DE157520C - - Google Patents
Info
- Publication number
- DE157520C DE157520C DENDAT157520D DE157520DA DE157520C DE 157520 C DE157520 C DE 157520C DE NDAT157520 D DENDAT157520 D DE NDAT157520D DE 157520D A DE157520D A DE 157520DA DE 157520 C DE157520 C DE 157520C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- carrier
- mold
- press
- glass
- worker
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Active
Links
- 238000007511 glassblowing Methods 0.000 claims description 3
- 239000011521 glass Substances 0.000 description 7
- 238000007664 blowing Methods 0.000 description 4
- 230000006835 compression Effects 0.000 description 2
- 238000007906 compression Methods 0.000 description 2
- 230000000994 depressogenic effect Effects 0.000 description 2
- 230000005540 biological transmission Effects 0.000 description 1
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 description 1
- 230000001404 mediated effect Effects 0.000 description 1
- 239000007787 solid Substances 0.000 description 1
Classifications
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C03—GLASS; MINERAL OR SLAG WOOL
- C03B—MANUFACTURE, SHAPING, OR SUPPLEMENTARY PROCESSES
- C03B9/00—Blowing glass; Production of hollow glass articles
- C03B9/13—Blowing glass; Production of hollow glass articles in gob feeder machines
- C03B9/193—Blowing glass; Production of hollow glass articles in gob feeder machines in "press-and-blow" machines
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Manufacturing & Machinery (AREA)
- Materials Engineering (AREA)
- Organic Chemistry (AREA)
- Re-Forming, After-Treatment, Cutting And Transporting Of Glass Products (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT
Vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Glasblasemaschine mit versenkbarer Vorform
und bezweckt eine solche Ausgestaltung der Maschinen dieser Art, daß das Pressen und
Blasen in rascher Aufeinanderfolge vorgenommen werden kann. Dieses ist namentlich
bei Herstellung sehr kleiner Glasgefäße von großer Wichtigkeit, da die kleinen Glasmengen,
mit denen man hierbei arbeitet, sehr leicht
ίο erstarren, so daß ein ordnungsgemäßes Ausblasen
nach dem Pressen nicht mehr stattfinden kann, wenn das Blasen nicht sehr rasch nach dem Pressen erfolgt.
Der ■ Erfindungszweck wird dadurch erreicht, daß der Preßstempel und der Blasekopf
an einem einzigen schwingbaren Träger nebeneinander angeordnet werden, so daß der
Arbeiter, nachdem er den Preßstempel niedergezogen hat, unmittelbar an den Hochgang
des Preßstempels anschließend, eine Drehung des zugleich den Blasekopf tragenden Trägers
vornehmen und darauf das Blaserohr senken kann. Die Senkung der Preßform behufs Freigabe der Fertigform zum Ausblasen des
Glasgegenstandes kann dabei gleichzeitig mit der Drehung des den Preßstempel und 4das
Blaserohr haltenden Trägers erfolgen.
Die Anordnung von Preßstempel und Blaserohr nebeneinander in einem einzigen schwingbaren
Träger bietet gegenüber der bekannten konzentrischen Anordnung in einem festen Träger den Vorteil, daß die mechanisch
schwierige Führung des Preßstempels in dem Blasekopf vermieden wird, und daß auch das
Ausblasen durch Anwendung eines besonderen Blasekopfes erleichtert wird.
Der Ersatz einer unter den Preß- und Blaseorganen drehbaren Form durch eine
feste Form unter gleichzeitiger Übertragung der Drehbewegung auf den Träger für den
Preßdorn und das Blaserohr bietet den \^orteil,
daß der Arbeiter die Drehbewegung, d. h. das Abheben des Preßdorns und die
Einführung des Blaserohrs in seine Arbeitsstellung gleichzeitig mit dem Versenken der
Vorform vornehmen kann. Hieraus ergibt sich die Möglichkeit, die zwischen dem Pressen
und Blasen liegende Zeit wesentlich abzukürzen. Dies ist aber zur Erlangung eines
vollkommenen Erzeugnisses, namentlich bei kleinen Abmessungen, von großer Bedeutung.
Die Versenkung der Vorform nach erfolgter Pressung kann in beliebiger, an sich
bekannter Weise erfolgen, ohne daß der Arbeiter nötig hat, die völlige Entfernung des
Preßstempels aus der Vorform abzuwarten, bevor er die Versenkung der letzteren vornimmt.
Eine der Erfindung gemäß eingerichtete; Glasblasemaschine ist auf der beiliegenden
Zeichnung in
Fig. ι in Seitenansicht, teilweise im Schnitt, und in
Fig. 2 im Grundriß dargestellt.
