DE3323420C2 - Schlagwerksuhr mit Vorrichtung zum Abschalten des Schlagwerkes - Google Patents

Schlagwerksuhr mit Vorrichtung zum Abschalten des Schlagwerkes

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DE3323420C2
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Rolf 7737 Bad Dürrheim Hepfer
Jürgen 7208 Spaichingen Rünzler
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Kieninger & Co Kg 78554 Aldingen De GmbH
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Joseph Kieninger Uhrenfabrik 7209 Aldingen De GmbH
Joseph Kieninger Uhrenfabrik 7209 Aldingen GmbH
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    • G04HOROLOGY
    • G04BMECHANICALLY-DRIVEN CLOCKS OR WATCHES; MECHANICAL PARTS OF CLOCKS OR WATCHES IN GENERAL; TIME PIECES USING THE POSITION OF THE SUN, MOON OR STARS
    • G04B21/00Indicating the time by acoustic means
    • G04B21/02Regular striking mechanisms giving the full hour, half hour or quarter hour
    • G04B21/10Releasing or locking the regular stroke, e.g. for silence during the night

Abstract

Um das Schlagwerk einer Schlagwerksuhr zeitweise abstellen zu können, ist eine Vorrichtung vorgesehen, bei der eine vom Uhrwerk angetriebene, in 24 Stunden einmal umlaufende, mit einem sektorartigen Sperrnocken (24) versehene Sperrscheibe (23) von einem Tasthebel (67) abgetastet wird, der mit einem das oder die Räderwerke des Schlagwerkes abwechselnd sperrenden und freigebenden Auslösehebel (47, 57) in Verbindung steht. Damit zu jedem beliebigen Zeitpunkt die manuelle Ein-Ausschaltmanipulation an der Vorrichtung durchgeführt werden kann, ohne den automatischen Funktionsablauf zu stören, ist der Tasthebel (67) durch einen Kupplungshebel (71), der mit Hilfe eines manuell verstellbaren Schalthebels (83) mit dem Tasthebel (67) in und außer Eingriff bringbar ist, mit einem Sperrhebel (67) kuppelbar, der in seiner Sperrstellung den Auslösehebel (47, 57) in einer die Schlagauslösung verbindenden Stellung arretiert.

Description

bzw. Halbstundenschlagwerk auf, welches nur aus einem einzigen Räderwerk mit einem Gewichts- oder Federantrieb besteht Für Schlagwerke, mit zwei oder gar mehr Räderwerken, also für alle Vier/Vier-Schlagwerke, ist diese bekannte Vorrichtung zum Verhindern des Gong- oder Glockenschlages nicht anwendbar. Sie kann jeweils nur für ein einziges Räderwerk wirksam eingesetzt werden. Auf das Räderwerk selbst hat sie aber keinen Einfluß. Vielmehr übt sie ihre schlagverhindernde Funktion nur in der Weise aus, daß sie den oder die Hämmer an der Ausführung ihrer Schlagbewegung hindert
Bei Vier/Vier-Schlagwerken, z. B. einem Vier/Vier-Schlagwerk mit Westminsterschlag, das jeweils zur Viertelstunde, zur halben Stunde, zur Dreiviertelstunde und zur vollen Stunde schlägt, sind zwei getrennte Räderwerke mit separatem Antrieb vorhanden, die von zwei unabhängigen Mechanismen ausgelöst bzw. gesteuert werden, welche lediglich durch einen Stundenausiösehebel miteinander verbunden sind. Dabei werden jeweils zur Viertelstunde, zur halben Stunde und zur Dreiviertelstunde eine, bzw. zwei, bzw. drei Melodienstücke mit je vier Tönen geschlagen, während zur vollen Stunde vier Melodienstücke mit vier Tönen gespielt werden und anschließend der Stundenschlag erfolgt. Dabei sind für die Melodienstücke andere Hämmer vorgesehen als für den Stundenschlag.
Außerdem gibt es auch Vier/Vier-Schlagwerke mit sogenannten Melodienwalzen, auf denen beispielsweise fünf Melodienstücke durch entsprechende Anordnung von sog. Nägeln in Form von Radialstiften, welche durch axiales Verschieben der betreffenden Walze wahlweise in bezug auf die zu betätigenden Hämmer in die entsprechende axiale Wirkstellung gebracht werden können. Auch für derartige Schlagwerke sind die bekannten Vorrichtungen zur Schlagwerksabschaltung nicht geeignet.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Schlagwerksuhr nach dem Oberbegriff des Anspruches 1 zu schaffen, bei der die das Schlagen des Schlagwerkes verhindernde Sperre jederzeit aufgehoben werden kann.
Gelöst wird diese Aufgabe erfindungsgemäß durch die im kennzeichnenden Teil des Anspruches 1 genannten Merkmale. Damit wird nicht nur der aufgabengemäß angestrebte Vorteil erzielt, daß das Schlagwerk in seiner Gesamtheit, also beide Räderwerke des Schlagwerkes, die durch zwei zusammenwirkende Auslösehebel gesteuert werden, unabhängig von der jeweiligen Stellung der Sperrscheibe jederzeit eingeschaltet und ausgeschaltet werden kann, sondern der zusätzliche Vorteil, daß dies mit einem sehr geringen Aufwand sowie mit wenigen einfachen, d. h. einfach herstellbaren und einfach montierbaren sowie auch einfach zu bedienenden Mitteln erreicht wird.
