DE3148853A1 - "schlagwerksuhr mit vorrichtung zum wahlweisen und/oder zeitweisen verhindern des gong- oder glockenschlages" - Google Patents

"schlagwerksuhr mit vorrichtung zum wahlweisen und/oder zeitweisen verhindern des gong- oder glockenschlages"

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DE3148853A1
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Rolf 7737 Bad Dürrheim Hepfer
Jürgen 7208 Spaichingen Rünzler
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    • G04B21/02Regular striking mechanisms giving the full hour, half hour or quarter hour
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Description

ο ; Schlagwerksuhr mit Vorrichtung sum wahlweisen und/oder zoitueisen Verhindern des Gong- oder Glockenschlages
Di© Erfiactaig betrifft eine Scllagwerfesiiilir mit einer Vorrichtujsg mm wahlweiseu laiad/oder seitweisen Verhindern des
.g- oder Gl-ockensc!ilag©s9 bei der auf einem vom Uhrwerk .getriefeenen, in 24 Stuaden einmal umlaufenden Getriebeteil ein© selstorartige Sperrscheibe angeordnet ist, deren Umfang siel, zeitweise im Schwenkbereich eines Schlagwerkhebels befindet und dabei die Ausführung von Gong- oder Glockenschlägen während eines bestimmten, der Umfangslänge der Sperrseheibe entsprechenden Zeitabschnittes verhindert, und bei der sudem eine manuell betätigbare Einrichtung vorgesehen ist, mit welcher die Gong- oder Glockenschläge für eine beliebig lange Zeit unterbunden werden können.
sich bereits auf dem Markt befindlichen Schlagdieser ATt9 bei der sowohl-das Uhrwerk als auch Schlagwerk jeweils mit einem Gewichtsantrieb versehen 5 ist €ie Sperrscfeeibe^ deren Umfangslänge etwa einem
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Zeitabschnitt von 10 Stunden entspricht,drehbar aber axial nicht verschiebbar auf einem Zapfen gelagert und so angeordnet, daß sie sich im Schwenkbereich eines fest mit dem Auslösehebel verbundenen Hebels befindet und dann, wenn dieser Hebel auf ihrer Umfangskante aufliegt, die Schlagauslösung verhindert. Zusätzlich ist diesem Hebel ein manuell betätigbarer Riegel zugeordnet, mit dem der Hebel unabhängig von der jeweiligen Winkelstellung der Sperrscheibe in seiner die Schlagauslösung verhindernden Stellung beliebig lange verriegelt werden kann.
Bei dieser bekannten Schlagwerksuhr ist es nicht möglich, die Wirkung der Sperrscheibe beliebig aufzuheben. Das bedeutet, daß das Schlagwerk dieser Uhr für die der Umfangslänge der Sperrscheibe entsprechende Zeitdauer abgestellt ist.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde eine Schlagwerksuhr der eingangs genannten Art mit einer verbesserten Vorrichtung zum wahlweisen und/oder zeitweisen Verhindern des Gong- oder Glockenschlages zu schaffen, bei der die Wirkung der Sperrscheibe manuell beliebig aufgehoben und wieder in Punktion gebracht werden kann und bei der im Gegensatz zur bekannten Schlagwerksuhr der normale Ablauf des Schlagwerkes auch dann, wenn die Sperrscheibe wirksam ist und die Gongoder Glockenschläge verhindert, normal ablaufen kann.
Erreicht wird dies erfindungsgemäß dadurch, daß

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- die Sperrscheibe im Schwenkbereich eines Tasthebels angeordnet ist, der auf einer Welle befestigt ist, welche über einen Hebel vom Schlagwerk angetrieben wird und einen oder mehrere Hämmer trägt oder betätigt,
- daß die Sperrscheibe als Ganzes und/oder abschnittweise in axialer Eichtung aus dem Schwenkbereich des Tast-
- hebels verschiebbar ist und
- daß der Tasthebel Mittels eines manuell verstellbaren Sperrorgans in einer die Schlagbewegung der den oder die Hämmer tragendem oder feetätigenden Welle verhindernden Stellung arretierbar ist«
Ausser der an sich bekannten Möglichkeit, das Schlagen der Uhr während bestimmter Zeitabschnitte, beispielsweise während der Macht zu unterbinden oder mittels des manuell verstellbaren Sperrorgans das Schlagen der Uhr für eine beliebig lange Zeit zu unterbinden, besteht mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung der Vorteil, durch das axiale Verschieben der Sperrscheibe deren Wirkung aufzuheben und das Schlagwerk normal schlagen, zn lassen auch während der Zeit, während welcher die Sperrscheibe, wenn sie in ihrer wirksamen Lage istf das Schlagen der Uhr unterbindet.
dabei die Sperrscheibe so ausbildet, daß sie abschnittweise in. axialer Eichtung verstellbar ist, besteht sogar die MöglicMseit8 di@ Zeitabschnitte^ während welcher
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die Uhr normal schlägt und während welcher das Schlagen der Uhr unterbunden ist, beliebig zu wählen, d. h. zu programmieren.
Durch die erfindungsgemäße Vorrichtung wird der normale Ablauf des Schlagwerkes auch dann nicht behindert, wenn sich die Sperrscheibe in ihrer Sperrlage befindet und das Schlagen der Uhr unterbindet, weil die Sperrscheibe lediglich die Schlagbewegung des Hammers bzw. der Hämmer verhindert und auf alle übrigen Teile des Schlagwerkes unwirksam ist. Damit wird der Vorteil erreicht, daß bei einer gewichtsangetriebenen Schlagwerksuhr die Antriebsgewichte sowohl des Uhrwerks als auch des Schlagwerks sich gleichmäßig senken, wie es bei Schlagwerksuhren üblicherweise der Fall ist.
