DE87565C - - Google Patents

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DE87565C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04BPOSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS
    • F04B39/00Component parts, details, or accessories, of pumps or pumping systems specially adapted for elastic fluids, not otherwise provided for in, or of interest apart from, groups F04B25/00 - F04B37/00
    • F04B39/08Actuation of distribution members

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Compressors, Vaccum Pumps And Other Relevant Systems (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 27: Gebläse und Lüftungsvorrichtungen.
OTTO SCHWADE in ERFURT.
verbundenen Kolben.
Fatentirt im Deutschen Reiche vom 6. August 1895 ab.
Werden Dampfpumpen zum Pumpen von Wasser oder anderen nicht zusammendrückbaren Flüssigkeiten derart ausgeführt, dafs zur Vermeidung des Schwungrades und Schwunggetriebes die Steuerung des einen Dampfcylinders von der Steuerung des anderen Dampfcylinders abhängig bethä'tigt wird, so kann man durch entsprechende Regelung der Steuerung erzielen, dafs der Kolben jedes einzelnen Dampfcylinders an einer bestimmten Stelle umgesteuert wird. Man kann also ein genau regelmäfsiges und gleichmä'fsiges Spiel der beiden Dampfkolbeh in den Dampfcylindern, einen Hub von bestimmter Länge und so ein regelmäfsiges Fördern bewirken. Derartige Constructionen sind allgemein bekannt.
Wird aber zum Zwecke des Förderns statt eines nicht zusammendrückbaren Mittels ein zusammendrückbares genommen, werden z. B. derartige sich gegenseitig steuernde Zwillingsoder Drillings- etc. Dampfmaschinen zum Zwecke der Zusammenpressung der Luft verwendet (mit Dampf betriebene Compressoren), so zeigt sich, da das zusammendrückende Agens (der Dampf) direct durch die Kolben auf ein zusammendrückbares Medium wirkt, der Umstand, dafs am Schlüsse des Kolbenhubes der Widerstand der zusammengedrückten Luft oder des zusammengedrückten Gases ein überwiegend gröfserer wird, dem die Spannung des Dampfes nicht mehr das Gleichgewicht halten kann, und dafs also der Dampfkolben nicht genau den eingestellten Hub ausführt. Da die Steuerungen der beiden Dampfcylmder gegen einander gekuppelt sind, indem der eine Treibkolben auf die Steuerung des anderen Dampfcylinders einwirkt, so würde ein angestellter Versuch zeigen, dafs die Steuerung des zweiten Dampfkolbens auch nicht derart eingestellt wird, dafs sie den normalen Hub ausführt, vielmehr nur den kürzeren, vom ersten Dampfkolben zurückgelegten Hub. Aber auch beim zweiten Dampfkolben tritt dann die beschriebene Wirkung der zusammengedrückten Luft ein und diese zielt wiederum darauf hin, dafs dieser zweite Dampfkolben nicht einmal den gleichen, also schon etwas verkürzten Hub wie der erste Dampfkolben ausführt, sondern nur einen noch kürzeren Hub. Diese Verkürzung des Hubes wirkt dann dergestalt fort, dafs die Kolben immer geringere Hübe ausführen, wodurch der gewünschte Effect nicht erreicht wird. Der gleiche Uebelstand tritt in solchen Dampf-Vacuumpumpen auf, bei denen auch die gröfste Arbeit am Ende des Kolbenhubes, also mit expandirendem Dampf geleistet werden soll.
Um diesen Uebelstand zu vermeiden, welcher bisher den Umbau einer schwungradlosen Zwilligsdampfpumpe zu einem Compressor oder einer Vaccumpumpe illusorisch machte, wird auf Grund vorliegender Erfindung eine Kuppelungsweise der beiden Steuerungen mittels Gestänges und Kurbelmechanismus vorgenommen, derart, dafs der eine Kolben, welcher gerade in Mittelstellung sich befindet, auf den anderen nahezu in Endstellung befindlichen Kolben schiebend, einwirkt. Die Kurbeln einer
solchen Kurbelwelle sind also bei Duplexmaschinen um 90 °, bei Triplexmaschinen um i2o° versetzt.
Beiliegende Zeichnung zeigt den Umbau einer Zwillingsdampfpumpe in einen Luftcompressor oder Vacuumpumpe nach vorliegender Erfindung. Die zum Dampfcylinder A gehörige Kolbenstange Aλ ist in bekannter Weise wie bei den gekennzeichneten Zwillingsdampfpumpen durch das Gestänge a1 a2 mit dem Schieber b des Dampfcylinders B gekuppelt, die Kolbenstange Bl des letzteren in gleicher Weise durch die Stangen bxb- mit dem Schieber α des Dampfkolbens A. Die Kolbenstange A1 und diejenige B1 der Cylinder A B sind durch Vermörtelung der Pleuelstangen C C1 mit einer Kurbelwelle D gekuppelt, deren Kurbeln EE1 um 90° versetzt sind. Dadurch ist folgende Wirkung erzielt. Ist der Kolben A nahe dem Ende seines Hubes (Fig. ι und 2) und der nachtheilige Einflufs der Compression der Luft im Innern des Compressors bezw. des Vacuums im Innern der Vacuumpumpe beginnt hemmend auf die Bewegung zu wirken, so vermittelt die Kurbelwelle D D1 von der
Kolbenstange
B1 aus,
welche auf der Mitte ihres Hubes ist und auf welche im Cylinder B der Dampf kräftig wirken kann, eine gewisse Kraftübertragung auf die Kolbenstange A1, so dafs diese ihren Weg bis zum Ende des Hubes ausführt und auch das Gestänge ax a1 um die Steuerung b auf das Ende des normalen Hubes gelangt.
Ist umgekehrt die Kolbenstange B1 am Ende des Hubes, so befindet sich die Kolbenstange A1 auf der Mitte des ihrigen, der Dampfcylinder A kommt zur vollen Wirkung und das Gestänge b b1 wirkt wiederum auf die Steuerung a des Cylinders A.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch: .
    Schwungradlose Mehrcylinder - Dampfcompressionspumpe, bei welcher die Steuerung jedes Cylinders in bekannter Weise von der Kolbenstange des anderen Cylinders bethätigt wird, gekennzeichnet durch die Kuppelung der beiden Kolbenstangen vermittelst einer Kurbelwelle -D, deren Kurbeln EE1 (beispielsweise bei Zwillingsdampfmaschinen um 90°) versetzt sind, um am Ende des Hubes je einer Kolbenstange den hemmenden Einflufs der Compression der Luft oder des Gases oder des Vacuums auf den Kolben und dadurch auf die Stellung der Steuerungen des anderen Dampfcylinders zu überwinden, also für sämmtliche Dampfkolben den vollen Hub herbeizuführen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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