Eine besonders funktionssichere und einfache Verbindung zwischen dem Sperrhebel und dem Tasthebel wird in weiterer Ausgestaltung der Erfindung dadurch erzielt, daß der Kupplungshebel mittels eines Gelenkzapfens auf dem Sperrhebel schwenkbar gelagert ist und an einem auf den Tasthebel gerichteten Kupplungsarm eine Stützschalter aufweist, die durch eine Feder mit einem Stützelement des Tasthebels in Eingriff bringbar und in Eingriff haltbar ist.
Infolge der weiteren Ausgestaltung der Erfindung, die darin besteht, daß der Kupplungshebel einen gegen den Schalthebel gerichteten und von diesem auslenkbaren Schaltarm aufweist und daß zwischen dem Soerrhebel und dem Kupplungshebel eine den Schwenkwinkel der Schwenkbewegung des Kupplungshebels begrenzende Stift-Schlitzverbindung besteht, ist es möglich, durch die Betätigung des Kupplungshebels mittels des Schalthebels zugleich auch eine Kraftwirkung auf den Sperrhebel auszuüben. Dies hat den Vorteil, daß mit der Auskuppelbewegung des Kupplungshebels der Sperrhebel gleichzeitig aus seiner Sperrstellung in seine Ruhestellung gedrückt wird, so daß irgendwelche Funktionsstörungen bei der Aufhebung der Speixwirkung während der normalen Abschaltzeit nicht auftreten können.
Ein besonders günstiges Zusammenwirken zwischen Tasthebel, Kupplungshebel und Sperrhebel wird dadurch erzielt, daß der Tasthebel und der Sperrhebel auf einem gemeinsamen Lagerzapfen je für sich schwenkbar gelagert sind und zusammen mit dem Kupplungshebel ein Dreieck bilden, dessen Ecken vom Lagerzapfen, vom Gelenkzapfen und von dem mit der Stützschulter in Eingriff stehenden Stützelement gebildet sind.
Damit die aufgehobene Abschaltung des Schlagwerkes während der üblichen Abschaltzeit durch eine freigebende Schwenkbewegung des Schalthebels selbsttätig wieder wirksam werden kann, d. h., daß die gelöste Kupplung zwischen dem Kupplungshebel und dem Tasthebel wieder selbsttätig wirksam werden und das Stützelement des Tasthebels mit der Stützschulter des Kupplungshebels wieder selbsttätig in Eingriff gelangen kann, ist die weitere Ausgestaltung der Erfindung gemäß Anspruch 5 vorgesehen.
Daß die gesamte Abschaltvorrichtung auf der vorderen, d. h. dem Zifferblatt zugekehrten Seite der Uhrwerksplatine räumlich günstig angeordnet werden kann, ist durch die Ausgestaltung der Erfindung gemäß Anspruch 6 gewährleistet.
Der Anspruch 7 betrifft eine vorteilhafte Ausgestaltung des Schalthebels.
Die Ausgestaltung der Erfindung gemäß Anspruch 8
ist insofern von Vorteil, als mit einem Schalthebel das Ein- und Ausschalten des Schlagwerkes möglich ist und — mit einem zweiten Arm desselben in einer dritten Schaltstellung — das Verhindern der Gong- bzw. Glokkenschläge bewirkt wird, wozu die Stundenhammerwel-Ie über einen an dieser befestigten Hebel so ausgelenkt wird, daß diese von dem ihr zugeordneten Hebnagelrad nicht mehr betätigt werden kann.
Anhand der Zeichnung wird nun im folgenden ein Ausführungsbeispiel der Erfindung näher erläuert. Es zeigt
F i g. 1 eine Frontansicht der Frontplatine mit einer Schlagwerksabschaltvorrichtung und den Auslösehebeln eines Vier/Vier-Schlagwerkes mit zwei Räderwerken;
F i g. 2 die gleichen Teile wie Fig. 1, lediglich in anderer Funktionsstellung;
F i g. 3 wiederum die gleichen Teile wie die F i g. \ und 2 in einer dritten Funktionsstellung;
Fig.4 die Hämmeranordnungen mit Teilen der beiden Räderwerke in Draufsicht;
Fig.5 eine Seitenansicht der Schlagwerksabschaltvorrichtung ohne den manuellen Schalthebel;
F i g. 6 einen Kupplungshebel der Schlagwerlcsabschaltvorrichtungals Einzelteil in Frontansicht;
Fig. 7 einen Teil des Steuermechanismus des Viertelscli!agräderwerkes und
F i g. 8 eine teilweise geschnittene Seitenansicht eines manuellen Schalthebels.