Eine Ausgestaltung der Erfindung besteht darin, daß zum axialen Verstellen der Sperrscheibe ein an einer ¥erkplatine verschiebbar gelagerter Schieber vorgesehen ist, der auf der der Werkplatine abgewandten Seite wenigstens zwei in Verstellrichtung der Sperrscheibe unterschiedlich liegende Stützflächen und zwei beiderseits der tiefsten Stützfläche angeordnete Rastnocken aufweist, welche beim manuellen Verschieben des Schiebers eine Schaltgabel verstellen, die mittels einer. Lagerbuchse auf einem parallel zur Achse der Sperrscheibe verlaufenden Stift axial verschiebbar gelagert und durch die Kraft einer Feder gegen den Schieber gedrückt wird und welche Schaltgabel mit einer Nabe der Sperrscheibe in
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Eingriff steht.
Eist© solche Vorrichtung läßt sich einfach und kostengünstig realisieren und ausserdem leicht "bedienen.
Wenn, man in weiterer Ausgestaltung der Erfindung vorsieht, daß der Schieber einen in den Schwenkbereich des Tasthebels reichenden Sperrfinger aufweist und in drei unterschiedlichen Stellungen verrasttoar ists so kann mit ein-und demselben Bauteil f nämlich dera Steuerschieber sowohl die Axialverschiebung der Sperrscheibe als aueii das Verriegeln des Tasthebels bewerden»
die Axialverschiebung der Sperrscheibe auch dann durchführen zu können, wenn sich der Tasthebel in seiner abgefallenen Stellung befindet^ die er normalerweise nach Beendigung eines Schlages einnimmt, ist in weiterer Ausgestaltung der Erfindung vorgesehens daß der Tasthebel einen in axialer Verstellriehtung der SperrscheiTbe federnd beweglichen Taststift Mit einer schrägen Amiaufstirnfläche aufweist, wobei di© schräge Anlauffläche des Taststiftes sicherstellt, daß die Drehbewegung der Sperrscheibe auch dann nicht behindert xiirfig wenn die radial Terlauf ende ρ in Drehrichtung vorne liegend© Begrensungskante der sektorartigen Sperrscheibe gegen den Sperrstift läuft.
gleichen Effekt ®mc& damm sm erreichen,... wenn die Sperr-
scheibe bei einem manuellen Rückwärtsdrehen der Uhrwerkszeiger entgegen ihrer normalen Drehrichtung verdreht wird, ist |n weiterer Ausgestaltung der Erfindung vorgesehen, daß die sektorartige Sperrseheibe an dem in normaler Drehrichtung hinten liegenden Ende seiner vom Tasthebel abtastbaren Um-. fangskante einen schrägr-radial abfallenden Kantenabschnitt aufweist, der den Taststift mit dem Tasthebel auf die U^f^ngskante der Sperrscheibe zu heben in der Lage ist.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, cjaß die Sperrscheibe eine Vielzahl von sektorartig unterteilten Abschnitten aufweist, die aus einer gemeinsamen Ebene, welche ausserhalb des Schwenkbereichs des Tasthebels bzw. dessen Taststiftes liegt und in welcher sie eine zumindest annähernd lückenlose, insich geschlossene Umfangskante bilden, einzeln und in beliebiger Anzahl aus dieser Ebene in den Schwenkbereich des Tasthebels verstellbar sind. Dabei ist jedem dieser sektorartigen Abschnitte ein bestimmter Zeitabschnitt beispielsweise eine Stunde zugeordnet, so daß die Möglichkeit besteht, das Schlagwerk so zu programmieren, daß es während bestimmter, auswählbarer Stunden schlägt μη# während der übrigen Tageszeit keine hörbaren Gorig- oder G|pekenschläge ausführt.
Eine weitere Ausgestaltung der Erfindung sieht vor, daß die Sperrseheibe mit einer kreisrunden aus federelastischeia Material bestehenden Scheibe ausgerüstet ist, die durch radiale Trennschnitte in eine Vielzahl von in Umfangsrichtung gleich
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langen Abschnitten unterteilt ist.
Dabei kann eine Ausführungsform dadurch gekennzeichnet sein, daß die sektorartigen Abschnitte der Sperrscheibe einzeln mittels Schrauben axial verstellbar sind, die den einzelnen Abschnitten jeweils zugeordnet in Gewindebohrungen einer Strätsscheibe sitzen.
einer anderen Ausgestaltung der· programmierbaren Sperr» scheibe ist vorgesehen^ daß zwischen einer konzentrisch zur Sperrscheibe angeordneten und fest mit dieser verbundenen Stützscheibe und den einzelnen verstellbaren sektorartigen Abschnitten jeweils mit keil- oder nockenartigen Vorsprüngen versehene Stellorgane angeordnet sind, die in Itadialsefalitzen der Stützscheibe radial verstellbar geführt sind, wobei die einzelnen Abschnitte der Sperrscheibe Vertiefungen oder Ausnehmungen aufweisen«, in welche die Vorsprünge der einzelnen Stellorgane im deren Ruhelage eindringen können.
