DE155237C - - Google Patents

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DE155237C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21DWORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21D51/00Making hollow objects
    • B21D51/16Making hollow objects characterised by the use of the objects
    • B21D51/38Making inlet or outlet arrangements of cans, tins, baths, bottles, or other vessels; Making can ends; Making closures
    • B21D51/44Making closures, e.g. caps

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Shaping Metal By Deep-Drawing, Or The Like (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Maschine, mittels deren napfförmige Werkstücke aus Stanniol durch Drückrollen zu Flaschenkapseln ausgestreckt werden.
Die unter Federwirkung stehenden Drückrollen dieser Maschine werden mittels in Schrägschlitzen einer Stellscheibe gleitender Zapfen nach innen und außen geschwungen. Die neue Erfindung kennzeichnet sich dadurch,
ίο daß die Stellscheibe am oder in der Nähe des Umfanges mit einem Ansatz versehen ist, auf dessen eine Seite eine Feder derart einwirkt, daß die Stellscheibe in derjenigen Lage gehalten wird, bei welcher die Drückrollen nach innen geschwungen sind, während die andere Seite unter dem Einfluß eines Drückers steht, durch welchen vor dem Aufstecken einer neuen Kapsel auf das Futter die Stellscheibe entgegen der Wirkung der Feder in diejenige Lage zurückgedrückt wird, bei welcher die Drückrollen nach außen geschwungen sind.
Fig. ι der beiliegenden Zeichnung veranschaulicht die neue Maschine im Aufriß und teilweise im Schnitt. Fig. 2 zeigt dieselbe im Grundriß und teilweise im Horizontalschnitt, wobei die Streckspindel fortgelassen ist. Die Fig. 3 und 4 zeigen den Streckrollenträger in der Rück- bezw. Vorderansicht.
Fig. 5 zeigt einen Teil des Rollenträgers in größerem Maßstabe. Fig. 6 zeigt gleichfalls in größerem Maßstabe die Streckspindel und veranschaulicht die Wirkungsweise der Streckrollen.
Der zu verarbeitende Stanniolnapf 1 fällt durch einen Trichter in einen gegabelten Halter 2 bekannter Art, der das Werkstück vor die Streckvorrichtung bringt. Letztere besteht aus der Streckspindel 3, welche an ihrem vorderen Ende 4 der Form der fertigen Flaschenkapsel entsprechend konisch gestaltet ist und durch den Riemen 5 von einem Vorgelege aus angetrieben wird.
Auf der Streckspindel 3 ist eine unter dem Einfluß einer Feder 6 stehende Muffe 7 achsial verschiebbar, welche an der Drehung der Streckspindel teilnimmt.
Der Streckspindel gegenüber ist die Vorrichtung angeordnet, welche das in der Zuführungsgabel 2 liegende Werkstück auf das konische Ende 8 der Muffe 7 aufschiebt. Diese Vorrichtung besteht aus einer nicht drehbaren, jedoch achsial verschiebbaren Spindel 9, in deren vorderem Ende ein drehbarer, einen Gummiring 10 tragender Fortsatz eingesetzt ist. Diese Spindel 9 wird durch ein auf der Vorgelegewelle 11 sitzendes Exzenter 12 vorbewegt, so daß der in die Öffnung der Gabel 2 eindringende Teil 10 das Werkstück 1 aus derselben heraus- und auf das konische Ende 8 der Muffe 7 schiebt.
Nach Freigabe der Spindel 9 wird dieselbe samt dem Teil 10 durch eine Feder 13 wieder zurückgezogen. ·
Das Strecken des Werkstückes 1 wird in dem vorliegenden Falle, durch zwei diametral gegenüber angeordnete Drückrollen 14 bewirkt, welche auf Hebeln 15 sitzen, die drehbar an einer Tragplatte- 16 angebracht und mit Zapfen 17 versehen sind. Letztere dringen durch Bogenschütze 18 der Platte 16
und durch Schrägschlitze 19 einer an derselben drehbar angebrachten Scheibe 20, welche ebenso wie die Platte mit einer Bohrung versehen ist, durch welche die Streckspindel 3 samt der Muffe 7 hindurchgeschoben werden kann.