In der nachfolgenden Beispielbeschreibung wird die Kenntnis des Aufbaues und der Funktior^weisp pines
Vier/Vier-Rechenschlagwerkes, das aus zwei Räderwerken, nämlich aus. einem Räderwerk für das Viertelschiagwerk und aus einem Räderwerk für das Stundenschlagwerk besteht und eine Gruppe Hämmer für die Viertelschläge sowie einen Hammer oder eine Gruppe von Hämmern für den Stundenschlag aufweist, vorausgesetzt. (Siehe »Der Uhrmacher« v. Richard Reutebuch, Verlag Wilhelm Kempter, Ulm, 1951.) In den F i g. 1 bis 3 sind jeweils nur die zur Schlagwerks-Abschaltvorrichtung gehörenden Teile und die von diesen Teilen unmittelbar beeinflußten bzw. beeinflußbaren Steuerelemente des Schlagwerkes, soweit sie zum Verständnis der Erfindung dienlich sind, dargestellt. Die beiden Räderwerke I und II des Schlagwerkes sind jeweils nur durch einzelne Zahnräder angedeutet, während vofTi Zeitlaufwerk, das bei derartigen Schlagwerksuhren in der Regel als Pendelwerk mit Gewichtsantrieb ausgebildet ist, nur das Minutenrad 16 mit der Minutenwelle 17 und das Zeigerwerksgetriebe 18 bis 21 mit dem Stundenrohr 22 sowie der davon abgeleitete Antrieb für eine die Schlagwerksabschaltvorrichtung steuernde Sperrscheibe 23 dargestellt sind.
Die Räderwerke I und II der Schlagwerksuhr sind im wesentlichen zwischen zwei parallelen Platinen 1 und 2 (F i g. 4) angeordnet. Vom Stundenschlagwerk ist die in den beiden Platinen 1 und 2 drehbar gelagerte Stundenschlagwelle 3 mit vier Stundenschiaghämmern 4 dargestellt, welche über einen Hebel 5 und einen Stift 6 mit dem sogenannten Hebnagelrad 7 in Eingriff steht, um von diesem beim Stundenschlag jeweils zur Schlagausführung ausgelenkt zu werden. Das Hebnagelrad 7 besteht im vorliegenden Falle aus einer Scheibe mit insgesamt 8 fingerartig ausgebildeten und sternförmig angeordneten Zähnen, in welche der Stift 6 normalerweise eingreift und die über den Stift 6 und den Hebel 5 die Stundenschlagwelle 3 mit den Stundenschiaghämmern 4 zur Ausführung der einer Schlagbewegung vorausgehenden Ausholbewegung auslenken und anschließend jeweils zur Schlagausführung zurückfallen lassen.
Das Hebnagelrad 7 sitzt auf einer Welle 8, die drehbar in den beiden Platinen 1 und 2 gelagert und mit einem Zahnritzel 9 sowie einem Zahnrad 10 versehen, Teil des Stundenschlagräderwerkes ist, zu dem auch das in den Fig. 1, 2 und 3 sichtbare Stiftlaufrad 11 gehört. Der Antrieb dieses Stundenschiagräderwerkes erfolgt über eine nicht dargestellte Seiltrommel mittels eines Gewichtes, das ebenfalls nicht dargestellt ist. Das Stiftlaufrad 11 mit seinem Auslösestift 12 steht mit dem Zahnritzel 13 eines Windflügels 14 unmittelbar in Eingriff und außerdem über eine sogenannte Schöpferradwelle mit dem Zahnrad 10 in getrieblicher Verbindung. Die Schöpferradwelle ist nicht dargestellt Sie dient dazu, einen sogenannten Rechen, der im Zusammenwirken mit der sogenannten Stundenstaffel 15 die jeweilige Anzahl der Stundenschläge bestimmt, bei jeder Umdrehung um einen Zahn in Richtung ihrer Ausgangsstellung zurückzubewegen, um am Ende der jeweils vorgegebenen Anzahl von Schaltschritten bzw. Stundenschlägen mit Hilfe eines sogenannten, ebenfalls nicht dargestellten Fallhebels, das Stundenschlagräderwerk I bis zur nächsten Auslösung zu arretieren. Während die Stundenschlaghämmer 4 die Schlagbewegung jeweils gemeinsam ausführen, um einen vierstimmigen Gongschlag zu erzeugen, besitzt das Viertelschlagwerk vier Viertelhämmer 25, die jeweils separat von einer Stiftwalze 26 betätigt werden. Diese Stiftwalze 26 kann axial verschiebbar und mit mehreren axial versetzten, verschiedenen Melodien zugeordneten Stiftgruppen versehen sein. Angetrieben wird die Stiftwalze 26 von einem Zahnrad 27, das mit einem auf der Stiftwalze 26 befestigten Zahnritzel 28 in Eingriff steht. Das Zahnrad 27 ist außerhalb der Platinen 1 und 2 auf einer sog. Schloß-Scheibenwelle 29 befestigt, auf welcher außer einem Zahnrad 30 und einem Zahnritzel 30' zwischen den Platinen 1 und 2 eine Arretierscheibe 32 und auf der Frontseite der Platine 2 eine sog. Schloßscheibe 31 befestigt sind. Eine weitere Arretierscheibe 33 ist auf einer Welle 34 befestigt, deren Zahnritzel 35 unmittelbar mit dem Zahnrad 30 der Schloßscheibenwelle 29 in Eingriff steht und deren Zahnrad 36 mit einem Zahnritzel 37 einer Welle 38 in Eingriff steht, auf welcher ein Stiftlaufrad 39 mit einem Auslösestift 40 drehfest angeordnet ist. Auch dieses Stiftlaufrad 39 steht mit dem Zahnritzel 41 eines Windflügels 42 (F i g. 1 bis 3) in Eingriff.
