DE148351C - - Google Patents

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DE148351C
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tooth
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    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04BMECHANICALLY-DRIVEN CLOCKS OR WATCHES; MECHANICAL PARTS OF CLOCKS OR WATCHES IN GENERAL; TIME PIECES USING THE POSITION OF THE SUN, MOON OR STARS
    • G04B21/00Indicating the time by acoustic means
    • G04B21/02Regular striking mechanisms giving the full hour, half hour or quarter hour
    • G04B21/027Regular striking mechanisms giving the full hour, half hour or quarter hour with locking wheel

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromechanical Clocks (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Gegenstand der Erfindung ist ein Uhrschlagwerk mit einer die Anzahl der Stundenschläge bestimmenden Schaltscheibe. Dasselbe unterscheidet sich von den bekannten dadurch, daß diese Schaltscheibe auf der Achse des Minutenrades derart angeordnet ist, daß sie sich durch Reibung mit der Minutenrädachse mitbewegen kann, bis diese Bewegung durch am Stundenrad und an der Schaltscheibe
ίο angeordnete Anschläge begrenzt wird, von wo an ,die Schaltscheibe die Bewegung des Stundenrades annimmt. Diese Schaltscheibe hat also im Augenblick des Stundenschlagens schon eine dem Stand des Stundenzeigers entsprechende Lage, so daß eine Warnung nicht stattzufinden braucht. Die Schaltscheibe ist an ihrem Umfange mit Schaltzähnen und einer zwischen zwei Schaltzähnen angeordneten Überbrückung versehen; letztere dient dazu, einen Auslösarm, welcher die Schaltung der erwähnten Scheibe bewerkstelligt, in einer die Arretierung bedingenden Lage aufzuhalten, nachdem die nötige Anzahl Stunden geschlagen worden ist.
In der -Zeichnung ist als Beispiel eine Ausführurigsform des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar zeigt:
Fig. ι das Schlagwerk von hinten in Ruhe, nach Schlagen einer halben Stunde,
Fig. 2 dasselbe beim Schlagen ganzer Stunden von hinten,
Fig. 3 einen Grundriß hierzu.
Fig. 4 ist eine Einzelheit.
Fig. 5 zeigt das Schlagwerk von vorn nach der Auslösung beim Schlagen ganzer Stunden,
Fig. 6 dasselbe von vorn in Ruhe nach Schlagen ganzer Stunden und
Fig. 7 eine teilweise Seitenansicht hierzu.
ι ist das Hebnägelrad, durch dessen Nägel 2 in bekannter Weise der mit der Hammerachse 3 verbundene Stift 4 gehoben und der Hammer 5 zum Anschlagen veranlaßt wird.
Das Hebnägelrad treibt in gewöhnlicher Weise die Achse 6 des Schöpfrades, sobald der Stift 8 eines mit der Achse 6 verbundenen Armes 7 von einem an einem Hebelarm 9 befindlichen Sperrzahn 10 frei wird.
Der Hebelarm 9 ist an einem Ende einer von der Hammerachse 3 mittels Kurbel arme 11 getragenen Achse 12 befestigt, welche am anderen Ende einen Auslösarm 13 trägt. Auf einem am Ende des letzteren befindlichen Stifte 14 sitzt lose eine Hülse 15 mit Stift 16 (Fig. 7), gegen welchen eine mit der Achse des Minutenzeigers verbundene Auslösscheibe 17 bei ihrer Drehung einwirken kann. Die Hülse 15 hat an der Rückseite zwei Stifte 18, zwischen welchen das Ende des Auslösarmes 13 hindurchgeht, und die Auslösscheibe 17 hat zwei um i8o° zueinander versetzte Nocken 19, 20, welche alle halben Stunden gegen den Stift 16 treffen und ein Anheben des Auslösarmes bewirken, jedoch nur nachdem die Hülse so lange leer mitgenommen würde, bis die
Stifte i8 gegen die obere bezw. untere Kante des Armes 13 anliegen (Fig. 4). Die Hülse 15 ist einseitig beschwert, um sie nach Einwirkung des Nockens wieder in ihre Ruhestellung zurückzubringen.
