DE1578710B2 - Metallski - Google Patents
MetallskiInfo
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Classifications
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- A—HUMAN NECESSITIES
- A63—SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
- A63C—SKATES; SKIS; ROLLER SKATES; DESIGN OR LAYOUT OF COURTS, RINKS OR THE LIKE
- A63C5/00—Skis or snowboards
- A63C5/12—Making thereof; Selection of particular materials
-
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Landscapes
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Description
Die Erfindung betrifft einen Metallski mit einer oberen, metallenen Platte und einer Zwischenversteifung,
wobei die Zwischenversteifung die Form eines trogförmigen Teiles mit oberen waagerechten Teilen
und einem waagerechten Boden mit einer nach oben eingezogenen Mittelrippe hat und die obere Platte
mit der Zwischenversteifung sowie einer metallenen unteren Platte mit einer in einen Hohlraum der
Mittelrippe des trogförmigen Teiles einspringenden Kehlung eine Armierung bildet und die obere Platte
und die Zwischenversteifung entlang ihrer oberen waagerechten Teile und des Scheitels der Mittelrippe
sowie die untere Platte am Boden der Zwischenversteifung unmittelbar miteinander verbunden sind
und wobei untere Seitenkanten vorgesehen sind.
Aus der französischen Patentschrift 1 380 663 ist ein derartiger Metallski bekannt, bei dem die Seitenkanten
direkt an der unteren Platte befestigt sind. Dieser Metallski weist zwar eine relativ gute Festigkeit
und Elastizität auf, neigt aber insbesondere auf harten Pisten zum Flattern. Durch dieses Flattern
werden die Seitenführungseigenschaften des Ski, seine Gleitfähigkeit, der Fahrkomfort und die Lebensdauer
des Ski negativ beeinflußt. Diese Nachteile haben auch eine Verringerung der Sicherheit
des Skifahrers zur Folge.
Aus der französischen Patentschrift 1 303 347 ist ein Metallski mit einer oberen Platte und einer
Zwischenversteifung bekannt, wobei die Zwischenversteifung die Form eines trogförmigen Teiles mit
oberen waagerechten, seitlich abstehenden Rändern hat. Die obere Platte ist um diese oberen Ränder
der Zwischenversteifung nach innen umgebördelt. An dem waagerechten Boden der trogförmigen Zwischenversteifung
ist eine untere, als Lauffläche dienende Platte angebracht, wobei der Boden und entsprechend
die Lauffläche in der Mitte eine nach innen gerichtete Kehlung aufweisen. Zwischen den
oberen Rändern der oberen Platte bzw. der trogförmigen Zwischenversteifung und den unteren Rändern
der Lauffläche sind Längsbalken aus Dur-Aluminium eingesetzt, die dem Ski die von der durch
5 obere Platte, Zwischenversteifung und untere Platte nicht gewährleistete Festigkeit geben. Außerdem
überkragen diese Längsbalken die Seitenränder der Lauffläche, so daß sie gleichzeitig die Seitenkanten
des Ski bilden. Durch den im Querschnitt relativ
ίο starken Längsbalken wird zwar das Schwingungsverhalten
des Ski dahingehend beeinflußt, daß er eine höhere Eigenfrequenz hat; eine Dämpfung der
Schwingungen und damit ein Unterdrücken des Flattems mit allen Nachteilen wird hierdurch aber
nicht erreicht. Darüber hinaus ist die Fertigung eines solchen Ski verhältnismäßig aufwendig, da diese
Längsbalken an zumindest drei Seiten bearbeitet und von Hand in den Ski eingesetzt werden müssen.
Weiterhin ist aus der französischen Patentschrift 78 977 (1. Zusatzpatent zur französischen Patentschrift
1 276 744) ein Metallski mit einer oberen metallenen Platte und einer Zwischenversteifung bekannt,
wobei die Zwischenversteifung die Form eines trogförmigen Teiles mit oberen waagerechten Teilen
und einem waagerechten Boden mit zwei nach oben eingezogenen Mittelrippen hat und die obere. Platte
mit der Zwischenversteifung sowie einer metallenen unteren Platte mit einer: Kehlung eine Armierung
bildet und die obere Platte, und die Zwischenversteifung entlang ihrer oberen Ränder und des Scheitels
der Mittelrippen sowie die untere Platte am Boden der Zwischenversteifung miteinander verbunden
sind. Die Armierung ist allseitig mit einer Umhüllung aus wärmehärtbarem Material von' etwa
konstanter Stärke umgeben. Durch die allseitige Umhüllung etwa konstanter Stärke wird ein solcher Ski
verhältnismäßig schwer, ohne daß sein Schwingungsverhalten wesentlich verbessert wird.