Mit der Arretierscheibe 33 (F i g. 7), die einen rechtekkigen Ausschnitt mit einer radialen Arretierschulter 33a aufweist, stehen zugleich zwei in Umfangsrichtung geringfügig gegeneinander versetzt angeordnete Arretiernasen 44a und 45a zweier Arretierhebel 44 und 45 in Eingriff, die auf einer sogenannten Auslöserwelle 46 eines ersten Auslösehebels 47 gelagert sind. Dabei ist der Arretierhebel 44 mit der näher bei der Arretierschulter 33a angeordneten Arretiernase 44a festsitzend auf der Auslöserwelle 46 befestigt, während der zweite Arretierhebel 45 mit der etwas weiter von der Arretierschulter 33a entfernt angeordneten Arretiernase 45a lose auf der Auslöserwelle 46 gelagert ist. Der Arretierhebel 44 ist aber mit einer den Arretierhebel 453 untergreifenden Querzunge 48 versehen, welche den Arretierhebel 45 mit anhebt, wenn der Arretierhebel 44 von der Auslöserwelle 46 angehoben wird. Der Arretierhebel 45 ist noch mit einer zweiten Arretiernase 49 versehen, welehe in einen rechteckigen Ausschnitt mit einer radialen Arretierschulter 50 der Arretierscheibe 32 der Schloßscheibenwelle 29 eingreift
In Verbindung mit einem zweiten Auslösehebel 57, der dem ersten Auslösehebel 47 funktionell zugeordnet ist, steuern der Auslösehebel 47 im Zusammenwirken mit der Schloßscheibe 31 und die beiden Arretierhebel 44 und 45 im Zusammenwirken mit den beiden Arretierscheiben 32 und 33 das Viertelschlagräderwerk If derart, daß jeweils beim Eins/Vier-, beim Eins/Zwei-, beim Drei/Vier- und beim Vier/Vier-Schiag eine bzw. zwei bzw. drei bzw. vier Melodien von den Viertelschlaghämmern 25 geschlagen werden. Zu diesem Zweck ist die Schloßscheibe 31 mit vier radialen Einschnitten 31' versehen, die jeweils Abstände von 1Ao, 2Ao. 3Ao und 4Ao des Umfanges der gesamten Schloßscheibe 31 voneinander aufweisen. Zum Abtasten der Schloßscheibe 31 besitzt der Auslösehebel 47 einen Nebenarm 47' mit einer abgewinkelten Tastzunge 47". Dabei besteht zwischen der Stiftwalze 26 und der Schloßscheibenwelle 29 eine Übersetzung von 1 :2, so daß bei 1Ao Umdrehung der Schloßscheibenwelle 29 die Stiftwalze 26 V5 Umdrehung ausführt Da auf der Stiftwalze 26 fünf Melodienstücke »aufgenagelt« sind, wird dabei ein Melodienstück (entspricht einem Viertelschlag) geschlagen.
Der Auslösehebel 47, der drehfest mit der Auslöserwelle 46 verbunden ist, besitzt an seinem freien Ende eine durch eine Schlitzöffnung 51 der Platine 2 hindurchragende abgewinkelte Arretierzunge 52, welche im Zusammenwirken mit dem Auslösestift 12 des Stiftlaufrades 11 des Stundenschlagräderwerkes I dessen Arretierung und Freigabe steuert
Der Auslösestift 40 des Stiftlaufrades 39 des Viertelschlagräderwerkes II wird von einer abgewinkelten Ar-
rctierzunge 53 des zweiten Arretierhebels 57 beeinflußt, welche durch eine Schlitzöffnung 54 der Platine 2 hindurch in die Umlaufbahn des Auslösestiftes 40 ragt. Der zweite Auslösehebel 57 ist frei schwenkbar auf einem unmittelbar unterhalb der Auslöserwelle 46 in der Platine 2 angeordneten Lagerstift 55 gelagert und liegt frei, d. h. mit seinem Eigengewicht auf einer vom Viertelnokken 56 der Minutenradwelle 17 betätigten Wippe 58 auf. Der zweite Auslösehebel 57 ist mit einer Querschulter 59 ausgestattet, auf welcher der erste Auslösehebel 47 lose aufliegt. Außerdem weist der zweite Auslösehebel 57 an seinem freien Ende noch einen Querstift 60 auf, unter welchen ein Sperrarm 61 eines zu einer Schlagwerksabschaltvorrichtung 70 gehörenden Sperrhebels 62 greift. Die Auslösung und Steuerung der Viertel- und Stundenschläge wird in der bekannten Weise vom Viertelnocken 56 über die Wippe 58 und die beiden Auslösehebel 47 und 57 bzw. die Arretierhebel 44 und 45 bewirkt, indem durch das Anheben und Wiederabfallen der Auslösehebel 47 und 57 die Auslösestifte 12 bzw. 40 der Stiftlaufräder 11 bzw. 39 freigegeben bzw. wieder arretiert werden.
