DE145388C - - Google Patents

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DE145388C
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palmitic acid
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09DCOATING COMPOSITIONS, e.g. PAINTS, VARNISHES OR LACQUERS; FILLING PASTES; CHEMICAL PAINT OR INK REMOVERS; INKS; CORRECTING FLUIDS; WOODSTAINS; PASTES OR SOLIDS FOR COLOURING OR PRINTING; USE OF MATERIALS THEREFOR
    • C09D193/00Coating compositions based on natural resins; Coating compositions based on derivatives thereof

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Paints Or Removers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Den Gegenstand des vorliegenden Patentes bildet ein Verfahren zur Herstellung von fetten Lacken vorzugsweise aus fossilen Harzen, und ist das Verfahren dadurch gekennzeichnet, daß bei dieser Herstellung der Lacke die sogen. Roh- oder Zersetzungsschmelze der Harze umgangen wird.
Man hat für solche Zwecke bereits Ölsäure und Stearinsäure angewendet. Wie Erfinder jedoch festgestellt hat, ist die Lösungsfähigkeit der Ölsäure für Hartharze eine verhältnismäßig geringe, während der Palmitinsäure diese Eigenschaft in weit höherem Maße zukommt.
Die größere Lösungsenergie der Palmitinsäure gegenüber den Harzen kommt dadurch zum Ausdruck, daß von dieser Säure eine geringere Menge, und zwar ungefähr 1J1 der zur Lösung der Harze erforderlichen Ölsäuremenge notwendig ist, um das gleiche Quantum des gleichen Harzes in Lösung zu bringen. Gegenüber der Stearinsäure hat die Palmitinsäure, wie Versuche gezeigt haben, die Eigenschaft, sich nicht aus dem fertigen Lack kristallinisch auszuscheiden bezw. denselben zu trüben. Es kann dahingestellt bleiben, ob dieses Nichtauskristallisieren auf die Geringfügigkeit des für die Lösung notwendigen Zusatzquantums zurückzuführen ist, oder darauf, daß sich die Palmitinsäure in dem fertigen getrockneten Lackaufstrich gelöst erhält, oder aber vielleicht sich nach geschehener Auflösung der Harze in der Schmelze zersetzt; die empirisch festgestellte Tatsache ist, daß eine Trübung des Lackes nicht auftritt.
Das Verfahren gestaltet sich demnach unter Benutzung der Palmitinsäure wie folgt:
Es wird das event, gröblich zerkleinerte Harz im Gemisch mit Palmitinsäure erhitzt, worauf in kurzer Zeit eine klare Lösung der Harze in geschmolzener Palmitinsäure eintritt. Es wird sodann der Lack unter Zusatz von trocknenden Ölen, Trockenmitteln und ätherischen Ölen in bekannter Weise fertiggestellt. Ebenso wie Palmitinsäure wirken auch Gemische solcher mit Ölsäure, ferner auch andere Substanzen, welche Palmitinsäure in Mischung oder in Verbindung enthalten. Von den letzteren ist insbesondere zu erwähnen Walrat und Palmöl, welche ebenfalls dem Palmitinsäuregehalt entsprechend eine ziemlich erhebliche Lösungswirkung auf die fossilen Harze ausüben.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Verfahren zur Herstellung von fetten Lacken unter Umgehung der Zersetzungsschmelze, dadurch gekennzeichnet, daß die event, zerkleinerten Harze, wie Copal, Bernstein oder dergl., in Palmitinsäure oder in Gemischen bezw. in Verbindungen, welche der Hauptsache nach Palmitinsäure enthalten, gelöst werden, worauf behufs Fertigstellung der Lacke die üblichen Zusätze, wie Trockenmittel, trocknende Öle oder Verdünnungsmittel, zugegeben werden.
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