DE338941C - Rueckschlagventil - Google Patents
RueckschlagventilInfo
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Links
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16K—VALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
- F16K15/00—Check valves
- F16K15/02—Check valves with guided rigid valve members
- F16K15/06—Check valves with guided rigid valve members with guided stems
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Self-Closing Valves And Venting Or Aerating Valves (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft ein Rückschlagventil für die Saugleitung einer Luft- oder Gasabsaugevorrichtung
(Pumpe oder Ejektor), welches dazu dient, zu verhindern, daß die Luft oder andere
Gase in den Behälter zurückströmen, wenn die Auspuffvorrichtung versagen sollte. Bei
solchen Ventilen ist es bekannt, das Rückschlagventil mit dem Kolben eines Zylinders zu verbinden,
dessen eines Ende einem Druck ausgesetzt ist, der gleich oder größer ist als der
Außenluftdruck. Bei den bekannten Ventilen dieser Art wirkt der Kolben als Bremstopf,
um die Bewegung des Ventils gleichmäßig zu halten, so daß also sowohl die Öffnungsbewegung
als auch die Schließbewegung des Ventils verzögert wird.
Demgegenüber kennzeichnet sich das Rückschlagventil gemäß der vorliegenden Erfindung
dadurch, daß das andere Zylinderende mit der ao Saugseite des Ventils in Verbindung steht, so
daß der Druckunterschied an den beiden Kolbenseiten die Öffnung des Ventils unterstützt,
wenn die Pumpe oder der Ejektor in Gang ist.
Hierdurch wird der Vorteil erreicht, daß die
a5 Schwierigkeiten für das vollständige Öffnen des
Ventils auch dann vermieden werden, wenn die Differenz des Druckes auf beiden Seiten
des Hauptventils klein ist.
Die Zeichnung zeigt eine beispielsweise Ausführuhgsform
des neuen Ventils im Schnitt.
Das Saugrohr 1 einer Luft- oder Gasauspuffvorrichtung,
wie beispielsweise einer Pumpe oder eines Ejektors, ist mit einem Sitz 2 und
einem dazugehörigen Tellerventil 3 versehen. Das Ventil wird durch ein Ausgleichgewicht 4
gegen seinen Sitz gehalten, welches mittels eines Hebels 5, der an der Ventilspindel angelenkt
ist, das Ventil hochzieht. Der Sitz 2 kann mit Rippen 7 versehen sein, welche als
Führung 8 für die Ventilspindel ausgebildet sind. An einer Stelle ist die Ventilspindel zu einem Kolben
9 verstärkt, welcher in einem Zylinder 10 gleitet, der vorteilhaft durch einen einwärts
gerichteten Zapfen des Saugrohrs gebildet wird. Durch eine Rippe 11 kann der Zylinder zusätzlich
abgestützt sein.
Die Ventilspindel ist hohl und steht einerseits mittels einer Öffnung 12 mit dem Raum
im Zylinder 10 unter dem Kolben 9 in Verbindung und anderseits am Boden der Spindel
mit dem Raum 13 auf der Saugseite des Ventils, d. h. also an der der Pumpe oder dem
Ejektor zunächst gelegenen Seite. Das andere Ende des Zylinders 10, d. h. also der Raum
auf der oberen Seite des Kolbens 9, ist nach der Außenluft offen und mit einem Flüssigkeitsverschluß 14 versehen.
Die Wirkungsweise des Ventils ist folgende: Ehe die Auspuffvorrichtung in Gang gesetzt
wird und vorausgesetzt, daß in dem System Außenluftdruck herrscht, hält das Ausgleichsgewicht
4 das Ventil 3 gegen seinen Sitz 2. Beim Anlassen der Auspuffvorrichtung entsteht
an der Saugseite 13 des Ventils 3 ein Unter-
druck und ebenso im unteren Teil des Zylinders io, welcher mit dem Raum 13 durch die
hohle Ventilspindel 6 in Verbindung steht. Da der Druck auf der Oberseite des Ventils Außenluftdruck
ist, so öffnet sich das Ventil und entsprechend sinkt der Druck an der Oberseite.
Infolgedessen verringert sich der Druckunter-. schied auf beiden Seiten des Ventils und kann
ungenügend sein, um das Ventil gegen die
ίο Anhebewirkung des Gewichts 4 voll zu öffnen.
Der Druck an der Oberseite des Kolbens 9 ist dagegen durch das Öffnen des Ventils nicht
nicht verringert worden, so daß der Druckunterschied auf den beidenSeiten dieses Kolbens
genügend ist, um das Ventil in seine volle Öffnungsstellung zu bewegen. Sollte die Auspuffvorrichtung
versagen und der Strom der Luft oder des Gases bestrebt sein, seine Rieh-.
tung umzukehren, so wird sich der Druckunterschied, am Ventil noch mehr verringern,
und der Druckunterschied an den beiden Seiten des Kolbens 9 wird sich ebenfalls verringern,
so daß dann die Wirkung des Ausgleichgewichts 4 genügend ist, um das Ventil zu schließen.
Die Ausführungsform des Ventils kann in verschiedener Richtung abgeändert werden, und
die dargestellte ist nur eine beispielsweise. Z. B. könnte an Stelle des Gewichts eine
Feder angewendet werden, "und die obere Seite des Kolbens 9 könnte mit einer Druckquelle
von höherem Druck als der Außenluftdruck verbunden sein, wie beispielsweise einer Dampf- oder Druckwasserleitung.
Claims (1)
- Patent-Anspruch: ■Rückschlagventil für die Saugleitung einer Luft- oder ,Gasabsaugevorrichtung (Pumpe oder Ejektor), welches mit dem Kolben eines Zylinders verbunden ist, dessen eines Ende einem Druck ausgesetzt ist, der gleich oder größer als der Außenluftdruck ist, dadurch gekennzeichnet, daß das andere Zylinderende mit der Saugseite des Ventils in Verbindung steht, so daß der Druckunterschied an den beiden Kolbenseiten, wenn die Pumpe oder der Ejektor in Gang ist, die Öffnung des Ventils unterstützt.Hierzu r Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB338941X | 1918-02-18 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE338941C true DE338941C (de) | 1921-07-08 |
Family
ID=10358822
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1919338941D Expired DE338941C (de) | 1918-02-18 | 1919-09-02 | Rueckschlagventil |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE338941C (de) |
-
1919
- 1919-09-02 DE DE1919338941D patent/DE338941C/de not_active Expired
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