DE150448C - - Google Patents
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- DE150448C DE150448C DENDAT150448D DE150448DA DE150448C DE 150448 C DE150448 C DE 150448C DE NDAT150448 D DENDAT150448 D DE NDAT150448D DE 150448D A DE150448D A DE 150448DA DE 150448 C DE150448 C DE 150448C
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- G—PHYSICS
- G07—CHECKING-DEVICES
- G07F—COIN-FREED OR LIKE APPARATUS
- G07F11/00—Coin-freed apparatus for dispensing, or the like, discrete articles
- G07F11/68—Coin-freed apparatus for dispensing, or the like, discrete articles in which the articles are torn or severed from strips or sheets
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- General Physics & Mathematics (AREA)
- Control Of Vending Devices And Auxiliary Devices For Vending Devices (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Vorliegende Erfindung betrifft derartige Selbstverkäufer für Briefmarken u. dgl., bei
denen diese Marken als Abschnitte eines vorgeschobenen Bandes verkauft, aber erst durch
Abheben einer die vorzeitige Entnahme verhindernden Schutzvorrichtung zugänglich
werden.
Die Erfindung beruht darin, daß die Schutzvorrichtung mit der Vorschubvorrichtung in
ίο der Weise verbunden ist, daß die Bewegung
der Schutzvorrichtung als Antrieb für die Vorschubvorrichtung dient.
Die Ausführung dieser Einrichtung kann z. B. derart sein, daß die Schutzvorrichtung
bei ihrer die verkaufte Marke freigebenden Bewegung die Vorschubvorrichtung direkt
antreibt.
Eine derartige Einrichtung ist z. B. aus Fig. ι ersichtlich, wo die Schutzvorrichtung
aus einem die Markenausgabestelle verdeckenden und zwecks Freilegung derselben bezw.
der vorgeschobenen Marke hochzuhebenden Deckel α besteht. Dieser ist mit der Marken-.
Schubvorrichtung derart verbunden, daß er beim Hochheben direkt das Band bezw. die
Marke vor und aus dem Apparat herausschiebt.
Die für dieses Beispiel gezeigte Bandschubvorrichtung besteht in der. Hauptsache
in einem hin- und herbewegbaren, bei der Vorwärtsbewegung mit einem Greifer b das
Band c vorschiebenden und bei der Rückwärtsbewegung mit demselben lose auf dem
Markenbande schleifenden Schieber d. Der Greifer b könnte etwa bei glatten, nicht gelochten
Bändern vorn mit scharfen Spitzen
versehen sein, um das Band mit denselben zu fassen. Bei gelochten, wie z. B. bei
Markenbändern, können solche Spitzen stumpf und derart sein, daß sie in die das. Band
auf einzelne Marken abteilende Querlochung hineinfassen.
Der Schieber d steht, wie gezeigt, mit dem Deckel α derart in Verbindung, daß er und
mit ihm das Markenband c bei Hochhebung des Deckels in der Pfeilrichtung vorgezogen
wird.
Die Art der Verbindung zwischen Deckel a und Schieber d ist derart, daß der in den
inneren Apparat hineinragende Teil des Deckels α mit einem Exzenterschlitz e an
einem Querstift f des Schiebers d entlanggleitet, so daß beim Hochdrehen des Deckels
der Stift f bezw. der Schieber d vorgezogen und beim Niederdrehen zurückgebracht wird.
Um dem Selbstverkäufer als solchem Rechnung zu tragen, kann z. B. für gewöhnlich
der Markenschutzdeckel infolge Sperrung, das ist Sperrklinke g und Sperrstück h am
Deckel selbst, geschlossen gehalten sein. Durch das eingeworfene Geldstück wird Sperrklinke
g aus dem Sperrstück h gehoben, so daß der Deckel α zur Vorschiebung und Entnahme
der Marke sich bewegen kann.
Diese Sperrung hat eine derartige Doppelwirkung, daß man den Deckel vollkommen
gehoben bezw. die Marke vollkommen hervorgeschoben haben muß, ehe man denselben
wieder senken bezw. den Schieber d zurückbringen kann. Diese doppelte Wirkung hat
ihre Ursache in einem Gegengesperre, welches derart arbeitet, daß die durch das Geld-
stück hochgehobene Klinke g mit einem Sperrzahn i in ein Sperrstück k, mit Zahnung
gegen Rückdrehung, einschnappt. Ist der Deckel vollkommen hochgedreht, so ist der
Sperrzahn i am Ende des Sperrstückes k angelangt, so daß er bezw. die Klinke g durch
die Schwere des Geldstückes frei in die Höhe gehen kann. Hierbei fällt das Geldstück ab,
indem dasselbe durch die tiefe Senkung den
ίο Halt im Münzkanal verliert, und kann sich
die Sperrklinke g nunmehr als nicht mehr gegenteilig belastet wieder auf das Sperrstück
h senken und den Deckel gegen Öffnen sperren.