Die Preßform ist mit a, die Blaseform mit b bezeichnet. Ein an dem Schaft der
Preßform befestigter Bolzen c ragt in eine Führungsnut d eines Gleitstückes e, welches
in einem Gestell in geeigneter Weise geführt ist, hinein. An dem Gleitstücke ist
zugleich der Boden/ für die Blaseform b befestigt. Ein Handgriff g dient dazu, das
Gleitstück e hin- und herzuschieben. Der Preßdorn ist mit /;, der Blasekopf mit i bezeichnet.
Beide können eine beliebige bekannte Einrichtung· besitzen. Der Preßdorn h sitzt an
einer Stange k, während der Blasekopf i an einer Stange / sitzt. Die Stangen k I sind in
einem Träger m geführt, welcher seinerseits drehbar auf einer Säule η angeordnet ist.
Die Stangen k I sind durch ein Querstück ο
ίο miteinander verbunden, an welches· der Handhebel
p, der an dem Träger m drehbar gelagert ist, angreift. Eine Feder q dient dazu,
den Preßdorn und den Blasekopf dauernd in erhobener Stellung zu halten, sofern nicht
der Handhebel ρ von dem die Maschine bedienenden Arbeiter niedergedrückt wird.
Mit r ist das zur Zuführung von Preßluft dienende, mit dem Blasekopf i in Verbindung
stehende Rohr bezeichnet.
Die Wirkungsweise der Maschine ist wie folgt:
Wenn sich die Preßform α in ihrer Hochstellung befindet, wird das Glas in dieselbe
in bekannter Weise eingeführt. Nachdem der Arbeiter zuvor den Preßdorn h durch
geeignete Drehung des Trägers m vermittels
. des Handhebels ρ in die Preßstellung gebracht hat, welche durch einen geeigneten Anschlag
gesichert werden kann, drückt er den Handhebel ρ nieder, so daß in die Glasmasse in
der Form eine Höhlung eingepreßt wird, wobei die Glasmasse die Halsform dicht ausfüllt.
Hierauf läßt der Arbeiter den Händhebel ρ in die Höhe schnellen und schiebt
gleichzeitig das Gleitstück e vor, so daß die Preßform versenkt wird und der Boden /
unter die Blaseform gelangt. Sobald dieses geschehen ist, dreht der Arbeiter vermittels
des Handhebels ρ den Träger m in seine zweite Endlage, in welcher sich der Blasekopf
i gerade über der Mündung befindet. Ist diese Stellung erreicht, so wird der Handhebel
ρ von neuem niedergedrückt, so daß der Blasekopf sich auf die Form aufsetzt
und ein Ausblasen der Glasmasse in bekannter Weise erfolgt.
Claims (1)
- Patent-Anspruch :Glasblasemaschine mit versenkbarer Vorform und in einem gemeinschaftlichen Träger geführten, auf- und abbewegbaren Preß- und Blasestempeln, gekennzeichnet durch die Vereinigung eines seitlich nicht verschiebbaren Formsatzes (a b) mit einem seitlich schwingbaren Träger fm) für die Stempel.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE157520C true DE157520C (de) |
Family
ID=423783
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT157520D Active DE157520C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE157520C (de) |
-
0
- DE DENDAT157520D patent/DE157520C/de active Active
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE157520C (de) | ||
| DE170387C (de) | ||
| DE289686C (de) | ||
| DE1807650A1 (de) | Vorrichtung an Formwerkzeugen u.dgl.zum Antrieb und zur Steuerung der Abgabe einer Schmier- und Reinigungsfluessigkeit | |
| DE285376C (de) | ||
| DE277013C (de) | ||
| DE218834C (de) | ||
| DE263611C (de) | ||
| DE270853C (de) | ||
| DE174057C (de) | ||
| DE202623C (de) | ||
| DE172442C (de) | ||
| DE219688C (de) | ||
| DE279382C (de) | ||
| DE506123C (de) | Rohrstrangpresse mit Werkzeug zum Abtrennen des Pressrestes | |
| DE129391C (de) | ||
| DE25510C (de) | Apparat zum Formen von Flaschenmundstücken | |
| DE32190C (de) | Verfahren und Vorrichtungen zur Herstellung von Cigarettenhülsen ohne Klebstoff entweder von Hand oder auf mechanischem Wege | |
| DE264105C (de) | ||
| DE63731C (de) | Einrichtung zur Herstellung von enghalsigen gleichwandigen Glashohlkörpern im combinirten Prefs- und Blasverfahren | |
| DE280520C (de) | ||
| DE307400C (de) | ||
| DE864237C (de) | Gewebemarkierungsgeraet | |
| DE182400C (de) | ||
| DE654307C (de) | Vorrichtung an Naehmaschinen zum selbsttaetigen Ketteln ohne Stoff |