DE154239C - - Google Patents

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DE154239C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H37/00Combinations of mechanical gearings, not provided for in groups F16H1/00 - F16H35/00
    • F16H37/12Gearings comprising primarily toothed or friction gearing, links or levers, and cams, or members of at least two of these types

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Folding Of Thin Sheet-Like Materials, Special Discharging Devices, And Others (AREA)

Description

PATENTAMT.
- M 154239 KLASSE 47>%.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein zur Umwandlung einer umlaufenden in eine schwingende Bewegung dienendes Getriebe, bei dem die Bewegung des schwingenden Teiles durch ein mit Kupplungen, welche • von Hand bedient werden, ausgerüstetes Wendegetriebe umgekehrt wird.
Die Erfindung besteht darin, daß der Antrieb unter Vermittlung eines Schneckengetriebes erfolgt, das nach Ausrückung der Kupplungen durch Selbstsperrung den schwingenden Teil in seiner jeweiligen Stellung zum Stillstand bringt, zu dem Zweck, den Hub des schwingenden Teiles von Hand beliebig ändern zu können.
Zur Erläuterung der Erfindung ist auf den beiliegenden Zeichnungen als Beispiel eine Maschine zur Bearbeitung von Häuten dargestellt.
no Fig. ι ist eine Seitenansicht des Getriebes, Fig. 2 eine Aufsicht auf das Getriebe und den Antrieb.
■Fig. 3 zeigt eine Vorderansicht in Richtung des Pfeiles in Fig. 2 gesehen.
Fig. 4 ist ein senkrechter Schnitt nach 4-4 der Fig. 1 und zeigt die Lagerung der Hauptwelle des Wendegetriebes mit den die Bewegung auf das Werkzeug übertragenden Schnecken, und
Fig. 5 zeigt das zum Antriebe des Wendegetriebes für den Arbeiter angeordnete Hebelgestänge.
Der schwingende Teil ist bei der als Beispiel gewählten Maschine eine mit einem Rahmen i schwingend und gleichzeitig durch ein Kettengetriebe m, η in Drehung gehaltene Schabwalze j, welche zur Bearbeitung einer z. B. auf einem elastischen Kissen w unter Vermittlung geeigneter Klemmvorrichtungen ausgestreckten Haut bestimmt ist. Die drehende Bewegung dieses Schabwerkzeuges erfolgt mittels einer z. B. durch eine Riemscheibe c angetriebenen, im Rahmen b der Maschine gelagerten Welle a, während die schwingende Bewegung dieses Werkzeuges durch die Bewegung des Rahmens i von einer auf der Welle α lose gelagerten Hohlwelle f hergeleitet wird.
Die Hohlwelle f ist mit Zahnbögen g ausgestattet, welche mit der Rahmennabe i aus einem Stücke hergestellt sind und von einer parallel zur treibenden Welle α liegenden Welle ο durch ein Zwischengetriebe v, u in Schwingung versetzt werden. Die Welle ο trägt auf jeder Seite eine Schnecke p, welche mit dem als Schneckenrad ausgestalteten Teil 11 eines Kegelrades ν in Eingriff steht.
Die den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildende Vorrichtung dient in dem gewählten Ausführungsbeispiel dazu, dem mit dem Schabwerkzeug schwingenden Rahmen i einen ganz beliebigen Hub zu erteilen, um das Fortschreiten der Hautbearbeitung nur auf die jeweilig zu reinigenden Teile der Haut zu beschränken und dadurch erstens die überflüssige Arbeit des Schabwerkzeuges zu ersparen und anderenteils für den vorliegenden Fall ein etwaiges Beschädigen der schon gereinigten Teile der Haut durch Überbearbeitung zu verhindern.
Für diesen Zweck ist auf der von der Welle α anzutreibenden Welle 0 ein Zahn-

Claims (2)

