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Mehrzylindrige Viertaktverbrennungskraftmasehine.
Die Erfindung bezieht sich hauptsächlich auf solche Viertaktverbrennungskraftmaschinen, bei denen die Einblaseluft mit möglichst hoher Verdichtungstemperatur in die Arbeitszylinder überführt wird.
Es ist bei mehrzylindrigen Viertaktverbrennungskraftmaschinen bekannt, die Einblasluft für zwei Arbeitszylinder von einem einfach wirkenden Kompressor erzeugen zu lassen. Bei der Ausführung solcher Maschinen in Mehrzylinderanordnung ist aber ein Nachteil darin zu erblicken, dass die Anzahl der Kompressorzylinder mit der Anzahl der Arbeitszylinder wächst. Durch die grosse Anzahl der Kompressorkolben wird aber die Einfachheit des Aufbaues gestört und die Herstellung verteuert.
Die Erfindung bezweckt eine Verminderung der Kompresso zylinder solcher Mehrzylindermaschinen, deren Zylinderzahl vier oder ein ganzes Vielfaches von vier ist. Die Erfindung besteht darin, dass für Viertaktmaschinen je vier Arbeitszylinder mit einem doppeltwirkenden Kompressor verbunden werden. Ein solcher Kompressor kann die gleiche
Hubzahl wie die Arbeitszylinder erhalten, wodurch ermöglicht ist, die für jede Verbrennung erfordelliche Einblaseluftmenge vom Kompressorkolben unmittelbar und ungekühlt in die Arbeitszylinder überzuschieben. Vierzylindermaschinen gemäss der Erfindung erhalten also einen. Achtzylindermaschinen zwei, Zwölfzylindermaschinen drei doppeltwirkende Kompressoren.
Die Lige der doppeltwirkenden Kompressorzylinder kann beliebig gewählt werden. Sie können ausserhalb der Maschine oder neben oder zwischen den Arbeitszylindern Platz finden.
Am zweckmässigsten werden sie in der Mitte der Maschine bzw. in der Mitte der zugehörigen Zylindergruppe und parallel zu dieser angeordnet und von einer Kurbel der Hauptwelle angetrieben, derart, dass jedes'Druckhub'ende des Kompressors mit dem Druckhubende eines zugehörigen Arbeitszylinde. s zusammenfällt, wodmch die Einblaseluft ohne Aufenthalt in die die Zylinder verbindende Rohrleitung und mit den geringsten Wärmeverlusten in die Arbeitszylinder überströmen kann.
Die Zeichnung veranschaulicht den Erfindungsgegenstand in zwei Ausführungsformen, und zwar veranschaulicht Fig. i eine solche Anordnung für eine Viertakt-Vierzylindermaschine, bei der der Kompressor in der Mitte zwischen den Arbeitszylindern, und Fig. 2 eine vierzylindrige Maschine, bei der der Kompressor am Ende der Maschine angeordnet ist.
Die in Fig. 1 dargestellte Viertaktmaschine besitzt vier Arbeitszylinder 1, 2,3 und 4 und einen doppeltwirkenden Kompressorzy : inder 5. Die beiden äusseren Arbeitskurbeln 6 und 7 und die Kompressorkurbel 8 sind gleich gerichtet und um 1800 gegen die beiden inneren
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wird durch die Treibstange 12, den Kreuzkopf 13 und die Kolbenstange 14 bewirkt. Da seine obere Totlage mit den oberen Totlagen der äusseren Arbeitszylinder und seine untere Totlage mit den oberen Totlagen der inneren Arbeitszylinder übereinstimmt, so entspricht jedem Kompressordruckhubende ein Verdichtungsende eines Arbeitszylinders und die Einblaseluft wird vom Kompressorkolben durch die Rohrleitungen 15, 16. 17 und 18 direkt in den entsprechenden Zylinder überschoben.
Bei der vierzylindrigen Maschine nach Fig. 2, in der der doppeltwirkende Kompressor am Ende der Maschine angeordnet ist, bewegen sich die Kolben der Arbeitszylinder 1 und -1 sowie die Kolben der Arbeitszylinder 2 und 3 jeweils nach derselben Richtung. Das obere Druckhubende des Kompressorzylinders 5 fällt mit den Druckhubenden der Arbeitszylinder 1 und 4, das untere Druckhubende des Kompressors mit den Druckhubenden der Arbeitszylinder 2 und 3 zusammen.
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