¥eam man öabei auf dem Vorteils das eingestellte Schlagprograiaa aufheben zu können^ verzichten will, besteht auch die Möglichkeit, die Sperrsclieibe nicht axial verschiebbar anzuoröBsea,-Es ist zwar öaaa die Möglichkeit,, die Schlagver-Ikiaeleriang aufzuheben lianer noch gegeben, in dem man alle sektorartigen Abschnitte der Sperrscheibe in ihre ausserhalb des Schwenkbereichs des Tasthebels liegende unwirksame Stellung bringt. Dies bedeutet aber5 daß das eingestellte Schlag-
programm dann aufgehoben ist und wieder neu eingestellt werden muß.
Anhand der Zeichnung wird nun die Erfindung an mehreren Ausführungsbeispielen erläutert. Es zeigt: Fig. 1 eine rückwärtige Teilansicht der an der hinteren Uhrwerksplatine einer Schlagwerksuhr angeordneten Vorrichtung nach der Erfindung
Fig. 2 eine Seitenansicht von links der Fig. 1 Fig. 3 die gleiche Ansicht wie Fig. i mit einer anderen
Funktionssteilung verschiedener Teile Fig. k eine linke Seitenansicht der Fig. 3 Fig. 5 eine teilweise geschnittene Ansicht von oben der Fig. 3 Fig. 6 die gleiche Ansicht wie Fig. 1 und 3 in einer anderen
Funktionssteilung einzelner Teile Fig. 7 eine Seitenansicht von links der Fig. 6 Fig. 8 eine andere Ausführungsform der Sperrscheibe in Frontansicht
Fig. 9 eine Seitenansicht der Fig. 8
Fig.10 eine weitere Ausführüngsform der Sperrscheibe in Frontansicht
Fig.Ii eine Seitenansicht der Fig. 10 von links Fig.12 eine vergrößerte Darstellung eines Abschnittes der
. in Fig. 10 dargestellten Sperrscheibe Fig.13 einen Schnitt XIII - XIII aus Fig. 12
Fig.14 einen Schnitt XIlI - XIII aus Fig. 12 mit einer anderen Funktionsstellung des in Fig. 12 dargestellten Sperrscheibenabschnittes .
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Im öen Zeichnungsfiguren i bis 7 sind jeweils nur die Teile eimer Schlagwerksuhr dargestellt9 die zur Erläuterung der erfimctangsgemäßen Vorrichtung zum. wahlweise» und/oder zeitweisen Verhindern des Gong-raid Glockeraschlages relevant simdL Dabei ist die erfimdungsgemäße Vorrichtung an einer SeMagwerksuhr mit eimern Halbstwndenschlagwerk dargestellt, oT&iwoal die erfindumgsgemäße Vorrichtung im Verbindung mit jeder beliebigen Schlagwertsuhr verwendbar ist.
in den Fig. i bis 7 nur in einem Teilabschnitt dargestellte hintere Uhrwerksplatine i ist auf ihrer Aussenseite mit einer Briickenplatine 2 versehen, die mittels zweier gleichlanger Pfeiler 3 und- % an der Uhrwerksplatine 1 befestigt ist und-in einen gewissen Abstand von dieser parallel verlaufend angeordnet ist. In der Brückenplatine 2 ist eine Hamraerwelle.5 drehbar gelagert, deren zweites Lager in der nichtdargestellten vorderen Uhrwerksplatine sitzt. Auf dem ausser-1 halb der Briickenplatine 2 liegenden Abschnitt der Hammerwelle 5-ist eine Hammerstielbucase 6' angeordnet, die mittels, einer radial eingeschraubten 'lingschraiabe 7 gegen Verdrehung auf der-:-Eaiii5aerwelle 5 fixierbar ist. Diametral zur Kingschraube 7 ist an der Hammerstielbuchse 6 der stabförmige Hammerstiel 8 in eine radiale Bohrung "eingepreßt, an dessen freiem Ende der Hammer 9 befestigt ist« Zwischen der Briickenplatine 2 und der Uhrwerksplatine 1 ist auf der Hammerwelle 5 mittels Preßsita drehsicher eine Buchse iO angeordnet, die an ihrem einen Ende mit einem drehsicher aufgenieteten Hubradhebel 11
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versehen ist. Der Hubradhebel 11 besitzt an seinem freien Ende einen gegen die Uhrwerksplatine i vorspringenden Hubstift 12, der in die Bewegungsbahn der Zähne eines Hubrades 13 hineinragt. Das Hubrad 13 sitzt drehfest auf einer Hubradwelle ik und ist mittels einer Klemmschraube 15 auf der Hubradwelle 14 in Umfangsrichtung justierbar. Das Hubrad wird in üblicherweise vom weiter nicht dargestellten Schlagwerk derart angetrieben, daß je nach der Anzahl der auszuführenden Schläge die entsprechende Anzahl von Zähnen des Hubrades 13 den Hubradhebel 11 und somit die Hammerwelle 5 in Richtung des Pfeiles 16 auslenkt und jeweils dann, wenn ein Zahn des Hubrades 13 den Hubstift 12 passiert hat, dieser in die nächstfolgende Zahnlücke einfallen und dabei der Hammer seine Schlagbewegung in Gegenrichtung des Pfeiles i6 ausführen und danach die in Fig. i in ausgezogenen Linien dargestellte Ruhestellung einnehmen kann, in welcher der Hammer Q von dem nicht dargestellten Gong oder der nicht dargestellten Glocke, einen gewissen Abstand aufweist. Dieser Abstand ist mittels einer Stellschraube 17, die in ein rechtwinklig abgebogenes Winkelstück 18 der Brückenplatine 2 verstellbar und mittels einer Kontermutter 19' fixierbar eingeschraubt ist, justierbar, in dem das vordere Ende 17' der Stellschraube als verstellbarer Anschlag für eine Anschlagzunge 19 des Hubradhebels 11 dient. Die bisher beschriebenen Teile sind Bestandteil eines herkömmlichen Schlagwerkes, dessen Hubrad bei jeder vollen Stunde um so viel Zähne in Richtung des Pfeiles 20 gedreht wird, wie Stundenschläge auszuführen sind
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das bei jeder halben- Stunde zur Ausführung eines einzigen Schlages um einen Zahn weitergedreht wird. Jeder Zahn des
Hubrades 13» der den Hubradstift 12 pas-siert, lenkt über
den Hubradhebel Ii und die Hammerwelle 5 den Hammer aus der in Fig. i in ausgezogenen Linien dargestellten Lage in die in Fig. i in strichpunktierten Linien bz^tf. in den Fig. 3 und 6 im ausgezogenen Linien dargestellte Hublage aus, aus
welcher er danach abfallen,, den Gong- oder Glockenschlag ausführen und in seiner in Fig. i dargestellten Euhelage zum Stillstand kommen kann.
