DE2656587C2 - Ski mit einem Holzkern - Google Patents
Ski mit einem HolzkernInfo
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Classifications
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- A—HUMAN NECESSITIES
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- A63C—SKATES; SKIS; ROLLER SKATES; DESIGN OR LAYOUT OF COURTS, RINKS OR THE LIKE
- A63C5/00—Skis or snowboards
- A63C5/12—Making thereof; Selection of particular materials
Landscapes
- Laminated Bodies (AREA)
Description
Unterseite sowie einem zwischen diesen Schichten 2 und 3 verlaufenden Holzkern 4, der im Bereich der
Längsmitte — etwa über JA seiner Länge — zweischichtig
ist. wobei zwischen den beiden Holzschichten stoffschlüssig ganzflächig mit diesen verbunden, eine
0,13 mm dicke Gummischicht 4a vorgesehen ist. Die gummielastische Schicht kann aus einem Natur- oder
Kunstgummi bestehen.
Der Holzkern 4 besitzt, wie besser aus Fig. 2 ersichtlich, eine über die gesamte Länge des Kernes als
Obergurt durchlaufende obere Holzschicht 5 und eine untere Holzschicht 6. die kurzer als die obere
Holzschicht 5 ist. Wie aus Fig. 2 ersichtlich, hat die
obere, über die gesamte Länge hin im wesentlichen konstant dicke Holzschicht 5 einen in Längsrichtung
gewölbten Verlauf. Die untere Holzschicht 6 ist in der Längsmitte wesentlich dicker als die obere Holzschicht
5 und verläuft zu ihren Enden hin zunehmend flacher werdend, bis sie gemäß der ihre Unterseite angebenden
durchgehenden Begrenzungslinie in F i g. 2 stufenlos in die Gummizwischenschicht 4a und diese in die untere
Fläche der oberen Holzschiciit 5 übergeht.
Für die Herstellung des Ski nach Fig. 1 werden die
beiden Holzbretter 10 und 12 unter Vorspannung entsprechend der Längswölbung des Ski miteinander
verleimt, wie in F i g. 2 gezeigt. Zu diesem Zweck wird ein entsprechend langer Streifen Gummifolie der
gewünschten Dicke in einem Kleberbad, z. B. einem Bad aus wärmehärtbarem Epoxiharz, beidseitig mit Kleber
beschichtet und zwischen die Bretter 10 und 12 eingelegt. Das Ganze wird dann in eine Einspannvorrichtung
eingespannt, in der es in der Sollform ist, und der Kleber wird durch Erwärmen ausgehärtet. Anschließend
erfolgt das Formhobeln der unteren I lolzschicht 6 entsprechend der durchgezogenen unteren Begrcnzungslinie
7 der Holzschicht 6. Soll der Skikern im Bereich des vorderen und/oder hinteren Endes dünner
als das die obere Holzschicht bildende Brett werden, so werden die entsprechenden Teile des letzteren zweckmäßig
beim Überhobeln der Kernunterscite im gleichen Arbeitsgang um das entsprechende Maß abgearbeitet,
wie überhaupt ein geringfügiges Überhobeln dieser Teile zusammen mit dem Formhobeln des Unterbreites
zweckmäßig ist, um an den beiden Übergangsstellen Stufen mit Sicherheit zu vermeiden. Danach wird der so
gebildete Holzkern in seiner endgültigen Form mit den üblichen Beschichtungen, Ummantelungen und sonstigen
Bestandteilen, wie z. B. Stahlkanten und Laufsohlenbelag, versehen, so daß man einen entsprechenden
Kunststoffski oder Metallski erhält.
Ein Ski mit einem Kern gemäß Fig. 4 unterscheidet
sich von dem Ski gemäß F i g. 1 im wesentlichen dadurch, daß bei ihm die Gummischicht 24 des Kerns
über die ganze Kernlänge, vorzugsweise über die ganze Skilänge durchläuft, und daß die Schlitze in der umeren
Holzschicht des Kerns nach unten geschlossen sind.
