DE14342C - Kohlensäureentwickelungsapparat zum Ausschenken und Spunden des Bieres. G. j - Google Patents

Kohlensäureentwickelungsapparat zum Ausschenken und Spunden des Bieres. G. j

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DE14342C
DE14342C DENDAT14342D DE14342DA DE14342C DE 14342 C DE14342 C DE 14342C DE NDAT14342 D DENDAT14342 D DE NDAT14342D DE 14342D A DE14342D A DE 14342DA DE 14342 C DE14342 C DE 14342C
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DE
Germany
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beer
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carbon dioxide
sponging
dioxide generator
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DENDAT14342D
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MÜRRLE in Pforzheim
Publication of DE14342C publication Critical patent/DE14342C/de
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B67OPENING, CLOSING OR CLEANING BOTTLES, JARS OR SIMILAR CONTAINERS; LIQUID HANDLING
    • B67DDISPENSING, DELIVERING OR TRANSFERRING LIQUIDS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B67D1/00Apparatus or devices for dispensing beverages on draught
    • B67D1/04Apparatus utilising compressed air or other gas acting directly or indirectly on beverages in storage containers
    • B67D1/0412Apparatus utilising compressed air or other gas acting directly or indirectly on beverages in storage containers the whole dispensing unit being fixed to the container
    • B67D1/0443Apparatus utilising compressed air or other gas acting directly or indirectly on beverages in storage containers the whole dispensing unit being fixed to the container comprising a gas generator
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  • Devices For Dispensing Beverages (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT·
PATENTSCHRIFT
KLASSE 64: Schankgeräthschaften.
Patentirt im Deutschen Reiche vom ai. December 1880 ab.
Die Erfindung besteht in einer neuen Construction von Kohlensäureentwicklungsapparaten zum Ausschenken und Spunden des Bieres.
Der Apparat hat den Zweck, beim Ausschenken von Bier an Stelle der vielfach angewendeten Luftdruckapparate zu functioniren, dem Bier also ständig Kohlensäure zuzuführen und solches ohne mechanische Arbeit in ein höhergelegenes Stockwerk zu pumpen.
Dieses Verfahren ist in Fig. 2 veranschaulicht.
In Brauereien findet dieser Apparat Anwendung als Spundapparat, und wird mit demselben dem Bier nach dem Brauen reine Kohlensäure zugeführt.
Der Apparat besteht aus einem dickwandigen Bleigefäfs, in welches ein Bleicylinder mit durchlöchertem Boden, der in einiger Höhe angebracht ist, eingehängt ist.
Beide Gefäfse sind mittelst Kautschukdichtungen und Schrauben luftdicht zwischen einem eisernen Deckel und einem Ring zusammengeprefst. Der Deckel hat eine Oeffnung, die mittelst eines Schraubenbügels α verschlossen wird. Der Ueberlauf b und der Ablauf c sind mit Kautschukschlauchstücken versehen und können durch Quetschhähne verschlossen werden.
Um den Apparat zu beschicken, öffnet man den Deckel α und füllt den inneren Raum zur Hälfte mit Marmorabfällen. Hierauf wird der Deckel wieder aufgeschraubt und durch den Tubulus d so viel Salzsäure eingefüllt, bis sie bei b ausläuft. Da sämmtliche Hähne, die vom inneren Cylinder ausgehen, geschlossen sind, comprimirt sich die in diesem Räume befindende Luft und läfst die. Säure nur höchstens bis an den Siebboden gelangen, den Marmor also nicht berühren. Wird nun der Tubulus d und der Ueberlauf b geschlossen und der Hahn e geöffnet, so steigt die Salzsäure im inneren Raum und sinkt im äufseren, bis das Niveau gleich ist. Sie kommt also mit dem Marmor in Berührung, und infolge davon entwickelt sich stürmisch Kohlensäure, die, wenn' sie den verlangten Druck erreicht hat, auf welchen schon vorher das Ventil gestellt wurde, letzteres hebt. Es wird nun sofort der Hahn e geschlossen; die sich immer noch entwickelnde Kohlensäure drängt die Salzsäure aus dem inneren Cylinder in den äufseren. Das Ventil/ hebt sich und läfst so viel Gas ausströmen, bis der Druck im Apparat auf das gewünschte Mafs gesunken ist. Sobald der Marmor blofs liegt, d. h. nicht mehr mit der Salzsäure in Berührung ist, hört die Weiterentwickelung auf, und es findet kein Verbrauch mehr an Salzsäure und Marmor statt. Der Apparat ist nun geladen.
Wird nun der Quetschhahn g geöffnet und Kohlensäure verbraucht, so wird der Druck im inneren Cylinder vermindert und die Salzsäure durch den gröfseren Druck im äufseren Raum in den inneren getrieben. Hierbei kommt sie mit dem Marmor in Berührung, und es ergänzt sich die verbrauchte Kohlensäure, d. h. es entwickelt sich wieder so viel Kohlensäure, bis der ursprüngliche Druck, auf den das Ventil gestellt ist, erreicht ist.
Durch Oeffnen bezw. Schliefsen des Hahns e
-und Verstellen der Ventilbelastung / kann der Druck beliebig erhöht oder erniedrigt werden.
In Fig. 2 ist die Anwendung als Bierausschenkapparat verdeutlicht. A ist der Entwickler, von da strömt die Kohlensäure durch den Waschapparat B zu den Bierfässern und drückt das Bier auf eine beliebige Höhe.

Claims (1)

  1. P ATENT-AN SPRUCH:
    Kohlensäureentwicklungsapparat zum Ausschenken und Spunden des Bieres, bestehend aus einem Bleigefäfs k, in welches ein Bleicylinder m mit durchlöchertem Boden eingehängt wird und an welchem ein Sicherheitsventil / und ein Hahn e zur Regulirung des Druckes angebracht ist.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT14342D Kohlensäureentwickelungsapparat zum Ausschenken und Spunden des Bieres. G. j Active DE14342C (de)

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DENDAT14342D Active DE14342C (de) Kohlensäureentwickelungsapparat zum Ausschenken und Spunden des Bieres. G. j

Country Status (1)

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DE (1) DE14342C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1110486B (de) * 1958-10-31 1961-07-06 Hermann Michael Zahnraederwechselgetriebe

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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