DE14519C - Neuerungen im Anschlufs der Plattformen von Eisenbahnwagen - Google Patents

Neuerungen im Anschlufs der Plattformen von Eisenbahnwagen

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DE14519C
DE14519C DENDAT14519D DE14519DA DE14519C DE 14519 C DE14519 C DE 14519C DE NDAT14519 D DENDAT14519 D DE NDAT14519D DE 14519D A DE14519D A DE 14519DA DE 14519 C DE14519 C DE 14519C
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Germany
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springs
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DENDAT14519D
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R. A. COWELL in Cleveland, Ohio (V. St. A.)
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61DBODY DETAILS OR KINDS OF RAILWAY VEHICLES
    • B61D17/00Construction details of vehicle bodies
    • B61D17/04Construction details of vehicle bodies with bodies of metal; with composite, e.g. metal and wood body structures
    • B61D17/20Communication passages between coaches; Adaptation of coach ends therefor

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Motorcycle And Bicycle Frame (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 20: Eisenbahnbetrieb.
I-
i/
Patentirt im Deutschen Reiche vom 17. August 1880 ab.
Der vorliegende Anschlufs von Plattformen ist für Wagen nach dem Intercommunicationssystem bestimmt.
Auf beiliegender Zeichnung stellt Fig. 1 eine Oberansicht des Kopftheils eines Wagens dar. Fig. 2 ist ein Horizontalschnitt nach y-y, Fig. 3; Fig. 3 ein Verticalschnitt nach x-x, Fig. 2; Fig. 4 ist eine Datailansicht des zur Vergröfserung oder Verminderung der Spannung der Federn dienenden Daumens G; Fig. 5 zeigt die Wirkungsweise der beweglichen Plattform; Fig. 6 bis 11 veranschaulichen modificirte Formen einzelner Bestandteile der Vorrichtung.
Mit der. Querschwelle A des Wagenuntergestelles, welche direct unter der Passagier-Plattform liegt, ist das Kopfstück B verbunden, welches das Ende des Wagens bildet und gegen den folgenden Wagen stöfst. Der mittlere, nach vorn' gerichtete Theil dieses Kopfstücks ist ausgehöhlt, wie B1 bei Fig. 2 zeigt. C ist eine nachgiebige, bewegliche Platte aus Metall, welche, wie Fig. 3 veranschaulicht, um die obere und untere Fläche des Kopfstücks gebogen und lose befestigt ist, so dafs eine Longitudinalbewegung, entsprechend der Gröfse des Schlitzes C\ gestattet ist.
Diese Metallplatte C wird durch Federn D nach aufsen gedrückt, welche in der Kammer B1 untergebracht sind und sich zwischen Knöpfe, welche, wie Fig. 2 und 3 zeigen, auf der Innenseite des verticalen Theils von C und an dem Querstück E befestigt sind,, stützen.
Das Querstück E stützt sich gegen eine horizontal verschiebbare Stange F oder ist mit derselben derart verbunden, dafs es eine schwingende Bewegung machen kann.
Das hintere Ende der Stange F ist bei F1 abgeschrägt, entsprechend der Form des drehbaren Daumens G, welcher unmittelbar hinter der Stange F gelagert ist; mit diesem drehbaren Daumen G ist ein Handgriff Gy verbunden, mittelst dessen die Drehung des Daumens bewirkt wird.
Der Zweck der Construction ist, nicht nur eine vollkommene Berührung der Wagen, sondern dies auch derart zu bewirken, dafs kein schädlicher Druck auf die Plattform entsteht, wodurch die Passagiere Stöfse erleiden und Wagen und Locomotive beschädigt werden.
Die dargestellte Anordnung gestattet, der beweglichen Platte C eine mehr oder weniger grofse Federspannung zu ertheilen, entsprechend den jeweiligen Bedürfnissen. Wird der Handgriff G * so bewegt, dafs der Daumen G die Stangen F und E bis zur äufsersten Grenze vorwärtsschiebt, so werden die Federn D zusammengeprefst und die bewegliche Platte C steht unter der gröfsten Federspannung, so dafs sie weniger beweglich ist. Es wird ihr aber eine gröfsere Beweglichkeit ertheilt, wenn die Stange G1 so weit zurückgezogen wird, dafs der Daumen G nicht zur Wirkung gelangt und die Federn D freigegeben werden.
In dieser Stellung wird die bewegliche Plattform einem geringen Druck nachgeben, was der Fall sein mufs, wenn man die Kupplung der Wagen vornehmen will. Nach erfolgter Kupplung wird den Federn D wieder ihre höchste Spannung gegeben.
Da die Stange E frei schwingen oder kippen kann, gestattet sie der beweglichen Platte C eine freie Bewegung derart, dafs beim Befahren

Claims (2)

von Curven, wie Fig. 5 andeutet, die Platten C zweier Wagen sich immer berühren und die Continuität der Plattformen zweier Wagen niemals unterbrochen wird, so dafs die Communication der Passagiere zwischen zwei Wagen völlig gefahrlos ist. In Fig. 6 bis 8 sind verschiedene Construe-, tionen der Stange F dargestellt, Fig. 6, 7 und 8 zeigen verschiedene Methoden, die Axialverschiebung der Stange F zu bewirken, und zwar mittelst Zahnstange und Getriebe, Schraube und Schraubenrades und Schraube und Handrades. Fig. 9; 10 und 11 zeigen drei Modificationen in der Ausbildung der Stange F, zum Zweck, das bewegliche Querstück E zu beseitigen. In Fig. 9 hat der Theil F die Form eines Dreiecks erhalten, dessen Basis mit den zwei Ansätzen für die Federn D versehen ist, während die Spitze sich gegen den Daumen G stützt. In Fig. 10 besitzt F die Form eines T, in Fig. 11 die Form eines Y. PATENτ-Ansprüche!
1. In Verbindung mit der Platte C und den Federn D die mit Getriebeverzahnung oder Gewinde versehene Stange F, zum Zweck der Regulirung der Federn D.
2. In Verbindung mit der Platte C und den Federn D die Stange F und der Daumen G, zum Zweck der Regulirung der Federn D.
Hierzu I Blatt Zeichnungen.
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