DE635019C - Selbstentlader mit kippbarem Wagenkasten - Google Patents
Selbstentlader mit kippbarem WagenkastenInfo
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- DE635019C DE635019C DES109362D DES0109362D DE635019C DE 635019 C DE635019 C DE 635019C DE S109362 D DES109362 D DE S109362D DE S0109362 D DES0109362 D DE S0109362D DE 635019 C DE635019 C DE 635019C
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- Expired
Links
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
- B61D—BODY DETAILS OR KINDS OF RAILWAY VEHICLES
- B61D9/00—Tipping wagons
- B61D9/02—Tipping wagons characterised by operating means for tipping
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Transportation (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Forklifts And Lifting Vehicles (AREA)
Description
Die Erfindung bezieht sich auf einen Selbstentlader mit kippbarem Wagenkasten, der
'auf einer auf dem Untergestell frei abwälzbar gelagerten Welle abwälzbar aufliegt,
welche, beim Kippen den Wagenkasten aus seiner Grundstellung bringt und umkippt. Das
Neue besteht darin, daß der Wagenkasten durch Zapfen in besonders gestalteten Führungen
zwangsläufig während der Kippbewegung geführt ist, so daß er zu Beginn dieser Bewegung aus seiner Mittelstellung nach
außen geführt und im Verlauf dieser Bewegung wieder zur Mitte hin bewegt wird«
Bei einem, bekannten Selbstentlader, bei dem der Wagenkasten ebenfalls auf einer frei abwälzbar gelagerten Welle abwälzbar aufliegt, verläuft die Kippbewegung ungesteuert. Die Folge ist eine starke Beanspruchung der die Kippbewegung begrenzenden Anschläge, die bei der bekannten Einrichtung von Lenkern gebildet werden, aber nicht in der Lage sind, den Verlauf der Kippbewegung selbst zu beeinflussen. Durch die Steuerung des Verlaufes der Kippbewegung mittels in
Bei einem, bekannten Selbstentlader, bei dem der Wagenkasten ebenfalls auf einer frei abwälzbar gelagerten Welle abwälzbar aufliegt, verläuft die Kippbewegung ungesteuert. Die Folge ist eine starke Beanspruchung der die Kippbewegung begrenzenden Anschläge, die bei der bekannten Einrichtung von Lenkern gebildet werden, aber nicht in der Lage sind, den Verlauf der Kippbewegung selbst zu beeinflussen. Durch die Steuerung des Verlaufes der Kippbewegung mittels in
as Führungen laufender Zapfen wird eine übermäßige
Beanspruchung der Endanschläge verhindert.
Vor allem ergibt die Erfindung den Vorteil, daß durch die besondere Ausbildung der
Führungen der Schwerpunkt der Gesamtanordnung während der Kippbewegung nur in
geringem Maße aus der Mitte herauswandert, nach Beendigung der Kippbewegung aber
wieder in der Mitte liegt. Bei der bekannten Einrichtung rückt der Schwerpunkt während
des Kippens ständig von der Mitte weg und gelangt auch nach. Beendigung der Kippbewegung
nicht in die Mitte zurück. ■
Die Zeichnung veranschaulicht einige Ausführungsbeispiele der Erfindung, und zwar
zeigt:
Abb. ι eine Seitenansicht und
Abb. 2 eine Stirnansicht der Vorrichtung bei Normalstellung des Wagenkastens.
Die Kippvorrichtung gestattet, den Wagen-Schwerpunkt beim Verschieben und Umkippen
des Wagenkastens entlang der von der senkrechten Achse des Gleises nur wenig abweichenden
Kurven zu verrücken, so daß der ganze Wagen sogar bei schwerer Ladung größtmögliche Standsicherheit bewahrt und die
Wagenentleerung während der Fahrt vorgenommen werden kann.
Die Vorrichtung besteht aus den an beiden Wagenenden am Untergestellrahmen befestigten
Stirnblechen 1 mit kurvenförmigen Ausschnitten 2, in denen die am Wagenkasten
befestigten Zapfen 3 gleiten. Zwischen dem Wagenkasten und dem Untergestell ist eine
Welle 4 angeordnet, deren Enden im Langloch 5 des Bleches 1 verschiebbar sitzen.