In diesem Ausführungsbeispiel erstreckt sich bereits
im verleimten bzw. verklebten Kern die Gummizwischenschicht zwischen der oberen Holzschicht 22 und
der unteren Holzschicht 20 über die gesamte Länge der oberen Holzschicht 22. Zu diesem Zweck wird in diesem
Falle die Gummischicht 24 nur an einer Seite in ihrer ganzen Länge mit dem Kleber beschichtet, während das
untere Brett 20 an seiner Oberseite mit dem Kleber beschichtet wird. Dadurch bleiben die das untere Brett
20 vorn und hinten überragenden Teile der Gummischicht 24 frei von Kleber für die Vcrleimung. Beim
nachfolgenden Abhobeln der Unterseite des Skikerns muß hierbei sehr sorgfältig vorgegangen werden, damit
die das untere Brett 20 überragenden Teile der Gummizwischenschichi 24 nicht beschädigt werden.
Will man dies vermeiden, so kann man den Kern go
maß Fig. 4 zunächst nur mit einer kurzen Gummizwischenschicht
herstellen, deren Länge und Anordnung ebenso ist. wie bei der Ausbildung gemäß F i g. 2. Nach
dem Fertighobeln der Kernunterfläche, bei welchem ggf. auch die Unterfläche des oberen Brettes 22 noch mehr
oder weniger geringfügig abgehobelt werden kann, werden dann noch kurze Guinmifolienstücke auf die
freie den unteren Kernteil 20 überragende Oberfläche des oberen Kernbrettes 22 aufgeklebt. Letzteres
geschieht dann vorteilhaft zusammen mit der Erzeugung des Ski durch Aufbringen der hochfesten
Schichten, sonniger Beschichtungen, Ummantelungen. Stahlkanten. La'ifsohlenbelag und was dergleichen
mehr ist.
Der in F i g. 5 gezeigte Skikern besitzt ebenso wie der Skikern gemäß Fi g. 4 ein dünnes längsgenutetes oberes
Brett 22 und eine sich über die ganze Länge des oberen Brettes 22 erstreckende gummielastische Zwischenschicht
24. Im Gegensatz zu dem die Unterholzschicht bei dem Kern nach F i g. 4 bildenden Brett 20 läuft bei
dem Skikern nach F i g. 5 die untere Holzschicht 25, wie dies aus der Zeichnung ersichtlich ist, bis fast zum
vorderen und rückwärtigen Ende des Skikernes durch. Dabei verliert die r.ntere Holzschicht 25 zu ihren Enden
hin stetig an Dicke, bis sie sanft in die Oberfläche der gummieiastischen Zwischenschicht 24 übergeht, wie
man dies ebenfalls in der Zeichnung erkennt. Die ursprüngliche Form des die untere Holzschichi 25
bildenden Brettes ist auch hier durch die strichpunktierte Linie 26 angedeutet.
Bei der hier beschriebenen Konstruktion erfolgt die Fertigung im wesentlichen ebenso wie bei dem Skikern
nach F i g. 4, wobei jedoch die gummielastische Schicht
zweckmäßig beidseitig mit einem F.poxiharzklebcr oder einem anderen geeignelcn Kleber beschichtet und
zwischen die beiden, die Obcrholzschicht 22 und die Unterholzschicht 25 bildenden dünnen Bretter unter
entsprechender Vorspannung der letzteren eingeleimt wird. Beim nachfolgenden Formhobeln der Unterseite
des Skikerns wird praktisch die gesamte Unterseite überhobelt, da die geringen vorne und hinten über die
untere Holzschicht 25 überstehenden Teile der oberen Holzschicht 22 hier nur wenige Prozent der ganzen
Skilänge ausmachen.
