DE15515C - Neuerungen an Dampfmotoren - Google Patents
Neuerungen an DampfmotorenInfo
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F01—MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
- F01B—MACHINES OR ENGINES, IN GENERAL OR OF POSITIVE-DISPLACEMENT TYPE, e.g. STEAM ENGINES
- F01B17/00—Reciprocating-piston machines or engines characterised by use of uniflow principle
- F01B17/02—Engines
- F01B17/04—Steam engines
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F01—MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
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- F01B2170/00—Steam engines, e.g. for locomotives or ships
- F01B2170/04—To-be-deleted with administrative transfer to parent group
- F01B2170/0405—To-be-deleted with administrative transfer to parent group
- F01B2170/0423—Single acting steam engines with 1, 2 or 3 cylinders
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 14: /Ba&pfmaschinen.
BESNARD FRERES in NANTES.
Neuerungen an Dampfmotoren.
Fatentirt im Deutschen Reiche vom 2. Februar 1881 ab.
Die vorliegende Erfindung hat im wesentlichen den Zweck, die ganze Dampfmaschine
auf einen Vertheilungsschieber, einen in einem Cylinder hin- und hergehenden Kolben und
eine Kurbelwelle zu reduciren.
Auf den beiliegenden Zeichnungen ist eine nach obigen Principien construirte Maschine
veranschaulicht durch:
Fig. ι und 3 im Längenschnitt,
Fig. 2 in der Vorderansicht, und
Fig. 4 im Horizontalschnitt.
In den Fig. 5 bis 10 ist die Detailconstruction
des Kolbens der Maschine klargelegt, während Fig. 11 eine jenen Principien entsprechende Maschine in ihrer Anordnung als Zweicylindermaschine
nach dem System Woolf darstellt.
Der Dampfcylinder besteht aus zwei Theilen α αΊ, Fig. 1 bis 4, von denen jeder mit dem
zugehörigen Boden aus einem Stück gegossen ist, und die mit Flantschen zusammengeschraubt
sind, b bezeichnet die Kurbelwelle, welche, in passenden Aussparungen der Seitenwandungen
gelagert, quer durch den Cylinder geht und an ihrem einen Ende einen excentrischen
Zapfen c trägt. Letzterer hat dem Vertheilungsschieber d, welcher, wie bei gewöhnlichen Maschinen,
in einem Schiebergehäuse e auf der Seite des Cylinders angeordnet ist, die erforderliche
geradlinige hin- und hergehende Bewegung zu ertheilen, und ist zu dem Ende mit einem
Gleitstein umgeben, welcher sich in einem Schlitz des besagten Schiebers führt und dadurch
ein gutes Functioniren desselben sichert. Je nach der gewünschten Voreilung wird
dieser excentrische Zapfen gegen die Kurbel versetzt.
Der im Innern des Cylinders befindliche Dampf kolben besteht aus zwei Theilen/und/1
(vgl. auch Fig. 5 bis 10), die mittelst durchgehender Schrauben g zusammengeschraubt sind und
in der Mitte zwischen den Stücken m Aussparungen h für die Schenkel i' der Kurbelwelle
bilden.
Bei seiner hin- und hergehenden Bewegung wirkt der Kolben auf den in seinem Inneren
zwischen den Führungen j verschiebbaren zweitheiligen Gleitstein k, welcher den Krummzapfen
/ der Welle b umfafst und dieser letzteren somit die Rotationsbewegung ertheilt.
An der beschriebenen Maschine sind demnach alle Stopfbüchsen und änfseren Organe
vermieden. Dieselbe kann als Kraftmaschine wie auch als Mefsapparat öder Pumpe für Flüssigkeiten
und Gase angewendet werden, und ist nach Ansicht der Erfinder wegen ihres geringen
Raumbedarfs für die Zwecke der Schifffahrt sehr geeignet.
Giebt man den beiden Theilen des Cylinders verschiedenen Durchmesser, so kann der Motor
auch als Zweicylinder- (Woolf'sehe) Maschine
arbeiten. Eine derartige Anordnung zeigt Fig. 11. Wie ersichtlich, haben hier die beiden Theile//1
des Kolbenkörpers einen ungleichen Durchmesser. Damit der Schieber eine richtige Vertheilung
des Dampfes auf die beiden ungleichen Endflächen des Kolbens bewirken kann, hat er
aufser der Aussparung 0 für den Auspuffdampf, welche 'das weitere Ende des Cylinders (und
nur dieses) mit dem Auspuffkanal / in Communication bringen kann, noch einen inneren
Kanal η erhalten, welcher den Dampf vom engeren Ende des Cylinders und dem Kanal r
nach dem Kanal j und dem weiteren Cylinderende führt, und ihm so gestattet, nochmals auf den
Kolben zu wirken, bevor er durch / abgeht.
Claims (1)
- P ATENT-Ansprüche:An der vorstehend beschriebenen und dargestellten Maschine die nachstehenden charakteristischen Eigenthümlichkeiten :
i. Die Anordnung des aus zwei Theilen zusammengeschraubten Kolbens, welcher mit Vermeidung von Pleuel- bezw. Kolbenstangen den Krummzapfen der quer durch den Cylinder gelegten Schwungradwelle mittelst des Gleitsteines k umgiebt und mit Aussparungen für die freie Bewegung dieser Welle versehen ist.In Combination mit dem Vertheilungsschieber der den excentrischen Zapfen umgebende Gleitstein, welcher sich in einem passenden Schlitz führt und eine sichere geradlinige Bewegung des besagten Schiebers bewirkt. Die Combination eines aus zwei mit einander verschraubten, ungleich weiten Theilen bestehenden Dampfcylinders mit einem ebenfalls aus ungleichen Theilen zusammengeschraubten Kolben und einem Schieber, welcher aufser der Aussparung für den Auspuffdampf auch einen Kanal η enthält, der zur erforderlichen Zeit den engeren und den weiteren Theil des Dampfcylinders in Communication setzt und es ermöglicht, den vorliegenden Motor als W ο οIf'sehe Maschine arbeiten zu lassen.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE15515C true DE15515C (de) |
Family
ID=292547
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT15515D Active DE15515C (de) | Neuerungen an Dampfmotoren |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE15515C (de) |
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0
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