein, dafs alle drei Rollen durch die Kurbel und zweckmäfsige Räderübersetzung angetrieben werden können.
Fig. 7 bis 9 zeigen in Ansicht, Grund- und Aufrifs die Rohrbiegemaschine so construirt, wie sie sich zum Biegen von Spiralen eignet. Es sind hier die Rollen pp so eingerichtet, dafs sie, mit ihren Peripherien über einander stehend, eine Oeffhung frei lassen, die um 1 bis 2 mm niedriger ist als der Durchmesser des zu biegenden Rohres, während sie in der anderen Dimension dem Rohrdurchmesser gleichkommt. Die Rollen sind in zwei Führungen gelagert, die mit Hülfe der Schrauben ίί der kleinen Räder u und des Stellrades r einander genähert und von einander entfernt werden können. Mittelst der Schraube ν können diese Rollen gemeinschaftlich gehoben und gesenkt werden, während ihnen die beiden Räder x, deren Theilkreisdurchmesser gleich dem Rollendurchmesser ist, mittelst des Vorgeleges y ζ und der Kurbel eine drehende Bewegung ertheilen.
Die Rolle q, deren Rinne ein wenig tiefer als der Radius des Rohres ist, dreht sich auf dem Zapfen. Sie kann in der Richtung des
Zapfens mit demselben mittelst der Schraube η verschoben und in horizontaler uud verticaler Richtung mittelst der Scheiben m und ο und der an ihnen befindlichen Druckschrauben gedreht werden.
Dadurch kann einem in den Rollen ρ ρ gebogenen Rohr gleichzeitig eine Schraubenwindung ertheilt werden.
An den Peripherien der Scheiben m und ο lassen sich auch Schneckentheilungen anbringen,
so dafs dieselben mittelst endloser Schrauben gedreht und in jeder Stellung festgehalten werden können.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Die in der Zeichnung dargestellten und hier beschriebenen Rollen in ihrer Anwendung zum Biegen der Rohre und die in Fig. 7 bis 9 dargestellte Maschine zum Biegen von Spiralen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT15837D Rohrbiegemaschine Active DE15837C (de)

Publications (1)

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DE15837C true DE15837C (de)

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ID=292856

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT15837D Active DE15837C (de) Rohrbiegemaschine

Country Status (1)

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DE (1) DE15837C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1015767B (de) * 1951-03-07 1957-09-19 Andre Huet Verfahren zum Biegen eines mit einem Anschlussstutzen versehenen Rohres zu einem Kruemmer mit Anschlussstutzen am aeusseren Kruemmungsbogen

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1015767B (de) * 1951-03-07 1957-09-19 Andre Huet Verfahren zum Biegen eines mit einem Anschlussstutzen versehenen Rohres zu einem Kruemmer mit Anschlussstutzen am aeusseren Kruemmungsbogen

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