Bei einem Skikern gemäß F i g. 5 empfiehlt es sich schließlich, das die obere Holzschicht 22 bildende Brett
verhältnismäßig dünn zu wählen, ihm also beispielsweise nur eine Dicke von 2 bis 3 mm zu geben, während bei
Skikernkonstruktionen, etwa gemäß den Fig. 2 und 4 das die obere Schicht bildende Brett 5 bzw. 22 dicker,
beispielsweise 4 bis 5 mm dick sein kann.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (4)
1. Ski mit je einer hochfesten Schicht auf der
Ober- und Unterseite und mit einem Hol/kern, der stoffschlüssig mit den hochfesten Schichten verbunden
ist und zumindest im mittleren Bereich seiner Länge aus mindestens zwei miteinander verleimten
Holzschichten mit im wesentlichen in Skilängsrichtung verlaufenden Fasern besteht, wobei der i"
Holzkern eine durchlaufende dünne obere Holzschicht von im wesentlichen konstanter Dicke aus
hochwertigem Holz und eine sich nur in Skilängsmitte erstreckende untere Holzschicht aus leichtem
Holz aufweist, die zu den Enden hin flacher werdend ' "·
in die untere Oberfläche der oberen Holzschicht übergeht und in der Längsmitte wesentlich dicker ist
ali die obere Holzschicht, und wobei die untere Holzschicht mindestens im Bereich ihres vorderen
und rückwärtigen Driuels eine Mehrzahl von -°
schmalen Vertikallängsschlitzen aufweist und die obere Holzschicht eine Mehrzahl von schmalen
Vertikallängsschlitzen aufweist die über einen Teil der Dicke der oberen Holzschicht reichen, gemäß
Patent 24 61 213, dadu rch gekennzeichnet, -'">
daß zwischen den beiden Holzschichten (5 und 6) eine an der dünnen Holzschicht (5) gemessen
weitaus dünneren Schicht aus gummielastischem Material (4a) vorgesehen ist, die mit beiden
Holzschichten stoffschlüssig verbunden ist. «'
2. Ski mit je einer hochfesten Schicht auf der Ober- und Unterseite und mit einem Holzkern, der
stoffschlüssig mit den hochfesten Schichten verbunden ist und zumindest im mittleren Bereich seiner
Länge aus mindestens zwei miteinander verleimten *">
Holzschichten mit im wesentlichen in Skilängsrichtung verlaufenden Fasern besteht, wobei der
Holzkern eine durchlaufende dünne obere lloizschicht
von im wesentlichen konstanter Dicke aus hochwertigem Holz und eine sich nur in Skilängsmit- w
te erstreckende untere Holzschichi aus leichtem Holz aufweist, die zu den Enden hin flacher werdend
in die untere Oberfläche der oberen Holzschicht übergeht und in der Längsmitte wesentlich dicker ist
als die obere Holzschicht, und wobei die untere '"' Holzschicht mindestens im Bereich ihres vorderen
und rückwärtigen Drittels eine Mehrzahl von schmalen Vertikallängsschlitzen aufweist und die
obere Holzschicht eine Mehrzahl von schmalen Vcriikallängsschlitzcn aulweist, die über einen Teil "'"
der Dicke der oberen Holzschicht reichen, gemäß Patent 24 61 213, dadurch gekennzeichnet, daß den
beiden Holzschichten (20 und 22) eine an der dünnen Holzschicht (22) gemessen weitaus dünnere Schicht
aus gummielastischem Material (24) zugeordnet ist, >Γ)
die mit jeder der beiden Holzschichten stoff schlüssig verbunden ist und sich im wesentlichen über die
ganze Länge des Ski (1) erstreckt.
3. Ski nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die gummielastische Schicht (4a; 24) w> eine Dicke von 0,1 bis 0,5 mm, vorzugsweise von 0,1
bis 0.2 mm aufweist.
4. Ski nach Anspruch I oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die gummielastische Schicht (4;/; 24)
eine Shore-Härte von 50 bis 70, vorzugsweise von 55 h)
bis 65 aufweist.
Die Erfindung betrifft einen Ski gemäß dem
Oberbegriff des Anspruchs 1 nach Patent 24 61 2! 3.
