DE156879C - - Google Patents

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DE156879C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02PIGNITION, OTHER THAN COMPRESSION IGNITION, FOR INTERNAL-COMBUSTION ENGINES; TESTING OF IGNITION TIMING IN COMPRESSION-IGNITION ENGINES
    • F02P7/00Arrangements of distributors, circuit-makers or -breakers, e.g. of distributor and circuit-breaker combinations or pick-up devices
    • F02P7/06Arrangements of distributors, circuit-makers or -breakers, e.g. of distributor and circuit-breaker combinations or pick-up devices of circuit-makers or -breakers, or pick-up devices adapted to sense particular points of the timing cycle
    • F02P7/067Electromagnetic pick-up devices, e.g. providing induced current in a coil
    • F02P7/0677Mechanical arrangements

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
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  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanically-Actuated Valves (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
M 155879 KLASSE 59 c.
Vorliegende Erfindung betrifft eine selbsttätige Steuerung für jene Vorrichtungen zum Heben von Flüssigkeit mittels Druckluft, bei welchen in die Flüssigkeit tauchende Kammern abwechselnd mit der Außenluft und einem Kompressor in Verbindung treten, wodurch abwechselnd Flüssigkeit in die Kammern tritt und dann gehoben wird.
Die Steuerung besteht darin, daß auf einer
ίο Welle Daumenscheiben angeordnet sind, welche mit doppelter Sitzfläche versehene Ventile in der Leitung zwischen der Druckluftpumpe und jeder Kammer abwechselnd derart bewegen, daß beim Aufliegen je eines Ventiles auf der unteren Sitzfläche der Eintritt des Druckmittels in die entsprechende Kammer und beim Aufliegen je eines Ventiles auf der oberen Sitzfläche die Absperrung des Druckmittels und die Entlüftung der Kammer bewirkt wird.
In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform dieser Einrichtung dargestellt, und zwar zeigt:
Fig. ι einen zweikammerigen Druckluftheber in schematischem senkrechten Schnitte, Fig. 2 die Steuervorrichtung desselben in vergrößertem Maßstabe und Fig. 3 dieselben im Grundriß. Fig. 4 und 5 stellen die zwei in dieser Steuerung vorhandenen Ventile im senkrechten Schnitte nach den Linien I -1 bezw. 2-2 der Fig. 3 dar, und Fig. 6 zeigt eine Ventilstange mit ihrer Führung im wagerechten Schnitte.
Der Druckluftheber besteht aus zwei Druckkammern α α1, welche in die zu hebende Flüssigkeit tauchen und in welche die Flüssigkeit durch Klappen oder Ventile b b1 im Boden eintritt, wenn die Kammern durch ihre Rohre c c1 mit der Außenluft in Verbindung stehen. Durch die Rohre c c1 wird abwechselnd unter Vermittlung einer Steuerung Druckluft eingeleitet, so daß sich die Klappen b b1 schließen und die Flüssigkeit durch die Rohre d dx, Klappen ff1, Rohre g g1 und das gemeinsame Steigrohr h getrieben wird. Hat die Druckluft die Flüssigkeit in der betreffenden Druckkammer zum größten Teile verdrängt, so wird durch die Steuerung Druckminderung bis zum Ausgleiche mit dem Drucke der Außenluft herbeigeführt. Nach erfolgtem Druckausgleich füllt sich jede Kammer durch die Bodenklappe b oder bl von neuem mit Flüssigkeit, worauf unter Vermittlung der Steuerung wieder Heben der Flüssigkeit aus jeder Kammer und nach Druckausgleich wieder Füllen jeder Kammer mit Flüssigkeit herbeigeführt wird usw.