Der Stift 14 kann beim Schlagen der ganzen Stunden gegen die Zähne einer auf der Minutenachse frei beweglichen Schaltscheibe 21 schlagen und bei jedem Schlage letztere um einen Zahn nach rückwärts bewegen. Diese Schaltscheibe besitzt eine der Stundeneinteilung entsprechende Zahneinteilung, jedoch ist bei der Schlußteilung die Zahnlücke durch eine Brücke 22 gesperrt, um durch Aufhalten des Auslösungsarmes die Tätigkeit des Schlagwerkes zu beendigen. Die Schaltscheibe 21 kann infolge der Reibung die Drehung der Minutenachse mitmachen; sie trägt einen Stift 23, welcher bei der Drehung der Schaltscheibe auf ein mit dem Stundenzeigerrad verbundenes Hemmnis in Form eines am Stundenzeigerrad 24 sitzenden Stiftes 25 treffen kann, von wo ab ihre Drehungsgeschwindigkeit gleich der des Stundenzeigerrades sein wird.
Hat nach Schlagen der Stunden das Schlagwerk durch Auftreffen des Stiftes 14 auf die Brücke 22 seine Tätigkeit beendet, indem dann der Arm 9 so gehalten wird, daß Stift 8 gegen den Sperrzahn 10 stößt (Fig. 6), so wird bei der Drehung der Nockenscheibe 17 nach einer halben Stunde der Nocken 20 gegen den Stift 16 stoßen. Hierdurch wird die Hülse 15 zuerst leer mitgenommen, bis
3S die Stifte 18 sich an die Kanten des Auslösarmes anlegen, und dann der Auslösarm 13 etwas angehoben, wodurch die Auslösung eingeleitet wird. Die sich drehende Schöpfradachse 6, welche bekanntlich eine Umdrehung bei jedem Schlage ausführt, wird sodann mittels der auf ihr in der Vertikalebene des Armes 9 sitzenden Sektorplatte 28 den Auslösarm noch weiter anheben, bis der Stift 16 den Nocken 20 verläßt, worauf die Hülse 15 um die leer mitgenommene Strecke zurückfällt. Beim Zurückfallen des Auslösarmes 13, nachdem die Sektorplatte 28 den Arm 9 verlassen hat, fällt der Stift 16 auf den stark gewölbten Teil 26 der Nockenscheibe, wodurch der Stift 14 verhindert wird, gegen die Zähne der Schaltscheibe zu stoßen und der Arm 9 in eine solche Stellung fällt, daß der Sperrzahn IO das Schlagwerk durch Sperrung des Stiftes 8 aufhält; mithin wird nun ein Halbstundenschlag ausgeführt werden können.
Bei einer weiteren halben Umdrehung der Schaltscheibe 21 kommt der Nocken 19 zur Wirkung, und der Auslösarm wird in ähnlicher Weise bewegt; da aber jetzt der flache Teil 27 der Nockenscheibe unter den Stift 16 zu liegen kommt, -so wird der Stift 14 bis auf den unter ihm stehenden Zahn der Schaltscheibe fallen können und diese bei jedem Schlage um einen Zahn rückwärts drehen, bis die Brücke 22 unter den Stift 14 zu stehen kommt; alsdann wird der Arm 9 wieder eine solche Stellung einnehmen, daß Stift 8 gegen den Sperrzahn 10 stößt; während des Schiagens selbst liegt der Arm 9, während der Stift 8 den oberen Teil seiner Bahn beschreibt, tiefer, indem dann der Stift 14 des Armes 13 in einer Zahnlücke der Scheibe 21 liegt (Fig. 2, 3 und 5), so daß der Stift 8 über den Arm 9 hinweggehen kann und eine Arretierung nicht stattfindet; die Anzahl der Stundenschläge ist durch die Anzahl der Zahnlücken bestimmt, die zwischen dem beim ersten Schlage unter dem Stifte 14 stehenden Zahn und der Brücke 22 liegen.
Diese Zahl hängt von der Lage des Stiftes 25 im Augenblicke des Stundenschlagens ab, da, nachdem der Stift 23 den Stift 25 eingeholt hat, dieselben bis zum Stundenschlagen in Berührung bleiben; nach jeder Stunde vermehrt sich diese Zahl um diejenige einer Zahnlücke, indem dann das Rad 24 sich um eine Zahneinteilung bezw. um eine zwölftel Umdrehung weiter gedreht hat. Nach Beendigung des Stundenschlages hält der auf dem Stifte 8 aufliegende und sich mit dem Anschlage 10 gegen ihn stützende Hebel 9 den Hebel 13 in der Schwebe, so daß das Schaltrad 21 unter dem Stifte 14 frei weiter gedreht werden kann.
Die zur Schaltung der Scheibe 21 nötige Bewegung erhält der Auslösarm einerseits durch die Hammerachse 3 unter Vermittlung des Kurbelarmes 11 und andrerseits durch die Sektorplatte 28.