Die Schlagwerksabschaltvorrichtung 70, zu der auch die bereits erwähnte Sperrscheibe 23 gehört, dient dazu, die Schlagauslösung des Schlagwerkes während eines bestimmten Zeitabschnittes, beispielsweise zwischen 22.00 Uhr und 8.00 Uhr zu unterbinden, so daß die Uhrwerksschläge während der Nachtzeit nicht stören. Hinzu kommt aber, daß es möglich sein soll, die Schlagwerksabschaltvorrichtung 70 manuell zu jedem beliebigen Zeitpunkt wirksam und unwirksam zu machen. Insbesondere soll die Schlagwerksabschaltvorrichtung 70 auch innerhalb des Ruhezeitabschnittes, in dem sie das Schlagwerk normalerweise abgeschaltet hält, auf einfache Weise, beispielsweise mittels eines Schalthebels, aus ihrer unwirksamen Funktionsstellung in ihre wirksame Funktionsstellung gebracht werden können und umgekehrt. Die Sperrscheibe 23 mit ihrem in radialer Richtung erhöhten Sperrnocken 24, dessen Umfangslänge bei einer Umdrehung der Sperrscheibe 23 in 24 Stunden einem Zeitabschnitt von ca. 10 Stunden entspricht, ist drehbar auf einem frontseitig ortsfesten Zapfen 63 der Platine 2 gelagert und mit einem Zahnrad 64 versehen, welches mit einem Ritzel 65 eines Zahnrades 66 in Verbindung steht. Das Zahnrad 66 steht seinerseits mit dem Zahnritzel 20 des Zeigerwerkgetriebes in Eingriff. Der Sperrscheibe 23 ist ein Tasthebel 67 zugeordnet, der frei schwenkbar auf einem ortsfesten Lagerzapfen 68 der Platine 2 gelagert ist und mit einem Taststift 69 lose auf dem Umfang der Sperrscheibe 23 aufliegt (Siehe hierzu auch F i g. 5.)
Auf dem Lagerzapfen 68 ist auch frei schwenkbar, d. h. unabhängig vom Tasthebel 67 schwenkbar, der Sperrhebel 62 gelagert dessen Sperrarm 61 mit einem etwa gleichlangen, schräg aufwärts gerichteten unteren Abschnitt 62' einen Winkel λ von etwa 140° bildet, um den Querstift 60 des Auslösehebels 57 untergreifen zu können.
Um zwischen dem Tasthebel 67 einerseits und dem Sperrhebel 62 andererseits eine lösbare Verbindung eo herzustellen, ist ein Kupplungshebel 71 vorgesehen, der einen Kupplungsarm 72 und einen dazu annähernd rechtwinklig verlaufenden Schaltarm 73 aufweist und an deren gemeinsamen Ende mittels eines Gelenkzapfens 74 in einer entsprechenden Bohrung am oberen Ende des untersten Teiles 62' des Sperrhebels 62 schwenkbar gelagert ist Darüber hinaus ist der untere Abschnitt 62' des Sperrhebels 62 durch eine Stift-Schlitzverbindung 75/76, die zur Begrenzung des Schwenkwinkels des Kupplungshebels 71 relativ zum Sperrhebel 62 dient, mit dem Kupplungshebel 71 verbunden. Dabei ist der Stift 75 im Sperrhebel 62 befestigt und der kreisbogenförmig ausgebildete Schlitz 76 in einem die beiden Arme 72 und 73 verbindenden Sektor des Kupplungshebels 71 angeordnet. Der Kupplungsarm 72 hat in der Nähe seines unteren, dem Gelenkzapfen 74 gegenüberliegenden Endes eine Stützschulter 77 (F i g. 6), die durch eine entsprechende Ausnehmung 78 gebildet ist und an welche sich auf der Innenseite eine schräge Leitkante 79 anschließt Außerdem ist der Kupplungsarm 72 mit einem oberhalb der Stützschulter 77 angeordneten Federeinhängestift 80 versehen, an dem eine Zugfeder 81 eingehängt ist, deren anderes Ende am Lagerzapfen 68 befestigt ist, auf welchem der Tasthebel 67 und der Sperrhebel 62 gelagert sind. In der Normalstellung des Kupplungshebels 71 befindet sich die Stützschulter 77 in Eingriff mit einem aus einem Stift bestehenden Stützelement 82 des Tasthebels 67, wie das in den F i g. 1 und 2 dargestellt ist. Diese formschlüssige Verbindung zwischen dem Kupplungsarm 72 des Kupplungshebels 71 und dem Tasthebel 67 wird von der Zugfeder 81 hergestellt und erhalten. Dabei ist aus den F i g. 1 bis 3 erkennbar, daß der Tasthebel 67, der Kupplungsarm 72 und der untere Teil 62' des Sperrhebels 62 ein Dreieck darstellen, dessen Ecken vom Gelenkzapfen 74, vom Lagerzapfen 68 und vom Stützelement 82 gebildet werden und welches ingesamt um den Lagerzapfen 68 schwenkbar ist
Um die durch den Kupplungshebel 71 bzw. dessen Kupplungsarm 72 bestehende Verbindung zwischen dem Tasthebel 67 und dem Sperrhebel 62 manuell beliebig lösen zu können, damit der Sperrhebel 62 den Schwenkbewegungen des Tasthebels 67 nicht mehr folgen kann, ist dem Schaltarm 73 des Kupplungshebels 71 ein manuell betätigbarer Schalthebel 83 zugeordnet, der auf einer in der Platine ^sitzenden Ansatzschraube 84 schwenkbar gelagert ist und einen abgekröpften Nebenarm 85 aufweist, welcher mit einer schrägen Schaltfläche 86 auf einen Stift 87 des Schaltarmes 73 einwirken kann. Außerdem besitzt der Schalthebel 83 einen geschlitzten Betätigungsarm 88 sowie einen mit einer Kugelraste 89 (F i g. 8) versehenen Rastarm 90. Auf diesem Rastarrn 90 liegt ein Stift 91 eines auf der Hammerwelle 3 befestigten Hebels 92 auf, der zudem in eine Schlitzöffnung 93 der Platine 2 hineinragt, durch welche die Schwenkbewegung des Hebels 92 begrenzt wird.
