DE290334C - - Google Patents

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DE290334C
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valves
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01BMACHINES OR ENGINES, IN GENERAL OR OF POSITIVE-DISPLACEMENT TYPE, e.g. STEAM ENGINES
    • F01B25/00Regulating, controlling or safety means
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01BMACHINES OR ENGINES, IN GENERAL OR OF POSITIVE-DISPLACEMENT TYPE, e.g. STEAM ENGINES
    • F01B2250/00Accessories of steam engines; Arrangements or control devices of piston pumps, compressors without crank shafts or condensors for so far as they influence the functioning of the engines
    • F01B2250/004Devices for draining or idling of steam cylinders or for uncoupling piston and connecting rod

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Safety Valves (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
290334 KLASSE 14g. GRUPPE
ORENSTEIN & KOPPEL-ARTHUR KOPPEL A.-G. in NOWAWES (am Bahnhof Drewitz).
Umlaufvorrichtüng für Lokomotiven mit Kolbenschiebersteuerung mit zwei den Umlauf abschließenden, durch Federdruck auf Öffnen belasteten und
durch Kesseldruck geschlossen gehaltenen Ventilen.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 28. Oktober 1913 ab.
Die Erfindung betrifft ein vereinigtes Umlauf- und Sicherheitsventil für Lokomotiven mit Kolbenschiebersteuerung. Die Belastung des Sicherheitsventils erfolgt durch den Kesseidampf; läßt man diesen bei Leerlauf entweichen, so heben Federn die Ventile an, wodurch der Umlauf hergestellt wird. Derartige Vorrichtungen sind bereits bekannt. Sie haben aber den Nachteil, daß die Federn das Ventil
ίο ständig entlasten, so daß Gleichgewicht schon eintritt, wenn der Druck im Zylinder gleich dem Kesseldruck minus der Federspannung ist, also schon während der Füllungsperiode, so daß die Ventile zu früh abklappen.
Nach dem Grundgedanken der vorliegenden Erfindung ist zwar eine das Ventil anhebende Feder vorhanden, diese entlastet aber das Ventil nicht, weil sie, bei Fahrt unter Dampf, durch den Dampfdruck selbst ausgeschaltet wird.
Die Erfindung ist auf der Zeichnung dargestellt, und zwar zeigt:
Fig. ι einen Längsschnitt durch die Vorrichtung bei geschlossenem Ventil, wenn die Ventile als Sicherheitsventile arbeiten (der Schnitt durch das rechte Ventil ist gegenüber dem durch das linke Ventil um 90 ° verdreht),
Fig. 2 einen Längsschnitt durch eines der beiden Ventile im angehobenen Zustande (wenn die Vorrichtung als Umlauf arbeitet).
Die Zylinderräume vor und hinter dem Kolben sind durch den Krümmer α, α miteinander verbunden. Die Verbindung wird durch die beiden Ventile 5 unterbrochen. Die Hohlräume c über den Ventilen sind mit Kesseldampf erfüllt, der die Ventile auf ihre Sitze aufpreßt. Den Abschluß nach außen bilden die beiden Deckel d und e. Diese sind nach unten verlängert und enthalten die Hohlräume f, die durch Bohrungen g mit der Außenluft in Verbindung stehen. Innerhalb der Deckel d und e befinden sich die Federn h, über die die Kappen i, dampfdicht eingeschliffen, gestülpt sind. Oberhalb der Kappen i sind die Traversen k angeordnet, die in den Ventilen b befestigt sind. Damit sich die Ventile b trotz der Traversen k in der Senkrechten bewegen können, sind die Deckel d und e entsprechend ausgespart. Die Hohlräume c über den Ventilen sind durch das Rohr / mit dem Regler, die Hohlräume m in der Nähe der Ventilsitze mit dem Schieberkasten verbunden. Die Wirkungsweise der Anordnung ist folgende: Fährt die Maschine unter Dampf, dann lastet der Kesseldampf, ■ der bei I in die Hohlräume c eintritt, auf den Ventilen b und drückt sie auf ihre Sitze; die Ventile arbeiten als gewöhnliche, dampfbelastete Sicherheitsventile. Der Dampf im Hohlräume c lastet aber auch auf den Kappen i, drückt sie unter gleichzeitiger Span-
nung der Feder h hinunter, bis die Kappen auf ihren Sitzen ο in den Deckeln d und e aufliegen. Der Dampf hat hierbei nur die Federkraft zu überwinden, da ja der Hohlraum unterhalb des Deckels durch die Bohrung g mit der Außenluft in Verbindung steht. Bei dieser zusammengedrückten Stellung der Feder hat sich die Kappe i von der Traverse k entfernt, so daß die Federkraft nicht
ίο auf die Ventile b übertragen werden kann. Als Belastung der Ventile kommt also tatsächlich der volle Dampfdruck in Frage. Bei Leerlauf der Lokomotive entweicht der Dampf aus dem Hohlraum c über den Ventilen. Dadurch gewinnt die Feder h die Oberhand. Sie treibt die Kappe i nach oben. Die Kappen legen sich gegen die Traversen k und heben dadurch die Ventile b von ihren Sitzen ab. Die früher unterbrochene Verbindung im Krümmer wird hergestellt, so daß die Vorrichtung als Umlauf arbeitet.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Umlaufvorrichtung für Lokomotiven mit Kolbenschiebersteuerung mit zwei den Umlauf abschließenden, durch Federdruck auf öffnen belasteten und durch Kesseldruck geschlossen gehaltenen Ventilen, dadurch gekennzeichnet, daß die die Ventile (b) bei Leerfahrt von ihren Sitzen , abhebenden Federn (A) bei Fahrt unter Dampf durch den Druck des durch eine besondere Leitung vom Kessel zugeführten Frischdampfes ausgeschaltet werden.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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