DE51997C - Regulator - Google Patents

Regulator

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Publication number
DE51997C
DE51997C DENDAT51997D DE51997DA DE51997C DE 51997 C DE51997 C DE 51997C DE NDAT51997 D DENDAT51997 D DE NDAT51997D DE 51997D A DE51997D A DE 51997DA DE 51997 C DE51997 C DE 51997C
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DE
Germany
Prior art keywords
regulator
cylinder
piston
slide
bore
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT51997D
Other languages
English (en)
Original Assignee
F. WESTPHAL in Görlitz, Moltkestr. 24
Publication of DE51997C publication Critical patent/DE51997C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05DSYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
    • G05D13/00Control of linear speed; Control of angular speed; Control of acceleration or deceleration, e.g. of a prime mover
    • G05D13/08Control of linear speed; Control of angular speed; Control of acceleration or deceleration, e.g. of a prime mover without auxiliary power
    • G05D13/10Centrifugal governors with fly-weights

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Actuator (AREA)

Description

~"Αί; '■
KAISERLICHES
PATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 60: Regulatoren für Kraftmaschinen.
F. WESTPHAL in GÖRLITZ. Regulator.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 10. December 1889 ab.
Der Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist ein Regulator, der dazu dienen soll, Schiebermaschinen mit Meyer-, Rider- oder ähnlicher Steuerung zu reguliren.
Es ist vielfach versucht worden, die Meyer-Steuerung, welche unter den Expansionssteuerungen sich als die beste bewährt hat, unmittelbar vom Regulator zu beeinflussen. Dies Bestreben zeitigte die vielen Auslösemechanismen, die wohl sinnreich genannt zu werden verdienen, aber dennoch so complicirt sind, dafs sie zu manchen Unzuträglichkeiten Veranlassung geben, die ihrer weiteren Einführung entgegenstehen.
Da man mit einer Aenderung der Steuerung nichts erreichen konnte, wurde nun versucht, den Regulatoren gröfsere Energie zu verleihen oder auch ihre Bewegung mittelbar auf die Steuerung zu übertragen. Auch diese Constructionen sind nicht frei von Mängeln und leiden die mittelbaren Uebertrager namentlich an dem Uebelstand, dafs sie zu langsam reguliren, wenigstens bei gröfseren Schwankungen im Kraftbedarf.
Dieser Nachtheil ist bei dem im Folgenden beschriebenen Regulator vermieden. Man kann die Empfindlichkeit desselben verändern, ohne die übrigen Eigenschaften dadurch zu beeinflussen.
Wie aus der beiliegenden Zeichnung ersichtlich , besteht der Regulator im wesentlichen aus einem Hohlkörper A, der im unteren Theil zu einem Cylinder ausgebildet ist; in diesem letzteren befindet sich ein auf der Regulatorspindel festsitzender Kolben K. Die Cylinderwandung ist so stark ausgeführt, dafs dieselbe in einer parallel mit der Cylinderachse verlaufenden Bohrung einen Cylinderschieber aufnehmen kann. Dieser Schieber S, der in Fig. 2 in gröfserem Mafsstabe dargestellt ist, enthält eine axiale Bohrung, in die zwei die Wandung durchbrechende Bohrungen b bv einmünden; aufserdem sind noch zwei ringförmige Nuthen e e1 in den Cylinderschieber eingedreht. Dieser Schieber steht mit dem Muff m zweier oder mehrerer Centrifugalpendel in Verbindung und wird somit bei schnellerer Rotation der Spindel R gehoben und beim langsameren Umlauf derselben gesenkt. Die Bewegung des Muffes m ist nach oben durch einen Stellring 5 und nach unten durch den Cylinderboden begrenzt. Die Spindel R ist bis etwa zur halben Höhe des Gehäuses A axial durchbohrt, um Druckluft in den Behälter A hineinleiten zu können.
Bei schnellerem Gang der Maschine hebt sich Muff m und somit Schieber S (s. Fig. 2), dadurch tritt Bohrung b mit einer in den oberen Cylindertheil führenden Bohrung a, und Nufh e1 mit der unten in den Cylinder führenden Bohrung α1 in Verbindung; es tritt also Druckluft aus dem Behälter A durch Bohrungen b und α über den Kolben und hebt dadurch den Behälter, der durch eine in Ringnuth JV. eingreifende Schelle und Gestänge mit der Steuerung verbunden ist, und verstellt dieselbe. Die unter dem Kolben befindliche Luft kann bei dem Aufwärtssteigen des Regulators durch Bohrung α1, Ringnuth e1 und Bohrung o1 ins Freie gelangen. Die Aufwärtsbewegung des Regulators hört auf, sobald die beiden Cylinderkanäle α α1 von dem Schieber S wieder
verschlossen sind. Es wird also mit anderen Worten die Stellung des Regulators stets mit der des Muffes m übereinstimmen. Bleibt nämlich die Maschine mit ihrer Umlaufzahl hinter der normalen Zahl zurück, so wird Muff m sich senken und der Schieber S den Behälter A durch Bohrung b1 und al mit dem unter dem Kolben K befindlichen Cylinderraum in Verbindung setzen und A abwärts drücken; dem ebenfalls abwärts wirkenden Eigengewicht des Apparates ist "dadurch Rechnung getragen, dafs die Spindel R unter dem Kolben K entsprechend stärker gehalten ist, wie über demselben. — Die über dem Kolben befindliche Luft strömt durch Bohrung a, Ringnuth e und Bohrung ο ins Freie.
Eine andere Ausführungsform des Schiebers ist in Fig. 3 dargestellt und erscheint dieselbe dann geboten, wenn der Behälter A mit einem Vacuum (ζ. B. dem Condensator) in Verbindung gesetzt wird. Es wird dann die atmosphärische Luft die Rolle der Druckluft übernehmen, indem sie von aufsen durch 0, je nach der Schieberstellung durch α oder al über oder unter den Kolben K tritt, wobei stets die entgegengesetzte Cylinderseite mit dem Vacuum verbunden wird.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Ein Regulator, gekennzeichnet durch die Anordnung zweier oder mehrerer Centrifugalpendel in einem allseitig geschlossenen, auf einer Spindel (R) auf- und abwärts verschiebbaren und zum Theil als Cylinder ausgebildeten Gehäuse (A), wobei der Cylinder einen feststehenden Kolben (K) umgiebt, so zwar, dafs vermittelst eines mit den Centrifugalpendeln inVerbindung stehenden Schiebers (S) die Vertheilung der in das Gehäuse (A) eingeleiteten Druckluft über oder unter den Kolben stattfindet.
2. Die Verbindung des unter Anspruch 1. gekennzeichneten Regulators mit einem Vacuum (Condensator), zum Zweck, die atmosphärische Luft als treibende Kraft zu benutzen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT51997D Regulator Expired - Lifetime DE51997C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5076101A (en) * 1990-12-21 1991-12-31 Federal Industries Group Inc. Liquid level measurement system for tanks

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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