Die Steuervorrichtung besteht aus zwei Ventilen, welche durch Hebel in Bewegung gesetzt werden, die ihrerseits unter dem Einflüsse sich drehender Daumenscheiben stehen. Dieselben erhalten ihre Drehbewegung direkt von der Antriebsmaschine der ganzen Einrichtung oder, wenn diese Maschine keine Drehbewegung zuläßt, wie bei Hebelpumpen,
mit Hilfe geeigneter Zwischenmechanismen, welche die geradlinige Bewegung der Maschine in eine drehende verwandeln.
Die Drehbewegung kann direkt der Welle der Daumenscheibe mitgeteilt werden, oder wie in vorliegendem Falle auf diese Welle durch eine Schraube ohne Ende und ein Schneckenrad übertragen werden.
Die Schneckenwelle j ist mit ihrem Ende
ίο in einem Ständer k gelagert, der sich auf dem Tragrahmen k1 der ganzen Steuervorrichtung befindet. Die Schraube ohne Ende / greift in ein Zahnrad m ein, das auf einer senkrecht zur Welle j gelagerten Welle η aufgekeilt ist. Diese Welle η trägt zwei gleichgestaltete Daumenscheiben ο und o1. Die Größe des als Daumen wirkenden Umfanges dieser Scheiben hängt einerseits von der Zeit ab, welche zum Füllen jeder Kammer mit Flüssigkeit nötig ist, und andererseits von der Dauer der zum Heben der Flüssig-. keit nötigen Druckperiode.
über jeder Daumenscheibe ist je ein Hebel ρ ρ1 angeordnet, welcher je eine auf dem Umfange der zugehörigen Daumenscheibe laufende Rolle q q1 trägt. Die Drehpunkte dieser Hebel liegen in Trägern r r1, die an den Ventilgehäusen s sl angegossen sind. Der kürzere Arm ί t1 jedes dieser Hebel besitzt eine ebene Fläche, in deren Mitte das untere Ende der zugehörigen Ventilstange u u1 aufruht. Die Hochstellung jedes Ventils wird bei der wagerechten Stellung des zugehörigen Hebels herbeigeführt. Der längere Arm jedes Hebels pp1 endigt in eine Stange ν ν1, auf welcher Gewichte aufgesteckt werden, so daß der kürzere Arm 111 mit erhöhtem Drucke auf die Stange u u1 wirkt. Die Ventilgehäuse s s1 sind in ihrem oberen Teile durch ein Rohr e verbunden, das einen Querstutzen e1 trägt, durch welchen der Anschluß des von dem Kompressor kommenden Rohres i hergestellt wird. Jedes Gehäuse s s1 besitzt noch einen Stutzen w wx, an welchen das entsprechende von der Druckkammer α al kommende Rohr c c1 angeschlossen ist. Über der. Mündung des Stutzens w w^ in das zylindrische Gehäuse s s1 befindet sich in jedem Gehäuse ein ringförmiger Rand χ χ1 mit vorspringender unterer Fläche, welche als Sitz für das Ventil dient. Dieser kreisförmige Vorsprung befindet sich in genügend großer "Entfernung vom oberen Boden des Gehäuses, um entsprechendes Spiel der Ventilstange u iil zu gestatten. Der untere Teil des Ventilgehäuses wird durch eine in der Mitte durchbohrte Schraube yyl geschlossen. Diese Bohrung dient als Führung für die Ventilstange mm1 und gestattet gleichzeitig das Ausblasen der komprimierten Luft aus den Druckkammern. Zu diesem Zwecke erhält die Ventilstange, wie aus Fig. 4, 5 und 6 zu ersehen, kreuzförmigen Querschnitt, so daß die komprimierte Luft zwischen den Armen des Kreuzes entweichen kann. Die Ventilplatten % ^1 tragen auf beiden Seiten je einen Dichtungsring aus Kautschuk von gleichem äußeren Durchmesser wie die Ventilplatte, wobei dieser äußere Durchmesser geringer ist als der innere Durchmesser des Ventilgehäuses, so daß das Ventil beim Verlassen eines seiner Sitze genügenden Spielraum für die durchtretende Luft oder das Gas läßt.
