DE149672C - - Google Patents

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DE149672C
DE149672C DENDAT149672D DE149672DA DE149672C DE 149672 C DE149672 C DE 149672C DE NDAT149672 D DENDAT149672 D DE NDAT149672D DE 149672D A DE149672D A DE 149672DA DE 149672 C DE149672 C DE 149672C
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shooters
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03DWOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
    • D03D1/00Woven fabrics designed to make specified articles
    • DTEXTILES; PAPER
    • D10INDEXING SCHEME ASSOCIATED WITH SUBLASSES OF SECTION D, RELATING TO TEXTILES
    • D10BINDEXING SCHEME ASSOCIATED WITH SUBLASSES OF SECTION D, RELATING TO TEXTILES
    • D10B2401/00Physical properties
    • D10B2401/06Load-responsive characteristics
    • D10B2401/062Load-responsive characteristics stiff, shape retention
    • DTEXTILES; PAPER
    • D10INDEXING SCHEME ASSOCIATED WITH SUBLASSES OF SECTION D, RELATING TO TEXTILES
    • D10BINDEXING SCHEME ASSOCIATED WITH SUBLASSES OF SECTION D, RELATING TO TEXTILES
    • D10B2501/00Wearing apparel
    • D10B2501/06Details of garments

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Details Of Garments (AREA)

Description

3icmet£\ cfycv. fficac-n I'avn la.
CJVngerüijt bet. Sc
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Der Erfindungsgegenstand besteht in Kragen und Manschetten, welche der größeren Billigkeit in. der Herstellung und der längeren Haltbarkeit beim Gebrauch wegen nicht, wie bisher üblich, durch Zusammennähen getrennt zugeschnittener äußerer Lagen mit zwei oder mehreren Einlagen hergestellt, sondern einfach durch Weben auf bekannten Webstühlen in der für die Herstellung von Hemdenlaschen
ίο bekannten Weise aus einem einheitlichen Gewebe so hergestellt sind, daß der die Knopflöcher 'enthaltende Teil eine einheitliche Dicke bildet und mit zwei oder mehreren dünnen Lagen von bestimmter Höhe zur Herstellung der Randnaht aus einem Ganzen besteht.
In den beiliegenden Zeichnungen zeigen
Fig. ι bis 4 verschiedene Ausführungsformen der neuen Kragen und Manschetten. Fig. 5 ist ein Schnitt durch die Form nach Fig. i. Fig. 6 zeigt, ebenfalls einen Kragen und Fig. 7 die zu diesem Kragen gehörige Patrone. Fig. 8 ist die Ansicht eines zu webenden geradlinigen Bandes und Fig. 9 ist die Patrone für das Band nach Fig. 8. Fig. 10 zeigt die Bindung der Ware in der Zone D (Fig. 8), zu deren Herstellung drei Schützen notwendig sind.
Die vorliegenden Kragen und Manschetten sind in den die Knopflöcher enthaltenden, in den Fig. 1 bis 4 schraffiert gezeichneten Teil aus einer dicken Gewebeschicht hergestellt, an welche sich zwei oder mehrere dünne, in den Figuren weiß gezeichnete Teile von einer dem jeweiligen Zwecke entsprechenden Breite, mit der dicken Gewebeschicht aus einem Ganzen bestehend, anschließen, die am Rande etwas eingeschlagen und zusammengenäht werden.
Der die Höhe des Kragens bezw. der Manschette bildende Teil wird als Schlauchgewebe hergestellt, welches sich an den die Knopflöcher eingewebt enthaltenden, aus einer dicken Gewebeschicht hergestellten Teil des Kragens bezw. der Manschette anschließt. Dieses Schlauchgewebe wird dann dem verdickten Gewebeteil gegenüber aufgeschnitten, hierauf der Kragen bezw. die Adanschette in der gewünschten Form zugeschnitten und dann durch Nachinnenbiegen und Vernähen der entstandenen Ränder beendet.
Bei der Ausführungsform der Kragen nach Fig. 4 bildet das Gewebe ein Band von gleichmäßiger Dicke, an welches sich nur an den beiden seitlichen Rändern je zwei oder mehr dünne Gewebeteile von beliebiger Breite anschließen, die in der oben angegebenen Weise zugeschnitten, nach innen gebogen und zusammengenäht werden. Die Art des Webens der neuen Kragen und Manschetten geht aus den Fig. 6 bis 10 hervor.
Die dem Kragen nach Fig. 6 entsprechende Patrone (Fig. 7) enthält die einzelnen Zonen durch Buchstaben gekennzeichnet. So ist mit A das zu entfernende schlauchartige Ende des Bündchens bezeichnet. B ist der Rand, C das Knopfloch, D die Ergänzung des Knopfloches, E der Teil des Bündchens \; F ist das Knopfloch im mittleren Teil des Kragens; G ist der dem Teil E entsprechende Teil y,