Die Vorrichtung, mit der es möglich sein soll die Schlagbewegimgen des Hammers 9 bzw» der Hammerwelle 5 wahlweise bzw. seitweise zu unterbinden wird nun im folgenden näher be-
ö©r auf der Hammer«elIe 5 befestigten Buchse iO des Hubradhebels Ii ist ein Tasthebel 21 drehsicher befestigt, der an seinem freien Ende mit einem faststift 22 versehen ist. Der Taststift 22 ist in einer schlitzförmigen Ausnehmung 23 des Tasthebels 21 quer sur Tasthebelebene beweglich geführt und an einer Blattfeder 2h. befestigt, die auf der der Uhrwerksplatine i "zugekehrten Seite des Tasthebels 21 federnd anliegend angeordnet und mittels eines Hohlnietes 25 am Tasthebel 21 befestigt ist.
Auf einer unterhalb des Schwenkbereiches des Taststiftes 22 des Tasthebels 21 in der Ufarwer&splatine i festsitzend ange-
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ordneten Lagerzapfen 26 ist axial verschiebbar und drehbar eine Buchse 27 gelagert, an der drehfest eine sektorartig ausgebildete, im Ausführungsbeispiel der Pig. i bis 7 annähernd halbkreisförmige Sperrscheibe 28 und ein Zahnrad jeweils drehsicher befestigt sind, wobei die Anordnung so getroffen ist, daß die Sperrscheibe 28 in die Hubbewegungsbahn des Taststiftes 22 des Tasthebels 21 gebracht werden kann. Das Zahnrad 29 steht über ein Ritzel 30 und ein weiteres Zahnrad 3i wit einem auf der Minutenwelle 32 sitzenden Ritzel in getrieblicher Verbindung. Die Getriebeübersetzung zwischen dem Ritzel 33 und dem Zahnrad 29 ist so gewählt, daß das Zahnrad 29 mit der Sperrscheibe 28 in 24 Stunden eine volle Umdrehung ausführt. Somit entspricht die nahezu einen Halbkreis überspannende Länge der Umfangskante 28' einem Zeitabschnitt von annähernd 10 Stunden, während welcher je nach axialer Stellung der Sperrseheibe 28 der Hammer 9 daran gehindert werden kann Gong- oder Gloekensehläge auszuführen. Mit der Sperrscheibe 28 ist auch das Zahnrad 29, das mit dem Ritzel 30 in Eingriff steht, axial verschiebbar. Zu diesem Zweck ist das Ritzel 30 mit einer bestimmten axialen Länge ausgestattet, die diese Axialverschiebung des Zahnrades 29 ermöglicht. Um die Sperrscheibe 28 auf einfache Weise auch nach der Montage noch auf die jeweils richtige Uhrzeit einstellen zu können, besteht zwischen der Minutenwelle 32 und dem Ritzel 33 eine Friktionskupplung. Diese könnte aber ebenso gut zwischen dem Zahnrad 29 und der Sperrscheibe 28 vorgesehen sein.
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In den Fig«, i und 2 ist die Sperrscheitoe in einer axialen Position dargestellt^ in welcher sie auf den Tasthebel 2i bzw. dessen Taststift 22 keinen Einfluß hat. In dieser unwirksamen Position befindet sie sieh ausserhalb des Schwenkbereiches des Taststiftes 22, so daß der Hammer 9 an der Ausführung seiner Schlagbewegung nicht gehindert ist. In den Fig. 3 his 7 hingegen befindet sich die Sperrscheibe 28 in einer axialen Position, in welcher der Taststift 22 des Tasthebels 21 auf die Umfangskante 28' fallen kann, so daß der Hammer 9 durch den mit der Hammexwelle 5 verbundenen Tasthebel 21 an der Ausführung der abfallenden Schlagbewegung gehindert wird,, so lange sich die Umfangskante 28' im Schwenkbereich des Taststiftes 22 befindet.