Der Kugelraste 89 des Rasthebels 90 sind in der Platine 2 drei Rastvertiefungen 94, 95 und 96 zugeordnet, durch welche der Schalthebel 83 in den drei Positionen A, B und Cverrastbar ist. Es reicht auch aus, wenn nur die eine Rastvertiefung 94 für die mittlere Stellung A vorgesehen ist, und die beiden anderen Stellungen B und C des Schalthebels 83 durch Bremsreibung fixiert werden.
Der Vollständigkeit halber ist noch zu erwähnen, daß in der Platine 2 im Schwenkbereich des Sperrarmes 61 ein Auflagestift 97 oberhalb des Sperrarmes 61 ein weiterer Auflagestift 98 für den Auslösehebel 47 angeordnet sind.
Die Funktionsweise der im wesentlichen aus der Sperrscheibe 23, dem Tasthebel 67, dem Kupplungshebel 71, dem Sperrhebel 62 und dem Schalthebel 83 bestehenden Schlagwerksabschaltvorrichtung 70 ist folgende:
In der in F i g. 1 dargestellten Lage befindet sich der Schalthebel 83 in seiner Mittel- oder Ruhestellung A, in
welcher er weder den Kupplungshebel 71 noch die Stundenschlagwelle 3 beeinflußt. Die Kugel seiner Kugelraste 89 sitzt in der mittleren Rastvertiefung 94. In dieser Stellung des Schalthebels 83 ist die Schlagwerksabschaltvorrichtung 70 eingeschaltet, d. h. sie ist in Betrieb. Die sich fortlaufend drehende Sperrscheibe 23 betätigt den Tasthebel 67 derart, daß dieser durch den Sperrnocken 24, der sich über eine Umfangslänge erstreckt, die etwa einem Zeitraum von 10 Stunden entspricht, nach Vollendung des Stundenschlages um 22.00 Uhr in Gegenuhrzeigerdrehrichtung ausgelenkt wird. Durch den mit dem Stützelement 82 des Tasthebels 67 in formschlüssiger Verbindung stehenden Kupplungsarm 72 des Kupplungshebels 71 wird dabei zugleich auch der Sperrhebel 62 aus der in F i g. 2 dargestellten Lage in die in F i g. 1 dargestellte Lage verschwenkt, so daß die beiden Auslösehebel 47 und 57 in ihre oberste Stellung gehoben werden, in welcher die Arretierzunge 52 den Auslösestift 12 des Stiftlaufrades 11 blockiert und die Arretierzunge 53 den Auslösestift 40 des Stiftlaufrades 39 blockiert. Beide Räderwerke I und II sind somit blockiert, so daß ein Schlagen des Uhrwerkes nicht stattfinden kann. Erst wenn der Tasthebel 67 wieder vom Sperrnocken 24 abgefallen ist und dabei eine Schwenkbewegung in Uhrzeigerdrehrichtung ausgeführt hat, kehren die beiden Auslösehebel 47 und 57 wieder in ihre normale Funktionslage zurück, die in F i g. 2 dargestellt ist. In dieser Lage kann dann das Schlagwerk mit seinen beiden Räderwerken I und II und seinen Schlaghämmern 4 bzw. 25 seine Funktion ungehindert ausüben.
Wird jedoch, wie in F i g. 3 dargestellt ist, der Schalthebel 83 in die Stellung B verschwenkt, in weicher er aufgrund der Kugelraste 89 verharrt, so drückt die Schaltfläche 86 seines Nebenarmes 85 den Schaltarm 73 des Kupplungshebels 71 nach unten, so daß der Kupplungshebel 71 um seinen Gelenkzapfen 74 eine Schwenkbewegung in Gegenuhrzeigerdrehrichtung ausführt, durch welche der Kupplungsarm 72 außer Eingriff mit dem Stützelement 82 des Tasthebels 67 gelangt, wodurch die Verbindung zwischen dem Tasthebel 67 und dem Sperrhebel 62 aufgehoben ist. Die Bewegungen des Tasthebels 67 werden somit nicht mehr auf den Sperrhebel 62 übertragen: Die Schlagwerksabschaltvorrichtung 70 ist somit ausgeschaltet. Dieses Ausschalten der Schlagwerksabschaltvorrichtung 70 kann zu jeder beliebigen Tageszeit, also auch dann erfolgen, v/enn sich der Tasthebel in ausgelenkter Lage befindet und sein Taststift 69 auf dem Sperrnocken 24 aufliegt.
