DE371933C - Vorrichtung an Rechenmaschinen mit einem zwei Ziffernreihen aufweisenden Umdrehungszaehlwerk zum Verschieben des Schaulochschiebers und zur Sicherung seiner beiden Endlagen - Google Patents

Vorrichtung an Rechenmaschinen mit einem zwei Ziffernreihen aufweisenden Umdrehungszaehlwerk zum Verschieben des Schaulochschiebers und zur Sicherung seiner beiden Endlagen

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DE371933C
DE371933C DEG57146D DEG0057146D DE371933C DE 371933 C DE371933 C DE 371933C DE G57146 D DEG57146 D DE G57146D DE G0057146 D DEG0057146 D DE G0057146D DE 371933 C DE371933 C DE 371933C
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Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 19. MÄRZ 1923
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
Vr 371933 KLASSE 42m GRUPPE 7
(G 57146 IXj42m)
Grimme, Natalis & Co. Akt-Ges. in Braunschweig. .
Vorrichtung an Rechenmaschinen mit einem zwei Ziffernreihen aufweisenden Umdrehungszählwerk zum Verschieben des Schaulochschiebers und zur Sicherung seiner beiden Endlagen.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 28.JuIi 1922 ab.
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung an Rechenmaschine mit einem zwei Ziffernreihen aufweisenden Umdrehungszählwerk: zum Verschieben des Schaulochschiebers und zur Sicherung seiner beiden Endlagen.
Gegenüber den bekannten Einrichtungen weist die Erfindung den Vorteil auf, daß für die Verschiebung des Schaulochschiebers aus seiner Hoch- in seine Tieflage und umgekehrt eine wenig Kraft verbrauchende Hebeleinrich-
B7193B
tung dient und daß die Sicherung des Schiebers in beiden Endlagen durch einfache mit den Verstellhebeln sicher zusammenwirkende Klinken erfolgt.
In der Zeichnung ist eine als Beispiel dienende Ausführungsform der Erfindung dargestellt. Die Abb. ι und 2 zeigen die an dem einen Ende eines Umdrehungszählwerkes angeordnete Hebeleinrichtung in ihren beiden Endlagen, während die Abb. 3 und 4 eine am anderen Ende dieses Zählwerkes angebrachte Sperre in verschiedenen Lagen wiedergeben. Der aus einer Hochlage (Abb. 1 und 3) in eine Tieflage (Abb. 2 und 4) zu verschwenkende Schaulochschieber α ist mittels zweier seitlichen Führungsbleche c um die Zählscheiben des Umdrehungszählwerkes tragende und zur Nullstellung dieser Scheiben dienende Welle b verschwenkbar angeordnet. In dem einen der zur Führung des Schaulochschiebers α auf der Welle b dienenden seitlichen Führungsbleche c ist ein Einsschnitt d und ein Stift e vorgesehen. In den Einschnitt d greift ein Hebel / mit einem Stift g ein, während auf den Stift e ein Winkelhebel h einwirkt, der sich mit seinem unteren Schenkel von unten gegen diesen Stift e legt. Der andere Schenkel des Winkelhebels/^ umfaßt mit einem Einschnitt i einen Stift k, der an einem um die Drehachse des Hebels / schwenkbaren von einer Hubscheibe q gesteuerten Hebel m befestigt ist. An seinem oberen Ende weist der Schaulochschieber a einen nach unten ragenden Vorsprung η (Abb. 3 und 4) auf, hinter den eine von einer Hubscheibe 0 gesteuerte und unter der Wirkung einer Feder stehende Klinke p greifen kann.
Befindet sich der Schaulochschieber a in seiner Hochlage (Abb. 1 und 3), so wird er in dieser durch die federnde Klinke/> festgehalten. Ein Herabdrehen des Schiebers a von außen ist dadurch also unmöglich gemacht. Die Hebel f, m, h befinden sich dann in der in Abb. ι gezeichneten Lage. Bei der Nullstellung der Zählscheiben des Umdrehungszählwerkes wird der Schaulochschieber a in seine tiefste Lage nach Abb. 2 gebracht. Beim Andrehen der Welle b in Richtung des eingezeichneten Pfeiles χ verdreht zunächst die Hubscheibe 0 (Abb. 3) die federnde Klinke p in die unwirksame Lage nach Abb. 4, so daß der Schaulochschieber α freigegeben ist (Abb. 4). Gleichzeitig verschwenkt beim Andrehen der Welle b die Hubscheibse q den Hebel m in Richtung des Pfeiles y. Dadurch wird der Winkelhebel h durch den Stift k nach oben gedreht und der Schaulochschieber α unter Vermittlung des Stiftes e nach unten bewegt. Durch die Verdrehung des Hebels h erfährt der Hebel f vermittels des Einschnittes d und des Stiftes g eine Drehung nach oben, so daß eine weit vorspringende Nase f1 des Hebels f sich von oben gegen die obere Kante des Schaulochschiebers α abstützt. Dieser Schieher wird dadurch in seiner unteren Lage festgestellt.
Die Zurückstellung des Schaulochschiebers a aus seiner Tieflage (Abb. 2) in seine Hochlage (Abb. 1) wird bei der Rechenmaschine nach der Erfindung durch eine mit der Antriebsscheibe r des Umdrehungszählwerkes umlaufenden Schaltzahn s bewirkt. Dieser trifft bei seiner Aufwärtsbewegung von unten gegen einen nach hinten ragenden Vorsprung t des Hebels / und kippt diesen derart, daß die Nase Z1 sich nach unten in die in Abb. 1 gezeichnete Lage bewegt, wodurch die Feststellung des Schaulochschiebers α aufgehoben wird. Durch Vermittlung des Stiftes g und des Einschnittes d an der Seitenlasche c des Schaulochschiebers α wird der Schieber α angehoben und von der zurückfedernden Klinke ρ in der Hochlage gefangen. Der Stift e führt bei der Aufwärtsbewegung des Schaulochschiebers α die Hebel h und m in die in Abb. ι gezeigte Ausgangslage zurück.

Claims (1)

  1. P ATENT-Anspruch:
    Vorrichtung an Rechenmaschinen mit einem zwei Ziffernreihen aufweisenden Umdrehungszählwerk zum Verschieben des Schaulochschiebers und zur Sicherung seiner beiden Endlagen, gekennzeichnet durch eine mit dem heb- und senkbaren Schaulochschieber (a) in Bewegungszusammenhang stehende von drei Gliedern (h, m, f) gebildete Hebelgruppe, die zwecks Verstellung und Sicherung (in der Tieflage) des Schaulochschiebers von einer mit der Nullstellungswelle (b) verdrehbaren Hubscheibe (q) und von einem mit der Antriebscheibe des Umdrehungszählwerkes umlaufenden Schaltzahn (s) abwechselnd bewegt wird, und gekennzeichnet durch eine ebenfalls von der Nullstellungswelle (b) gesteuerte (Hubscheibe 0) federnde Klinke (p), die den Schaulochschieber (ä) in der Hochlage fängt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DEG57146D 1922-07-28 1922-07-28 Vorrichtung an Rechenmaschinen mit einem zwei Ziffernreihen aufweisenden Umdrehungszaehlwerk zum Verschieben des Schaulochschiebers und zur Sicherung seiner beiden Endlagen Expired DE371933C (de)

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