Fig. 2 und 3 zeigt ein weiteres Beispiel in der Ausführung einer A^orrichtung zu vorliegendem
Verfahren für den direkten Vorschub. Hier besteht die Markenschutzvorrichtung in einem seitlich von der Ausgabestelle
zu verdrehenden Deckel a. Derselbe ist im Innern des Apparates mit einem Zahnstück
I ausgestattet, welches in die Zahnung einer drehbaren Exzenterscheibe m eingreift.
Diese Exzenterscheibe wirkt in gleicher Weise wie bei Fig. 1 auf den Schieber d, was aus
Fig. 3 ohne weiteres ersichtlich ist. Die Sperrung des Deckels und Auslösung desselben
vermittels des Geldstückes kann ebenfalls ähnlich wie bei Fig. 1 sein und erübrigt
sich ein weiteres Eingehen darauf, da die Ausführung solcher Anordnung für den
Gegenstand vorliegender Erfindung belanglos ist.
Die Vorrichtungen, um das Band vermittels der Schutzvorrichtung· vorzuschieben, lassen
sich in der verschiedensten Weise ausführen. So können z. B. statt des Schiebers d zur
Fortschiebung des Bandes Walzen als Schubmittel gewählt werden. Ebenso kann der Schutzvorrichtung irgendwelche beliebige
Form und Ausführung gegeben werden.
Eine Vorrichtung, bei der die Markenschutzvorrichtung das Markenband indirekt
vorschiebt, besteht z. B. im Wesen darin, daß die Markenschutzvorrichtung bei ihren Bewegungen
vorerst Spannungen, vermittels welcher die Bandschubvorrichtung getrieben wird, erzeugt, und diese Spannungen als
Triebkraft für die Schubvorrichtung ausgelöst werden infolge des eingeworfenen Geldstückes
oder infolge weiterer Be\vegungen der Markenschutzvorrichtung, so daß nunmehr
das Band bez\v. die Marke selbsttätig vorgeschoben wird.
Die Tätigkeit einer derartigen Vorrichtung für den indirekten Vorschub würde sich etwa
folgendermaßen gestalten:
Die schließende Schutzvorrichtung spannt vorerst die Schubvorrichtung, sodann wird
die erstere bei ihrer weiteren Schlußbewegung innerhalb des Apparates gegen Rückbewegung
gesperrt und zum Schluß macht die nunmehr geschlossen gehaltene Schutzvorrichtung die
Schubvorrichtung frei, so daß die letztere das Band bezw. die Marke unter der geschlossencn
Schutzvorrichtung selbsttätig vorschiebt. Das bei jeweiligem Kauf eingeworfene Geldstück hat nur noch die Freilegung
der Schutzvorrichtung zu bewirken, wonach dieselbe geöffnet und die bereits vorgeschobene
Marke ohne weiteres entnommen werden kann.
Es ist durchaus nicht notwendig, daß die Schutzvorrichtung zwecks Entnahme der unter
ihr vorgeschobenen Marke ganz geöffnet wird, vielmehr genügen entsprechende Bewegungen
derselben, bei welchen die Ausgabestelle stets verdeckt bleibt. Bedingung wäre hierbei, daß die Schutzvorrichtung mit einer
Vorrichtung zum Abtrennen der gekauften Marke versehen ist.
In dem Fall würde der Gang der einzelnen Vorrichtungen des Apparates dermaßen sein,
daß durch entsprechende Bewegung der Schutzvorrichtung die Marke vorgeschoben und durch weitere Bewegung vom Bande
abgeschnitten wird und hiernach dieselbe unter der Schutzvorrichtung hervor in eine
Ausgabemulde fällt.
Die Fig. 4 bis 6 zeigen eine Vorrichtung für den indirekten bezw. selbsttätigen Fortschub
des Markenbandes.
Der Markendeckel α schiebt beim öffnen den Bandschieber d in die Angriffsstellung
zurück vermittels schräger Anlageflächen am inneren Teil m des Deckels α und an dem
gegen m durch Federdruck angepreßten Schieberkopf n. Bei dieser Rückbewegung
des Schiebers d wird dessen Triebfeder 0 gespannt. Ist der Schieber genügend zurückgeschoben,
so wird er durch den Sperrhaken ρ und beim Ansatz q gesperrt, so daß er beim
Zurücktreten bezw. Schließen des Deckels a stehen bleiben muß. Der Deckel α wird kurz
vor seiner vollständigen Schließung durch Sperrklinke r bei seinem Ansatz s gegen
Rückdrehen bezw. öffnen gesperrt. Nachdem der Deckel gesperrt, also geschlossen
gehalten ist (s. Fig. 6), löst derselbe den Schieber aus, indem er mit seinem Ansatz t
den Sperrhaken ρ vom Schieberansatz q abhebt, so daß der Schieber nunmehr durch
den Federdruck vorgeschnellt wird, das Band bezw. die Marke vor und unter den Deckel a
schiebt, wo dieselbe bis zum nächsten Kauf verbleibt, da, wie bemerkt, der Deckel gegen
Öffnen gesperrt ist. :
Zwecks Entnahme bezw. Kaufes der Marke wirft man ein Geldstück in den Apparat,
welches die Drehhebelsperrklinke r vom Deckelansatz s infolge ihres Gewichtes abdreht,
so daß der nunmehr freigemachte
Deckel geöffnet und die unter demselben befindliche Marke ohne weiteres entnommen
werden kann.