die Sperrscheibe 28 gemeinsam mit dem Zahnrad 29 auf dem
Lagerzapfen 26 axial in die eine oder andere der beiden beschriebenen Positionen verstellen zu können,, ist ein Gabelhebel 3^ vorgesehen, dessen Gabel 35 in eine Ringnut 36 der Bucto.se 27 eingreift und der mittels einer Buchse 37 auf . einem festsitzend in der Uhrwerksplatine· 1 befestigten Stift 38 axial beweglich gelagert ist. Der Gabelhebel 3^ steht unter dem Einfluß einer auf den Stift 38 angeordneten und sich an einer Scheibe 39 abstützenden Druckfeder 40, deren Druck gegen die Uhrwerksplatine 1 gerichtet ist. Das der Uhrwerksplatine !zugekehrte Endstück der Buchse 37 ist als Konus kl ausgebildet und liegt an einem Schieber k.2 an, der in
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Richtung verschiebbar unmittelbar auf der Aussenfläche der Uhrwerksplatine i zwischen vier Pührungszapfen 42f geführt ist. In seiner Längsmitte besitzt der Schieber 42 einen seiner Verstellbarkeit entsprechend langen Schlitz 43, in dem der Stift 38 des Gabelhebels 34 sitzt. Auf der der Uhrwerksplatine i abgewandten Seite weist der Schieber 42 bezogen auf die axiale Erstreckung des Stiftes 38 und des Lagerzapfens 26 unterschiedlich tiefliegende Stützflächen 44 und 45 auf, wobei beiderseits der tiefsten Stützfläche 45 Rastnocken 46 und 47 vorgesehen sind, die im Zusammenwirken mit dem Konus 41 sich der Buchse 37 des Gabelhebels 34 den Schieber 42 in drei unterschiedlichen Raststellungen arretieren können. Ausserdem ist der Schieber 42'an*>:seinem oberen Ende mit einem Sperrfinger 48 versehen, der von der Uhrwerksplatine i einen größeren Abstand aufweist, als die Stützflächen 44 und 45 und sich in der Ebene des Tasthebels 21 befindet. Am unteren Ende des Schiebers 42 ist mittels einer Schraube 49 ein als Handgriff dienender Betätigungsstab 50 befestigt, mit dem der Schieber 42 manuell verstellt werden kann.
In der in den Fig. 1 und 2 dargestellten Einstellung befindet sich der Schieber 42 in seiner untersten Stellung, in welcher die Buchse 37 des Gabelhebels 3^ auf der in axialer Richtung höchsten Stützfläche 44 oberhalb des Rastnockens.46 abstützt und die Sperrscheibe 28 ausserhalb der Bewegungsbahn des Taststiftes 22 des drehfest mit der Hammerwelle 5
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verbundenen Tasthebels 21 befindet. In dieser Stellung ist sowohl die Sperrseheibe 28 als auch der Tasthebel 21 wirkungslosg so daB das Schlagwerk an der Ausübung seiner Funktion nicht gehindert ist. In der in den Fig. 3 und 4 dargestellten Einstellung befindet sich der Schieber 42 in seiner obersten Stellung, in welcher der Tasthebel 21 auf dem Finger 48 des Schiebers 42 aufsitzt und von der Sperrscheibe 28 abgehoben Der Konus 41 der Buchse 37 befindet sich unterhalb des stmockens 47 und hält somit dem Schieber 42 in dieser Einstellung rastend fest. Bei dieser Einstellung des Schiebers 42 sind die Hamraerwelle 5 und der Hammer 9 an der Ausführung der abfallenden Schlagbewegungen gehindert. Das Hubrad 13 des Schlagwerkes kann jedoch seine normalen Drehbewegungen ungehindert ausführen, was bedeutet, daß das Schlagwerk an sich normal abläuft.
Bei dieser Einstellung des Schiebers 42 ist die axiale Position der Sperrscheibe 28 ohne Belang. Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel befindet sie sich jedoch in der gleichen Position wie bei der Einstellung, die der Schieber 42 bei den Fig. i und 2 einnimmt.
Bei der im den Fig. 6 und 7 dargestellten Einstellung des Schiebers 42 nimmt er seisae mittlere Position ein, in welcher der Konus 41 der Buchse 37 auf ös^r tiefsten, zwischen den beiden lastnocken-46 und 47 liegenden Stützfläche 45 aufsitzt und sich die Sperrscheibe 28 in einer Ebene befindet, in
welcher der Taststift 22 des Tasthebels 2i seine Schwenkbewegungen ausführt. Wenn in dieser axialen Stellung der Sperrscheibe 28 deren Umfangskante 28' sich in Abhängigkeit von der Tageszeit im Schwenkbereich des Taststiftes 22 befindet, so fällt dieser nach jeder Hübbewegung auf die üiafangskante 28' auf, so daß der Hammer 9 an der Vollendung der Schlagbewegung gehindert wird. Eine Behinderung der Drehbewegungen des Hubrades 13 findet aber auch hierbei nicht statt, weil die Hammerwelle 5 mit dem Hubradhebel 11 und dem Hamiaer 9 die ausholenden Hubbewegungen, die durch die Zähne des Hubrades 13 verursacht werden, ungehindert ausführen können. Die Sperrscheibe 28 verhindert lediglich die abfallende Schlagbewegung des Hammers 9.
