DE155484C - - Google Patents

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DE155484C
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DE
Germany
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bolt
strip
key
control strip
control
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Expired
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DENDAT155484D
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English (en)
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Publication of DE155484C publication Critical patent/DE155484C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B83/00Vehicle locks specially adapted for particular types of wing or vehicle
    • E05B83/02Locks for railway freight-cars, freight containers or the like; Locks for the cargo compartments of commercial lorries, trucks or vans

Landscapes

  • Operating, Guiding And Securing Of Roll- Type Closing Members (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT,
Gegenstand vorliegender Erfindung ist ein Kontrollverschluß, der sich besonders für Eisenbahngüterwagen eignet. Der Verschluß bezweckt, daß der damit versehene Raum oder Wagen ohne den zugehörigen Schlüssel nicht geöffnet werden kann. Wird der Verschluß mittels eines solchen Schlüssels geöffnet, so drückt sich hierbei ein von außen durch eine Glasscheibe sichtbares Zeichen ab. Durch
ίο diese Anordnung ist man in der Lage,'festzustellen, wann der Verschluß zum letzten Male geöffnet wurde. Ähnlich wie bei den Wächterkontrolluhren läßt sich bei dem vorliegenden Kontrollverschluß der Kontrollstreifen aus dem Schloß herausnehmen und man findet auf diesem der Reihe nach verzeichnet, wann der Verschluß geöffnet wurde. An sich sind Kontrollschlösser o. dgl. Verschlüsse nicht neu, bei denen bei der Einführung des Schlüssels eine Entriegelung und gleichzeitige Abstempelung eines sich selbsttätig ab- bezw. aufwickelnden Kontrollstreifens stattfindet, der beim Verriegeln eine bestimmte Strecke weiterrückt. Jedoch wird bei diesem bekannten Verschlüsse das sich . unter dem Kontrollstreifen befindende Druckkissen zur Entriegelung benutzt, indem es durch den Schlüssel eine mehr oder weniger große Strecke in das Schloß hineingestoßen wird, wobei aber auch der zwischen dem Schlüsselstempel und dem Druckkissen befindliche Streifen mitgenommen und somit leicht der Gefahr des Zerreißens ausgesetzt wird. Dieser Übelstand ist beim Schlosse nach der vorliegenden Erfindung dadurch vermieden, daß der Schlüsselbart unmittelbar auf die Zuhaltungen einwirkt, wobei der am Schlüssel angebrachte Stempel gleichzeitig den in einem besonderen Kasten angebrachten Kontrollstreifen abstempelt; der Kontrollstreifen liegt hier' auf einem festen Kissen auf, so daß ein 'Zerreißen des Streifens vermieden wird. Der Riegel selbst wird nach Einführung des Schlüssels mittels eines besonderen Handgriffes bewegt und dient zur Weiterschaltung des Kontrollstreifens, wenn er wieder zugeschlossen wird.
In beiliegender Zeichnung ist der vorliegende Kontrollverschluß an einer Schiebetür für Eisenbahngüterwagen angebracht dargestellt, und zwar ist:
Fig. I ein senkrechter Schnitt durch das Schloß,
Fig. 2 ein wagerechter Schnitt durch das Schloß, ' ■
Fig. 3 ein Schnitt A-A nach Fig. 1 und 2,
Fig. 4 ein Schnitt nach Linie B-B in Fig. 1 und 2 mit eingestecktem Schlüssel,
Fig. 5 und 6 der zugehörige Schlüssel in Seiten- und Vorderansicht. ■
Der drehbar angeordnete Kopf α des Einlegehakens, der an der Schiebetür zum Verschluß derselben befestigt wird, ist, wie bekannt, mit einer Aussparung a} versehen, in die die Nase δ1 des Riegels b eintritt. Durch diesen Riegel b wird der Haken a in seiner geschlossenen Lage gehalten. Der Riegel b ist prismatisch geführt und ist an seinem
hinteren Ende mit einer Zahnstange b2 versehen. Der Riegel b wird in seiner verriegelnden Lage durch die Stecherzuhaltungen d gesperrt. Der Griff e (Fig. ι und 3) ist mit einem Zahnsegment f versehen, mit dem er in eine auf der unteren Schmalseite angebrachte grobe Verzahnung des Riegels b eingreift, wobei event, das Übergewicht des Griffes e- immer den Riegel b in die Aussparung al des Kopfes α ziehen kann. Um den Riegel b aus seiner Sperrlage herauszubewegen und die Tür öffnen zu können, wird der Schlüssel χ (Fig. 4, 5 und 6) in das Schlüsselloch eingeführt. Hierbei trifft der Bart des Schlüssels χ auf die Zuhaltungen d, drückt diese der Wirkung ihrer Feder entgegen zurück, so daß der Riegel b frei wird. Beim Einordnen der Zuhaltungen drückt sich der an dem Schlüssel χ angebrachte Buchstäbe, z. B. F, auf dem auf dem Kissen r aufliegenden Papierstreifen g ab. Nunmehr wird die Handhabe e gedreht, so daß sich der Riegel b zurückbewegt; die Zahnstange b'2 nimmt hierbei das Zahnrad h mit, ohne den Papierstreifen g zu bewegen, da sich die Sperrklinke i über das mit der zur Führung des Streifens dienenden Spule fest verbundene Sperrad k hinwegbewegt. Wird nunmehr die Schiebetür geschlossen, der Riegel b also durch die Handhabe e wieder nach vorn bewegt, so nimmt die Zahnstange b'2 das Zahnrad h mit und wickelt hierbei den Papierstreifen g um eine halbe Umdrehung auf.
Bei dem Aufwickeln des Streifens g kommt der vorher von dem Schlüssel χ abgedrückte Buchstabe vor die Glasscheibe % zu stehen und wird sichtbar. Der Papierstreifen g, der zur Aufnahme der Buchstaben dient, wird von der Spule / auf die Spule m aufgewickelt.
Diese Spulen I und m sind für sich in einem besonderen Kasten 0 gelagert, der unabhängig von den anderen Teilen in das Schloß eingeführt oder herausgenommen werden kann. Der Kasten 0 wird durch zwei Schrauben ρ oder in sonst geeigneter Weise befestigt.