Aus der französischen Patentschrift 84 816 (2. Zusatzpatent zur französischen Patentschrift 1 276 744)
ist ein Metallski mit einer oberen metallenen Platte und einer Zwischenversteifung bekannt, wobei die
Zwischenversteifung die Form eines trogförmigen Teiles mit oberen waagerechten Teilen und einem
waagerechten Boden mit einer nach oben eingezogenen Metallrippe hat, und wobei die obere Platte mit
der Zwischenversteifung eine Armierung bildet. In den Hohlraum der Mittelrippe springt eine Kehlung
eines unteren, aus Kunststoff bestehenden Laufflächenbelages ein. Der verbleibende Hohlraum ist
mit Kunststoff ausgefüllt, durch den gleichzeitig der Laufflächenbelag mit dem trogförmigen Teil verbunden
wird. Der zwischen den Seitenkanten und den oberen Rändern der oberen Platte gebildete seitliehe
Zwischenraum kann jeweils mit Kunststoff ausgefüllt sein. Dieser bekannte Ski ist verhältnismäßig
schwer und aufwendig in seiner Herstellung, da die Einbringung des für die Torsionssteifigkeit erforderlichen
Kunststoffs in den Hohlraum der Mittelrippe umständlich ist.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Metallski der eingangs beschriebenen Art so auszugestalten,
daß er bei einem eine einfache Herstellung ermöglichenden Aufbau und bei Beibehaltung der
für einen solchen Ski typischen guten Härte und Biegesteifigkeit gutes Fahrverhalten auf allen Schneearten
zeigt.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch ge-
J O / O / i U
löst, daß nur die zwischen den oberen Rändern der Zwischenversteifung und den unteren Seitenkanten
befindlichen seitlich offenen Zwischenräume mit einer Füllung aus einem kautschukelastischen bzw.
plastisch-elastischen Material versehen sind, wobei die Seitenkanten über die Füllung mit der Armierung
verbunden sind.
Durch die erfindungsgemäße Ausgestaltung wird erreicht, daß bei einer Durchbiegung des Ski die auf
Grund der Längsverschiebung der Seitenkanten zu den oberen Seitenrändern auftretenden Längsschubkräfte
in der Füllung eine Dämpfung dieser Verbiegungen eintritt. Dadurch bedingt wird ein Flattern
des Ski wirksam unterbunden. Diese Wirkung wird mit relativ geringem Materialaufwand erreicht, da
hierzu nur die seitlich angebrachten Füllungen notwendig und ausreichend sind. Das Gewicht des Ski
wird durch diese Maßnahmen also nicht nennenswert erhöht. Weiterhin ist ein solcher Ski sehr einfach
herzustellen, da in einer entsprechenden Form nur die seitlichen Füllungen eingespritzt zu werden
brauchen. Dies wirkt sich positiv auf die Herstellungsqualität und den zur Herstellung erforderlichen
Zeitaufwand aus. Weiterhin wird durch die hohe Dämpfungswirkung der Fahrkomfort und die Fahrsicherheit
erhöht und gleichzeitig auf Grund des Wegfalls des Flatterns eine Erhöhung der jeweils
möglichen Fahrgeschwindigkeit erreicht. Schließlich wird auch die Lebensdauer des Ski erhöht.
Die Erfindung wird nachfolgend an Hand eines in der Zeichnung dargestellten, bevorzugten Ausführungsbeispieles
näher beschrieben. Es zeigt
Fig. 1 eine Aufsicht auf einen Ski nach der Erfindung,
Fig. 2 einen Schnitt nach der Linie II von Fig. 1.
Der dargestellte Metallski enthält eine obere Armierungsplatte 1, vorzugsweise aus einer Aluminiumlegierung.
Die obere Platte 1 ist in Querrichtung vollkommen eben und gegebenenfalls mit einer dünnen
Schutz- und Zierschicht 2 bedeckt; die beiden abgeschrägten Ränder 3 dieser Platte bilden die
oberen Kanten des Ski.
Unter der oberen Platte 1 ist eine trogförmig ausgebildete Zwischenversteifung 4 befestigt, deren
obere Ränder 5 waagerecht nach außen ragen. Der waagerechte Boden 6 dieses Troges hat außerdem
eine eingezogene Mittelrippe 7, deren oberer waagerechter Teil 8 sich in derselben Höhe befindet wie
die oberen Ränder 5.
Diese Anordnung und Ausbildung ermöglicht eine leicht herstellbare Befestigung zwischen der Zwischenversteifung
4 und der oberen Platte 1 entlang der waagerechten Abschnitte 5 und 8 entweder durch
Leimen, beispielsweise unter Verwendung eines Epoxydharzes, oder durch Vernieten — wobei beide
miteinander zu verbindenden Flächen zugleich zugänglich sind — oder vorzugsweise durch gleichzeitige
Anwendung beider genannter Verfahren. Ebenso kann die Verbindung beider Teile auch durch
Widerstandsschweißen erfolgen.