Wie Fig. 6 zeigt, ist der innere Teil m des Deckels α mit einer Verdachung u versehen,
gegen welche die durch das Geldstück hochgehobene Sperrklinke r anschlägt, um
wie bei Fig. ι das zu frühzeitige Abfallen des Geldstückes zu verhüten.
Claims (1)
- ;: Patent-Ansprüche:I. Selbstverkäufer für Briefmarken u. dgl., die als Abschnitte eines vorgeschobenen Bandes verkauft, aber erst durch Abheben einer die vorzeitige Ent-' inahme verhindernden Schutzvorrichtung ■zugänglich werden, gekennzeichnet durch !die Verbindung der Schutzvorrichtung .mit der Vorschubvorrichtung in der Weise, daß die Bewegung der Schutzvorrichtung als Antrieb für die Vorschubvorrichtung dient.; 2. Selbstverkäufer nach Anspruch 1, •dadurch'gekennzeichnet, daß die Schutzvorrichtung bei ihrer die verkaufte Marke freigebenden Bewegung" die Vorschubvorrichtung direkt antreibt.3. Selbstverkäufer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schutzvorrichtung bei ihrer die Marke freigebenden Bewegung die Vorschubvorrichtung in die Angriffsstellung für den Vorschub bringt und erst beim Schließen den Vorschub veranlaßt.;' 4. Selbstverkäufer nach Anspruch 1 und 2, gekennzeichnet durch die Verbindung eines die Markenausgabestelle verschließenden und von Hand abhebbaren Deckels fa) mit einem in der Vorschubrichtung hin- und herbewegbaren, das Band (c) bei der Vorwärtsbewegung durch einen Greifer (b) fassenden Schieber (d) vermittels einer Exzenternut (e) und einem in dieser gleitenden Führungsstiftff) derart, daß beim Öffnen des Deckels fa) der Schieber (d) vorwärts bewegt wird.5. Selbstverkäufer nach Anspruch 1 und 3, gekennzeichnet durch die Verbindung eines die Markenausgabestelle verideckenden und von Hand abhebbaren' Deckels fa) mit einem in der Vorschubrichtung hin- und herbewegbaren, das Band fc) bei der Vorwärtsbe\vegung durch einen Greifer (b) fassenden Schieber (d) vermittels Hubscheiben fm und n) derart, daß der Schieber (d) beim Öffnen des Deckels fa) zurück in die Angriffsstellung gebracht wird und beim Schließen des Deckels fa) erst die Vorwärtsbewegung ausführt.6. Selbstverkäufer nach Anspruch 1, 2 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Markenschutzdeckel fa) mit einer doppelten Sperrung (h, k) versehen ist, die mit einem' Münzhebel (g) derart zusammenwirkt, daß dieser für gewöhnlich in die Sperrung (h) eingreift und hierdurch das Abheben des Deckels fa) verhindert, durch Münzbelastung jedoch aus der Sperrung (h) herausgehoben wird, so daß er das Abheben des Deckels fa) gestattet, hierbei aber seinerseits von der Sperrung (k) des Deckels fa) gefangen und hierdurch verhindert wird, die Münze abfallen zu lassen, bis der Anhub des Deckels fa) beendet und damit die verkaufte Marke ganz vorgeschoben ist.7. Selbstverkäufer nach Anspruch 1, 2 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Markenschutzdeckel fa) mit einer doppelten Sperrung fs u) versehen ist, die mit einem Münzhebel fr) derart zusammenwirkt, daß dieser für gewöhnlich in die Sperrung fs) eingreift und hierdurch das Abheben des Deckels fa) verhindert, durch Münzbelastung jedoch aus der Sperrung fs) herausgehoben wird, so daß er das Abheben des Deckels fa) gestattet, hierbei aber seinerseits von der Sperrung fu) des yo Deckels gefangen und hierdurch verhindert wird, die Münze abfallen zu lassen, bis der Anhub des Deckels fa) beendet und damit der Schieber (d) in die Angriffsstellung für den Vorschub gebracht ist.8. Selbstverkäufer nach Anspruch 1, 2 und 5, gekennzeichnet durch eine Sperrung (p q), die den Schieber (d) in der Angriffsstellung fängt und an der Vorwärtsbewegung hindert, bis sie vom Deckel fa) bei dessen Schließbewegung durch Einwirkung eines Anschlags ft) gelöst wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE150448C true DE150448C (de) |
Family
ID=417364
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT150448D Active DE150448C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE150448C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US5518262A (en) * | 1995-01-17 | 1996-05-21 | Ingersoll-Rand Company | Towing assembly for a portable machine |
-
0
- DE DENDAT150448D patent/DE150448C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US5518262A (en) * | 1995-01-17 | 1996-05-21 | Ingersoll-Rand Company | Towing assembly for a portable machine |
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