DE149166C - - Google Patents
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- DE149166C DE149166C DENDAT149166D DE149166DA DE149166C DE 149166 C DE149166 C DE 149166C DE NDAT149166 D DENDAT149166 D DE NDAT149166D DE 149166D A DE149166D A DE 149166DA DE 149166 C DE149166 C DE 149166C
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- G07F11/00—Coin-freed apparatus for dispensing, or the like, discrete articles
- G07F11/68—Coin-freed apparatus for dispensing, or the like, discrete articles in which the articles are torn or severed from strips or sheets
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Gegenstand des Patentes 148239 ist ein Selbstverkäufer für Briefmarken u. dgl., bei
dem das. Markenmaterial ein aufgerolltes Band bildet und ein Deckel von einem Schutzkasten
für die verkauften Marken zeitweilig entfernbar ist, mit einer durch die Schutzeinrichtung
bewegten Sperreinrichtung, welche während der Zeit, während welcher die Schutzeinrichtung als solche nicht in Wirksamkeit
sich befindet, die Vorschubeinrichtung sperrt. Das Wesen dieser Erfindung liegt darin, eine Bewegung der Vorschubeinrichtung
in jedem Falle zu verhindern, wenn die Schutzeinrichtung die Markenaustritts-Öffnung
freigibt. Dieser Erfindungsgedanke ist bei dem Patent 148239 durch ein Ausführungsbeispiel
erläutert, bei welchem die Austrittsöffnung durch eine Klappe verdeckt ist, bei deren Hochheben eine Sperrklinke d
ausgelöst wird und in Zähne eines mit der Vorschubeinrichtung in Verbindung stehenden
Rades eingreift.
In der Regel wird die Markenschutzvorrichtung in einem beweglichen und die Ausgabestelle
nach außen hin abschließenden Deckel bestehen; ihr Zweck ist neben der Sicherung der verkauften und vorzuschiebenden
Marke z. B. außerdem noch darin zu suchen, die verkaufte Marke mit dem Deckel vermittels einer mit demselben entsprechend
verbundenen Schneidevorrichtung bei der die Marke freilegenden Bewegung abzuschneiden.
Bei einer Schutzvorrichtung mit hieran angeschlossener Schneide bezw. Klemmvorrichtung
verhütet dieselbe außerdem noch eine sonst sehr naheliegende Störung im Betriebe
des Apparates, indem das Markenband bei beseitigter Schutzvorrichtung, nach vorgesagtem
also auch bei der durch die wirkende Schneide- bezw. Klemmvorrichtung geschlossenen
Markenaustrittsö'ffnung nicht vorgeschoben werden kann. Auf beiliegenden Zeichnungen werden neue Ausführungsformen
an einem Apparat mit Markenschutz- und hieran angeschlossener Markenbandklemmvorrichtung
dargestellt.
Fig. ι und 2 zeigen eine Ausführungsform der neuen Einrichtung, bei dem durch einen
seitlich drehbaren Deckel die Vorschubeinrichtung gesperrt und freigegeben wird.
