DE14519C - Neuerungen im Anschlufs der Plattformen von Eisenbahnwagen - Google Patents
Neuerungen im Anschlufs der Plattformen von EisenbahnwagenInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
- B61D—BODY DETAILS OR KINDS OF RAILWAY VEHICLES
- B61D17/00—Construction details of vehicle bodies
- B61D17/04—Construction details of vehicle bodies with bodies of metal; with composite, e.g. metal and wood body structures
- B61D17/20—Communication passages between coaches; Adaptation of coach ends therefor
Landscapes
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- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Wood Science & Technology (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Motorcycle And Bicycle Frame (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 20: Eisenbahnbetrieb.
I-
i/
Patentirt im Deutschen Reiche vom 17. August 1880 ab.
Der vorliegende Anschlufs von Plattformen ist für Wagen nach dem Intercommunicationssystem
bestimmt.
Auf beiliegender Zeichnung stellt Fig. 1 eine Oberansicht des Kopftheils eines Wagens dar.
Fig. 2 ist ein Horizontalschnitt nach y-y, Fig. 3; Fig. 3 ein Verticalschnitt nach x-x, Fig. 2;
Fig. 4 ist eine Datailansicht des zur Vergröfserung oder Verminderung der Spannung der
Federn dienenden Daumens G; Fig. 5 zeigt die Wirkungsweise der beweglichen Plattform; Fig. 6
bis 11 veranschaulichen modificirte Formen einzelner
Bestandteile der Vorrichtung.
Mit der. Querschwelle A des Wagenuntergestelles,
welche direct unter der Passagier-Plattform liegt, ist das Kopfstück B verbunden,
welches das Ende des Wagens bildet und gegen den folgenden Wagen stöfst. Der mittlere,
nach vorn' gerichtete Theil dieses Kopfstücks ist ausgehöhlt, wie B1 bei Fig. 2 zeigt. C ist
eine nachgiebige, bewegliche Platte aus Metall, welche, wie Fig. 3 veranschaulicht, um die
obere und untere Fläche des Kopfstücks gebogen und lose befestigt ist, so dafs eine
Longitudinalbewegung, entsprechend der Gröfse des Schlitzes C\ gestattet ist.
Diese Metallplatte C wird durch Federn D nach aufsen gedrückt, welche in der Kammer B1
untergebracht sind und sich zwischen Knöpfe, welche, wie Fig. 2 und 3 zeigen, auf der Innenseite
des verticalen Theils von C und an dem Querstück E befestigt sind,, stützen.
Das Querstück E stützt sich gegen eine horizontal verschiebbare Stange F oder ist mit derselben
derart verbunden, dafs es eine schwingende Bewegung machen kann.
Das hintere Ende der Stange F ist bei F1
abgeschrägt, entsprechend der Form des drehbaren Daumens G, welcher unmittelbar hinter
der Stange F gelagert ist; mit diesem drehbaren Daumen G ist ein Handgriff Gy verbunden,
mittelst dessen die Drehung des Daumens bewirkt wird.
Der Zweck der Construction ist, nicht nur eine vollkommene Berührung der Wagen, sondern
dies auch derart zu bewirken, dafs kein schädlicher Druck auf die Plattform entsteht,
wodurch die Passagiere Stöfse erleiden und Wagen und Locomotive beschädigt werden.
Die dargestellte Anordnung gestattet, der beweglichen
Platte C eine mehr oder weniger grofse Federspannung zu ertheilen, entsprechend den
jeweiligen Bedürfnissen. Wird der Handgriff G *
so bewegt, dafs der Daumen G die Stangen F und E bis zur äufsersten Grenze vorwärtsschiebt,
so werden die Federn D zusammengeprefst und die bewegliche Platte C steht unter der
gröfsten Federspannung, so dafs sie weniger beweglich ist. Es wird ihr aber eine gröfsere
Beweglichkeit ertheilt, wenn die Stange G1 so weit zurückgezogen wird, dafs der Daumen G
nicht zur Wirkung gelangt und die Federn D freigegeben werden.
In dieser Stellung wird die bewegliche Plattform einem geringen Druck nachgeben, was
der Fall sein mufs, wenn man die Kupplung der Wagen vornehmen will. Nach erfolgter
Kupplung wird den Federn D wieder ihre höchste Spannung gegeben.
Da die Stange E frei schwingen oder kippen kann, gestattet sie der beweglichen Platte C
eine freie Bewegung derart, dafs beim Befahren
Claims (2)
1. In Verbindung mit der Platte C und den
Federn D die mit Getriebeverzahnung oder Gewinde versehene Stange F, zum Zweck
der Regulirung der Federn D.
2. In Verbindung mit der Platte C und den Federn D die Stange F und der Daumen G,
zum Zweck der Regulirung der Federn D.
Hierzu I Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE14519C true DE14519C (de) |
Family
ID=291599
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT14519D Active DE14519C (de) | Neuerungen im Anschlufs der Plattformen von Eisenbahnwagen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE14519C (de) |
-
0
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