DE545148C - Zweiseitenkippvorrichtung, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge - Google Patents
Zweiseitenkippvorrichtung, insbesondere fuer KraftfahrzeugeInfo
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-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60P—VEHICLES ADAPTED FOR LOAD TRANSPORTATION OR TO TRANSPORT, TO CARRY, OR TO COMPRISE SPECIAL LOADS OR OBJECTS
- B60P1/00—Vehicles predominantly for transporting loads and modified to facilitate loading, consolidating the load, or unloading
- B60P1/04—Vehicles predominantly for transporting loads and modified to facilitate loading, consolidating the load, or unloading with a tipping movement of load-transporting element
- B60P1/06—Vehicles predominantly for transporting loads and modified to facilitate loading, consolidating the load, or unloading with a tipping movement of load-transporting element actuated by mechanical gearing only
- B60P1/12—Vehicles predominantly for transporting loads and modified to facilitate loading, consolidating the load, or unloading with a tipping movement of load-transporting element actuated by mechanical gearing only with toothed gears, wheels, or sectors; with links, cams and rollers, or the like
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Description
Die Erfindung betrifft eine Zweiseitenkippvorrichtung, insbesondere für Kraftfahrzeuge,
mit in der Längsmittelebene des schwenkbaren Fahrgestells gelagerten Hebelarmen,
die durch Stützrollen auf eine Ouerbahn des Kastens einwirken und diesen in die Kippstellung
überführen.
Bei den bekannten Kippvorrichtungen dieser Art sind die Stützglieder beiderseits
»o einer Hubscheibe befestigt, welche um eine Längsachse des Untergestells drehbar ist.
Bei dieser Anordnung läßt sich die gestellte Forderung, durch entsprechende Formgebung
der Querbahn des Wagenkastens das Antriebsdrehmoment während des ganzen Kippvorganges
konstant zu halten, nur annähernd erreichen, denn im allgemeinen engen die bei Zweiseitenkippern gegebenen Platzverhältnisse
den Abstand der beiderseitigen Stütz-
»o glieder so stark ein, daß für eine Änderung
der Kipphebelarme nicht genügend Raum verbleibt, weil die Mitnehmer sich auf einer
Kreisbahn bewegen müssen, deren Durchmesser kleiner ist als der innere lichte Abstand
der Untergestell-Langträger. Diese begrenzten Abmessungen der Hubscheibe bestimmen nun,
horizontal gemessen, die Länge der Querbahn des Kastens, auf welcher die Stützglieder
sich abwälzen. Diese fällt somit verhältnismäßig kurz aus, was im Verein mit der allgemein
gültigen Forderung, eine einigermaßen hohe Kippstellung des Kastens zu erreichen,
einen äußerst steilen Verlauf der Querbahn ergibt und wodurch die Einhaltung der Bedingung eines annähernd konstanten
Antriebsdrehmomentes stark beeinträchtigt wird.
Die Erfindung bezweckt, diesen Nachteil zu beseitigen und erreicht dies erfindungsgemäß
dadurch, daß die Hebelarme über die Untergestell-Langträger hinausragen. Hierdurch
wird es möglich, den Abstand der Stützrollen, die von der Antriebsvorrichtung nur im
Sinne des Kippens mitgenommen werden, so groß zu halten, daß günstige Hebelverhält- *s
nisse entstehen und die Steilheit der Ouerbahn im großen ganzen frei angepaßt werden
kann, weil die Vergrößerung des Stützrollenabstandes
gleichzeitig die Abmessungen der Ouerbahn in horizontaler Richtung verlängert und in vertikaler Richtung vermindert.
Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel, und zwar in
Abb. ι einen Querschnitt eines Lastwagens in der Fahrstellung und in
Abb. 2 eine entsprechende Darstellung des Lastwagens in der Kippstellung des Wagenkastens.
Der Kasten A des Lastwagens ist auf dem Untergestell B in den Achsen c und d seit-Hch
kippbar gelagert. Um eine in der Wagenmittellängsebene gelagerte Achse c drehen
sich lose und unabhängig voneinander die beiden Hebelarme/ und g, an deren äußeren
Enden je eine Rolle h und i drehbar angeordnet sind. Der Antrieb der Hebelarme erfolgt
durch ein Getriebe, in diesem Falle durch ein Zahnsegment k, welches in der
gleichen Achse e wie die beiden Hebelarme gelagert und mittels Zahnrädern und der
Handkurbel I betätigt wird. In der Fahrstellung legen sich die beiden Hebel f und g auf
das Zahnsegment k auf.
Die Wirkungsweise der Kippvorrichtung ist folgende:
Die auf der Nichtkippseite liegenden Kippgelenke rf werden gelöst. Durch Betätigen
der Handkurbel I dreht sich das Zahnsegment k um seine Achse e und nimmt den auf
der Nichtkippseite liegenden Hebelarm h mit, während sich der auf der Kippseite liegende
Hebelarm / auf das Untergestell B auflegt und dort liegenbleibt. Die an dem Hebel g
gelagerte Rolle i drückt gegen eine am Wagenkastenboden angebrachte Laufbahn m und
bringt damit den Kasten um die Achse c zum Kippen. Im weiteren Verlauf des Kippvorganges
rollt die Rolle i auf der Wagenkastenlaufbahn m ab und verkleinert damit den
Kipphebelarm e, i, wodurch die zum Kippen erforderliche Kraft an der Handkurbel trotz
abnehmbarer Belastung ungefähr während des ganzen Kippvorganges gleichbleibt.
Das Zurückkippen des Wagenkastens erfolgt selbsttätig durch das Eigengewicht des
Wagenkastens.
Claims (1)
- Patentanspruch:Zweiseitenkippvorrichtung, insbesondere für Kraftfahrzeuge, mit schwenkbaren in der Längsmittelebene des Fahrgestelles gelagerten und an ihren Enden mit Stützrollen versehenen Hebelarmen, die sich gegen eine unter dem Boden des Wagenkastens angeordnete Ouerbahn stemmen, dadurch gekennzeichnet, daß die Hebelarme über die Untergestell-Langträger hinausragen.Hierzu ι Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE545148T | 1930-12-23 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE545148C true DE545148C (de) | 1932-02-27 |
Family
ID=6560684
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1930545148D Expired DE545148C (de) | 1930-12-23 | 1930-12-23 | Zweiseitenkippvorrichtung, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE545148C (de) |
-
1930
- 1930-12-23 DE DE1930545148D patent/DE545148C/de not_active Expired
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