DE14152C - Orgel-Ventil-Windlade - Google Patents
Orgel-Ventil-WindladeInfo
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- DE14152C DE14152C DENDAT14152D DE14152DA DE14152C DE 14152 C DE14152 C DE 14152C DE NDAT14152 D DENDAT14152 D DE NDAT14152D DE 14152D A DE14152D A DE 14152DA DE 14152 C DE14152 C DE 14152C
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G10—MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
- G10B—ORGANS, HARMONIUMS OR SIMILAR WIND MUSICAL INSTRUMENTS WITH ASSOCIATED BLOWING APPARATUS
- G10B3/00—Details or accessories
- G10B3/04—Reservoirs
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
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- Acoustics & Sound (AREA)
- Multimedia (AREA)
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE Bl: Musikalische Instrumente.
CHR. WENDT in AACHEN. Orgel-Ventil-Windlade.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 23. September 1880 ab.
Beiliegende Zeichnung stellt eine Windlade, für die höchste halbe Octave dreier Register eines
Manuals oder Positivs berechnet, dar.
Jedes Register hat seinen eigenen Windbehälter, welcher sich unter dem betreffenden
Pfeifenstock No. 1, 2, 3 befindet. Diese Windbehälter werden durch Ventile abgeschlossen,
„welche in dem unter der Lade befindlichen, mit dem Gebläse in Verbindung stehenden
Windkanal angebracht sind. Dieselben stehen wieder mit den Registerzügen in Verbindung.
Es gehen nämlich von letzteren Drähte oder dünne Holzstäbchen zu den Haken h, von welchen
je eine über eine Welle laufende Darmsaite zu den Registerventilen führt. Zieht der
Organist einen Registerknopf, so füllt sich augenblicklich der Windbehälter des betreffenden
Registers.
Innerhalb jedes Windbehälters ist für jede Pfeife eines Registers ein eigenes, an einer senkrechten
Scheidewand liegendes Ventil angeordnet, dessen Gröfse im Verhältnifs zu der betreffenden Pfeife steht, und dementsprechend
ist auch die Bohrung, durch welche der Pfeife der Wind zugeführt wird. Das Ventil ist auf
einem verzinnten Eisendraht mittelst Schraubengewinde befestigt. Drückt der Organist eine
Taste nieder, so wird mittelst des Hebels b der daranstofsende Knopf α vorgeschoben und
hierdurch werden sämmtliche darunterliegende Ventile geöffnet. Dieselben sind jedoch nicht
mit einem gemeinschaftlichen Draht verbunden, sondern jedes Ventil hat seinen eigenen, an
den Enden zur Verhütung von Geräusch verfilzten Führungsdraht, welcher, wo er die Wände
der Lade durchdringt, durch Messingscheiben geführt ist. Obgleich die Drähte nur einen
kleinen Spielraum haben, werden sie doch bequem mit einem Druck auf eine Taste in
Bewegung gesetzt. Läfst mari die Taste los, so drücken die hinter den Ventilen sich befindenden
Schraubenfedern dieselben wieder luftdicht an.
Die Vortheile dieses Systems sind nach Ansicht des Erfinders folgende: Eine schwerfällige Wellatur, wie bei anderen gebräuchlichen
Systemen ist hier überflüssig; denn die Leitung von der Klaviatur zu den Ventilen wird direct
entweder durch Hebel, wie in der Zeichnung, oder auch durch Winkel oder kleine Wellen
vermittelt. Da unterhalb der Lade keine Mechanik ist, so kann der Wind- an jeder beliebigen Stelle
eingeführt werden, ja, wenn man will, auch an mehreren Stellen zugleich. Aus demselben
Grunde kann, da unter der Lade nur Raum für den Kanal zu sein braucht, dieselbe erforderlichenfalls
tief gelegt werden. Ein Hängenbleiben der Ventile, wie es bei den jetzt gebräuchlichen
Systemen durch plötzlichen Temperaturwechsel oder durch Staub verursacht werden kann, ist hier nicht möglich, weil die
Leitung der Ventile mittelst eines verzinnten Drahtes durch Messingscheiben geschieht, und
eine Ansammlung von Staub auf den gegen eine senkrechte Fläche anliegenden Ventilen
nicht vorkommen kann.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:An Orgel-Windladen die Anordnung der Spielventile dergestalt in den verschiedenen Registernhinter einander, dafs dieselben durch einen Druck des Tastenhebels b auf den Spielknopf a zwar sämmtlich geöffnet, jedoch nur diejenigen Pfeifen zum Ansprechen gebracht werden, ,deren Registerventile durch die Registerzüge geöffnet sind, wobei jedes Spielventil auf einer eigenen, in der Verlängerung der folgenden liegenden und durch Messingscheiben abgedichteten Drahtführung befestigt ist und durch eine Schraubenfeder nach Aufhören des Druckes auf die Taste wieder geschlossen wird.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.BERLIN. GEDRUCKT. IN DER REICHSDRUCKEREI.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE14152C true DE14152C (de) |
Family
ID=291262
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT14152D Active DE14152C (de) | Orgel-Ventil-Windlade |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE14152C (de) |
-
0
- DE DENDAT14152D patent/DE14152C/de active Active
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