AT244816B - Verbundski - Google Patents
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Description
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Verbundski
Abweichend von der traditionellen Herstellung von Skiern aus Holz ist es heute aus verschiedenen
Gründen üblich, Skier aus mehreren veischiedenen Schichten, wie z. B. Holz und Blechen aus Alumi- niumlegierung oder Holz und Glasfaserlaminaten, anzufertigen. Auf dic e Weise hergestellte Skier zeigen aber wegen der verschiedenen Schwingungskoeffizie : 1ten der verwendeten Materialien eine unzureichende Schwingungsdämpfung. Die Schwingllngsdämpfung ist besonders beim Abfahttlauf von Bedeutung. Wenn der Läufer über eine harte Piste fährt, dann sollen die Schwingungen, in welche die Skier dabei geraten, von diesen selbst möglichst stark gedämpft werden, damit der Läufer diese Schwingungen nicht durch
Kraftaufwand ausgleichen muss.
Das Problem der Schwingungsdämpfung bei Verbundskiern ist bisher noch nicht in befriedigender Weise gelöst worden. Ausserdem sind die bekannten Verfahren zum Herstellen von Verbundskiern sehr kostspielig.
Die Aufgabe der Erfindung besteht nun darin, Verbundskier zu schaffen, die gegenüber den herkömm - lichen Skiern eine verbesserte Schwingungsdämpfung haben, zugleich aber auf möglichst einfache Weise herzustellen sind.
Diese Aufgabe wird gemäss der Erfindung bei einem Verbundski, der eine Unterplatte, eine Deckplatte und einen mehrteiligen Kern aufweist, der aus längsweise verlaufenden Leisten aus Holz oder hinsichtlich des Schwingungsverhaltens gleichwertigemWerkstoff, wie z. B. aus glasfaserverstärktem Kunststoff, besteht und der zwischen den Leisten stossverminderndes bzw. schwingungsdämpfendes Kunststoffmaterial enthält, dadurch gelöst, dass zur Aufnahme des vorzugsweise Polyepoxydharz enthaltenden Kunststoffmaterial zwischen den Leisten des mehrteiligen Kernes zumindest eine längsweise verlaufende Kammer vorgesehen ist, die im vorderen und hinteren Teil des Skis grössere Breite als im mittlere n Teil hat..
Ein derartiger Ski hat eine wesentlich verbesserte Schwingungsdämpfung. Im allgemeinen neigen nämlich die vorderen und hinteren Teile des Skis (Schaufel und Afterteil), die wesentlich weniger belastet sind als der mittlere Teil, entsprechend stärker zum Schwingen oder Flattern. Durch den wesentlichen Erfindungsgedanken, die längsweise verlaufende, mindestens zum Teil mit Kunststoff gefüllte Kammer vorne und hinten breiter als in der Mitte zu machen, wird die Hauptmasse des dämpfenden Kunststoffes in jene Skiteile verlegt, in denen sie zur Dämpfung vorwiegend erforderlich ist.
Bei Verwendung von drei oder mehr Kernleisten, die zwischeneinander zwei oder mehr längsweise verlaufende, Kunststoff enthaltende Kammern bilden, ist sinngemäss die Summe der örtlichen Breiten dieser Kammern im vorderen und hinteren Teil des Skisgrösser als im mittleren Teil desselben zu bemessen.
Ein weiterer wichtiger Vorteil von erfindungsgemässen Skiern besteht darin, dass sie sich ir einfacher Weise herstellen lassen, indem auf eine Unterplatte eine noch fliessfähige Schicht eines Kunststoffklebers aufgetragen und danach von beiden Seiten her auf die Unterplatte zumindest eine Leiste aus Holz od. dgl., lie im mittleren Teilbreiter als an den sichüberdies verflachendenEnden ist, aufgeschoben wird, bis die Kanten der äussersten Leisten ungefähr bündig mit den Kanten der Unterplatte abschliessen, wobei die aufgetragene Kunststoffkleberschicht auf der Unterlage zum Teil in eine zwischen den Leisten gebildete Kammer verdrängt wird, worauf auf den erhaltenen Skikern eine Deckplatte aufgebracht wird.
Dazu kann
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entweder der Skikern oder die Deckplatte vorher mit einem Kunstst. offkleber beschichtet und dieser Kunststoffkleber sodann, gegebenenfalls unter Erwärmen und Anwendung von Druck, ausgehärtet werden.
Die Herstellung von erfindungsgemässen Skiern kann auch in der Weise erfolgen, dass die Leisten aus Holz od. dgl. auf die Unterplatte mit gegenseitigem Abstand aufgeklebt werden und die zwischen den Leisten verbleibende Kammer durch eine härtbare Kunststoffmasse ganz oder teilweise ausgefüllt wird, worauf die Deckplatte aufgebracht wird.
Ein Ausführungsbeispiel eines Verbundski gemäss der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt. Die
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den Linien a-a, b-b, c-c bzw. d-d in Fig. la darstellen.
Gemäss der Erfindung besteht der Ski aus einer Unterplatte 1, auf welche ein Kern aus zwei Holzleisten 2 aufgeklebt ist,. die im Bereich der Mittelachse des Skis eine längsverlaufende Kammer 3 bilden. Die Holzleisten sind im dargestellten Beispiel aus mehreren dünnen Leisten zusammengeleimt.