rad q lose gelagert, welches mit einem auf der Welle α befestigten Zahnrad d in Eingriff steht. Auf demselben Ende der Welle ο ist ferner ein Kettenrad r lose gelagert, das von einem Kettenrade e der Triebwelle durch Kette angetrieben wird. Das Zahnrad q sowohl als auch das Kettenrad r können durch Kupplungen 5 unter A^ermittlung einer Einrückvorrichtung t mit der Welle 0 fest verbunden werden, um die Drehung der Triebwelle α auf die Hohlwelle f zu übertragen. Die Verstellung des Kuppelbundes t in einer oder der anderen Richtung erfolgt durch eine Welle 11, welche quer zur Triebwelle liegt und mit einer nach aufwärts gerichteten Gabel 12 den Kuppelbund t umfaßt. Diese Welle trägt an ihrem vorderen Ende einen nach abwärts hängenden Arm 13, der mit einem vorn am Maschinengestell drehbar befestigten Hebel 14 gelenkig verbunden ist (Fig. ι und 5). Das obere Ende des Hebels 14 ist an einer in einer geeigneten Führung in wagerechter Richtung beweglichen Leiste 15 befestigt, die einen im Bereich der Hand des Arbeiters angeordneten Handgriff trägt. Zwischen den Armen 12 und 13 (Fig. 2) trägt die Welle 11, um 90 ° zu ersteren versetzt, einen nach einwärts gerichteten Arm 16, welcher durch ein Gelenk mit einem wagerechten Hebel 17 verbunden ist, "dessen freies Ende in die Bewegungsbahn zweier Anschläge 18, 19 (Fig. ι und 3) ragt, die an dem benachbarten Arm i des schwingenden Walzenrahmens angeordnet sind. Die Wirkungsweise des Getriebes in Verbindung mit derjenigen der Maschine ist folgende: Nach Einspannen der zu bearbeitenden Haut auf der elastischen Unterlage w wird die Schabwalze j von der Riemscheibe c der Triebwelle α unter Vermittlung des Kettengetriebes in, η in- der Pfeilrichtung (Fig. 1) gedreht, worauf" der Arbeiter durch Handhabung der Leiste 15 den Kuppelbund t nach innen rückt und das Zahnrad q mit der zugehörigen Welle 0 kuppelt. Dadurch wird das Schabwerkzeug j unter Vermittlung des Zahnrädergetriebes d, q veranlaßt, nach unten zu schwingen, indem die durch das Getriebe d, q gedrehte Welle 0 durch die Schnecke ρ und das Zwischengetriebe it, v, g die den schwingenden Rahmen i tragende Hohlwelle f in dieser Richtung dreht. Wenn die Schabwalze der unteren Grenze ihrer Bewegung nahe kommt, stößt der Anschlag 18 auf den Hebel 17 (Fig. 1 und 3) und rückt unter Vermittlung der Welle 11 den Kuppelbund t selbsttätig in seine Mittellage, wodurch die Kupplung s des Zahnrades q mit der Welle 0 gelöst und die weitere Abwärtsbewegung des Schabwerkzeuges verhindert wird. .Nun bewegt der Arbeiter die Leiste 15 in entgegengesetzter Richtung, wodurch auch der Kuppelbund t nach außen bewegt und das Kettenrad r mit der Welle 0 gekuppelt wird, so daß die letztere unter Vermittlung des Kettengetriebes e, r in entgegengesetzter Richtung gedreht wird und den Rahmen i mit dem Schabzylinder j aufwärts bewegt. Vor Erreichung der oberen Grenzlage stößt der Rahmen i mittels des Anschlages 19 gegen den Hebel 17 derart, daß der Kuppelbund t in seine Mittelstellung" zurückbewegt wird und mithin die Aufwärtsbewegung des Werkzeuges aufhört. Das Getriebe p, u, durch dessen Vermitt-' lung das Schabwerkzeug j über das Kissen w bewegt wird, ist als Schneckengetriebe ausgebildet, um durch seine selbstsperrende Wirkung nach der Entkupplung das Werkzeug in seiner jeweiligen Endlage selbsttätig festzuhalten und somit die Anordnung besonderer Feststellvorrichtungen zu erübrigen. Der Arbeiter kann also auf diese Weise den Hub des Schabwerkzeuges je nach Bedarf regeln, so daß die Maschine nicht immer mit vollem Hube zu arbeiten braucht. Pa ten τ-Ansprüche:
1. Getriebe zur Umwandlung einer umlaufenden in eine schwingende Bewegung, bei dem die Bewegung des schwingenden Teiles durch ein mit Kupplungen, die von Hand bedient \verden, ausgerüstetes Wendegetriebe umgekehrt wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Antrieb unter \^ermittlung eines Schneckengetriebes geschieht, das nach Ausrückung der Kupplungen durch Selbstsperrung den schwingenden Teil in seiner jeweiligen Stellung zum Stillstand bringt, zu dem Zweck, den Hub des schwingenden Teiles von Hand beliebig ändern zu können.
2. Ausführungsform des Getriebes nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die die Kupplungen .bedienende Welle (11) durch Anschläge (18, 19) des schwingenden Teiles, die auf ein Hebelwerk (17, 16) einwirken, derart verstellt \vird, daß beim Erreichen der äußersten Stellung des schwingenden Teiles die von Hand eingerückte Kupplung selbsttätig ausgerückt wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US7075633B2 (en) 2001-10-25 2006-07-11 Carl Zeiss Smt Ag Method and system for measuring the imaging quality of an optical imaging system

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US7075633B2 (en) 2001-10-25 2006-07-11 Carl Zeiss Smt Ag Method and system for measuring the imaging quality of an optical imaging system
US7307707B2 (en) 2001-10-25 2007-12-11 Carl Zeiss Smt Ag Method and system for measuring the imaging quality of an optical imaging system

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