Durch Verchwenken des Schalthebels 83 aus der Stellung B der F i g. 3 in die Stellung A der F i g. 1 bzw. F i g. 2 wird der Schaltarm 73 vom Nebenarm 85 des Schalthebels 83 wieder freigegeben, so daß die Zugfeder 81 den Kupplungsarm 72 wieder in Eingriff ziehen kann mit dem Stützelement 82 des Tasthebels 67. Dies kann auch dann geschehen, wenn der Tasthebel 67, wie in F i g. 3 dargestellt ist, sich in seiner ausgelenkten Lage befindet, weil die Leitkante 79 das aus einem Stift bestehende Stützelement 82 auch in dieser Schaltstellung in Eingriff lenkt mit der Stützschulter 77 des Kupplungsarmes 72.
Das bedeutet, daß die Schlagwerksabschaltvorrichtung 70 zu jedem beliebigen Zeitpunkt ein- und ausgeschaltet werden kann und dann jeweils sofort die Schaltstellung einnimmt, welche zu dem jeweiligen Betätigungszeitpunkt von der jeweiligen Winkelposition der Sperrscheibe 23 programmiert ist
Wenn der Schalthebel 83 in die Schaltposition C verschwenkt wird, hebt sein Rastarm 90 zugleich den Hebel 92 der Stundenschlagwelle 3 nach oben. Die Stundenschlagwelle 3 wird dadurch in Gegenuhrzeigerdrehrichtung aus der in F i g. 1 und 2 dargestellten Winkellage in die in F i g. 3 in strichpunktierten Linien eingezeichnete Position verschwenkt, in welcher die Stundenschlaghämmer 4 an der Ausführung eines Schlages gehindert sind. In analoger Weise ist auch für die Viertelschlaghämmer 25 ein in der Zeichnung nicht dargestellter Sperrmechanismus vorgesehen.
Hierzu 4 Blatt Zeichnungen

Claims (6)

1 2 (97) aufliegt Patentansprüche: 7. Schlagwerksuhr nach Anspruch 1 und 3, da durch gekennzeichnet, daß der Schalthebel (83) eine
1. Schlagwerksuhr mit einer Vorrichtung zum an einem Schalthebelarm (85) angeordnete Schaltzeitweisen Abschalten des Schlagwerkes, das durch 5 kante oder Schaltfläche (86) aufweistwelche in einer einen vom Stundenrohr- oder vom Viertelrohrnok- (B) von wenigstens zwei möglichen Raststellungen ken betätigten Auslösehebel auslösbar ist, bei dem (A, B, C) des Schalthebels (83) derart auf den Schaleine vom Uhrwerk angetriebene, in 24 Stunden ein- tarm (73) des Kupplungshebels (71) einwirkt, daß mal umlaufende, mit einem sektorartigen Sperrnok- dessen Kupplungsarm (72) in der vom Tasthebel (67) ken versehene Sperrscheibe vorgesehen ist, die von 10 ausgekuppelten Lage gehalten wird.
einem Tasthebel abgetastet wird, welcher mit dem 8. Schlagwerksuhr nach einem der vorhergehendes Räderwerk des Schlagwerks abwechselnd sper- den Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der renden und freigebenden Auslösehebel in Wirkver- Schalthebel (83) einen Rastarm (90) besitzt der in bindung steht und mit einer manuell betätigbaren einer dritten Raststellung (C) des Schalthebels (83) Vorrichtung zum dauernden Abschalten des Schlag- 15 über einen Hebel (92) die Stundenschlagwelle (3) so werkes, dadurch gekennzeichnet, daß der verdreht daß die Stundenschlaghämmer (4) an der Tasthebel (67) mit einem Sperrhebel (62) über einen Schlagausführung gehindert sind.
Kupplungshebel (71) kuppelbar ist der an einem der
beiden Hebel (67, 62) angelenkt ist und mit dem
anderen mittels eines manuell verstellbaren Schalt- 20
hebeis (83) formschlüssig in und außer Eingriff bringbar ist und daß der Sperrhebel (62) in seiner von der Die Erfindung betrifft eine Schlagwerksuhr nach dem Sperrscheibe (23) mittels des Tasthebels (67) ausge- Oberbegriff des Anspruches 1.
