DE15031C - Elektrisches Distanzsignal - Google Patents

Elektrisches Distanzsignal

Info

Publication number
DE15031C
DE15031C DENDAT15031D DE15031DA DE15031C DE 15031 C DE15031 C DE 15031C DE NDAT15031 D DENDAT15031 D DE NDAT15031D DE 15031D A DE15031D A DE 15031DA DE 15031 C DE15031 C DE 15031C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
terminal
station
signal
commutator
armature
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT15031D
Other languages
English (en)
Original Assignee
A. LEMAIRE und E. LEBRUN in Paris
Publication of DE15031C publication Critical patent/DE15031C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61LGUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
    • B61L23/00Control, warning or like safety means along the route or between vehicles or trains
    • B61L23/22Control, warning or like safety means along the route or between vehicles or trains for controlling traffic in two directions over the same pair of rails
    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03FPHOTOMECHANICAL PRODUCTION OF TEXTURED OR PATTERNED SURFACES, e.g. FOR PRINTING, FOR PROCESSING OF SEMICONDUCTOR DEVICES; MATERIALS THEREFOR; ORIGINALS THEREFOR; APPARATUS SPECIALLY ADAPTED THEREFOR
    • G03F7/00Photomechanical, e.g. photolithographic, production of textured or patterned surfaces, e.g. printing surfaces; Materials therefor, e.g. comprising photoresists; Apparatus specially adapted therefor
    • G03F7/004Photosensitive materials
    • G03F7/09Photosensitive materials characterised by structural details, e.g. supports, auxiliary layers
    • G03F7/115Photosensitive materials characterised by structural details, e.g. supports, auxiliary layers having supports or layers with means for obtaining a screen effect or for obtaining better contact in vacuum printing