Die erwähnte Befestigung des Taststiftes 22 an der Blattfeder 2k ist vorgesehen, damit der Taststift 22, wenn sich der Tasthebel 21 in der in Pig. I dargestellten abgefallenen Ruhelage hinter der Sperrscheibe 28 befindet, die axiale Verstellbewegung der Sperrscheibe 28 mitmachen kann, wenn diese durch Verstellung des Schiebers 42 aus ihrer in den Fig. 1 und 2 dargestelltaa unwirksamen Lage in ihre in den Fig. 5 und 6 bzw. 3, 4 und 5 dargestellte wirksame Sperrlage verschoben werden soll. Zu dem ist der Taststift 22, wie am besten aus der Fig.5 ersichtlich ist, mit einer schrägen Anlaufstirnfläche 22· versehen, die ein axiales Ausweichen des Taststiftes 22 bewirkt, wenn die vorlaufende Radialkante 28/i in der in Fig. 1 dargestellten Lage des Tastarmes 21 dagegen läuft. Dadurch .
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wird ein ungewolltes Arretieren der Sperrscheibe verhindert. Dem gleichen Zweck dient ein an der nachlaufenden Radialkante 28/2 vorgesehener schräg radial verlaufender Kantenabschnitt 28/3j wenn durch manuelles Verstellen der Uhrwerkszeiger in Hüclswärtsdrehriehtung auch die Sperrscheibe-28 rückwärts gedreht wird. Gelangt der schräg radial verlaufende Kantenatoschnitt 28/3 mit einer solchen ßückwartsdrehung der Sperrscheibe 28 zur Anlage am Taststift 22 so wird dieser von dieser Kante bezogen auf die Achse der Hammerwelle 5 in ührzieigerdrehrichtung ausgelenkt und auf den Radius der ümfangskante 28" der Sperrscheibe 28 gehoben, so daß auch in diesem Falle eine Arretierung der Sperrscheibe 28 vermieden wird.
Mit der vorstehend beschriebenen Vorrichtung sind also drei unterschiedliche Einstellungen möglich:
Bei €er in den Fig. 1 und 2 dargestellten Einstellung des Schiebers 42 ist die erfindungsgemäße Vorrichtung unwirksam, das Uhrwerk schlag normal, jeweils zur vollen und halben Stunde.
Bei der in den Fig. 3, ^ u^d 5 dargestellten Einstellung des Schiebers 42 ist der Hammer 9 des Schlagwerkes an der Ausführung von Gong- oder Glockenschlägen gehindert, während das Sehlagwerk normal abläuft. Diese Einstellung .kann .zeitlich beliebig lange beibehalten bzw. jederzeit aufgehoben werden.
Bei der in den Fig. 6 und 7 dargestellten Einstellung des
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Schiebers 42 werden die Gong- bzw. Glockenschläge zeitabhängig beispielsweise während der Nachtzeit über einen Zeitraum von ca. 12 Stunden unterbunden, so lanoe sich die Umfangskante 28' im Schwenkbereich des Taststiftes 22 befindet.^ Während der übrigen Tageszeit, während welcher sich die Umfangskante 28! der Sperrscheibe 28 ausserhalb des Schwenkbereiches des Taststiftes 22 bewegt, kann der Hammer 9 die Gong- bzw. Glockenschläge ungehindert ausführen. Auch bei dieser Einstellung ist während keiner Zeit der normale Ablauf des Schlagwerkes unterbrochen.
Während es mit der beschriebenen Sperrseheibe 28, die eine unveränderliche Umfangskante 28' aufweist, nur möglich ist, während eines einzigen, der Länge der umfangskante 28' entsprechenden Tageszeitabschnittes das Schlagwerk an der Ausführung von Gong- oder Glockenschlägen zu hindern, sind in den Fig. 8 und 9 einerseits und den Fig. 10 bis 14 andererseits zwei Varianten einer Sperrscheibe dargestellt, mit denen es möglich ist, 24 verschiedene Zeitabschnitte einzustellen, während welcher das Schlagen der Schlagwerksuhr unterbunden werden kann. Bei diesen Ausführungsformen bildet die Sperrscheibe 128 einen vollen Kreis. Sie besteht aus einem federelastischem Flachmaterial, z. B. aus Stahlblech und ist zusammen mit einer auf ihrer Aussenseite liegenden Stützscheibe 129 auf der Buchse 27 drehsicher befestigt. Durch radial verlaufende, fugenlose Trennschnitte 130 ist die Sperrscheibe 128 in 24 jeweils gleich große sektorartige Abschnitte 131 unterteilt,
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die einzeln in axialer Sichtung um ein "bestimmtes Maß verstellbar sind. Die Trennschnitte 130 erstrecken sich jeweils vom der Umfangskante 128f bis zum Aussenumfang 'der Buchse 37o Bi© Stiitzscheibe f29? die ebenfalls drehfest auf der Buchse 27 befestigt ist und einen etwa um ein Drittel kleineren Durchmesser aufweist als die Sperrscheibe 128, besitzt entlang ihres Umfanges insgesamt 24 Gewindelbohrungen 132, die in gleichmäßigen Winkel ab s-tänden voneinander auf dem gleichen ffiadius liegend den einzelnen Abschnitten 131 der Sperrscheibe 128 jeweils mittig zugeordnet sind. In diesen Gewindebohrungen 132 sitzen jeweils Stellschrauben 133» mittels welcher die einzelnen Abschnitte 131» wie in Fig. 9 dargestellt ist, aus ihrer strichpunktiert angedeuteten Normallag© in eine Schräglage versetzt werden können, in welcher sie sich im Schwenkbereich des Taststiftes 22 des Tastarmes 2i befinden. In ihrer Normallage, d. h. wenn sie an der innerem Stirnfläche der Stiitzscheibe 59 anliegen, befinden sieh die Abschnitte 131 ausserhalb des Schwenkbereiches des Taststiftes 229 so daß sie diesen nicht beeinflussen können.