Die Wirkungsweise der Steuerung ist folgende:
Bei der Stellung in Fig. 2, bei welcher die eine Daumenscheibe 0 gerade in ihrer tiefsten Stellung ist, ist der Hebel ρ herabgefallen, bis sein kürzerer Arm t die Ventilstange u gehoben hat und das Ventil % (Fig. 4) am ringförmigen Rande χ im Zylinder s anliegt. Da sich die zweite Daumenscheibe o1 zu derselben Zeit gerade in ihrer höchsten Stellung befindet, ist der Hebelarm p1 gehoben und der kurze Hebelarm i1 gesenkt, so daß das Ventil ^1 (Fig. 5) auf seinen unteren Sitz herabfallen konnte.
Tritt nun diesen Augenblick' der Kompressor in Tätigkeit, so' geht die durch das Rohr z, den Stutzen e1 und das Rohre zu den Ventilgehäusen gelangende Druckluft, da ihr der Weg durch das Ventil \ abgesperrt ist, durch das Gehäuse s1 und den Stutzen n>1 zum Rohr c1 und hebt infolgedessen die in der Kammer al befindliche Flüssigkeit. Da während dieser Zeit das Ventil \ gehoben ist, steht die in der Kammer α befindliche Druckluft mit der Außenluft durch das Rohr c, den Stutzen w und die Zwischenräume zwischen den Kreuzrippen der Ventilstange u in Verbindung, so daß Druckausgleich erfolgen und sich hierauf die Druckkammer α wieder mit Flüssigkeit füllen kann. Da sich die Daumenscheiben infolge ihrer Verbindung mit der Antriebsmaschine weiterdrehen, wird nach einer gewissen Zeit die Daumenscheibe 0 unter die Rolle q des Hebelarmes ρ greifen, so daß dieser steigt, was zur Folge hat, daß sich sein kürzerer Arm t senkt, so daß die Ventilstange u mit dem Ventile \ sinken kann. Da hierbei der Hebel pl t1 das Ventil ^1 hebt, kann durch die Verbindung der Druckkammer α1 mit der Außenluft die Druckluft aus ihr entweichen und diese Kammer sich wieder mit Flüssigkeit füllen, während durch das Ventil \ Zutritt von Druckluft zur Kammer α stattfindet. Es genügt demnach, den Gang der Daumenscheibtfn nur dem gegenseitigen abwechselnden Öffnen und Schließen der Ventile entsprechend einzurichten, um beständiges
Aufsteigen der zu hebenden Flüssigkeit im Steigrohre h infolge der abwechselnden Arbeit jeder Druckkammer herbeizuführen.
Sollten aus irgendwelchem Grunde beide Ventile gleichzeitig gehoben werden, so kann die -im Zuleitungsrohre / befindliche Druckluft dieses Rohr bei zu groß werdendem Druck doch nicht zersprengen, da die Ventile als Sicherheitsventile wirken, wenn die
ίο an den Stangen ν ν1 angebrachten Gewichte entsprechend gewählt sind.
Die Zahl der Ventile kann ohne weiteres vergrößert werden, indem man für jedes Ventil eine Daumenscheibe auf der Welle η aufkeilt. Infolgedessen wird natürlich auch die Zahl der Druckkammern eine beliebige.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Steuerung für zwei- oder mehrkammerige Druckluftheber, dadurch gekennzeichnet, daß auf einer Welle (η) zwei oder mehrere Daumenscheiben (0 O1J angeordnet sind, welche mit doppelter Sitzfläche versehene Druckluftventile (\ ^1J in gleicher Anzahl abwechselnd derart bewegen, daß beim Aufliegen je eines Ventiles auf der unteren Sitzfläche der Eintritt des Druckmittels in die entsprechende Kammer und beim Aufliegen je eines Ventiles auf der oberen Sitzfläche die Absperrung des Druckmittels und die Entlüftung der Kammer bewirkt wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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