Claims (1)

  1. H das Knopfloch bei x, I die Ergänzung des Knopfloches und Spaltes, J der unterste Kragenrand und K wieder das schlauchartige Ende.
    Fig. 8 zeigt ein zu webendes geradliniges Band von gleichmäßiger Breite. Der von links unten nach rechts oben gestrichelte Teil wird mittels eines Schützens gewebt, welcher nur seine Tätigkeit unterbricht, wenn die
    ίο anderen Schützen arbeiten. Er ist in Fig. 9 mit ο bezeichnet. Die horizontalen schraffierten und strichpunktierten Teile werden durch zwei andere Schützen gewebt, deren Wechsel von der Jacquardmaschine geregelt
    wird und in Fig. 9 als Schützen 31 und Schützen 32 bezeichnet sind.
    Fig. 9 zeigt die Patrone des Bandes nach Fig. 8.
    Die Herstellungsweise der Zonen B, C und F ist leicht verständlich und ist es nur wesentlich, die Herstellungsart der Knopflöcher anzugeben, und zwar genügt es 1. die Zone A für das mittlere Knopfloch und 2. die Zone C und D für die Endknopflöcher zu erläutern.
    Diese Zone ist abwechselnd von den beiden Schützen ο und 32 gewebt; der letztere \vebt die untere Kragenzone unterhalb des Knopfloches, der Schützen ο webt den ganzen darüber befindlichen Teil.
    Jeder dieser beiden Schützen führt abwechselnd zwei Schläge aus.
    In der Zone C webt man mit zwei Schützen, dem Schützen ο und einem der Schützen 32, 31.
    Es ist nur die Wiederholung dessen, was bei der Zone A für das mittlere Knopfloch vorgeht, wie dies übrigens auch aus der Patrone zu ersehen ist.
    Die Zone D wird von den drei Schützen 0,32,31 aufeinanderfolgend gewebt, weil die Kette sich in dieser Zone in drei Teile teilt.
    Bei einer Reihe von sechs Einschlägen sind zwei für jeden Schützen vorhanden, die sich in einer bestimmten Reihenfolge wiederholen. Die Patrone zeigt die Reihenfolge: zwei Einschlage des Schützens o, ein Schuß des Schützens 32, zwei Schüsse des Schützens 31, ein Schuß des Schützens 32. Wie beim mittleren Knopfloch, so wird auch hier der Kragenunterteil mit der Einlage verbunden.
    Die Bindung in der Zone D ist besonders aus Fig. 10 ersichtlich. In derselben ist der Schützen ο in ausgezogenen Linien dargestellt, während die Schützen 32 und 31 durch gestrichelte bezw. strichpunktierte Linien angegeben werden. In der Fig. 10 sind die ersten neun Schüsse angegeben.
    Aus dem Vorstehenden ergibt sich, daß die wie beschrieben hergestellten Kragen und Manschetten in ihrer Herstellung" wesentlich billiger sind als die bisher üblichen Kragen, da sie einerseits nicht aus mehreren gesondert zuzuschneidenden und an ihrem ganzen Umfang miteinander zu vernähenden Teilen bestehen und andererseits nicht die Knopflöcher gesondert hergestellt zu werden brauchen. Weiter sind auch, wie oben ausgeführt, die so erzeugten Kragen und Manschetten infolge der beschränkten Anzahl Nähte und der in den Stoff selbst eingewebten Knopflöcher haltbarer als die in der bisher üblichen Weise hergestellten Kragen und Manschetten.
    Pate NT-A ν SPRU c H:
    Kragen und Manschetten, dadurch gekennzeichnet, daß dieselben aus einem bandartigen, als Doppelgewebe hergestellten Warenstück mit eingewebten Knopflöchern bestehen, welches an dem die Naht bildenden Teil in zwei einfache, gegebenenfalls schlauchartig verbundene Gewebe zerlegt ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE4232872A1 (de) * 1992-09-30 1993-05-06 Feigl, Gerd-Josef, Dipl.-Ing. (Fh), 7800 Freiburg, De Duengemittelkomplex auf der basis der abfaelle aus kohlefoerderung und kohleaufbereitung verfahren zur herstellung von organischen mineralduengemittel

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE4232872A1 (de) * 1992-09-30 1993-05-06 Feigl, Gerd-Josef, Dipl.-Ing. (Fh), 7800 Freiburg, De Duengemittelkomplex auf der basis der abfaelle aus kohlefoerderung und kohleaufbereitung verfahren zur herstellung von organischen mineralduengemittel

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