Claims (3)

  1. Patent-An Sprüche:
    i. Halbstunden-Schlagwerk mit einer die Anzahl der Stundenschläge bestimmenden Schaltscheibe, gekennzeichnet durch eine zwölfzähnige Schaltscheibe (21), deren eine Zahnlücke durch eine Brücke (22) geschlossen ist und welche auf der Minutenradachse sich frei drehen kann, jedoch von letzterer durch Reibung mitgenommen wird, derart, daß sie nach Auslösen des Schlagwerkes von einem Auslösarm (13) bei jedem Stundenschlage um je einen Zahn rückwärts geschaltet werden kann, bis die geschlossene Zahnlücke den Auslösarm in einer die Arretierung des ' Schlagwerkes bedingenden Stellung" aufhält, worauf die Schaltscheibe von der Minutenradachse wieder mitge-
    nommen wird, bis sie mit einem Vorsprung oder dergl. (23) an einen Anschlag (25) des Stundenrades anstößt und die Bewegung des Stundenrades annimmt.
  2. 2. Halbstunden-Schlagwerk nach Anspruch i, gekennzeichnet durch eine Auslösscheibe (17), welche mit zwei Hubnocken (19, 20) auf den Auslösarm (13) einwirkt und zwischen den beiden Nocken derart gestaltet ist, daß nach den Halbstundenschlägen der Auslösarm (13) auf dem Bogen (26) der Auslösscheibe aufruht und dadurch die Schaltscheibe (21) nicht berühren kann, während bei den Stundenschlägen die dem Auslösarm nötige Fallbewegung durch eine Abflachung (27) der Scheibe (17) gestattet ist.
  3. 3. Halbstunden-Schlagwerk nach Anspruch ι, dadurch gekennzeichnet, daß der Auslösarm (13) seine für die Verstellung der Schaltscheibe (21) nötige Bewegung beim Stundenschlag einerseits von der Hammerachse (3) mittels Kurbelarme (11) erhält, welche den Auslösarm (13) hin- und herschieben, und andrerseits von einer auf der Schöpfradwelle (6) sitzenden Sektorplatte (28), welche den Auslösarm (13) auf- und abwärts bewegt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
    Berlin, gedruckt in der reichsdruckerel
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5488571A (en) * 1993-11-22 1996-01-30 Timex Corporation Method and apparatus for downloading information from a controllable light source to a portable information device

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5488571A (en) * 1993-11-22 1996-01-30 Timex Corporation Method and apparatus for downloading information from a controllable light source to a portable information device

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