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Keying Circuit Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 20: Eisenbahnbetrieb.
Das vorliegende Distanzsignal wird an der Einfahrtsweiche so aufgestellt, dafs derLocomotivführer die Strecke nicht befahren kann, ohne über die Stellung des Signals sich bequem informiren zu können.
Die zwischen zwei Stationen liegenden Apparate, welche die betreffende eingeleisige Strecke zu decken haben, können unmöglich gleichzeitig auf »Bahn frei« gestellt werden.
Zur Stromsendung wird der Signalapparat mit einem Tastencommutator und einem gewöhnlichen Umschalter combinirt.
Fig. r zeigt den Apparat in Ansicht, das äufsere Gehäuse ist fortgenommen gedacht, Fig. 2 ist ein Verticalschnitt, die Fig. 3 und 4 veranschaulichen den ■ Tastencommutator im Verticalschnitt und oberer Ansicht mit fortgelassenem Deckel und gehobener Taste. Die Fig. 5 und 6 zeigen den Umschalter im Verticalschnitt und oberer Ansicht.
Die auf jedem Bahnhof befindliche Einrichtung besteht aus:
Einem Signalapparat X, einem Tastencommutator Nit einem Umschalter M2 und einem Läutewerk V. Der Signalapparat X, Fig. 1 und 2, besteht aus einem Brette A, das die Klemmen F T2 O TS C, sowie ein verticales Brett B trägt, auf dem zwei Elektromagnete M und M1, befestigt sind, die dazu dienen, den Balancier N in Bewegung zu setzen, der seinen Schwingungspunkt in η hat und eine Doppelblende Νλ trägt, welche je nach ihrer Stellung das rothe Licht der Scheibe P oder das weifse Licht der Scheibe P1 verdeckt.
Die Scheiben werden durch Lampen Q und Q1 beleuchtet, die mit den Refiectoren q und ^1 versehen sind. Bei Tage werden diese Lampen nicht angezündet, denn die rothe Scheibe P und die weifse Scheibe P1 sind hinreichend hell.
Der ganze Apparat ist in einem Gehäuse R eingeschlossen, dessen Vorderwand zwei Schaulöcher besitzt, entsprechend den Scheiben P und P1.
Der Balancier N erhält die zum Verdecken der rothen Scheibe beispielsweise nothwendige Bewegung dadurch, dafs beim plötzlichen Anziehen des Ankers V1 vom Magnet M das Ende V3 dieses Ankers gegen den Fortsatz n2 des Balanciere stöfst und die Schwingung desselben bewirkt. Hat der Balancier seine Endstellung erreicht, so stützt sich das linke Ende des Armes N auf den Fortsatz V2 des Ankers V2 des zweiten Elektromagneten M1 in ähnlicher Weise, wie vorher das erste Ende des Armes sich auf den Fortsatz ν des Ankers V1 stützte und den Arm N, unmittelbar bevor der Ankerfortsatz Vz die Stange «2 anstiefs, freigab.
Geht ein Strom durch den Elektromagneten^, wenn der Balancier in der gezeichneten Stellung ist, so hat der Anker desselben keinerlei Einwirkung auf den Balancier; der Strom wird jedoch in demselben Augenblick, wo der Anker mit dem weichen Eisenkern in Berührung kommt, durch diesen Anker gehen, dessen oberes federndes Ende V1 die Contactschraube rz berührt, während der Anker mit der Erdleitung und die Contactschraube mit dem Läutewerk V verbunden ist, welches somit durch die Anziehung des Ankers in Thätigkeit gesetzt wird; sobald der Anker wieder abgestofsen wird, hört diese Thätigkeit des Läutewerkes auf. In glei-
eher Weise ist auch die Contactschraube r2 mit dem Läutewerk durch die gleiche Leitung verbunden, während der Anker r mit der Erdleitung in Verbindung steht. Beide Anker werden durch Federn von ihrem Elektromagneten abgezogen.
Der von der Klemme F in den Apparat X eintretende Strom wird somit den Elektromagneten M1 passiren, zur Klemme C und von hier naclj der Klemme C1 des Läutewerkes V gehen, eine zweite Leitung tritt bei O in den Apparat X, passirt die Windungen des Elektromagneten M, gelangt durch die Abzweigung c nach C und zur Klemme C1 des Läutewerkes V. In T mündet die Erdleitung; dieselbe kann entweder durch Abzweigung t nach der Klemme T3 oder durch die Anker r rx über die Contacte r% oder r3 nach »S1 und zur Klemme T1 des Läutewerkes V gehen.
1. Der bei F eintretende Strom dient entweder dazu, das Signal »Bahn besetzt« unter gleichzeitigem Ertönen des Läutewerkes zu geben oder das Läutewerk in Thätigkeit zu setzen, wenn die »Bahn besetzt« ist.
2. Der bei O eintretende Strom giebt das Signal »Bahn frei«, während er das Läutewerk in Thätigkeit setzt.
3. Die Erdleitung dient dazu, die Verbindung zwischen Contacten und Federn herzustellen, welch letztere vom oberen Ende der Anker der Elektromagneten ausgehen, zum Zweck, das Läutewerk in Thätigkeit zu setzen.
Der Tastencommutator N2, Fig. 3 und 4, besteht aus einem Holzuntersatze mit Deckel, welch letzterer mit einer Taste versehen ist, die auf das Ende einer federnden Zunge α wirkt, wenn man sie herabdrückt. Diese Zunge a steht im normalen Zustande mit dem Ende der Zunge Ci1 in Berührung; drückt man jedoch auf die Taste, so wird sie mit dem Ende der Zunge a2 in Berührung gebracht; letztere ist mit der Klemme S verbunden, von der eine Leitung nach der Klemme T2 des Signalapparates führt.
Die Zunge α steht durch die Klemme L mit der Linienleitung in Verbindung, während die Zunge Ci1 mit der Klemme R verbunden ist. In normalem Zustande ist somit die Leitung zwischen L und R geschlossen, während 5 isolirt ist; drückt man aber auf den Knopf des Commutators, auf Station A beispielsweise, so bringt man dadurch α und a2 mit einander in Berührung und giebt entweder auf Station B ein Läutesignal oder das Signal »Bahn besetzt« oder »Bahn frei«, je nachdem es verlangt war.
Der Umschalter M2, Fig. 5 und 6, besteht aus. einem Holzuntersatz und zwei Klemmen F und O und einer centralen Klemme U, welche mit der Klemme R des Tastencommutators TV2 in Verbindung steht. Die centrale Klemme trägt einen drehbaren. Manipulator U1 , welcher dazu dient, den von der Linie über die Klemme R des Commutators N1 kommenden Strom ; entweder nach F oder nach O hinzuleiten, welche Klemmen mit den Klemmen F und O des Signalapparates X in Verbindung stehen. In normalem Zustande verbindet der Manipulator U1 die centrale Klemme U mit der Klemme F, und der Griff des Manipulators geht durch einen Schlitz der Wand eines den Untersatz bedeckenden Gehäuses, welcher mit letzterem durch ein Scharnier m verbunden ist und auf der anderen Seite durch ein Vorhängeschlofs oder ein Sicherheitsschlofs geschlossen gehalten wird, derart, dafs man den Manipulator erst dann auf O stellen kann, wenn das Schlofs geöffnet und das Gehäuse aufgeklappt ist.
Es geht somit aus dem Gesagten hervor, dafs, wenn beispielsweise Station A das Signal »Bahn frei« haben will, der Beamte auf die Taste des Commutators N2 drückt und so, wie beschrieben, das Läuterwerk auf Station B in Thätigkeit setzt. Der Strom nimmt hierbei folgenden Weg. Auf Station A von T nach T2 zur Klemme S des Commutators N2, a2a Klemme L, Linienleitung zur Station B1 dort bei der Klemme L des Commutators eintretend, über Ci1 α Klemme R nach dem Umschalter, Klemme U F nach der Klemme F des Apparates X, Elektromagnet M, bei c sich abzweigend, nach Klemme C zum Läutewerk, durch Klemme ,S wieder zum Apparat X, Contact r3, Ankerfeder ru Klemme T zur Erde.
Die Station B erwiedert das Signal, indem ebenfalls auf die Tasten ihres Commutators gedruckt wird.
Auf beiden Stationen nimmt die Blende N1 die in Fig. 1 gezeichnete Stellung ein und steht der Manipulator des Umschalters auf F, Station A öffnet nun das Gehäuse des Umschalters und stellt den Manipulator auf O, worauf sie durch zweimaliges Drücken der Taste ihres Commutators ein zweimaliges Lärmsignal auf Station B giebt, was dem betreffenden Beamten anzeigt, dafs Station A das Signal »Bahn frei« empfangen soll. Drückt nun Station B auf die Taste seines Commutators, so wird dadurch der Strom auf Station A den Elektromagneten M passiren und das Signal »Strecke frei« auf Station A gegeben. Sobald der Zug nun von Station A abgelassen ist, stellt A den Manipulator seines Umschalters wieder auf F, schliefst den Kasten desselben und drückt dreimal die Taste seines Commutators N2 , hierauf antwortet B durch Drücken seiner Taste, wodurch der Strom auf Station A über die Klemme F des Umschalters M2 geht, das Signal »Bahn besetzt« giebt und gleichzeitig auch das Läutewerk in Thätigkeit setzt.
Genau so kann in umgekehrter Weise verfahren werden, wenn B einen Zug ablassen will. Es bleibt somit zu bemerken, dafs
ι. die Station, von welcher das Signal »Bahn frei« erbeten wird, dies Signal nur durch einfaches Drücken auf die Taste des Commutators N2 giebt;
2. dafs die Station, welche um das Signal • »Bahn frei« bittet, dies Signal sich nicht selbst geben kann und es auch nur dann erhalten kann, wenn sie vorher Antwort von der benachbarten Station erhalten und ihren Umschalter M2 geöffnet hat.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Die Anordnung eines Balanciers N mit zwei Blenden IV"1, zum Zweck, die ro then und weifsen Lichter oder Scheiben T T1 zu verdecken, sowie der dargestellte elektromagnetische Betrieb dieses Balanciers mittelst der Elektromagneten MM1, Anker V1 V2 und des am Balancier JY sitzenden Doppelarmes.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT15031D Elektrisches Distanzsignal Active DE15031C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE15031T