Die Breite der Leisten 2 ist, wie überdies aus den Querschnitten nach den Fig. 2a-2c hervorgeht, in der Mitte grösser als an den Enden der Leisten, so dass umgekehrt die Kammer 3 in der Mitte des Skies die. geringste Breite hat. Die Kammer 3 ist zum Teil mit dämpfendem Kunststoff 4 gefüllt. Über dem so gebildeten Rohling ist eine Deckplatte 5 aufgeklebt. Der Ski wird durch eine Deckfolie oder Lackschicht 6 an der Oberseite der Deckplatte 5, durch einen Laufbelag 7 an der Unterseite der Unterplatte 1, durch z. B. aus Kunststoff bestehende Aussenleisten 8', Stahlkanten 9 und einen Schutzbelag 10 im Afterteil vervollständigt.
Für die Unter- und bzw. oder Deckplatten kommen Leichtmetall oder duroplastische Materialien, insbesondere glasfaserverstärkte Materialien, in Betracht. Für die Aussenleisten 8 können ebenfalls duroplastische Materialien verwendet werden.
Als Kunststoffkleber sind solche geeignet, die über genügend hohe Adhäsionskräfte verfügen, um den. hohen Beanspruchungen gewachsen zu sein. Bevorzugt werden Kunststoffkleber, die durch Polyaddition aushärten, wie z. B. auf Basis von Polyepoxydharzen oder Polyisocyanaten. Für das Polyepoxydharz werden als Härter zweckmässig Polyaminoamide oder Polyaminoimidazoline, insbesondere auf Basis polymerer Fettsäuren, verwendet.
Für die Herstellung des Skis-wird vorteilhaft eine Pressvorrichtung verwendet und der Kunststoffkleber wird gegebenenfalls in der Wärme bei 80 - 1500C ausgehärtet.
Die in der erfindungsgemässen Weise aufgebauten Ski haben eine überraschend hoheSchwingungsdämpfung und eine sehr vorteilhafte Laufruhe.
Herstellungsbeispiel :
50 Teile eines Polyaminoimidazolins mit der Aminzahl 350, hergestellt aus dimerisierter Fettsäu- re und Triäthylentetramin, und 50 Teile eines Epoxydharzes vom Typ des Bisphenol-A-diglycidyläthers werden miteinander gut verrührt. Anschliessend werden dieser Klebermischung insgesamt 4% Asbestfasern hinzugefügt. Die erhaltene Mischung wird mit einer Spachtel auf eine. etwa 1 mm starke Unterlagsplatte aus Aluminium aufgetragen, die vorher entsprechend fixiert worden ist. Auf die so vorbereitete Unterlage werden von beiden Seiten her Holzleisten aufgeschoben, bis die Aussenkanten der Holzleisten bündig mit der Unterlage abschliessen. Die Leisten sind so geformt, dass sie im mittleren, höheren Teil breiter sind als an den sich verflachenden Enden.
Die Holzleisten müssen nicht durchgehend sein, sie können aus Einzelstücken zusammengesetzt werden, wobei die Verbindungsstücke ebenfalls mit Kleber bestrichen werden. Die Holzleisten können aus verschiedenen Holzsorten und aus verschieden starken Einzelschichten, die herkömmlich verklebt sind, bestehen.
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wird die ebenfalls mit Klebermischung beschichtete obere Auflage oder Deckplatte aufgebracht und der Rohling neuerlich fixiert. Er kommt nun in eine Presse, die der Skiform angepasst ist, und wird unter Druck bei zirka 100 C in 20 min gehärtet. Anschliessend wird der Rohling aus der Presse genommen und spanabhebend bearbeitet.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH : Verbundski, der eine Unterplatte, eine Deckplatte und einen mehrteiligen Kern aufweist, der aus längsweise verlaufenden Leisten aus Holz oder hinsichtlich des Schwingungsverhaltens gleichwertigem Werkstoff, wie z. B. aus glasfaserverstärktem Kunststoff, besteht und der zwischen den Leistenstossvermin- derndes bzw. schwingungsdämpfendesKunststoffmaterial enthält, dadurch gekennzeichnet, dass zur Aufnahme des vorzugsweise Polyepoxydharz enthaltenden Kunststoffmaterials zwischen den Leisten (2) <Desc/Clms Page number 3> des mehrteiligen Kernes zumindest eine längsweise verlaufende Kammer (3) vorgesehen ist, die Im vorderen und hinteren Teil (Schnitte a-a undc-c) des Skis grössere Breite als im mittleren Teil (Schnitt b-b) hat.
Priority Applications (1)
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Applications Claiming Priority (1)
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Family
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| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT244816B (de) |
Cited By (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3803507A1 (de) * | 1987-02-27 | 1988-09-08 | Salomon Sa | Ski mit verteilter daempfung |
| AT387724B (de) * | 1986-05-27 | 1989-03-10 | Rohrmoser Alois Skifabrik | Ski |
| AT388875B (de) * | 1987-08-12 | 1989-09-11 | Rohrmoser Alois Skifabrik | Ski |
| US5005853A (en) * | 1985-02-25 | 1991-04-09 | Head Sportgerate Gesellschaft m.b.H. & C.OHG. | Ski |
| DE4106910A1 (de) * | 1990-03-08 | 1991-09-12 | Rohrmoser Alois Skifabrik | Schi mit mehreren kernteilen |
-
1962
- 1962-05-15 AT AT399762A patent/AT244816B/de active
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
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| AT401350B (de) * | 1987-02-27 | 1996-08-26 | Salomon Sa | Alpinski |
| AT388875B (de) * | 1987-08-12 | 1989-09-11 | Rohrmoser Alois Skifabrik | Ski |
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