Die Tragplatte 16 sitzt an einem in der Führung 36 (Fig. 3 und 4) parallel zur Streckspindel beweglichen Schlitten 21, der durch eine verlänger- und verkürzbare, in Lagern 22 geführte Stange 23 mit einer Schleife 24 verbunden ist, in welcher sich ein auf der Welle 11 sitzendes, den Schlitten 21 hin- und herbewegendes Exzenter 25 dreht.
Letzteres ist vorteilhaft so geformt, daß dasselbe den Schlitten und mithin auch die Drückrollen gleichförmig bewegt. Die bisher beschriebene Einrichtung ist bekannt und bildet keinen Bestandteil vorliegender Erfindung.
An der Hinterseite der Tragplatte 16 ist in Lagern 26 und 27 horizontal eine Stange 28 verschiebbar angebracht, welche durch einen Längsschlitz 29 der Schlittenführung 36 dringt und an diesem parallel zur Schlittenbahn liegenden Ende mit einem Längsschlitz versehen ist, in welchen der Zapfen 30 eines um 31 schwenkbaren Hebels 32 eingreift, dessen anderes Ende an einer Stange 33 angelenkt ist. Letztere wird durch ein Exzenter derjenigen nicht gezeichneten Welle bewegt, welche das Exzenter zur Bewegung der Zuführungsgabel 2 trägt.
Zwischen dem Lager 26 an der Trag- I platte 16 und einem Ansatz 34 an der dreh- i baren Scheibe 20 ist eine Feder 35 angeordnet, welche das Bestreben hat, diese Scheibe in der Richtung des Pfeiles a (Fig. 3 und 5) zu drehen und demgemäß die Hebel 15 derart zu bewegen, daß die Drückrollen 14 infolge der bekannten Einwirkung der Schrägschlitze 19 auf die Zapfen 17 der Hebel 15 an dem Werkstück anliegen.
Auf der Schlitzstange 28 ist ein Bund 37 angebracht, welcher beim Vorbewegen der Stange an den Ansatz 34 der drehbaren Scheibe 20 stößt und die letztere entgegen der Wirkung der Feder 35 nach der dem Pfeil α entgegengesetzten Richtung dreht, wodurch die Drückrollen 14 vom Werkstück abgehoben werden. Dieser Arbeitsvorgang vollzieht sich, sobald die Streckarbeit beendet ist, also vor Aufsetzen einer neuen Kapsel.
Während des Streckens (Fig. 6) schieben die Drückrollen 14 die Muffe 7 entgegen der Wirkung der Feder 6 zurück und werden hierbei durch die Feder 35 nachgiebig an das Werkstück angedrückt. ;
Sobald die Streckarbeit beendet ist, werden die Drückrollen von dem Werkstück abgehoben, so daß die hierdurch frei gewordene Muffe oder das Futter 7 durch die Feder 6 wieder vorschnellt und die fertige Kapsel abwirft.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Eine Maschine zur Herstellung von Flaschenkapseln, bei welcher die unter Federwirkung stehenden Drückrollen mittels in Schrägschlitzen einer Stellscheibe gleitender Zapfen nach innen und außen geschwungen werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Stellscheibe (20) am oder in der Nähe des Umfanges mit einem Ansatz (34) versehen ist, auf dessen eine Seite eine Feder (35) derart einwirkt, daß die Stellscheibe in derjenigen Lage gehalten wird, bei welcher die Drückrollen nach innen geschwungen sind, wogegen die andere Seite unter dem Einfluß eines Drückers (28) steht, durch welchen vor dem Aufstecken einer neuen Kapsel auf das Futter die Stellscheibe entgegen der Wirkung der Feder (35) in diejenige Lage zurückgedrückt wird, bei welcher die Drückrollen nach außen geschwungen sind.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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