Bei der Ausführungsform gemäß Pig. IO bis 14 unterscheidet sich die Sperrscheibe 128/1 lediglich dadurch, daß ihre Abschnitte 131 jeweils mit radialen Schlitzöffnungen 134 versehem sind. Dabei ist auch eine andere ¥erstel!vorrichtung vorgesehen, die aus einer Stiitzscheibe 135 und insgesamt 24 Stell- - Schiebern 136 besteht. Die Stellschieber 136 bestehen jeweils
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aus einem Flachteil 137, der auf der einen Seite eine Keilrippe 138 und auf der gegenüberliegenden Seite einen Griffzapfen 139 aufweist. Die Stützscheibe 135 i£-t mit insgesamt 24 gleichmäßig verteilt angeordneten Radialschlitzen 140 versehen, die jeweils auf dem gleichen Polstrahl liegen wie die Schlitzöffnungen 134 der. einzelnen Abschnitte 131 der Sperrscheibe 128/l. Die einzelnen Stellschieber 136 sind jeweils zwischen der Stützscheibe 135 und der Sperrscheibe 128/i liegend so angeordnet, daß ihre Griffzapfen 139 jeweils durch einen Radialschiitζ 140 nach aussen ragen und in diesem axial beweglich geführt sind. Dabei dienen die radial verlaufenden Schlitzöffnungen 134, die etwa die gleiche radiale Länge aufweisen wie die Keilrippe 138 eines Stellschiebers 136, dienen dabei zur Aufnahme der Keilrippe eines Stellschiebers 136, wenn dieser, wie in den Pig. ii und 13 dargestellt ist, seine radial äussere Stellung im Radialschlitz 140 der Stützscheibe 135 einnimmt. In dieser Stellung der Stellschieber 136 können die Abschnitte 131 der Sperrscheibe 128/i ihre Normallage einnehmen, die in den Fig. Ii und 13 in ausgezogenen Linien und in der Fig. 14 in strichpunktierten Linien dargestellt ist. In dieser Normallage befinden sich die Abschnitte 131 der Sperrseheibe 128/i jeweils ausserhalb des Schwenkbereiches des Taststiftes 22, so daß sie auf diesen keinen Einfluß haben. Durch radiales Verschieben eines Stellschiebers 36 aus der in den Fig. 11 und 13 dargestellten äusseren Radiallage in die in der Fig. 14 gezeigten inneren Radiallage wird der
diesem Stell schieber 136 zugeordnete Abschnitt 131 der Sperrscheibe 128/1 in eine Schräglage ausgelenkt, in welcher sich seine Umfangskante im Schwenkbereich des Taststiftes 22 des Tasthebels 21 befindet. Da die Sperrscheiben 128 und 128/1 ebenso wie die Sperrscheibe 28 mit dem Zahnrad 29 drehfest verbunden sind und ebenfalls uhrzeitgerecht angetrieben werden, befindet sich jeder Abschnitt 131 eine Stunde lang im Winkelbereich:des Taststiftes 22, so daß je nach Stellung der Stellschrauben 133 bzw. der Stellschieber 136 und der zugeordnete Abschnitt 131 einen Halbstundenschlag und einen Stwmöensclilag des Schlagwerkes unterbinden kann.
dieser Art von Stellscheiben 128 bzw. 128/1 ist es mög-Ii cn,das Schlagwerk stundenweise zu programmieren, wobei sich das jeweils eingestellte Programm tageweise wiederholt. Es ist somit sogar die Möglichkeit gegeben, eine Schlagwerksuhr als Weckeruhr zu verwenden, wenn eine der Sperrscheiben 128 oder 128/i anstelle der Sperrscheibe 28 verwendet wird. Auch hierbei kann die Sperrscheibe 128 bzw. 128/l im der gleichen Weise und mit den gleichen Mitteln wie die Sperrscheibe 28.axial verschiebbar auf dem Lagerzapfen 26 gelagert sein, damit das eingestellte Programm in der beschriebenen Weise ausgeschaltet bzw. unwirksam gemacht werden kann. Angesichts der einfachen Verstellbarkeit der einzelnen Abschnitte 131» die insbesondere bei der Ausführungsform gemäß Fig. 10 bis 15 gegeben ist, ist es.auch denkbar, die axiale Verstelltoarkeit der Sperrsclieiben 128
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bzw. 128/1 verzichtet wird.
Zur Erleichterung der Programmierung der Sperrscheiben 128 bzw. 128/1, ist es zweckmäßig die einzelnen Abschnitte 131 mit Zahlen 1 bis 2k zu versehen^ welche zeitgerecht die einzelnen Tagesstunden kennzeichnen.