Auf der Welle 4 sind Zahnräder 6 sowie Laufräder 16 aufgekeilt. Durch, beliebiges
Drehen der Welle 4, sei es von Hand, sei es, wie aus der Zeichnung ersichtlich, auf mechanischem
Wege, wird das Zahnrad 6 in Drehbewegung versetzt, welches mit zwei
Zahnstangen in Eingriff steht, von denen die
untere, 7, am Untergestell und die obere, 8,
am Wagenkasten befestigt sind. Infolgedessen kann der Wagenkasten nach links oder rechts.;
verschoben werden, wobei die Laufräder _jtö
die "Rolle von beweglichen Stützen spielgßty
während das Zahnrad 6 als Vorrichtung zuin
Verschieben des Wagenkastens dient.
In den Bewegungsbahnen der Zapfen 3 sind an den Blechen 1 schwingbar angeordnete
Federklinken 9 vorgesehen. Der Unterteil dieser Federklinken bildet einen Abschnitt
der Zapfenbahn.
Die Welle 4 mit den Zahnrädern 6 und die Zahnstangen 8 werden durch die an der
Außenseite der Bleche 1 vorgesehenen Luftzylinder 10 bzw. deren Kolben in Bewegung
gesetzt.
Die Kolben beider Zylinder 10 haben eine gemeinsame Kolbenstange' ι i, deren mittlerer
ao Teil als Zahnstange 12 ausgebildet ist, die
das am Wellenende 4 aufgekeilte Antriebszahnrad 13 betätigt.
Der Rücken des verzahnten Kolbenstangenteils
12 hat eine kegelförmige Vertiefung,.
in die der Stempel 14 eines pneumatischen
Sperrwerkes, das den Wagenkasten in seinem Ruhezustande feststellt, eingreifen kann. Das
Hochheben des Stempels erfolgt auf pneumatischem Wege, während das Senken mittels
einer im Luftzylinder angeordneten Feder bewerkstelligt· wird.
Zu dieser pneumatischen Steuerung dienen zwei nicht eingezeichnete Schalthähne, die in
der Untergestellmitte zwischen den Wagenrahmenträgern
angeordnet sind.
Die Luft strömt den Zylindern aus zwei Luftbehältern 15 zu, die unter dem Wagen
^angeordnet sind .und durch die Kompressoren
iiyön der Lokomotive aus gespeist werden.
:"ir';'Die Wirkungsweise der geschilderten Ein-•richtung
zerfällt in die vier nachstehenden "Vorgänge:
1. Verschieben und Neigen des beladenen Wagenkastens um etwa 30°,
2. weiteres Neigen des Wagenkastens bis
3. Anheben des Wagenkastens,
4. Rückkehr des Wagenkastens in die Grundstellung.
Die Steuerung der Wagenkastenbewegungen erfolgt mit Hilfe einer Steuerkurbel, die
über Zahnradgetriebe auf den Schalthahn einwirkt und eine Skala mit zweckdienlichen
Aufschriften hat.
Claims (1)
- Patentanspruch:Selbstentlader mit kippbarem Wagenkasten, der auf einer auf dem Untergestell frei abwälzbar gelagerten Welle abwälzbar 6Ό aufliegt, welche beim Kippen den Wagenkasten aus seiner Grundstellung bringt und umkippt, da'durch gekennzeichnet, daß ■der Wagenkasten durch Zapfen (3) in besonders gestalteten Führungen (2) zwangsläufig während der Kippbewegung geführt ist, so daß er zu Beginn dieser Bewegung aus seiner Mittelstellung nach außen geführt und im Verlaufe dieser Bewegung wieder zur Mitte hin bewegt wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES109362D DE635019C (de) | 1933-05-17 | 1933-05-17 | Selbstentlader mit kippbarem Wagenkasten |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES109362D DE635019C (de) | 1933-05-17 | 1933-05-17 | Selbstentlader mit kippbarem Wagenkasten |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE635019C true DE635019C (de) | 1936-09-08 |
Family
ID=7529464
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES109362D Expired DE635019C (de) | 1933-05-17 | 1933-05-17 | Selbstentlader mit kippbarem Wagenkasten |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE635019C (de) |
-
1933
- 1933-05-17 DE DES109362D patent/DE635019C/de not_active Expired
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