DE145703C - - Google Patents

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DE145703C
DE145703C DENDAT145703D DE145703DA DE145703C DE 145703 C DE145703 C DE 145703C DE NDAT145703 D DENDAT145703 D DE NDAT145703D DE 145703D A DE145703D A DE 145703DA DE 145703 C DE145703 C DE 145703C
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Germany
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counter
roller
scraper
casing
intestine
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A22BUTCHERING; MEAT TREATMENT; PROCESSING POULTRY OR FISH
    • A22CPROCESSING MEAT, POULTRY, OR FISH
    • A22C17/00Other devices for processing meat or bones
    • A22C17/16Cleaning of intestines; Machines for removing fat or slime from intestines

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Zoology (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Processing Of Meat And Fish (AREA)

Description

CCi
KAISERLICHES
PATENTAMT.
M 145703 KLASSE 66 b.
Die Entfettung und Entschleimung vollständiger' Därme auf mechanischem Wege hat bisher große Schwierigkeiten bereitet, weil die Festigkeit der Därme, die für Zwecke der Wurstbereitung vollständig unbeschädigt bleiben müssen, eine ungenügende ist und deshalb große Reibungen möglichst vermieden werden müssen. Es konnte die Handarbeit, bei der es der Arbeiter im Gefühl hat, den Druck des Schabermessers der Festigkeit des Darmes anzupassen, noch nicht in befriedigendem Maße durch mechanische Vorrichtungen ersetzt werden.
Am vorteilhaftesten haben sich noch die Vorrichtungen mit drehenden ■ Messerwalzen und bürstenartigen Gegenlagen erwiesen. Jedoch hatten diese den Nachteil, daß die Bürsten das Fett und den Schleim festhielten und sich selbst verschmutzten, was besonders in gesundheitlicher Beziehung als großer Mangel zu bezeichnen ist. Ferner ließ die getroffene Anordnung nicht die Reinigung des Darmes auf beiden Außenseiten in einem Arbeitsgange zu.
Diesem Ubelstand wird durch nachstehend beschriebene Vorrichtung wirkungsvoll abgeholfen.
In der Zeichnung stellen dar:
Fig. ι einen Schnitt durch die Vorrichtung, Fig. 2 eine Vorderansicht der Maschine,
Fig. 3 eine Seitenansicht,
Fig. 4 eine Draufsicht.
Die Maschine wird aus zwei oder mehreren gleichartig ausgeführten Schabvorrichtungen zusammengestellt, durch welche der zu bearbeitende Darm hindurchgeführt wird.
Jede Vorrichtung besteht aus einer Walze A mit radial am Umfange befestigten Blechen oder Schabermessern a, gegen welche sich eine Gegenlage B lose anlegt. Diese Gegenlage B ist pendelnd so aufgehängt, daß sie sich unter der Wirkung ihres Eigengewichtes gegen die Messerkanten legt, aber jedem Drucke mit Leichtigkeit nachgibt und so jegliche Beschädigung des Darmes verhindert.
Die gegen die Messer gerichtete Fläche muß glatt sein, so daß sich Unreinigkeiten nicht daran festsetzen können. Das Material der Gegenlage muß hiernach gewählt werden, als vorteilhaft für den vorliegenden Zweck erwies sich Hartgummi.
Diese Gegenlagen B werden bei den einzelnen Schabvorrichtungen abwechselnd auf verschiedenen Seiten der Walzen angeordnet.
Der Darm D wird von oben zugeführt und hierbei durch eine Zuführungsvorrichtung C, welche aus einer Walze und zwei federnden Blechstreifen besteht, geleitet, welche den Darm D in geringem Maße zurückhält, ohne ihn straf! zu spannen. Die Fortbewegung des Darmes durch jene Vorrichtung erfolgt dadurch, daß die Schaber a beim Gleiten über den flach zusammengelegten Darm infolge der hierbei auftretenden Rei-
bung den Zug der Vorrichtung C überwinden und den Darm nachziehen.
Die Umfangsgeschwindigkeit der Walze A
ist natürlich eine größere als die Geschwindigkeit des vorbewegten Darmes D, um die Wirkung des Schabens nicht zu beeinträchtigen bezw. aufzuheben.
Auf diese Weise wird der flach zwischen Walze A und Gegenlage B liegende Darm D ίο auf der der Walze A zugewandten Seite gereinigt.
Sobald der Darm die erste Schabvorrichtung verlassen hat, gelangt er in die nächstfolgende, bei welcher die Gegenlage B auf der entgegengesetzten Seite der Walze A1 liegt.
Die Folge hiervon ist, daß die andere noch nicht gereinigte Seite des Darmes in gleicher Weise, wie oben beschrieben wurde, von Fett und Schleim befreit wird.
Ein besonderer Vorzug der Vorrichtung ist, daß die Weiterbeförderung gleichzeitig durch die Schaber α der Walze A bewirkt wird, wodurch jegliche Zerrungen vermieden werden.

Claims (1)

  1. Patent-An Spruch:
    Darmentfettungs - und Ent'schleimungsmaschine mit Schaberwalzen und nachgiebig, pendelnd gelagerten Gegenlagen, dadurch gekennzeichnet, daß die mit glatter Fläche versehenen Gegenlagen abwechselnd auf verschiedenen Seiten der Schaberwalzen an den mehrfach angeordneten Schabvorrichtungen angebracht sind, zum Zweck, den zwischen Walze und Gegenlage durch Reibung der Schaber hindurchgezogenen Darm nacheinander auf beiten Seiten zu reinigen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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