Leerseite

Claims (1)

  1. 3H8853
    Schlagwer&suhr ait einer Vorrichtung zum wahlweisen und/oder zeitweisen Verhindern des Gong- oder GlockenscSilageSj bei der auf einem vom Uhrwerk angetriebenen, in 2h Stunden einmal umlaufenden Getriefoeteil eine sefetorartige Sperrscheibe angeordnet ist, deren Umfang sich zeitweise im Schwenkbereich eines Schlagwerkes befindet und dabei die Ausführung von Gong- oder Glockenschlägen während eines bestimmten^ der Umfangslänge der Sperrscheibe entsprechenden Zeitabschnittes verhindert, und bei der zudem eine manuell betätigbare Einrichtung vorgesehen ist, mit welcher die Gong- oder Gloekenschiag© für eine beliebig lange Zeit unterbunden werden üsb'naesis, ä®öurch gekennzeichnet 9 daß
    ·= die Sperrscheibe (289 128S 128/i) im Schwenkbereich eines Tasthebels (2i) angeordnet ist,, der'auf einer Helle (5) befestigt ist, welche über einen Hebel (ii) vom Schlagwerk angetrieben wird und einen oder mehrere Hämmer (9) trägt oder betätigt, daß
    - die Sperrscheibe (289 12S9 i28/l) als Ganzes und/oder abschnittweise in axialer Richtung aus dem Schwenkbereich des Tasthelbels (2i) verschiebbar ist, und
    - daß der Tasthebel (21) mittels eines manuell verstellbaren Sperrorgans (42/48) in einer die Schlagbewegung der den oder die Hämmer (9) tragenden oder
    betätigenden Welle (5) verhindernden Stellung arretierbar ist.
    2. Schlagwerksuhr nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zum axialen Verstellen der Sperrscheibe (28, 128, 128/i) ein an einer Werkplatine (i) verschiebbar gelagerter Schieber (42) vorgesehen ist, der auf der der Werkplatine (l) abgewandten Seite wenigstens zwei in Verstellrichtung der Sperrscheibe (28, 128, 128/l) unterschiedlich tiefliegende Stützflächen (44, 45) und zwei beiderseits der tiefsten Stützfläche (45) angeordnete Rastnocken (46, 47) aufweist, welche beim manuellen Verschieben des Schiebers (42) eine Schaltgabel (34) verstellen, die mittels einer Lagerbuchse (37) auf einem parallel zur Achse der Sperrscheibe (28, 128, 128/i) verlaufenden Stift (38) axial verschiebbar gelagert ist und durch die Kraft einer Feder (40) gegen den Schieber (42) gedrückt wird, und welche Schaltgabel (34) mit einer Buchse (27) der Sperrscheibe (28, 128, 128/l) in Eingriff steht.
    3. Schlagwerksuhr nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Schieber (42) einen in den Schwenkbereich des Tasthebels (2l) reichenden Sperrfinger (48) aufweist und in drei unterschiedlichen Stellungen verrastbar ist.
    3U8853
    4„ Sehlagwerksuhr nach einem der Ansprüche i bis 3, dadurch gekeaszeichnet,, daß der Tasthebel (2i) einen in axialer Yerstel!richtung fler Sperrscheibe (28, 1289 i28/i) beweglichem Taststift (22) mit einer schrägen Anlaufstiraflache (228) aufweist.
    Hchlagwerksuhr Bach Anspruch- 1 oder 4, dadurch gekennaeichaetg daß die sektorartige Sperrscheitoe (28) an äem in normaler Drehrichtung hinten liegenden Ende seiner vom Tasthebel (2l) atotastbaren Umfangskante (28ff) einea schräg-radial abfallenden Kantenabschnitt (28/3) aufweist.
    6ο Schlagwerksuhr nach einem der Ansprüche 1 bis 5» dadurch gekenaaelehnet, daß die Sperrscheibe (128, 128/l) eine ■ Vielzahl von sektorartig unterteilten Abschnitten (i3l) aufweist9 die aus einer gemeinsamen Ebene, welche -ausser- lä&Th des Schwenkbereiches des Tasthebels (2i)bzw. Taststiftes (22) liegt,, und in welcher sie eine
    annähernd lückenlose, in sich geschlossene Umfamgsfeante bilden^ einzeln und in beliebiger Anzahl aus öieser JSlbeme la den Schwenkbereich des Tasthebels degsea Taststiftes . (22) verstellbar sind.
    Schlagwerksuhr nach Anspruch G9 dadurch gekennzeichnet, die Sperrscheibe (128, i28/i) mit einer kreisrunden,
    aus federelastischem Material bestehenden Scheibe ausgerüstet ist, die durch radiale Trennschnitte (i30) in eine Vielzahl von in Umfangsrichtung gleich langen Abschnitten (i3l) unterteilt ist.
    8. Schlagwerksuhr nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die sektorartigen Abschnitte (i3i) der Sperrscheibe (128) einzeln mittels Stellschrauben (i33) axial verstellbar sind, die den einzelnen Abschnitten (l3l) jeweils zugeordnet in Gewindebohrungen (132) einer Sttitzscheibe (129) sitzen.
    9. Schlagwerksuhr nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen einer konzentrisch zur Sperrscheibe (i28/i) angeordneten und fest mit dieser verbundenen Stützscheibe (i35) und den einzelnen verstellbaren sektorartigen Abschnitten (l3i) jeweils mit keil-, oder nockenartigen Vorsprüngen (l38) versehene Stellorgane (136) angeordnet sind, die in Radialschlitzen (IAO) der Stützscheibe (135) radial verstellbar geführt sind, wobei die einzelnen Abschnitte (i3l) der Sperrscheibe (i28/i) Vertiefungen oder Ausnehmungen (i3^) aufweisen, in welche die Vorsprünge (l38) der einzelnen Stellorgane (i36) in deren. Ruhelage eindringen können.
DE3148853A 1981-12-10 1981-12-10 Schlagwerksuhr mit Vorrichtung zum zeitweisen Verhindern des Gong- oder Glockenschlages Expired DE3148853C2 (de)

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