Durch die Erfindung wird ein Ski geschaffen, bei
welchem sich nicht nur entsprechend dem älteren Vorschlag nach dem Haupipalcnt der Holzkern
aufgrund seines Aulbaus durch sehr geringen Fertigungsaufuand,
niedriges Gewicht, Beseitigung der Verwerfun-gsgefahr und besonders hohe Bicgeelastizität
im Vrrhältnis zum Gewicht auszeichnet, sondern auch das Dämpfungsverhalten, die Eisgriffigkeit und die
Bodenanpassung gegenüber vorbekannten Skiern mit Holzkern wesentlich verbessert sind.
Dies wird durch die im Anspruch I bzw. Anspruch 2 beschriebenen Erfindungen erreicht.
Durch die gummielasiische Schicht, die sich wenigstens
im Längsmittenbereich des Ski im Inneren des Holzkernes erstreckt, werden nicht nur die Biegespannungsspitzen
im Holzkern des Ski, sondern auch die Spannungsspitzen in den hochfesten Schichten an der
Ober- und Unterseite des Holzkerns verringert und die Deformationsbeständigkeit des Ski erhöht. Fahrversuche
haben ergeben, daß darüberhinaus sowohl die Dämpfung, als auch die Eisgriffigkeit und Geländcanpassung
des Ski durch die gummielastische Schicht wesentlich verbessert werden.
Fahrversuche bei Abfahrts-Rennski haben ergeben, daß durch die Anordnung dieser gummielastischen Fuge
im Kern die Beschleunigung der Ski erkennbar verbesjert werden kann. Worauf dieser Effekt von der
physikalischen Betrachtung her gesehen zurückzuführen ist, konnte noch nicht genau festgestellt werden.
Fest steht jedoch, daß die Verbesserung der Beschleunigung der Fahrgeschwindigkeit erkennbar und meßbar
vorliegt.
Schließlich bietet die mittlere gummielastische Schicht eine gute Möglichkeil zur Anpassung der
Steifigkeit des Ski an die diesbezüglichen Anforderungen durch Veränderung der Dicke dieser Schicht und
des Abstandes derselben von der Mittellinie des Holzkerns.
Die Anordnung einer gummidastisehen Schicht
zwischen den Aufbaubestandteilen eines Ski ist an sich bekannt (DL-OS 17 03 859, FR-PS 11 52 848 und US-PS
29 95 379). Bei der Erfindung handelt es sich jedoch um die Anordnung der gummielastischen Schicht zwischen
den beiden Holzschichten des Kerns eines Ski gemäß dem Hauptpatent.
Die Erfindung wird im folgenden anhand in der Zeichnung dargestellter bevorzugter Ausführungsbeispiele
erläutert. Die Darstellung in der Zeichnung ist schematisch und die Proportionen der dargestellten
Gegenstände sind aus Ansehaiilichkcitsgründen teilweise
übertrieben dargestellt. In der Zeichnung zeigt
Fi g. 1 eine Seitenansicht eines Ski teilweise im Schnitt,
Fig. 2 einen für den Ski gemäß Fig. 1 verwendeten
Holzkern, wobei sein Zustand in zwei Arbeitsstufen dargestellt ist,
Fig. 3 einen Schnitt gemäß der Linie 111-111 in F ig. 2
durch den Kern etwa in seiner Längsmitte,
F i g. 4 einen Skikern in der Darstellung gemäß F i g. 2, jedoch mit über die untere Holzschicht beidendig
hinauslaufender gummielastischer Schicht,
F i g. 5 eine weitere Ausführung eines Skikernes in gleicher Darstellung wie F i g. 2.
Der in Fig. 1 in der Seitenansicht dargestellte Ski 1
besteht im wesentlichen aus einer hochfesten Schicht 2 an der Oberseite, einer hochfesten Schicht 1 an der
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|---|---|---|---|
| DE19742461213 DE2461213C3 (de) | 1974-12-23 | 1974-12-23 | Ski mit einem Holzkern sowie Verfahren zu seiner Herstellung |
| DE19762656587 DE2656587C2 (de) | 1974-12-23 | 1976-12-14 | Ski mit einem Holzkern |
Publications (2)
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Family Applications (1)
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Legal Events
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