Die Armierung wird durch eine untere Platte 9 aus dem gleichen Metall wie die Teile 1 und 4 abgeschlossen,
die aus einer einfachen Flachschiene mit einer schwachen Kehlung 10 besteht; die Kehlung
10 entspricht der üblichen Führungsrille des Ski und springt in den Hohlraum der Mittelrippe 7
ein (F i g. 2). Die untere Platte 9 liegt an den Boden 6 der trogartigen Zwischenversteifung 4 zu beiden Seiten
der Mittelrippe 7 ganz oder teilweise an, was
ίο ihre gute Befestigung an der Zwischenversteifung
durch Verleimen od. dgl. ermöglicht.
Die derartig ausgebildete Armierung wird zusammen mit den die unteren Skikanten bildenden Teilen
12 in eine Spritz- oder Preßform eingelegt, die die Herstellung einer Füllung 11 auf jeder Schmalseite
des Ski im Raum zwischen dem oberen Rand 5 der Zwischenversteifung 4 und den unteren Skikanten
12 aus einem verformbaren oder kautschukelastischen bzw. plastisch-elastischen Material oder einer
Mischung beider (gegebenenfalls mit Stapelfasern) vermengt) erlaubt.
Die Füllung 11 bildet eine der senkrechten Wand der Form entsprechende senkrechte Außenwand
11a. Das bildsame Füllungsmaterial kann außerdem sowohl bei 11 b zwischen die untere Metallplatte 9
und eine Lauffläche 13 aus gebräuchlichem Kunststoff eindringen und so eine Verbindung dieser beiden
Teile bewirken, als auch die verjüngten Innenränder 14 der Skikanten 12 zur sicheren Befestigung
der letzteren umhüllen.
Die Lauffläche 13 kann aber auch nach Ausformung der Füllungen 11 in einer Form, die für diese
Lauffläche entsprechenden Raum freihält, angeleimt werden.
Der erfindungsgemäße Ski hat im Grundriß das übliche Profil, wie F i g. 1 zeigt; er ist in Längsrichtung
ebenfalls in bekannter Weise geformt, d. h., die obere Platte 1 und die untere Platte 9 verlaufen
gegenseitig sich nähernd zur Skispitze 15 und zum Skiende 16.
Der so aufgebaute Ski ist dank seiner Kastenträgerkonstruktion außerordentlich leicht und weist
eine sehr gute Festigkeit bei ausgezeichneter Elastizität auf, da alle bei seinen Verbiegungen arbeitenden
Teile ausschließlich durch Metall mit schwachem Dämpfungsvermögen gebildet werden. Ebenso ist er
infolge der großen Montageflächen hervorragend robust. Er kann außerdem leicht und bequem industriell
gefertigt werden, denn hierzu sind nur einfache, leicht wiederholbare Zieh-, Verleim-, Nietoder
Schweiß-Arbeiten sowie Spritz- oder Preßformarbeiten ohne irgendwelche spezielle Handfertigkeit
erforderlich.
In vorteilhafter Weise kann ein Material, wie insbesondere Polyurethankautschuk, verwendet werden,
das mit sehr niedrigem Druck eingespritzt werden kann und gleichzeitig außergewöhnliche Härte,
Biege- und Verschleißfestigkeit aufweist, wodurch ein günstiges Fahrverhalten des Ski auf allen Schneearten
erreichbar ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (1)
- Patentanspruch:Metallski mit einer oberen metallenen Platte und einer Zwischenversteifung, wobei die Zwischenversteifung die Form eines trogförmigen Teiles mit oberen waagerechten Teilen und einem waagerechten Boden mit einer nach oben eingezogenen Mittelrippe hat und die obere Platte mit der Zwischenversteifung sowie einer metallenen unteren Platte mit einer in einen Hohlraum der Mittelrippe des trogförmigen Teiles einspringenden Kehlung eine Armierung bildet und die obere Platte; und die Zwischenversteifung entlang ihrer oberen waagerechten Teile und des Scheitels der Mittelrippe sowie die untere Platte am Boden der Zwischenversteifung unmittelbar miteinander verbunden sind und wobei untere Seitenkanten vorgesehen sind, dadurch gekennzeichnet, daß nur die zwischen den oberen Rändern (5) der Zwischenversteifung und den unteren Seitenkanten (12) befindlichen seitlich offenen Zwischenräume mit einer Füllung (11) aus einem kautschukelastischen bzw. plastisch-elastischen Material versehen sind, wobei die Seitenkanten (12) über die Füllung mit der Armierung verbunden sind.
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