Claims (3)

Patent-Ansprüche :
1. Kontroll Verschluß mit selbsttätig sich aufwickelndem Kontrollstreifen und Stempelschlüssel, dadurch gekennzeichnet, daß beim Einschieben des Schlüssels in das Schlüsselloch die Stecherzuhaltungen (d) für einen mittels Handgriffes zurückziehbaren , Riegel (b) eingeordnet und gleichzeitig mittels des am Schlüssel angebrachten Stempels der Kontrollstreifen abgestempelt wird, wobei der Kontrollstreifen nicht bewegt wird, während beim Verschließen des Riegels der Kontrollstreifen eine bestimmte Strecke weiterrückt, und zwar so, daß das aufgedrückte Zeichen von außen sichtbar wird.
2. Eine Ausführungsform des Verschlusses nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß der Riegel (b) durch eine mit einem Zahnsegment ff) versehene Handhabe (e) vor- und rückwärts bewegt werden kann, indem das Segment ff) in eine an dem Riegel (b) vorgesehene grobe Verzahnung eingreift.
3. Eine Ausführungsform des Ver-Schlusses nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der in einem besonderen Kasten (0) gelagerte und in bekannter Weise über zwei Walzen (I m) geführte Kontrollstreifen (g) durch den Riegel (b) bewegt wird, indem die an dem hinteren Ende des Riegels fbj vorgesehene Zahnstange (b'2) beim Zurückziehen des Riegels (b) das Zahnrad (h) und die Sperrklinke
(i) dreht, wobei letztere sich über das auf der Walze fm) befestigte Sperrad (k) hinwegbewegt, ohne die Walze fm) und somit den Streifen (g) zu bewegen, während beim Zuschließen des Riegels (b) die Sperrklinke fij mit dem Sperrade (k) in Eingriff tritt, wobei sich die Walze fm) dreht und der Streifen (g) so weit aufgewickelt wird, daß der auf diesen vorher aufgedruckte Buchstabe, vor die Scheibe (\) gelangt. -
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT155484D Expired DE155484C (de)

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DE155484C true DE155484C (de) 1900-01-01

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