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE15031C true DE15031C (de)

Family

ID=5620818

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT15031D Active DE15031C (de) Elektrisches Distanzsignal

Country Status (2)

Country Link
DE (1) DE15031C (de)
FR (1) FR321777A (de)

Also Published As

Publication number Publication date
FR321777A (fr) 1903-01-20

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE15031C (de) Elektrisches Distanzsignal
DE874571C (de) Elektrische Signaleinrichtung
DE463646C (de) Elektrische Zugsicherungseinrichtung
DE27836C (de) Neuerung an selbstthätigen elektrischen Signalvorrichtungen für Eisenbahnen
DE44802C (de) Vorrichtung zum selbsttätigen Signalisiren von Eisenbahnzügen, Weichen und Drehbrückenstellungen
DE412703C (de) Signaleinrichtung fuer die Wagen von Strassenbahnen
DE104575C (de)
DE27703C (de) Automatischer Relais-Umschalter für den Anschlufs mehrerer Fernsprechstellen an eine Centralstelle durch eine einzige Leitung
DE214631C (de)
DE118515C (de)
DE72715C (de) Elektromechanische Zugdeckungseinrichtung
AT11248B (de) Automatische Blocklinie.
DE552164C (de) Elektrische Abfahrtsignaleinrichtung fuer Mehrwagenzuege, insbesondere bei Strassenbahnen
DE189352C (de)
DE539810C (de) Einrichtung zur Fernbeeinflussung eines Streckenstromkreises vom Zuge aus
DE84918C (de)
DE700067C (de) ungsmittel von Personen, insbesondere fuer Aufzuege
DE485379C (de) Vorrichtung zur Ausloesung, Betaetigung oder Sperrung von Sicherheitseinrichtungen oder Stellvorgaengen, insbesondere Relais, durch Kurzschliessen von zwei isolierten Schienenteilstrecken
AT82473B (de) Zugdeckungseinrichtung.
DE512039C (de) Elektrische Anzeigevorrichtung
DE405071C (de) Sicherung fuer Eisenbahnzuege
DE495262C (de) Einrichtung zur Anzeige der Fahrtrichtung eines Zuges
DE8444C (de) Verschlufs- und Auslösungs-Vorrichtung der Signalhebel bei centralen Weichen- und Signal-Stell-Apparaten
DE14059C (de) Neuerungen an elektromagnetischen Signalvorrichtungen für Eisenbahnen
DE83849C (de)