Die Vorschubwalzen α und b für das Markenband c werden nach Einwurf des entsprechenden
Geldstückes zur schrittweisen Drehung gebracht, um die gekaufte Marke d vorzuschieben. Dieselbe gelangt hierbei an
eine Ausgabestelle e, welche durch den seitlich verdrehbaren Deckel f verschlossen gehalten
wird, um die Marke vorerst nach außen hin zu schützen. Bei Freilegung der
Marke d, um dieselbe der Ausgabestelle ent-
Claims (1)
- nehmen zu können, wird bei der seitlichen Verdeckung des Deckels/ durch die an demselben befindliche Exzenterwelle g ein Klemmstück h auf das Band e niedergedrückt und auf diese Weise dasselbe festgehalten. In diesem Zustande kann man die Marke d vom Bande abreißen, ohne zu dem verkauften Stück gelangen und das Band vorrücken zu können. Wie ersichtlich, schließt sich mitίο der Klemmvorrichtung die Markenaustrittsöffnung; sie öffnet sich selbsttätig wieder, wenn der Deckel f Schlußstellung einnimmt. Die beschriebene Ausführungsform beseitigt den Übelstand des Stauchens des Markenbandes und der hieraus sich ergebenden Betriebsstörung dadurch, daß durch Öffnen des Deckels f und durch Schließen der Klemmung bezw.- Markenaustrittsöffnung die Schubwalzen durch Sperrung der getriebenen Walzen a festgestellt werden. In fester Verbindung mit der ersteren steht ein Sperrad i, die Sperrklinke k hierzu ist von dem Deckel f in geschlossenem Zustande durch seinen Arm / vom Sperrad i abgehoben. Öffnet sich der Deckel, so senkt sich Arm / in der Pfeilrichtung (Fig. 2) und mit ihm die auf ihm ruhende Sperrklinke k, wobei sich letztere in das Sperrad i einlegt und mit diesem sperrt. Bei dieser Ausführungsform steht der Deckel f in fester Verbindung mit einem Arm / in der Weise, daß durch die öffnende ■Drehung des Deckels f der Arm die Sperrklinke k freigibt und dieser die Vorschubeinrichtung sperrt.Fig. 3 und 4 zeigen eine Ausführungsform, bei der dieselben Wirkungen dadurch erreicht werden, daß der drehbare Deckel f einen Exzenter 0 besitzt, welcher in einem Ausschnitt ρ der Schubstange liegt, so daß man in dieser Stellung die Schubstange nicht vorziehen und die mit dieser in Verbindung stehenden Walzen α b nicht drehen bezw. das Band c nicht vorschieben kann. In geschlossenem Zustande des Deckels geht die Stange m an dem abgeflachten Exzenter ohne weiteres vorbei. Man ist demnach hier ebenso wie nach der Ausführung Fig. 1 und 2 gezwungen, den Schutzdeckel geschlossen, d. h. in seiner die gegebenenfalls vorschiebende Marke d schützenden Stellung zu lassen, um dieselbe überhaupt durch den Apparat erlangen zu können.Fig. 5 zeigt grundsätzlich dasselbe wie Fig. 4, nur daß hier der Schutzdeckel f als Schieber ausgebildet ist. Derselbe läßt die Schubstange m frei gehen, wenn er geschlossen ist, und verriegelt sie, wenn er geöffnet ist, ebenfalls in dem Stangenausschnitt p.Die Ausführungen nach Fig. 3 und 4 bezw. 5 haben die Rückwirkung, daß man bei vorgezogener Schubstange den Schutzdeckel überhaupt nicht bewegen kann, indem sich dieselbe mit ihrem vollen Querschnitt vor demselben setzt und feststellt. Nach dieser Ausführung sperrt der Deckel f, wenn er sich öffnet, die Bandschubvorrichtung" nicht durch Feststellung der Schubwalze, sondern durch Feststellung der Schubstange m.Durch Ziehen an der durch das entsprechende Geldstück frei gemachten Schubstange m werden die Walzen a b vermittels einer Umsatzvorrichtung η in schrittweise Bewegung gesetzt und das Band c vorgeschoben. .Pa τ ε ν τ - An s ρ r υ c η :Selbstverkäufer für Briefmarken u. dgl. mit einem durch einen Deckel verschlossenen Schutzkasten für die verkauften Marken nach Patent 148239, gekennzeichnet durch einen in seiner Ebene beweglichen, als Schutzvorrichtung dienenden Dreh- oder Längsschieber mit einer Anschlagkante, deren durch die Bewegung des Schiebers erfolgende Verrückung die Sperrung und EntSperrung des Triebwerks für den Streifenvorschub bewirkt.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE149166C true DE149166C (de) |
Family
ID=416189
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT149166D Active DE149166C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE149166C (de) |
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