lenkten Sperrstellung den Auslösehebel (47, 57) in Es ist bereits eine Schlagwerksuhr der gattungsgemä-
einer die Schlagauslösung verhindernden Stellung 2s Ben Art bekannt bei der sowohl das Uhrwerk als auch
arretiert. das Schlagwerk jeweils mit einem Gewichtsantrieb ver-
2. Schlagwerksuhr nach Anspruch 1, dadurch ge- sehen sind und bei der eine Sperrscheibe vorgesehen ist kennzeichnet daß der Kupplungshebel (71) mittels deren Not kenlänge etwa einem Zeitabschnitt von eines Gelenkzapfens (74) auf dem Sperrhebel (62) 10 Stunden entspricht Diese Sperrscheibe ist drehbar schwenkbar gelagert ist und an einem auf den Tast- 30 auf einem Zapfen gelagert und so angeordnet, daß sie hebel (67) gerichteten Kupplungsarm (72) eine sich im Schwenkbereich eines fest mit dem Auslösehe-Stützschulter (77) aufweist die durch eine Feder (81) bei verbundenen Hebels befindet und dann, wenn dieser mit einem Stützelement (82) des Tasthebels (67) in Hebel auf ihrer Umfangskante aufliegt die Schlagauslö-Eingriff bringbar und in Eingriff haltbar ist. sung verhindert. Zusätzlich ist diesem Hebel ein manuell
3. Schlagwerksuhr nach Anspruch 1 oder 2, da- 35 betätigbarer Riegel zugeordnet mit dem der Hebel undurch gekennzeichnet daß der Kupplungshebel (71) abhängig von der jeweiligen Winkelstellung der Sperreinen gegen den Schalthebel (83) gerichteten und scheibe in seiner die Schlagauslösung verhindernden von diesem auslenkbaren Schaltarm (73) aufweist Stellung beliebig lange verriegelt werden kann. Bei die- und daß zwischen dem Sperrhebel (62) und dem ser bekannten Schlagwerksuhr ist es nicht möglich, die Kupplungshebel (71) eine den Schwenkhebel des 40 das Schlagen des Schlagwerkes verhindernde Sperre Kupplungshebels (71) begrenzende Stift-Schlitzver- während der Zeit, in welcher der Sperrnocken der bindung (75,76) besteht. Sperrscheibe sich im Schwenkbereich des Hebels befin-
4. Schlagwerksuhr nach Anspruch 1 oder einem dert, aufzuheben. Zusätzlich ist bei dieser bekannten der Ansprüche 2 und 3, dadurch gekennzeichnet daß Schlagwerksuhr die Möglichkeit gegeben, auch wähder Tasthebel (67) und der Sperrhebel (62) auf einem 45 rend der vom Sperrnocken der Sperrscheibe nicht ergemeinsamen Lagerzapfen (68) je für sich schwenk- faßten Tageszeitabschnitte das Schlagwerk manuell abbar gelagert sind und zusammen mit dem Kupp- zuschalten und wieder einzuschalten.
lungshebel (71) ein Dreieck bilden, dessen Ecken Es ist auch bereits eine Schlagwerksuhr mit einer
vom Lagerzapfen (68), vom Gelenkzapfen (74) und Vorrichtung zum wahlweisen, zeitweisen Verhindern
von dem mit der Stützschulter (77) in Eingriff stehen- 50 des Gong- oder Glockenschlages bekannt (DE-OS
den Stützelement (82) gebildet sind. 31 48 853), bei der die Wirkung der Sperrscheibc manu-
5. Schlagwerksuhr nach Anspruch 2, dadurch ge- ell aufgehoben und wieder in Funktion gebracht werden kennzeichnet, daß die die Stützschulter (77) des kann und bei der im Gegensatz zur vorstehend erwähn-Kupplungsarmes (72) mit dem Stützelement (82) des ten Schlagwerksuhr der normale Ablauf des Schlagwer-Tasthebels (67) in Eingriff haltende Feder eine am 55 kes auch dann stattfinden kann, wenn die Sperrscheibe Kupplungsarm (72) angreifende und diesen gegen wirksam ist und die Gong- oder Glockenschläge verhinden Lagerzapfen (68) ziehende Zugfeder (81) ist und dert. Bei dieser Schlagwerksuhr ist die Sperrscheibe im daß der Kupplungsarm (72) des Kupplungshebels Schwenkbereich des Tasthebels angeordnet, der auf ei-(71) eine das Stützelement (82) des Tasthebels (67) ner Welle befestigt ist, welche über einen Hebel vom mit der Stützschulter (77) in Eingriff führende, 60 Schlagwerk angetrieben wird und die einen oder mehreschräg zur Stützschulter (77) verlaufende Leitkante re Hämmer trägt oder betätigt. Die Sperrscheihe ist als
Wi (79) aufweist. Ganzes und/oder abschnittweise in axialer Richtung aus
I,
6. Schlagwerksuhr nach einem der Ansprüche 1,2, dem Schwenkbereich des Tasthebels verschiebbar. Zu-
\ 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Sperrhe- dem ist der Tasthebel mittels eines manuell verstellba-
\f bei (62) einen vom Gelenkzapfen (74) ausgehenden 65 ren Sperrorgans in einer die Schlagbewegung der den
Ϋ> und unter einen seitlichen Vorsprung (60) des Auslö- Hammer oder die Hämmer tragenden oder betätigen-
ΐ, sehebels (57) ragenden Sperrarm (61) aufweist, der den Welle verhindernden Stellung arretierbar. Diese
f_ in seiner Ruhestellung lose auf einem Anschlagstift Schlagwerksuhr weist jedoch lediglich ein Stunden-
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